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Hamilton warnte Vettel vor „Respektlosigkeit“

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Weltmeister Lewis Hamilton hat verraten, dass er Sebastian Vettel nach dem berüchtigten Zusammenstoß in Baku im Juni vor weiteren „Respektlosigkeiten“ gewarnt hatte.

„Ich hab nach dem Vorfall mit ihm gesprochen“, sagte der Brite bei motorsport.tv. „Für mich war es ein Zeichen von Respektlosigkeit. Ich habe ihn gewarnt, mich nicht noch einmal so zu behandeln, denn sonst hätte es zwischen uns sicher Probleme gegeben.“

In Baku war es zwischen den beiden zu einem heftigen Zusammenstoß gekommen. Während der Safety-Car-Phasen hatte Hamilton wiederholt reichlich Abstand zum Safety Car gehalten.

Als der Mercedes-Pilot in Kurve 14 nicht wie von Vettel erwartet aus Kurve 15 beschleunigt hatte, war der dicht dahinter fahrende Ferrari-Pilot in den Boliden des Briten gekracht.

Vettel war darüber so erbost gewesen, dass er seinen Ferrari links neben den Boliden seines Rivalen gefahren, mit der linken Hand in Richtung Hamiltons gestikuliert und ihn anschließend sogar gerammt hatte.

Die Rennleitung hatte den viermaligen Weltmeister dafür mit einer 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe belegt. 

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TV-Tipp: Das System Milch

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Ob die Milch von glücklichen Kühen kommt, weiß vielleicht niemand so genau. Was jedoch bekannt ist: In Europa geht es pro Jahr um die Produktion von fast 200 Billionen Tonnen Milch und Milchpulver und um einen Markt von etwa 100 Milliarden Euro.

Das erläutert die Dokumentation «Das System Milch». Arte zeigt sie am Dienstag (21. November) um 20.15 Uhr.

«Die Milch macht’s» – so lautete ein bekannter Werbespruch. So weit, so gut – doch in den vergangenen Jahrzehnten gab es weltweit einen enormen Strukturwandel in der Landwirtschaft. Und das Verhältnis des Menschen zur Milch hat sich stark verändert. Sie ist zwar ein gefragter Rohstoff – und dies erst recht, seitdem auch die Chinesen auf den Geschmack gekommen sind. Der Film zeigt aber vor allem, was für ein riesiges Geschäft mit der Milch gemacht wird.

Der Konkurrenzkampf ist groß, der Druck enorm – die Milch soll – im Gegensatz zur Butter – nicht teurer werden, aber die Höfe moderner und die Kühe leistungsfähiger. Doch das ist schwierig. Die Molkereien als Schnittstelle zwischen Produzenten und Konsumenten spielen dabei eine mächtige Rolle – ihnen geht es vor allem um neue Kunden und neue Produkte wie ein spezielles Milchpulver für Senioren. Vom ehedem sozialen Aspekt dieser traditionell genossenschaftlich organisierten Betriebe ist heute wenig übrig.

Zwei Landwirte werden im Film porträtiert. Peder Mouritsen aus Norre Nebel in Dänemark ist kein einfacher Bauer – er arbeitet mit seinem Sohn als Unternehmer mit sechs Höfen, 750 Kühen und zwölf Angestellten. Im schwäbischen Donzdorf arbeitet Familie Geiger mit 250 Kühen in einem Familienbetrieb – hier wie dort wird die Monopolisierung der Molkereien beklagt, und dass die Milchbauern überhaupt keinen Einfluss auf Abnahmemengen und -preise haben.

Im Stall kehrt ein fahrender Roboter die Hinterlassenschaften der Kühe weg, und ohne Melkroboter ginge kaum noch was. «Wir bekommen jetzt 27 Cent pro Liter, aber mindestens 40 müssten es sein, um kostendeckend zu arbeiten», sagt der Jungbauer vom Geigerhof im Film. Der Durchschnitt in der EU auf das ganze Jahr gerechnet liegt bei 33 Cent. Der Konsument im Supermarkt zahlt in Deutschland nach den Daten aus der Doku im Schnitt 68 Cent für einen Liter fettarme Trinkmilch. Der Prokopfverbrauch bei Frischmilcherzeugnissen liegt bei jährlich 85 Kilo.

Der Journalist Andreas Pichler ist mit Kühen aufgewachsen und beschreibt das Milchgeschäft – quer durch Europa bis nach Afrika und China – sehr anschaulich und als «ziemlichen Wahnsinn». Dazu gehört auch der ebenso schwierige wie leidenschaftliche Kampf von Biobauern, die bis zur Selbstausbeutung schuften.

Neben Milchbauern äußern sich im Film auch Molkereivorstände, Politiker, Lobbyisten und Wissenschaftler – über die Folgen für die Umwelt, die Wirtschaft und die Verbraucher, die für Milch im Grunde einen höheren Preis bezahlen müßten. Pichler geht auch der spannenden Frage nach, ob dieses begehrte Getränk wirklich so gesund ist wie behauptet wird – immerhin sind fast zwei Drittel aller Erwachsenen weltweit laktoseintolerant.

Die Milchkühe kümmert das sicher nicht. Eine normale Kuh kann bis zu 20 Jahre alt werden, eine «Hochleistungskuh» höchstens 5 – sie leiden nicht zuletzt unter dem Stress von Leistungsschauen. Auf die grüne Wiese kommen die meisten Kühe schon gar nicht mehr, weil das viel zu aufwendig wäre. Man darf mit vollem Recht fragen, wie glücklich sie wohl sind.

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Bäume wachsen in der Stadt schneller als auf dem Land

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Stadtluft lässt Bäume in den Himmel wachsen: In Großstädten werden Bäume größer als auf dem Land – weltweit! So das Ergebnis einer Studie von Münchener Forschern an 1.400 Bäumen.
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Tigers ziehen die Reißleine

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Bundesligist Walter Tigers Tübingen hat nach zehn Niederlagen in zehn Saisonspielen die Reißleine gezogen und Trainer Tyron McCoy an dessen 45. Geburtstag entlassen. Interimsmäßig wird der bisherige Co-Trainer Aleksandar Nadjfeji das Team betreuen. McCoy war seit 28. Dezember 2015 Trainer der Tübinger Bundesliga-Basketballer. In den letzten zwei Spielzeiten gelang dem US-Amerikaner mit dem Team der Klassenerhalt.

„Nach der Vorstellung der Mannschaft im Spiel gegen die Rockets Erfurt hatten wir nicht mehr das Gefühl, dass wir in dieser Konstellation den Klassenerhalt erreichen können. Wir benötigen jetzt einen neuen, frischen Impuls auf der Trainerbank“, teilte Geschäftsführer Robert Wintermantel mit.

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BVB unter Druck – ein Sieg muss her

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Borussia Dortmund steht am Dienstag in der Champions League unter Druck. Im Heimspiel gegen den englischen Erstligisten Tottenham Hotspur (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) muss ein Sieg her, um das Minimalziel Europa League zu sichern. Selbst ein Unentschieden wäre für die Borussia wohl zu wenig.

Gegen die Spurs, die in der Gruppe H durch sind, muss der BVB im Fernduell mit Nikosia (beide 2 Punkte, bessere Tordifferenz Dortmund) um den Europa-League-Einzug zu kämpfen.

Für Dortmund und Trainer Peter Bosz beginnt mit dem Spiel gegen Tottenham Hotspur eine Schicksalswoche, die im Revierderby gegen Schalke 04 gipfelt. 

Bosz setzt auf Aubameyang

Bosz will deswegen auf den zuletzt suspendierten Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang setzen. „Er wird spielen, das ist einfach“, sagte Bosz am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Tottenham. 

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„Wir brauchen diesen Sieg, um den Negativlauf zu beenden. Allein schon für das Gefühl“, sagte Bosz, der den schlingernden BVB in der Derbywoche wieder auf Kurs bringen will. 

Auch bei den Fans beginnt die Stimmung zu kippen – ein Sieg gegen Tottenham und im Derby wäre Balsam für die leidenden BVB-Fans.

Allerdings hat der BVB vier der vergangenen fünf Ligaspiele verloren, sich zweimal gegen APOEL Nikosia blamiert – und ist in der Bundesliga auf den fünften Platz abgestürzt.

So können Sie die Partie live verfolgen:

TVSky

StreamSky

Liveticker: www.sport1.de 

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Mülleimer-Challenge: Der verblüffende Geschlechtsunterschied: DAS können angeblich nur Frauen

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Ein bisschen merkwürdig ist es schon: Frauen können es, Männer nicht. Angeblich!  Mit gebeugtem Oberkörper und ausgestreckten Armen einen Mülleimer anheben. So soll es gehen:

  • mit drei Fußlängen Abstand zur Wand hinstellen
  • Mülleimer direkt vor sich an der Wand platzieren
  • Oberkörper anwinkeln, bis ein 90-Grad-Winkel entsteht
  • Kopf an der Wand abstützen
  • Arme gerade nach unten strecken
  • Mülleimer greifen und aufrichten
  • Klappt’s?

Im Netz haben es schon Hunderte Menschen probiert und damit die große Challenge zwischen Männern und Frauen befeuert. stern TV hat Zuschauer-Versuche und Fails gesammelt. Ergebnis: Bei uns schaffte es 80 Prozent der Männer tatsächlich nicht, die Frauen aber allesamt. Aber woran liegt das?

Mann vs Frau = V gegen A

Männer und Frauen haben einen unterschiedlichen Körperschwerpunkt. Der Oberkörper der meisten Männer beschreibt ein V, damit liegt ihr Schwerpunkt relativ weit oben. Die Körperform der Frau bildet eher ein A, ihr Schwerpunkt liegt weiter unten, als bei den Männern. Etwa in Höhe der Hüfte. Deshalb gelingt es Männern nicht so leicht, sich aus genau dieser Position aufzurichten. Sie kippen vielmehr nach vorne. Das zeigt sich auch in einer weiteren, sehr lustigen Übung – einfach mal ausprobieren:

 

  • auf den Boden knien, dabei mit dem Po auf die Fersen setzen
  • Oberkörper nach vorne beugen
  • Arme parallel nach vorne ausrichten und auf den Boden legen
  • Ellenbogen an die Knie anlegen
  • Streichholzschachtel aufrecht zwischen die Fingerspitzen stellen
  • Arme hinter den Rücken nehmen, und jetzt …
  • … mit der Nasenspitze die Streichholzschachtel umstoßen!
  • Klappt’s – ohne vornüber zu kippen?

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Becker lobt Kerbers Trainerwechsel

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Boris Becker hat den Trainerwechsel im Team von Angelique Kerber begrüßt. „Das war der richtige Schritt im richtigen Moment“, sagte der dreimalige Wimbledonsieger Becker in London: „Es war an der Zeit, dass Angie einen Schnitt macht.“

Die frühere Weltranglistenerste Kerber hatte sich nach einer enttäuschenden Saison ohne Turniersieg von ihrem langjährigen Coach Torben Beltz getrennt und am vergangenen Donnerstag die Verpflichtung des Belgiers Wim Fissette für 2018 bekannt gegeben.

„Fissette ist ein Trainer, der schon einige Topspielerinnen betreut hat. Ich finde die Wahl gut“, meinte Becker, „aber die Wahrheit liegt bekanntermaßen auf dem Platz. Letztendlich muss es auch menschlich passen.“

Auch der neue Coach kassiert Lob

Viel Lob hatte Becker auch für Beltz parat, der Kerber 2016 zum Australian-Open- und US-Open-Triumph geführt hatte.

„Torben ist ein Top-Mann und wird deshalb auch in Zukunft einen guten Job finden“, sagte Becker, der seit August als Head of Men’s Tennis für den Deutschen Tennis Bund (DTB) arbeitet.  

Beltz hatte Kerber bis auf eine gut zweijährige Unterbrechung (Ende 2012 bis Anfang 2015), in der sie von Benjamin Ebrahimzadeh betreut wurde, während ihrer bisherigen Profikarriere gecoacht.

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Verrücktes Finish: Kiel holt wichtige Punkte

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Wichtiger Auswärtssieg für Rekordchampion THW Kiel, erste Niederlage im Spitzenduell für Meister Rhein-Neckar Löwen: Der kriselnde THW und die erfolgsverwöhnten Löwen haben in der Handball-Champions-League am Wochenende die Rollen getauscht.

Das Kieler Team von Trainer Alfred Gislason gewann bei RK Celje nach einer verrückten Schlussphase 28:27 (15:14) und revanchierte sich für das 26:29 gegen den slowenischen Meister in eigener Halle vor einer Woche.

Die Mannheimer unterlagen dagegen beim Titelverteidiger HC Vardar Skopje aus Mazedonien 26:30 (13:17) und kassierten im Kampf um den Gruppensieg und dem damit verbundenen direkten Sprung ins Viertelfinale einen herben Dämpfer. Es war die erste Niederlage in der laufenden Champions-League-Saison für die Löwen, die vorerst mit elf Punkten Tabellenzweiter bleiben. Der Rückstand auf Skopje beträgt jedoch bereits fünf Zähler. 

Ekberg lässt Kiel doch noch jubeln

Nach seinem holprigen, am Ende aber erfolgreichen Auftakt der Rückrunde belegt der THW mit sieben Zählern den fünften Platz, die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die K.o.-Runde.

Die Kieler erwischten in Slowenien einen guten Start und verbuchten in der 23. Minute mit 9:4 ihren höchsten Vorsprung. Gegen Ende der ersten Halbzeit verlor der THW aber völlig den Faden. Nach der Pause gewannen die Kieler etwas Sicherheit zurück und bekamen wieder Ordnung ins Spiel.

Mit Patrick Wienceks Treffer zum 27:25 schien Kiel zwei Minuten vor Schluss der sichere Sieger zu sein, zumal Celje in Unterzahl spielte. Dennoch gelang den Gastgebern, die den Torwart herausnahmen, 15 Sekunden vor dem Ende noch der Ausgleich. Doch Niclas Ekberg gelang im schnellen Gegenzug noch der Kieler Siegtreffer, da Celjes Keeper nicht rechtzeitig ins Tor zurückkehrte.

Beste THW-Werfer waren Ekberg mit sieben und Wiencek mit sechs Toren.

Löwen wachen zu spät auf

Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen war nach der Niederlage enttäuscht. „Zu Beginn hat mir heute der Glaube an uns selbst gefehlt, dass wir hier wie im Vorjahr gewinnen können. Erst als wir deutlich zurücklagen, haben wir angefangen zu kämpfen“, sagte Jacobsen.

Die erfolgreichsten Schützen der Löwen, die am Donnerstag bei MT Melsungen (26:29) nach neun Siegen in Folge wieder eine Niederlage in der Bundesliga hatten hinnehmen müssen, waren Andy Schmid und Rafael Baena Gonzalez mit jeweils fünf Toren. 

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Schweißgeruch, Stinkefüße und Mundgeruch – Diese Krankheiten erkennt man am Körpergeruch

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Way of the Future: Man kann Kirche nicht ohne KI schreiben

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