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Maschinelle Bilderkennung: Künstliche Intelligenz, menschliche Vorurteile

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Gesichtserkennung Bahnhof Berlin-Südkreuz

Die Datenbank Image-Net beliefert künstliche Intelligenzen auf der ganzen Welt mit verschlagworteten Porträtbildern. Doch wer sein Bild dort hochlädt, könnte eine Überraschung erleben.

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Quantencomputer: Problem gelöst – in rund drei Minuten statt 10.000 Jahren

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Google ist es wohl gelungen, einen Quantencomputer zu bauen. Supercomputer lässt er weit hinter sich. Auch wenn er zunächst nur eine nutzlose Aufgabe gelöst hat.
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Alkoholkonsum: Trink ich noch oder sauf ich schon?

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Jeder sechste Erwachsene gilt in Deutschland als Risikotrinker. Fragt sich nur, ab wann ist man das? Liegt man mit einem Feierabendbier pro Tag im grünen Bereich? Antworten gibt es hier.
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Museum Kurhaus Kleve zeigt Fotocollagen von Lucas Blalock

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Dreifach-Fluppe im Selbstporträt oder Wiener Würstchen überlebensgroß: Lucas Blalock „photoshopt“ unseren Konsum. Das Museum Kurhaus Kleve zeigt ab Samstag die erste große Einzelausstellung des US-Fotokünstlers in Europa. Wir waren beim Aufbau dabei.
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Frauen-WM: DHB bewirbt sich um Ausrichtung in Deutschland

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Der Deutsche Handballbund (DHB) und der niederländische Verband (NHV) werden sich gemeinsam um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2025 bewerben. Wie der DHB am Freitag mitteilte, haben dies die Präsidien der beiden Verbände einstimmig beschlossen. Über die Vergabe der WM 2025 wird der Weltverband IHF voraussichtlich Anfang kommenden Jahres entscheiden.

„Wir sind davon überzeugt, dass eine WM in unseren beiden Ländern ein fantastisches Angebot für die internationale Handball-Familie sein kann“, erklärten DHB-Präsident Andreas Michelmann und NHV-Chef Tjark de Lange in einem gemeinsamen Statement. Deutschland war zuletzt 2017 Gastgeber einer Weltmeisterschaft der Frauen.

„Die Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2025 der Frauen gemeinsam mit den Niederlanden ist Teil einer langfristigen und strategischen Planung. Solche Großereignisse geben uns die Möglichkeit, den Handball weiter in unserer Gesellschaft zu etablieren“, sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober. Vor 2017 fanden schon 1997 und 1965 WM-Turniere der Frauen in Deutschland statt. Die Niederlande waren 1971 und 1986 Schauplatz von Weltmeisterschaften.

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Der DHB richtet 2024 die Europameisterschaft der Männer aus. Zudem sind Bewerbungen für die U21-WM 2023 und die Weltmeisterschaft 2027 der Männer geplant.

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Leclerc dominiert Abschlusstraining in Sotschi

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Ferrari geht als Favorit ins Qualifying zum Großen Preis von Russland, doch Sebastian Vettel steht mal wieder im Schatten seines Teamkollegen.

Charles Leclerc drehte im dritten freien Training von Sotschi die mit Abstand schnellste Runde, in 1:32,733 Minuten lag er gut drei Zehntelsekunden vor Vettel. Schon am Freitag war der Heppenheimer, der zuletzt in Singapur seinen ersten Saisonsieg feierte, in beiden Sessions langsamer als Leclerc.

Mercedes ordnete sich vor dem Qualifying am Samstagnachmittag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) hinter der Scuderia ein. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (Großbritannien) hatte als Dritter knapp vier Zehntel Rückstand auf die Spitze, Valtteri Bottas (Finnland) lag rund sechs Zehntel zurück. Nico Hülkenberg (+1,6 Sekunden) im Renault belegte den achten Platz.

Ferrari holte aus den vergangenen drei Rennen drei Siege, zweimal gewann Leclerc, einmal Vettel, die letzten drei Pole Positions gingen allesamt an den Monegassen. Der erneute Titelgewinn Hamiltons ist dennoch kaum zu verhindern. Der Engländer (296 Punkte) liegt sechs Rennen vor Saisonschluss deutlich vor Bottas (231), Leclerc, Verstappen (beide 200) und Vettel (194).

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Fulminante Darbietung: Isabelle Huppert begeistert als Maria Stuart in Hamburg

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Hamburg (dpa) – Triumph für Isabelle Huppert in Hamburg: Für ihre eineinhalbstündige Soloperformance «Mary Said What She Said» erhielt die französische Schauspielerin (66, «Greta», «Frankie») im Thalia Theater minutenlangen Applaus.

Die Deutschlandpremiere des Stücks von Darryl Pinckney, bei der Altmeister Robert Wilson Regie führte, war am Freitagabend ausverkauft. Die Koproduktion von Théatre de la Ville Paris, Wiener Festwochen und Thalia Theater hatte bereits Ende Mai in der französischen Hauptstadt ihre Uraufführung gefeiert.

Auf fast leerer Bühne verkörperte Huppert im funkelnden, kastanienbraunen Renaissancekostüm die schottische Königin Maria Stuart kurz vor ihrer Hinrichtung. In ihrer fulminanten Darbietung, bei der ein endloser Wortschwall ihrem blutrot geschminkten Mund entströmte, vermittelte die 66-Jährige die durcheinander gewirbelten Gedanken und Assoziationen einer Todgeweihten über ihr so reiches wie problematisches Leben. Dabei machte sie deren vielschichtige Gefühlslage spürbar.

Vor der Vorstellung sagte Huppert, es mache für sie keinen Unterschied, ob sie Filme oder Theater spiele. «Ich bin immer dieselbe Schauspielerin – wenn ich denn eine Schauspielerin bin», meinte sie selbstironisch.

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Bei Startelfdebüt: Unions Gogia mit Kreuzbandriss

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Aufsteiger 1. FC Union Berlin muss in der Bundesliga monatelang ohne Akaki Gogia auskommen. Der Offensivspieler hat sich am Freitag bei seinem Startelfdebüt im Oberhaus gegen Eintracht Frankfurt (1:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen. Das gaben die Berliner am Samstag bekannt.

Der 27-Jährige musste wegen der Verletzung in der 59. Minute ausgewechselt werden. Eine MRT-Untersuchung erbrachte die Diagnose. Gogia wird in der kommenden Woche operiert.

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„Diese Verletzung trifft uns alle hart. Akaki Gogia hatte sich mit starken Trainingsleistungen in die Startelf gespielt, umso bitterer ist es, dass er nun lange ausfällt“, sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei Union.

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„Uncharted“-Verfilmung: Travis Knight soll mit Tom Holland für Action sorgen

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Tom Holland und seine Fans freuen sich aktuell sicher eher über die Rückkehr der freundlichen Spinne Spider-Man in das Marvel Cinematic Universe für zumindest einen weiteren Film. Doch auch bei einer anderen Produktion, an der Holland beteiligt ist, gibt es gute Nachrichten: Die Verfilmung der immens erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Uncharted-Reihe hat einen neuen Regisseur gefunden.

Deadline berichtet, dass Travis Knight, der zuletzt mit Bumblebee der Transformers-Reihe bei Paramount Pictures einen kleinen Reboot verpasste, die Nachfolge von Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane) antreten wird. Und damit ist Knight bereits der sechste Kapitän an Bord, der das Schiff endlich auslaufen lassen soll. Zunächst war David O. Russell (Three Kings) vorgesehen, der Mark Wahlberg für die Rolle des Nathan Drake mit an Bord holen wollte; und das, obwohl Fans für Nathan Fillion plädierten, der auch selbst Interesse an der Rolle signalisierte. Russell sprang schließlich Mitte 2011 ab, einen Monat später kam Neil Burger (The Illusionist).

Fans kennen und lieben Tom Holland als Spider-Man. © Sony Pictures

Regisseur-Verschleiß von David O. Russell bis zu Dan Trachtenberg

Ein Jahr später war auch Burger Geschichte und Seth Gordon (Baywatch) stieß 2014 dazu. Aber auch Gordon fand keinen Zugang zum Projekt und Shawn Levy (Real Steel) wurde 2016 als neuer Regisseur angekündigt. Levy war es auch, der die Richtung der Produktion auf einen jungen Nathan Drake zuschnitt und als Prequel zu den Spielen positionierte. So wurde der Weg frei gemacht für Tom Holland. Das Drehbuch von Joe Carnahan war zu dem Zeitpunkt eigentlich fertiggestellt, Rafe Judkins sollte aber weitere Änderungen vornehmen.

Im Dezember 2018 nahm dann auch Levy seinen Hut, zwei Monate später wurde Dan Trachtenberg engagiert, der im August dieses Jahres genau wie die vier Regisseure vor ihm aufgab. Nun soll also Travis Knight die erste Produktion von Sony PlayStation Productions stemmen. Mit seiner Erfahrung aus dem Animationsbereich und aus seinem ersten Live-Action-Film Bumblebee dürfte Knight über das Rüstzeug für eine solche aufwendige Produktion verfügen, denn die Uncharted-Reihe zeichnet sich nicht nur durch großartige Charaktere und gewitzte Dialoge aus, sondern auch durch beeindruckende Orte und bahnbrechende Action.

Ob durch das ständige Stühlerücken der eigentlich für Dezember 2020 angepeilte Kinostart von Uncharted überhaupt eingehalten werden kann, ist fraglich. Allerdings gilt es auch, die Produktion möglichst schnell voranzutreiben, denn die Videospielreihe von Naughty Dog gilt offiziell als beendet. Sechs Spiele erschienen in einem Zeitraum von zehn Jahren.

Angefangen mit Uncharted Drakes Fortune in 2007 für die PS3 fand die Reihe ihren Abschluss mit dem Spin-off Uncharted: The Lost Legacy für die PS4. Zwei Jahre sind in der Videospielzeitrechnung eine sehr lange Zeit. Und wenn selbst die Videospielfans kein Interesse mehr zeigen sollten, dürfte es schwer sein, den Film überhaupt an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen, wie schon Assassin‘s Creed 2016 bewies und das trotz Starpower in Form von Michael Fassbender.

Auch diese weiteren Videospiele wollen Fans auf der Leinwand sehen:

Filmreif: Diese Games wollen wir im Kino sehen

Nathan Fillions Uncharted-Kurzfilm

Obwohl Nathan Fillion ganz offensichtlich als optisches Vorbild und durchaus auch als charakterliche Vorlage für Nathan Drake in der Uncharted-Reihe gedient hat, wurde er nie für die Verfilmung in Betracht gezogen. Eine Tatsache, die ihn offenbar gewurmt hat, denn nicht nur wurde er lautstark von Fans für den Film gefordert, er selbst bekundete immer wieder sein Interesse an der Rolle.

Kurzerhand beschloss der Schauspieler, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und drehte gemeinsam mit Stephen Lang und Mircea Monroe einen im Sommer 2018 veröffentlichten und inoffiziellen Uncharted-Kurzfilm, den Regisseur Allan Ungar verantwortete.

Während es noch nicht einen Uncharted-Film gibt, macht die Fast and Furious-Reihe bald der Lindenstraße Konkurrenz. Wie gut kennt ihr euch da aus?

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„Substanzielle“ Geldstrafe nach Rassismus-Eklat

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Die Basketball-Bundesliga hat nach den rassistischen Beleidigungen gegen Konstantin Konga von den MHP Riesen Ludwigsburg eine „substanzielle“ Geldstrafe gegen den MBC verhängt.

Wie hoch die Strafe genau ist, blieb offen. Der MBC hatte zuvor bereits den Täter identifiziert und mit einem Hallenverbot bis zum Jahresende verhängt. Der Klub bat Konga zudem um Entschuldigung.

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Wie die BBL weiter mitteilte, habe der Zuschauer sein Fehlverhalten eingeräumt. Er habe darum gebeten, die Strafe selbst zu zahlen, sie kommt einer gemeinnützigen Organisation zugute. Der Zuschauer hatte Konga beim Bundesligaspiel am Mittwoch mit Affenlauten beleidigt. 

„Verunglimpfungen, Rassismus, Fremdenhass, Vorurteile und Ausgrenzung haben in unserer Liga keinen Platz!“, hieß es in einem gemeinsamen Statement des BBL-Geschäftsführers Stefan Holz und des MBC-Geschäftsführers Martin Geissler.

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