Wer im Wald von einem Unwetter erwischt wird, sollte Unterschlupf in einem festen Gebäude oder im Auto suchen – ein Holzunterstand reicht nicht. Doch was tun, wenn das nicht möglich ist auf die Schnelle?
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Spaziergang im Wald – Wo bin ich während eines Gewitters sicher?
Endlich wieder Windows 95 benutzen!
Microsoft Paint, Flash, iPods: Verschwindet digitale Technik, kennt die Nostalgie keine Grenzen. Im Netz lässt sich hervorragend in ihr schwelgen.
Spinneroo: Interaktiver Fidget Spinner mit programmierbaren LED-Leuchten
Und auf einmal waren sie überall, wirklich überall! Die Rede ist natürlich von Fidget Spinnern. Für manche sind sie ein Sammelobjekt, andere benutzen sie zum Stressabbau und wieder andere sehen in ihnen gar das zeitnahe Ende unserer Zivilisation. Als Produkt unserer schnelllebigen Zeit ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass früher oder später Smart Fidget Spinner entwickelt werden würden. Nun, es ist soweit. Es gibt sie in allen Farben, Formen und Preisklassen, aber Bluetooth fehlt ihnen noch?! Der Spinneroo hat sogar noch weit mehr integriert.

Eines ist gewiss, die Entwickler wollten sich qualitativ klar von dem Ozean an Billig-Spinnern abheben. Der Spinneroo enthält ein R188 Hybrid Keramik Kugellager und seine Außenhülle besteht aus einem stabilen Aluminiumkörper mit Fingergrips. Erhältlich ist er in silber, blau und schwarz. Dabei wurde das Modell besonders sorgfältig ausbalanciert und verspricht extrem schnelle und langanhaltende Umdrehungen.
Stabiles Gehäuse mit programmierbaren LED-Lichtern
Das wohl am meisten hervorstechende Merkmal des Spinneroos sind seine programmierbaren LED Leuchten. Diese ermöglichen es ihm, Muster, Texte, Symbole oder Effekte anzuzeigen, während er sich dreht. Der Befehl dazu erfolgt über die zugehörige Smartphone-App. So ist es möglich kurze Texte zu verfassen oder vorinstallierte Muster direkt zu übertragen. Der Hersteller verspricht regelmäßige Updates an Mustern.


Neben seinen Features durch die LED-Leuchten fungiert der Spinner sogar als Bluetooth-Lautsprecher für unterwegs. Dafür wird er ganz bequem mit dem Smartphone verbunden und kann, während er sich dreht, Musik abspielen. Abgesehen davon ist es auch möglich, die programmierten Botschaften und Muster durch eine entsprechende Audio Message zu personalisieren. Dies erfolgt über die für iOS und Android verfügbare App, mit der auch die LED-Lampen angesteuert werden.
Lautsprecher für Musik sowie personalisierte Botschaften
Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie schnell und lange sich ein Spinner eigentlich dreht, kann dies ebenfalls über die App herausfinden. Diese liefert eine umfassende Statistik über die Geschwindigkeit, die Anzahl der Umdrehungen und den Batteriestatus. Der Akku wird über Micro-USB geladen und verspricht eine lange Lebensdauer. Der Spinneroo kommt auf einen 6 cm Durchmesser und ist 1 cm dick.
Für all jene, die überzeugt sind ihre Aufmerksamkeitsspanne durch Fidget Spinner verbessern können, für all jene, die sich für die LED und Lautsprecher Features interessieren sowie für die Sammler die sich einen echten Exoten zulegen möchten, ist der Spinneroo wohl genau das Richtige. Verfügbar ist er voraussichtlich ab November 2017 und kann auf Kickstarter ab 37 Euro vorbestellt werden.
Nach Unfall: Motorrad-Ikone Nieto gestorben
Der 13-malige Motorrad-Weltmeister Angel Nieto aus Spanien ist am Donnerstag in Folge seines schweren Verkehrsunfalls gestorben.
Das teilte die MotoGP mit und ehrte Nieto als „eine Motorrad-Legende und eine Schlüsselfigur bei Spaniens Aufstieg zur beherrschenden Kraft in diesem Sport.“
Nieto war am 26. Juli morgens in Ibiza mit einem Quad unterwegs gewesen, als er mit einem Auto kollidierte. Der 70-Jährige hatte dabei schwere Kopfverletzungen erlitten und wurde daraufhin in einer Klinik in seiner Heimat behandelt.
Der 1947 in Zamora geborene Nieto galt als einer der besten Motorrad-Piloten der Geschichte.
Er sammelte Weltmeistertitel in unterschiedlichen Klassen und auf verschiedenen Maschinen. Insgesamt feierte er 90 Grand-Prix-Siege, sein letztes Rennen absolvierte er 1986.
Start mit «XXL-Ausgabe»: Drei Stunden «Hirschhausens Quiz des Menschen»
Das Erste bringt Eckart von Hirschhausen groß heraus: Der promovierte Arzt, seit Langem eine ARD-Allzweckwaffe für alles, was mit dem Grenzbereich zwischen Medizin und Humor im weitesten Sinne zu tun hat, moderiert im September vier neue Folgen von «Hirschhausens Quiz des Menschen» (HQDM).
Und nicht nur das: Das Finale läuft zum ersten Mal auf dem prominenten Sendeplatz am Samstagabend zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr und das ebenfalls zum ersten Mal gleich mit einer 180-minütigen «XXL-Ausgabe», wie der WDR ankündigte.
Die erste der vier neuen Folgen ist dem Sender zufolge am Donnerstag, 7. September zu sehen, die übrigen folgen am 14. und 21. September. Zum Auftakt mit von der Partie sind die «Tatort»-Kommissarin Sabine Postel, der Fernsehkoch Frank Rosin und der TV-Moderator Steffen Hallaschka.
Hirschhausen befragt seine Kandidaten nach kuriosen Fakten. Etwa: Welche Rolle spielt die Nase bei der Partnerwahl? Oder: Warum können Menschen manchmal besser riechen als ihr Hund? Und Hirschhausen testet, welche seiner prominenten Gäste am sichersten durch Erschnuppern Berufe an der entsprechenden Arbeitskleidung identifizieren können. Hirschhausen klärt auch, wie man sich Gesichter besser merken kann und ob wir alle einmalig sind oder irgendwo auf der Welt einen Doppelgänger haben.
Genschere kann Erbkrankheit in menschlichem Embryo heilen
Genforscher in den USA haben es geschafft, eine genetisch dominante Erbkrankheit schon bei der Befruchtung von menschlicher Ei- und Samenzelle im Reagenzglas zu korrigieren. Ehtiker warnen vor einem Tabubruch.
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Schweres Los für s.Oliver Würzburg
Bundesligist s.Oliver Würzburg trifft in der ersten Runde der Qualifikation zum international drittklassigen FIBA Europe Cup auf Istanbul Büyüksehir. „Die Türkei hat eine der drei stärksten Ligen Europas, insofern ist das ein sehr attraktiver Gegner und ein schweres Los“, sagte Trainer Dirk Bauermann, der Istanbul als Favoriten bezeichnete.
Das Hinspiel findet am 20. September in Würzburg statt, das Rückspiel eine Woche später in Istanbul. Der Sieger trifft in der zweiten Runde Anfang Oktober auf den amtierenden ukrainischen Vizemeister BK Chimik.
Freiburg mit einer Änderung gegen Domzale
Der SC Freiburg steht im Rückspiel (21.05 Uhr im LIVETICKER), nach dem knappen 1:0-Sieg im Hinspiel, gegen den NK Domzale unter Druck. Doch die Breisgauer wollen ihren Traum von Europa noch nicht in Slowenien zu Grabe trage
Trainer Christian Streich schickt eine nahezu unveränderte Startelf ins Rennen. Nur Alexander Ignjovski rückt neu ins Team der Freiburger.
„Wir haben auf den offensiven Außenpositionen viel Qualität verloren. Das muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden“, sagte der 52-Jährige mit Blick auf die schmerzhaften Abgänge von Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach) und Maximilian Philipp (Borussia Dortmund).
Streich fordert mehr Offensivpower
Für das Rückspiel im Herzen Sloweniens am Donnerstag forderte Florian Niederlechner „ein schnelles Tor“ ein – damit zum einen das Selbstvertrauen der Offensivspieler gestärkt und zum anderen die nötige Ruhe herbeigeführt wird.
Denn bei der Rückkehr auf die europäische Bühne wirkten die Freiburger ziemlich nervös und fahrlässig – womit bereits der zweite negative Punkt der Partie angesprochen wäre.
„Das hat nichts mit der kurzen Vorbereitungszeit und auch nichts mit der fehlenden Erfahrung der jungen Spieler zu tun“, sagte Streich, „das war schlichtweg Unkonzentriertheit.“ Sollten seine Akteure das im Rückspiel nicht abstellen, „werden wir scheitern“, meinte Streich, der die Chancen auf das Erreichen der Playoffs auf „51:49“ bezifferte.
Die Aufstellung in der Übersicht:
Schwolow – Stenzel, Lienhart, Söyüncü, Günter – Ignjovski, Höfler, Abrashi, Frantz – Niederlechner, Petersen
Altersarmut in Deutschland: Wenn die Rente nicht zum Leben reicht
Gisela Quenstedt hat 41 Jahre lang gearbeitet, trotzdem reicht ihre Rente nun nicht aus: Miete, Strom, Lebensmittel – die alte Dame spart, wo sie nur kann. „Ich bekomme 900 Euro Rente, meine Miete beträgt aber schon 560 Euro. Da bleibt mir nicht viel übrig“, sagt sie. Gisela Quenstedt lebt in einer kleinen Altbauwohnung im Stadtteil Eimsbüttel, einer guten Gegend, wie selbst sagt. Doch sie will auf keinen Fall dort weg, das sei das Einzige, was ihr von ihrem alten Leben geblieben ist.
Gisela Quenstedt sammelt also nebenher leere Pfandflaschen, zum Kochen versorgt sie sich bei der Tafel mit Lebensmitteln, viele Dinge des täglichen Lebens besorgt sie sich bei einem Tausch-Treff. Die 68-Jährige fängt sogar Regenwasser in Eimern auf, um damit die Toilette zu spülen. Ihre Teebeutel benutzt sie bis zu sechs Mal, bevor sie neue kaufen muss. Ihre Armut sei ihr oft unangenehm, sagt die 68-Jährige: „Ich gehe seit 2011 zur Tafel. Das sind immerhin schon einige Jahre, aber es ist immer noch komisch. Man schämt sich ein bisschen dafür, dass man sich von seinem eigenen Geld nicht unterhalten und Essen kaufen kann.“
Gisela Quenstedt ist geschieden und hat zwei Söhne, die beide Hartz IV beziehen. Wegen der Kinder musste sie einige Jahre in Teilzeit arbeiten, ansonsten hatte sie immer ein Vollzeitjob. Dass ihre Rente mal so gering ausfallen würde, hätte sie nie gedacht. Nach Abzug aller Kosten bleiben ihr etwa 230 Euro im Monat – weniger als acht Euro pro Tag.
„Ich muss eben immer rechnen und auch oft „Nein“ sagen – „Nein“ sagen und verzichten. Das ist nicht schön. Man muss doch, wenn man sein Leben lang gearbeitet hat, mit dem Geld auskommen können, das man erarbeitet hat.“
„6,20 Euro – das ist zu teuer“
„Nein“ sagen im Leben, daran hat sich auch Gunther B. gewöhnen müssen. Der 83-Jährige hat 43 Jahre lang gearbeitet und bekommt zusammen mit seiner Frau nun eine kleine Rente von etwas mehr als 1900 Euro. Angesichts dessen seine Frau Ingrid seit sieben Jahren in einem Pflegeheim lebt, ist das zu wenig. „Meine Frau hat eine Operation gehabt und die ist nicht gut verlaufen“, erzählt Gunther B. Wenige Tage nach der Operation seiner Frau hatte er selbst einen Schlaganfall erlitten, so dass es ihm unmöglich wurde, Ingrid zu Hause selbst zu pflegen. Die beiden sind seit 60 Jahren verheiratet. Nun lebt Gunther B. allein in einer 50-Quadratmeter-Wohnung gegenüber des Pflegeheims. Mittags mache er sich oft einfach eine Konservenbüchse warm, erzählt er Ilka Bessin. Mit seiner Frau im Heim zu essen, komme für ihn nicht in Frage: „Das ist eine Kostenfrage. Sonntags essen kostet da 7,50 Euro und werktags 6,20 Euro. Das ist zu teuer.“
Da die Pflegekosten fast genauso hoch sind wie die gemeinsame Rente, war Gunther B. gezwungen seine Lebensversicherung und die kompletten Ersparnisse von 35.000 Euro zu opfern. Erst als das Ehepaar kaum noch Geld übrig hatte, übernahm der Staat die Kosten fürs Pflegeheim. Die Kostenübernahme sei zwar eine enorme Erleichterung, dennoch habe auch er nie abhängig sein wollen, sagt Gunther B.: „Wenn du dein Leben lang für deine Familie, Frau und Kinder gesorgt hast und du kannst das auf einmal nicht mehr, und deine Ersparnisse und alles was du hattest, das ist auf einmal verbraucht – dann bleibt dir ja nichts anderes übrig, als zum Amt zu gehen. Man will ja auch nicht unter der Brücke schlafen.“
Das Ehepaar hat sich seinen Lebensabend eigentlich ganz anders vorgestellt. Doch auch Ingrid und Gunther B. sind aufgrund der Operation und der hohen Kosten für das Pflegeheim unverschuldet in die Altersarmut gerutscht.
Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung liegt das Armutsrisiko bei Rentnern zur Zeit bei 16,2 Prozent, bis 2036 soll die Quote auf 20,2 Prozent steigen. Demnach wäre dann jeder fünfte Rentner armutsgefährdet. Sieht so soziale Gerechtigkeit aus? Ilka Bessin macht das nachdenklich. „Man denkt gar nicht, dass so viele Menschen von Altersarmut betroffen sind. Ich habe in Hamburg Rentner kennengelernt, die einerseits zwar gut drauf waren, aber die mir andererseits Geschichten erzählt haben, dass ich dachte: Ich möchte so nicht alt werden. Wenn man so viel gearbeitet hat, möchte man im Alter doch nicht so abhängig sein und einfach so an den Rand der Gesellschaft geschoben werden. Das finde ich wirklich traurig!“
Wer ist…? Ilka Bessin
Zverev verpasst Washington-Achtelfinale
Mischa Zverev ist beim ATP-Turnier in Washington für eine Nachtschicht nicht belohnt worden.
Der 29 Jahre alte Wahl-Hamburger verlor beim Vorbereitungsturnier für die anstehenden US Open in New York sein Zweitrunden-Match gegen den Argentinier Guido Pella nach über zweistündiger Matchdauer bis gegen 1.00 Uhr am Mittwochmorgen 7:6 (7:5), 6:7 (2:7), 3:6 und verpasste damit den Einzug ins Achtelfinale.
Durch das Aus für seinen älteren Bruder ist Alexander Zverev in der US-Hauptstadt noch der einzige deutsche Spieler im Wettbewerb. Der 20 Jahre alte Weltranglistenachte trifft nach einem Erstrunden-Freilos am Mittwoch im Kampf um den Einzug in die Runde der besten 16 auf den Australier Jordan Thompson.
Das Achtelfinale beim gleichzeitig stattfindenden WTA-Turnier peilen auch die deutschen Spielerinnen Sabine Lisicki (Berlin) und Tatjana Maria (Bad Saulgau) an. In den von Dienstag auf Mittwoch verschobenen Auftaktbegegnungen trifft die frühere Wimbledonfinalistin Lisicki auf die Griechin Valentini Grammatikopoulou und Maria auf die Französin Kristina Mladenovic. Bereits für die Runde der besten 16 qualifiziert sind die Fed-Cup-Spielerinnen Julia Görges (Bad Oldesloe) und Andrea Petkovic (Darmstadt).
