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Ohrenbetäubende Musik in der Nacht: Amazons „Alexa“ feiert eigene Party – und löst Polizeieinsatz aus

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Bislang sei er eigentlich hoch zufrieden gewesen mit der Sprachassistentin namens „Alexa“ von Amazon, so Oliver Haberstroh. Doch was sich das Gerät nun erlaubt hat, geht wohl zu weit. Während der junge Mann einen launigen Abend in Hamburg verlebte, hat sich Alexa daheim in Pinneberg möglicherweise gelangweilt. Fest steht jedenfalls, dass der Smart Home Assistent, der normalerweise Befehle oder Fragen seines Besitzers entgegen nimmt und ausführt, mitten in der Nacht angefangen hatte, ohrenbetäubende Musik zu spielen – ohne dass Oliver Haberstroh zu Hause war oder Alexa ferngesteuert hätte. Nachbarn alarmierten die Polizei, die die Wohnung öffnete und zu ihrem Erstaunen „Alexa“ allein zu Hause vorfand. Hat das Gerät ein Eigenleben entwickelt? Haberstroh jedenfalls ist alles andere als erfreut, denn der 29-Jährige soll den Polizeieinsatz und die damit verbundenen Kosten nämlich jetzt selbst bezahlen. In seinem Facebook-Post an Amazon schreibt er: Als ich Alexa danach fragte, wie wir nun verbleiben und ob sie mir die Kosten, die sie selbstverschuldet verursacht hat, überweisen könnte – kam nur ein trockenes: „Ich habe leider keine Antwort auf die Frage gefunden.“

stern TV hat Oliver Haberstroh und seine „Alexa“ in Pinneberg besucht. Was hinter der rätselhaften Partyaktion von Amazons Sprachassistentin steckt – die ganze Geschichte sehen Sie in der Sendung am Mittwochabend.

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Sieg in Paris: Sock beim Saisonfinale dabei

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Der US-Amerikaner Jack Sock (25) hat sich erstmals in seiner Karriere für das Saisonfinale der besten acht Tennisprofis in London qualifiziert.

Die Nummer 16 der Setzliste gewann beim ATP-Masters in Paris das Endspiel gegen den serbischen Qualifikanten Filip Krajinovic mit 5:7, 6:4, 6:1.

Sock war nur mit Außenseiterchancen auf die Teilnahme am ATP-Finale (12. bis 19. November) in das Masters in Paris gestartet. Durch den Finalsieg sicherte er sich nun den letzten freien Platz und verdrängte den Spanier Pablo Carreno Busta noch aus dem Achterfeld. Sock ist nach Mardy Fish im Jahr 2011 der erste US-Spieler beim Saisonfinale.

Vor Sock standen bereits Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev (Hamburg) sowie der Weltranglistenerste Rafael Nadal (Spanien), Roger Federer (Schweiz), Dominic Thiem (Österreich), Marin Cilic (Kroatien), Grigor Dimitrow (Bulgarien) und David Goffin (Belgien) als Teilnehmer in London fest. 

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Bärenstarke Löwen gewinnen in Ungarn

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Die Handball-Bundesliga kann auf eine erfolgreiche Woche in der Champions League zurückblicken. Am Sonntag gewann der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen in der Gruppe A mit 34:31 (19:14) bei Pick Szeged in Ungarn und fuhr damit den dritten deutschen Sieg nach der SG Flensburg-Handewitt (33:28 gegen Celje) und dem THW Kiel (25:24 in Brest) ein.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung lagen die Löwen um ihren überragenden Regisseur Andy Schmid (10 Tore) in Szeged von Beginn an in Führung. In einer mit hohem Tempo auf beiden Seiten geführten Partie kamen die ungarischen Gastgeber in der Schlussphase zwar noch ein wenig heran, doch der Sieg der Löwen war nie in Gefahr.

Damit sind die Mannheimer in der Tabelle der Gruppe A Zweiter hinter dem amtierenden Champions-League-Gewinner HC Vardar Skopje aus Mazedonien (Die Tabellen der Handball-Champions-League).

In der Gruppe B ist Flensburg hinter dem ungarischen Vertreter MKB Veszprem und PSG Handball Dritter. Kiel folgt hinter Meschkow Brest auf Platz fünf. Am 11. November muss Flensburg in Brest antreten, Kiel spielt am 12. November gegen Celje. Ebenfalls am 12. November steht für die Löwen die Partie beim FC Barcelona auf dem Programm.

Das Spiel im Stenogramm:

Pick Szeged/Ungarn – Rhein-Neckar Löwen 31:34 (14:19)
Tore: Bodo (5), Schitnikow (5), Balogh (4), Gorbok (4), Banhidi (3), Sigurmannsson (3), Skube (2), Gaber (1), Sostaric (1), Sierra Mendez (1), Fekete (1), Källman (1) für Szeged – Schmid (10), Tollbring (6), Radivojevic (4), Baena Gonzalez (4), Rnic (2), Taleski (2), Reinkind (2), Guardiola Villaplana (2), Pekeler (2) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 3200

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Studie – Warum Sie Ihren Mann ruhig mal in die Küche schicken sollten

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So wirklich gerne macht niemand den Haushalt – aber so mancher Mann sträubt sich besonders gegen Aufgaben wie Putzen und Bügeln. Eine Studie zeigt jetzt, zu welcher Aufgabe Sie Ihren Liebsten am leichtesten überreden können. 
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Unesco: Zahl der Internetsperren nimmt zu

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Regierungen blockieren das Internet laut einem Unesco-Bericht dreimal häufiger als noch 2015. Der Informationsfluss werde zunehmend überwacht.
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Batterielose Zahnbürste Be. wird vor dem Putzen aufgezogen

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Die tägliche Zahnpflege wurde durch einige Innovationen in diesem Bereich stark geprägt. Ob Schallzahnbürsten, Mundduschen oder Bleaching-Tools – alles wird elektronisch betrieben und ist nicht wirklich nachhaltig. Die Erfinder der Zahnbürste Be. machen dem Ganzen ein Ende und verbannen den Batteriebetrieb aus dem täglichen Morgen- und Abendritual.

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Dazu muss man wissen: Rund 15 Milliarden Batterien werden jährlich und weltweit weggeworfen. Nur ein Prozent dieser Summe kann recycelt werden, der Rest ist Müll. Die Firma Goodwell & Co., welche hinter Be. steht will sich diesem großen Problem annehmen und hat die erste handbetriebene Zahnbürste entwickelt, welche dennoch “powered” ist. Dieses Umweltbewusstsein finden wir klasse und stellen euch deshalb die Be. vor.

Zahnbürste zum “Aufziehen” – Be.

Durch das Drehen des unteren Bereiches der Zahnbürste wird im Inneren ein kleiner Motor geladen, welcher dann die benötigte und zweiminütige Kraft zum Putzen der Zähne auf den Bürstenkopf überträgt. Das Prinzip gleicht dem, vom aufzuziehenden Spielzeugauto. Drückt man nach diesem Vorgang den Knopf zum Ein- und Ausschalten, so entlädt sich die gewonnene Energie durch den rotierenden Bürstenkopf. Ist man doch schon schneller fertig mit dem Zähneputzen, so lässt sich die Bürste auch wieder in den Stand-by Modus versetzen.

Dank der eingearbeiteten Aktivkohle im Bürstenkopf, soll Mundgeruch vermieden und ein natürlicher pH-Wert aufgebaut werden. Ein weiteres Feature bietet eine eingearbeitete Druckkontrolle, welche sich ebenfalls im Bürstenkopf befindet. Wird mehr als 120 Gramm Druck aufgebaut, so verlangsamt sich der Bürstenkopf deutlich und gibt somit den Hinweis, schonender zu putzen. So kann der Zahnschmelz geschont werden und auch die Borsten haben dadurch eine längere Lebensdauer.

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Produkt und Verpackung sind nachhaltig und umweltschonend

Mit über 80.000 Bürstenbewegungen steht sie den handelsüblichen elektronischen Geräten in nichts nach. Man kann also gute  Zahnpflege ganz ohne ein schlechtes Gewissen betreiben, die Umwelt belastet zu haben. Dieser Punkt bezieht sich aber nicht nur auf den Fakt, dass die Be. ohne Akku betrieben wird, denn die komplette Zahnbürste ist nachhaltig gefertigt und umweltbewusst verpackt. So sind 90 Prozent der Materialien für die Herstellung Recyclingware und das Endprodukt ist sogar komplett biologisch abbaubar.

Mit einer passenden Kappe für unterwegs ist die Be. nach Aufsetzen eine komplett zylindrische Form und für Reisen und Abenteuer gewappnet – ganz ohne jegliche Ladekabel und Stromquellen. Der Reiseaufsatz ist dabei nicht nur zum Schutz der Borsten gedacht, er beherbergt sogar noch einen zusätzlichen Bürstenkopf zum Wechseln. Wer mag, kann die Be. ab sofort bei Kickstarter für rund 43 Euro vorbestellt werden, inkludiert sind bei der ersten Bestellung Wechselköpfe für ein Jahr. Zu beachten ist allerdings die Auslieferung, welche nämlich erst Ende des nächsten Jahres erfolgt.

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Porsche-Titelgewinn: Teamchef verspürt „große Erleichterung“

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Toyota hat das 6-Stunden-Rennen der WEC in Schanghai gewonnen, aber der Jubel im Lager von Konkurrent Porsche war mindestens ebenso groß. Die Deutschen konnten sich vorzeitig den WM-Titel der Hersteller sichern, die Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley sind Langstrecken-Weltmeister 2017. Das Trio im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 2 konnte sich die Krone durch Platz zwei in China bereits vor dem letzten Saisonlauf in Bahrain schnappen.

„Eine große Erleichterung“ sei der Gewinn der WM-Titel, sagt Teamchef Andreas Seidl. „In der Phase nach der Bekanntgabe unseres bevorstehenden Ausstiegs war es nicht immer leicht, die Mannschaft voll fokussiert zu halten. Dass wir es jetzt geschafft haben, ist ein großartiges Gefühl.“ Seidl empfindet dies unter anderem deshalb, weil die Mannschaft in den zurückliegenden Jahren im Saisonfinale in Bahrain oft zittern und kämpfen musste.

„Da kann immer etwas passieren. Und Tatsache ist, dass uns mit unserem Auto dort immer irgendetwas passiert ist“, sagt der Porssche-LMP1-Teamchef. „Im vergangenen Jahr hatte Neel einen Plattfuß, im Jahr davor gab es am Auto von Mark Webber ein Problem mit dem Aktuator“, schildert Seidl. „In diesem Jahr hatten wir uns seit Sommer ein Punktepolster aufgebaut. Es gab einen Moment, ab dem man dachte, dass man es eigentlich nur noch verlieren kann.“ Genau das ist nicht geschehen.

„All diese Titel in den zurückliegenden Jahren zu holen, ist eine tolle Leistung. Ich denke, es hat sich vor allem unsere Strategie mit dem High-Downforce-Paket ausgezahlt“, meint der Deutsche. Porsche hatte in den Rennen vor den 24 Stunden von Le Mans 2017 mit einer Aero-Variante des 919 agiert, die auf den Langstrecken-Klassiker in Frankreich zugeschnitten war. Im Gegensatz zu Toyota nutzte man die verlängerte Entwicklungszeit, um das Paket für mehr Abtrieb erst zum Rennen am Nürburgring zu bringen.

„Auf den Strecken, die viel Abtrieb verlangen, waren wir klar besser als Toyota. Nach Le Mans waren wir – unabhängig vom Ergebnis dort – mit unserer Performance nicht zufrieden. Sechs Wochen nach dem Rennen gab es mit unserem neuen Paket nochmal einen wichtigen Schub. Wir haben im Juli zweimal in Barcelona getestet. Das hat in der zweiten Saisonhälfte den Unterschied ausgemacht“, sagt Seidl. „Danke an alle in Weissach, die dabei geholfen haben, dass wir nach Le Mans derart zurückschlagen konnten.“

© Motorsport-Total.com

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„Tatort“ aus Niedersachsen: Wie war es, verprügelt zu werden, Frau Furtwängler?

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Der „Tatort“ begann ausgelassen und entspannt: Die Kommissarin Charlotte Lindholm, gespielt von Maria Furtwängler, tanzt auf einem Konzert, hat Spaß. Dann muss sie zur Toilette. Die Schlange davor ist zu lang, sie verschwindet kurz auf einem Parkplatz – und wird von drei Männern beim Pinkeln fotografiert. Als sie diese zu Rede stellt, prügeln die Typen brutal auf sie ein. Privat und beruflich bleibt das Gewalterlebnis in „Der Fall Holdt“ nicht ohne Folgen für Lindholm. 

Es sind intensive Szenen, gerade weil sie so real und alltäglich wirken. Auch für Furtwängler waren die Dreharbeiten zu diesem „Tatort“ eindrücklich, wie sie dem stern berichtet.

Was war das für ein Gefühl, für die Anfangsszene verprügelt zu werden?

hannover-tatort 14.43Die Prügel-Szene war krass. Das haben wir vorher viel trainiert, mit Stunts, damit jeder Griff stimmt. Das Hinfallen und Schlagen muss extrem gut vorbereitet sein. Aber ich war doch überrascht über die Wirkung beim Dreh, als ich im Kleid mit nackten Beinen auf dem nassen Asphalt lag. Das ist mir nahe gegangen und war sehr intensiv zu spielen. Dieses Gefühl, ausgeliefert zu sein auf den kalten Steinen nach so einem Gewalterlebnis, ist unbeschreiblich.

Hatten sie ein Mitspracherecht für diesen „Tatort“?

Ich mische mich immerzu ein. Mir war der Einstieg mit der Prügelei sehr wichtig. Komischerweise war ich beim Ansehen der Pinkel-Szene hinterher etwas peinlich berührt. Man spielt so etwas viel leichter, aber beim Angucken hatte es dann etwas Peinliches. Auch der Moment im Bad war unangenehm: Lindholm stinkt, sie kämmt sich nicht, die Körperpflege entgleitet ihr.

Charlotte Lindholm verliert in diesem „Tatort“ ihre Souveränität, wirkt schwach – hat sie das gestört?

Es ist spannend, dass der „Tatort“ so ein Gewalterlebnis auslotet und gleichzeitig sagt: Wir wissen auch nicht, wie man das löst. Denn die Kommissarin ist geschwächt davon und macht Fehler. Aber es geht eben nicht darum, nur starke Frauen zu zeigen, sondern darum, dass man Frauen diverser erzählt und vor allem nicht weniger Frauenrollen als Männerrollen zeigt.

Sie machen sich mit ihrer Stiftung Malisa für mehr Diversität im Film stark. Haben Sie persönlich Erfahrungen mit Sexismus bei Dreharbeiten?

Furtwängler Interview_12.40Ich erinnere mich daran, dass beim Dreh zum Schweine-„Tatort“ einer der Baubühnen-Typen ein T-Shirt anhatte, das extrem sexistisch war. Irgendetwas mit einem Frauenhintern und einem dummen Spruch daneben. Immer, wenn ich das gesehen habe, hat sich in mir etwas gekrampft. Das ist jetzt drei Jahre her und damals habe ich nichts gesagt, aber heute würde ich es tun. Weil es eine solche Provokation ist und ich mich unwohl gefühlt habe. Ich würde sagen: ‘Entweder du ziehst das aus, oder du gehst vom Set‘. Da bin ich ein Stück mutiger geworden und würde mich jetzt positionieren.

Warum glauben Sie, konnten sie das damals noch nicht tun? Immerhin spielen Sie die Hauptrolle, sind wichtig am Set.

Ich habe nichts gesagt, weil ich unsicher war, weil ich nicht als Zicke abgestempelt werden und unbeliebt sein wollte. Der Kitt, der diese Art von Gesellschaftsform zusammenhält, ist auch die Angst der Frauen, nicht zu gefallen. Es wird uns beigebracht, lieb und süß zu sein. Das zu wagen, dass ich dann am Set als uncool gelte, dass die gesamte Baubühne über mich stöhnt, das auszuhalten, darauf kommt es immer wieder an.

Tatort Hannover – Der Fall Holdt Trailer

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Neue Alzheimer-Studie: US-Forscher stellen einzigartige Alzheimer-Studie vor

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Das Blutplasma junger Männer soll gegen das schnelle Altern von Gehirnzellen bei Alzheimer-Patienten helfen. Eine erste Studie aus den USA zeigt nur sehr mäßige Erfolge. Trotzdem sind Wissenschaft und Pharmaindustrie elektrisiert. Von Tilman Wolff.
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Sieg im Topspiel: Bayern stürmen Tabellenspitze

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Der FC Bayern München hat das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga mit 80:70 (45:43) gegen ALBA Berlin gewonnen. Die Münchner übernehmen dadurch mit 14:2 Zählern die Tabellenführung vor den  Albatrossen aus Berlin.

München startete besser in das Duell der zwei besten Teams der BBL. Mit der starken Defensive der Bayern kamen die Tabellenführer aus Berlin vom Tip-Off an nicht zurecht. Auch punkteten die Bayern ausgeglichener im ersten Viertel (Die Ergebnisse der BBL).

Eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte Führung der Bayern beim 24:14 (11. Minute) brachte die Albatrosse aber nicht aus der Fassung. Ohne eine Auszeit von ALBA-Trainer Aíto García Reneses kämpften sich die Berliner angeführt vom starken Backup Joshiko Saibou zurück ins Spiel.

Danach sah das Berliner Publikum ein spannendes, ausgeglichenes Spitzenspiel. Zur Halbzeit führte ALBA mit 45:43 (Die BBL-Tabelle).

Cunningham-K.O. lässt Bayern aufwachen

Das dritte Viertel gestaltete sich lange sehr ausgeglichen. Nachdem Bayerns bis dahin bester Scorer Jared Cunningham nach einem bösen Zusammenstoß aber benommen auf die Bank geführt werden muss, gelang dem FCB ein 14-Punkte-Run zum 66:53 (31.).

Diese Führung ließen sich Münchner bis zum Ende nicht mehr nehmen und siegten mit 80:70. Bester Scorer der Partie war der Berliner Peyton Siva mit 21 Punkten. Bei den Bayern, die die Scoring-Last auf viele Schultern verteilten, war Nihad Djedovic der erfolgreichste Punktesammler mit 14 Punkten. 

Aber auch Cunningham sammelte bis zu seiner Verletzungs-bedingten Auswechslung genau wie Reggie Redding zwölf Zähler.

Ludwigsburg baut Serie aus

Die MHP Riesen Ludwigsburg hatten gegen Aufsteiger Rockets Erfurt keinerlei Probleme, fuhren beim deutlichen 94:54 (57:26)-Erfolg ihren vierten Sieg in Serie ein und rückten in der Tabelle dadurch mit 12:2 Punkten auf Rang drei.

Die Frankfurt Skyliners setzten sich mit 93:82 (52:42) gegen EWE Baskets Oldenburg durch. medi Bayreuth besiegte die Eisbären Bremerhaven nach Verlängerung 103:99 (48:51).

Bereits am Samstag hatte Bamberg wieder in die Spur gefunden. Die mit drei Niederlagen aus den ersten sechs Spielen gestarteten Franken gewannen deutlich mit 94:68 bei den Basketball Löwen Braunschweig und haben nun 8:6 Punkte.

Die BBL-Partien am Sonntag im Überblick:

Alba Berlin – Bayern München 70:80 (45:43)
Beste Werfer: Siva (21), Butterfield (12), Grigonis (11) für Berlin – Djedovic (14), Cunningham (12), Redding (12), Hobbs (10), Macvan (10) für München
Zuschauer: 13.566

Eisbären Bremerhaven – medi Bayreuth 99:103 (86:86, 51:46) n.V.
Beste Werfer: Hulls (21), Berhanmeskel (20), Baptiste (13), Kessens (11) für Bremerhaven – Robinson (23), York (21), Brooks (17), Seiferth (17), Linhart (11) für Bayreuth
Zuschauer: 2085

Fraport Skyliners – EWE Baskets Oldenburg 93:82 (52:42)
Beste Werfer: Webster (31), Scrubb (22), Wohlfarth-Bottermann (17), Huff (12) für Frankfurt – McConnell (18), Allen (16), Mahalbasic (15) für Oldenburg
Zuschauer: 4820

MHP Riesen Ludwigsburg – Oettinger Rockets Erfurt 94:54 (57:26)
Beste Werfer: Koch (22), Cook (18), Evans (10) für Ludwigsburg – Obasohan (17), Mitchell (10) für Erfurt
Zuschauer: 3629

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