Es gibt keine absolute Zahl für das Ausmaß des Insektensterbens. Dennoch weisen zahlreiche Untersuchungen auf einen starken Insektenrückgang hin. Die wichtigsten Ursachen sind bekannt.
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Faktencheck zum Insektensterben
Bamberg verliert weiteres Top-Duo
Basketballmeister Brose Bamberg verliert nach Daniel Theis, Janis Strelnieks und Nicolo Melli zwei weitere Leistungsträger. Auch Fabien Causeur und Darius Miller verlassen den Double-Gewinner aus Franken, beide Profis machen wie erwartet von ihren Ausstiegsklauseln Gebrauch. Bamberg erhält damit zumindest Ablösesummen.
Der Franzose Causeur, wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie, wechselt zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Miller kehrt zum NBA-Klub New Orleans Pelicans zurück. Der US-Forward hatte bereits von 2012/13 bis November 2014 für den Klub gespielt.
„Wir danken Fabien und Darius für alles, was sie uns im letzten Jahr bzw. den letzten Jahren gegeben haben. Fab kam nach einer von Verletzungen geprägten Saison. Bei uns konnte er sich neu beweisen und wurde völlig zurecht zum Finals-MVP“, sagte Bambergs Geschäftsführer Rolf Beyer: „Für Darius freut es mich sehr, dass er den Sprung in die NBA schafft.“
Der Italiener Melli spielt künftig für EuroLeague-Champion Fenerbahce Istanbul, Strelnieks schloss sich dem griechischen Spitzenklub Olympiakos Piräus an. Der deutsche Nationalspieler Theis steht vor einem Wechsel zu NBA-Rekordchampion Boston Celtics.
Geheimfavorit Spanien feiert Auftaktsieg
Geheimfavorit Spanien ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Frauenfußball-EM in den Niederlanden gestartet.
Der Algarve-Cup-Sieger gewann sein Auftaktspiel gegen Portugal mit 2:0 (2:0). Die Tore gegen das Nachbarland erzielten Losada (24.) und Sampedro (42.).
Von Beginn an war „La Selección“ das offensivere und ballsicherere Team. Nach einem Steilpass in die Spitze traf Losado per Flachschuss zur Führung, Sampedro erhöhte kurz vor der Pause per Kopf. Bis zum ersten Torschuss der EM-Debütantinnen aus Portugal vergingen 56 Minuten, Spanien begnügte sich mit dem 2:0 und spielte im zweiten Durchgang weniger offensiv.
Um 20.45 Uhr steigt mit dem „Battle of Britain“ zwischen England und Schottland das zweite Spiel in der Gruppe D.
Regensburger Domspatzen: Was der Abschlussbericht für die Opfer bedeutet
Viele Jahre hat es gedauert, bis dieser Bericht nun endlich vorliegt. Demnach sollen 547 Sänger der Regensburger Domspatzen im Laufe der Jahre Gewalt erfahren haben, 500 Kinder wurden Opfer körperlicher Gewalt, 67 Kinder auch Opfer sexueller Gewalt. 2010 war bekannt geworden, dass es in dem bekannten Knabenchor unter der Leitung der Katholischen Kirche Fälle von Misshandlungen gegeben hatte. Vor allem in der Vorschule, aber auch im Gymnasium sei es zu Gewalt gegen Schüler gekommen, heißt es nun im Abschlussbericht. Opfer, die dort zu Wort kommen schilderten die Jahre als „schlimmste Zeit ihres Lebens, geprägt von Angst, Gewalt und Hilflosigkeit“.
Einer der Betroffenen ist Alexander Probst, der sich bereits 2010 und 2013 zu den Vorfällen bei stern TV äußerte und immer wieder hartnäckig für eine Anerkennung seines Leids und das der anderen Betroffenen kämpfte. Er hatte schon als Kind Demütigungen, Strafen und Misshandlungen im Bistum Regensburg erlebt. Mit elf Jahren wurde er im Internat der Chorknaben von einem Geistlichen missbraucht. Als prominente Stimme kämpfte er seit 2010 fortan um Aufklärung und Gerechtigkeit für die Opfer. Probst klagt über den Verlust von sechs Jahren Kindheit, war in der Folge sogar schwer depressiv geworden. Wie Hunderte anderen hatte auch er einen Antrag auf Entschädigung bei der katholischen Kirche eingereicht.
Der Bericht hatte sich auch deswegen so lange hingezogen, weil die Deutsche Bischofskonferenz den ursprünglichen Untersuchungsbericht durch das Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen 2013 gestoppt hatte, mehrere Bistümer wie München oder Dresden waren ausgestiegen. Die Leiter der Studie vermuteten Verschleierung und die gezielte Vernichtung von Akten. „Das ist ein Krisenmanagement, das so dermaßen desaströs ist, wie es nur sein kann“, sagte Alexander Probst damals im Gespräch mit Steffen Hallaschka dazu. „Man hätte uns die Hand reichen können – wie leicht wäre das gewesen. Aber man hat es nicht getan.“
Der Abschlussbericht im Auftrag des Bistums Regensburg ließ weitere vier Jahre auf sich warten – und erschüttert Deutschland auf ein Neues. Immerhin: Die Opfer sollen nun entschädigt werden. Live bei stern TV wird Alexander Probst darüber sprechen, was die Ergebnisse für ihn und andere Betroffene bedeuten.
Gojowczyk und Kamke unter den besten 16
Die beiden deutschen Tennisprofis Peter Gojowczyk und Tobias Kamke stehen beim ATP-Turnier in Newport/USA im Achtelfinale. Der Münchner Gojowczyk setzte sich in seinem Erstrundenmatch gegen den Amerikaner Thai Son Kwiatkowski mit 6:3, 6:3 durch. Er verwandelte seinen ersten Matchball nach 52 Minuten. Der Lübecker Kamke besiegte Taylor Fritz (ebenfalls USA) in 69 Minuten ebenfalls mit 6:3, 6:3.
In der nächsten Runde trifft der Weltranglisten-131. Gojowczyk auf den an Position fünf gesetzten Victor Estrella Burgos (Dominikanische Republik) oder Konstantin Krawtschuk aus Russland. Kamke bekommt es mit dem an Position drei gesetzten Adrian Mannarino (Frankreich) zu tun.
Kamke in dieser Saison zum ersten Mal im Achtelfinale
Für Gojowczyk ist es das zweite Achtelfinale der Saison. Auch in Stuttgart erreichte der 27-Jährige die Runde der letzten 16. In Wimbledon überstand er zuletzt ebenfalls die erste Runde.
Der 31-jährige Kamke ist zum ersten Mal in dieser Saison in die Runde der letzten 16 eingezogen. Das ATP-Turnier in Montpellier im Februar war die bislang einzige Veranstaltung, bei der er es ins Hauptfeld geschafft hatte. Dort war er in der ersten Runde gegen Daniil Medwedew (Russland) ausgeschieden.
Löwen holen nächste Verstärkung
Der deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen hat seinen vierten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Die Löwen holten den schwedischen Rückraumspieler Kristian Bliznac vom norwegischen Meister Elverum Handball und einigten sich mit dem 34-Jährigen auf einen Einjahresvertrag bis Sommer 2018.
„Mit Kristian bekommen wir eine weitere Alternative im Rückraum, zudem wird er uns mit seiner Erfahrung besonders im Abwehrzentrum helfen“, sagte Trainer Nikolaj Jacobsen über Bliznac. Der Deckungsspezialist war zwischen 2013 und 2016 schon für die HSG Wetzlar in der Bundesliga aktiv.
Zuvor hatten die Löwen bereits Jerry Tollbring (IFK Kristianstad), Bogdan Radivojevic (SG Flensburg-Handewitt) und Momir Rnic (MT Melsungen) verpflichtet.
Sprechstunde – Krumm am Computer
Viele Menschen haben sich in Büro und Freizeit Fehlhaltungen angewöhnt und leiden unter Schmerzen. Richtige Übungen helfen effektiv.
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Amazon: Handyhüllen aus der Hölle
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SEQUENT: Diese Smartwatch lädt sich selbst wieder auf
Smartwatches gibt es nun schon seit einigen Jahren, doch von Anfang an hatten die smarten Uhren einen gravierenden Nachteil; sie müssen irgendwann aufgeladen werden. Das ist leider beim Großteil der Smartwatches eher früher als später der Fall. Mit SEQUENT findet sich nun neben der bereits vorgestellten Matrix PowerWatch wieder eine Smartwatch, die verspricht, nicht mehr aufgeladen werden zu müssen, auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Die SEQUENT-Smartwatch, die aus der Schweiz stammt, generiert nämlich durch die Bewegungen des Trägers Energie, womit die Uhr am Leben gehalten wird. Somit gehört das nervige Aufladen der Smartwatch endlich der Vergangenheit an. Natürlich hat SEQUENT aber auch sonst einiges zu bieten. Was genau wir damit meinen, sagen wir euch mit den folgenden Zeilen – fest steht, auch optisch macht die SEQUENT so einiges her.
Selbstaufladende Uhr mit smarten Funktionen
Stolz verkünden die Entwickler von SEQUENT, dass sie ein patentiertes Batterie-System entwickelt haben, mit dem sich die Uhr wie von selbst durch Bewegungen auflädt. Dadurch wird weder ein zusätzliches Ladegerät benötigt, noch muss irgendwann eine Batterie gewechselt werden – so wie es sich für eine gute Uhr eben gehört. Eine Mittelform zwischen einer herkömmlichen Smartwatch und einer smarten Uhr, die überhaupt nicht aufgeladen werden muss, ist wahrscheinlich die Skagen Hagen Connected Hybrid-Smartwatch, die wir in einem ausführlichen Test bereits unter die Lupe nehmen konnten.
Aber für eine Smartwatch gehört es sich natürlich auch, eine, den Nutzer zufriedenstellende, Funktionsvielfalt zu bieten. Hier punktet SEQUENT mit einem Herzfrequenzsensor, GPS, Schrittzähler, Wasserdichtheit bis 50 Meter und Bluetooth, über das die Uhr mit dem Handy verbunden wird. In der entsprechenden App werden dem Nutzer dann die von der Uhr übermittelten Daten zur Verfügung stellt. Das Ganze kann sich sehen lassen und soll auch im Alltag Anklang finden.
Natürlich zeigt SEQUENT euch auch an, wenn ihr eine Benachrichtigung auf eurem Handy empfangen habt. Dies geschieht recht subtil, es leuchtet nur ein kleines Lämpchen unten auf dem Ziffernblatt auf. Diese Benachrichtigungen lassen sich sogar personalisieren, so dass nur die wichtigen Benachrichtigungen herausgefiltert werden. Ein Feature, das uns persönlich gut gefällt.


Hilfreicher Begleiter für den Alltag und beim Sport
Wer mehr Sport treibt, lebt gesünder und lädt dadurch auch seine SEQUENT-Smartwatch schneller auf. Diese kann durch die Messung der Herzfrequenz auch noch wertvolle Hinweise dazu geben, wie man seine Leistungsfähigkeit beim Sport verbessern kann und durch das integrierte GPS wird am Ende des Tages getrackt, wie viel und auf welcher Strecke man sich bewegt hat. Der GPS-Sensor hat zudem den Vorteil, dass die Uhr immer automatisch die richtige Uhrzeit in verschiedenen Zeitzonen anzeigt. Dadurch ist sie besonders gut für Reisebegeisterte geeignet.
SEQUENT ist als Black, Steel und Limited Edition erhältlich – bei der Farbe des Ziffernblatts und des Armbands hat man die Wahl zwischen einer Vielzahl von Optionen. Das Finanzierungsziel von 80.000 Schweizer Franken wurde auf Kickstarter längst erreicht und wer jetzt selbst Interesse an SEQUENT hat, bekommt die Uhr ab rund 172 Euro für die Black Edition.
Beachparty: GT-Masters sucht Halbzeitmeister
Sommer, Sonne, Ferien und Supersportwagen an der niederländischen Nordseeküste: Mit dem vierten von insgesamt sieben Läufen feiert das ADAC GT-Masters zur besten Urlaubszeit an diesem Wochenende (21.-23. Juli) in Zandvoort Saisonhalbzeit. In den ersten sechs Rennen gab es sechs verschiedene Sieger. Gibt es auf dem beliebten Traditionskurs erstmals einen „Wiederholungstäter“ oder stehen erneut Fahrer erstmals ganz oben auf dem Podest?
Mit dem Dünenkurs in Zandvoort steht eine der bei Fahrern und Teams beliebtesten Strecken im Kalender der „Liga der Supersportwagen“ an. Schnelle und anspruchsvolle, teilweise nicht einsehbare Kurven sowie Höhenunterschiede – die 4,307 Kilometer lange und bereits 1948 eingeweihte Strecke hat trotz Umbauten ihren ursprünglichen Charakter bewahrt und begeistert immer noch die Piloten.
Als Tabellenführer reist Jules Gounon zum zweiten Auslandsgastspiel der Saison. Der Franzose hat an diesem Wochenende einen neuen Teamkollegen: Stammpartner Daniel Keilwitz fällt verletzungsbedingt aus und wird in der Corvette C7 mit der Startnummer 77 durch Lokalmatador Renger van der Zande vertreten. Gounon/Keilwitz übernahmen zuletzt auf dem Red-Bull-Ring dank eines Sieges und eines dritten Ranges mit insgesamt 80 Meisterschaftszählern die Gesamtführung.
„Das Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu sammeln“, so Gounon. „Wir müssen mal abwarten. Eigentlich liegt der Kurs uns nicht so, aber wir bauen auf die neue Asphaltdecke, die uns hoffentlich entgegenkommt.“ Die Verfolger werden vom ebenfalls einmal siegreichen BMW-Duo Ricky Collard und Philipp Eng (beide Schnitzer-BMW) angeführt, die 19 Punkte zurückliegen. Allerdings tritt der Brite in Zandvoort nicht an und wird im einzigen BMW M6 im Feld durch Nicky Catsburg vertreten.
„Wir haben nicht erwartet, dass wir vor dem Wochenende in Zandvoort in der Fahrer- und Teamwertung so gut dastehen“, meint der Österreicher Eng. „Diese Positionen wollen wir jetzt natürlich festigen. Ich freue mich darauf, in Zandvoort Nicky Catsburg als Lokalmatador an meiner Seite zu haben. Ich denke, er passt sowohl fahrerisch als auch menschlich sehr gut ins Team. Wir kennen uns und verstehen uns ausgezeichnet. Zudem kennt er den Kurs natürlich sehr gut, von daher sollte er uns helfen können.“
Auch der Österreicher ist vom Kurs begeistert: „Zandvoort zählt zu den besten Events des ganzen Jahres. Der Kurs macht mit seinem Layout extrem viel Spaß – besonders die schnellen Passagen ab Kurve fünf finde ich großartig. Er ist fast eine kleine Nordschleife. Der Sand, der immer wieder auf die Piste geweht wird, macht ihn aber auch besonders anspruchsvoll.“
Auf den Tabellenplätzen drei bis sechs liegen dicht gedrängt Robert Renauer und Sven Müller im Porsche 911, die Mercedes-Fahrer Luca Stolz und Luca Ludwig sowie die beiden Lamborghini-Crews vom GRT Grasser-Racing-Team, Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti sowie Rolf Ineichen und Christian Engelhart innerhalb von nur vier Zählern.
Während die Porsche- und Lamborghini-Duos ebenfalls schon ganz oben auf dem Podest standen, sind Stolz und Ludwig noch ohne Sieg. Die sechsten Saisonsieger sind Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller. Die Fahrerpaarung des Teams des zweimaligen Le-Mans-Siegers Timo Bernhard liegt derzeit auf dem achten Tabellenrang.
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