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Rückraum-Shooter fehlt Löwen lange

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Der deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen muss voraussichtlich drei Monate auf seinen Rückraumspieler Momir Rnic verzichten.

Der serbische Nationalspieler hat im Training eine Fraktur des linken Mittelfußknochens erlitten und muss in den kommenden Tagen operiert werden.

Der 30 Jahre alte Rechtshänder verpasste aufgrund der Verletzung am Donnerstag auch das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt (32:27) und steht auch der serbischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Frühjahr 2018 nicht zur Verfügung.

„Für Momir tut mir diese Verletzung unheimlich leid. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und hoffen, dass er bald wieder auf dem Feld stehen kann“, sagte der Sportliche Leiter Oliver Roggisch.

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Königstein – Aufwachtee: Mit Ginseng und Ingwer starten

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Wer Probleme hat, seinen Kreislauf anzukurbeln, kann es mit einer Tasse Tee versuchen. Die Zeitschrift „Naturarzt“ empfiehlt eine Mischung aus Tausendgüldenkraut, Weißdornblüten und -blättern, geriebenem Ingwer, Ginsengwurzel und Rosmarinblättern. Und so wird der Tee zubereitet: zwei gehäufte Teelöffel der Mischung mit einem Viertelliter Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb gießen. Bis zu drei Mal am Tag eine Tasse trinken. Menschen mit Bluthochdruck sollten Ginseng und Rosmarin weglassen.
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Deutsche Post: Bot und Bote

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Nicht nur in der Weihnachtszeit können die Zusteller der Post Hilfe gebrauchen. Deshalb testet das Unternehmen den PostBOT, eine Mischung aus Roboter und Bollerwagen.
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Smartes Heizkörper-Thermostat als Starter Kit von Tado

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Diesmal haben wir für euch einen heißen Tipp für die kalte Jahreszeit. Das Tado Starter Kit verspricht absolute Kontrolle über eure Heizkörper! Was genau es zu bieten hat, nehmen wir im Folgenden mal genauer unter die Lupe. Das Starterset von Tado kommt mit zwei Thermostaten zu euch nach Hause – und natürlich mit den dazugehörigen Adaptersets, um diese an jedem Heizkörper anbringen zu können.

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Das Anbringen soll schnell erledigt sein und auch für diejenigen, die es nicht direkt hinbekommen, gibt es eine gute Nachricht. Denn auch wenn die Meinungen zum Tado Heizkörper-Thermostat durchwachsen ausfallen, wird der technische Support meistens als gut erreichbar und hilfreich beschrieben. Die Haltbarkeit der Batterien soll zwischen 5 und 8 Wochen betragen, je nach Nutzungsverhalten. Sowohl was den Anschluss der Hardware als auch die Einrichtung der App angeht, soll man auf keine Probleme stoßen, da alles gut beschrieben ist. Sobald die Thermostate am Heizkörper angebracht sind, erfolgt die Einrichtung der App.

Heizen per App – tado macht’s möglich!

Zusätzlich zur mitgelieferten Fernbedienung für Tado, solltet ihr euch auf jeden Fall auch mit der App ausrüsten. Denn nicht nur, dass ihr aus der Ferne, also zum Beispiel auf dem Weg nach Hause von der Arbeit, eure Heizung steuern und so die Wohnung schon einmal vorheizen könnt – ihr könnt auch direkt Heizrhythmen einrichten, sodass immer zu einer bestimmten Zeit die Heizungen warm werden. Das funktioniert für jede einzelne Heizung, sofern ein tado Thermostat angeschlossen ist; so lässt sich jeder Raum unterschiedlich beheizen. Dies bringt laut Hersteller eine Energieersparnis von bis zu 31 Prozent. Außerdem teilt euch die App mit, wann es mal wieder Zeit für einen Batteriewechsel ist. Des Weiteren sollte auf jeden Fall noch für alle SmartHome-Fans erwähnt sein, dass sich Tado mit allen SmartHome-Helferlein, wie zum Beispiel Alexa koppeln und steuern lässt. So könnt ihr in Zukunft eurer Heizung einfach sagen, was Sie zu tun hat.

Tado

tado bringt ein smartes Heizkörper-Thermostat Starter Kit auf den Markt – App-Steuerung via Smartphone inklusive (Bild: Hersteller)

Alle, die an Tado Gefallen gefunden haben, finden das SmartHome-Gadget auf Amazon. Dort gibt es das Starterset derzeit für etwa 180 Euro und der Versand ist kostenfrei innerhalb Deutschlands. Der komplette Lieferumfang besteht aus einer Fernbedienung, zwei Thermostaten, zwei Adapter-Sets, einem USB- und einem Internetkabel zur Einrichtung der App; hinzu kommen die dazugehörigen Batterien.


Smartes Heizkörper-Thermostat kaufen


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WEC-Rückblick 2017: Toyotas Le-Mans-Drama in Orange

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Unfälle und Reifenschäden 1999, Crash und Defekt 2014, Last-Minute-Ausfall 2016 und im Juni dieses Jahres ein neues Drama: Die Geschichte von Toyota und Le Mans hat noch immer keine Wendung zum Guten gefunden. Erneut hatten die Japaner das schnellste Auto an der Sarthe. Kamui Kobayashi hatte im Qualifying eine Rundenzeit von 3:14.791 Minuten realisiert. Im Rennen fuhren der Ex-Formel-1-Pilot und seine Teamkollegen Stephane Sarrazin und Mike Conway souverän an der Spitze .

Entgegen der Erwartungen einiger Beobachter ist der TS050 mit der Startnummer 7 auch im Rennen deutlich besser unterwegs als die Schwesterautos mit den Nummern 8 (Buemi/Nakajima/Davidson) und Nummer 9 (Lapierre/Lopez/Kunimoto). Mike Conway hält sein Auto nach dem Start in Front, gibt die Führung nur nach dem ersten Boxenstopp für sechs Runden an das Schwesterauto von Sebastien Buemi ab. Insgesamt sammelt die Crew im Auto #7 bis kurz Mitternacht satte 146 Führungsrunden.

Le Mans, 18. Juni 2017: Es ist 0:33 Uhr, auf der Strecke sind die Safety-Cars unterwegs, weil Olivier Pla (Ford) nach einem Abflug in Arnage die gesamte Piste mit Kies eingedeckt hat. Die Reinigungsarbeiten laufen. Mike Conway kommt in die Box zum Service, übergibt sein Auto an Kamui Kobayashi. Der Japaner rollt nach getaner Arbeit der Mechaniker ans Ende der Boxengasse. Die Ampel am Ausgang zeigt Rot, weil ein Safety-Car-Zug gerade vorbeirollt.

Geisterstunde in Le Mans: Drama am Boxenausgang

Kobayashi stoppt seinen TS050 ordnungsgemäß an der Linie am Boxenausgang. Auf der linken Seite signalisiert ihm zudem einer der in Orange gekleideten Streckenposten, dass er warten muss. Der Toyota ist im elektrischen Startmodus. Das LMP1-Fahrzeug der Japaner wird stets zunächst rein elektrisch beschleunigt, dann wird der Verbrenner zugeschaltet. Plötzlich auf der rechten Seite eine weitere Person in Orange. Dieser Mann streckt den Daumen hoch. Kobayashi ist sicher: Es kann weitergehen!

Der Japaner rollt mit seinem Auto an, sofort ertönt im Funk: „Stop, stop, stop!“ Das Safety-Car ist mitsamt der dahinter fahrenden Autos noch nicht vorbei. Die Ampel zeigt zudem noch Rot. Kobayashi hält sofort wieder an. Es ist 00:35 Uhr und 48 Sekunden. Das Licht am Boxenausgang zeigt Grün. Der Toyota rollt erneut an, diesmal aber nicht im E-Modus, sondern gleich mit dem V6-Turbo-Verbrennermotor. Das Problem: Für ein solches Anfahren ist die Kupplung nicht ausgelegt.

„Die Kupplung ist so ausgelegt, dass bei einer gewissen Geschwindigkeit (80 km/h; Anm.d.Red.) eingekuppelt wird, nicht aus dem Stand. Und dadurch ging sie kaputt“, beschreibt Toyota-Technikchef Pascal Vasselon. Das Bauteil ging sofort kaputt, Kobayashi rollte mit reiner Elektropower um den Kurs, aber die Energie der Batterien reichte nicht für eine volle Runde. Ausgerechnet in den Porsche-Kurven strandete der Toyota endgültig.

LMP2-Pilot Vincent Capillaire wollte nur nett sein …

„Und das alles nur, weil wir in eine Situation gebracht wurden, die es normalerweise nicht gibt“, schüttelt Vasselon ungläubig mit dem Kopf. Das Schwesterauto mit der Startnummer 8 hat zu jenem Zeitpunkt bereits zwei Stunden für einen Wechsel des Frontmotors an der Box verloren, die Nummer 9 ist zunächst nicht schnell genug, dann in einen Unfall mit dem LMP2-Auto von Manor verwickelt. Bereits kurz nach Mitternacht ist somit klar: Toyota gewinnt Le Mans schon wieder nicht.

Am Morgen des 18. Juni, als der führende Porsche #1 ausrollte, aber die Startnummer 2 eine aussichtsreiche – und letztlich erfolgreiche – Aufholjagd vollführte, wurde der kuriose Zwischenfall mit dem „falschen Streckenposten“ aufgeklärt. Es handelte sich nicht wie zunächst angenommen um einen Fan, sondern um LMP2-Pilot Vincent Capillaire. Dessen Overall vom Algarve-Pro-Team hatte eine ähnlich orange Farbe wie die Kleidung der offiziellen Streckenposten des ACO.

„Ich habe vor meiner Box auf meinen nächsten Einsatz gewartet und wollte dem führenden Fahrzeug meinen Zuspruch zeigen, welches wenige Meter vor meiner Box an der roten Ampel angehalten hatte. Es war ein spontanes Zeichen der Ermutigung, wie es zwischen Piloten vorkommt“, lautete die Entschuldigung des erfahrenen Franzosen. „So etwas kann wohl nur uns passieren“, meint TMG-Boss Rob Leupen angesichts der erneuten Tragik in Le Mans. 2018 folgt der nächste Versuch.

© Motorsport-Total.com

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Wacken Open Air: Festival-Gründer Jensen: „Für mich war Wacken zu viel Ballermann“

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Hinweis: Dieser Text war einer der meistgelesenen Artikel auf stern.de im Jahr 2017 – zum Jahresrückblick spielen wir die besten Artikel in loser Reihenfolge bis zum Ende des Jahres.

An 360 Tagen im Jahr ist Wacken ein kleiner, beschaulicher Ort in Schleswig-Holstein. 1800 Einwohner leben hier, es gibt einen kleinen Supermarkt und eine Feuerwehr. Doch jedes Jahr am ersten August-Wochenende wird die Idylle  unterbrochen: Dann fließt das Bier in Strömen, der Boden bebt von drückenden Bässen. Aus Wacken wird das Wacken Open Air, eines der größten Metal-Festivals der Welt.

Verantwortlich dafür sind seit 28 Jahren Thomas Jensen und Holger Hübner. Sie machten aus einem Dorffest mit ein paar Hundert Besuchern ein weltweit bekanntes Event mit 75.000 Menschen. Im kommenden Jahr findet das Festival zum 29. Mal statt. Der stern hat mit Thomas Jensen über die Organisation eines Festivals gesprochen, über die Preisgestaltung und die alljährliche Herausforderung, große Bands im August nach Norddeutschland zu locken.

Herr Jensen, 2014 war das Wacken Open Air nach nur 12 Stunden ausverkauft. Jetzt gibt es nach zwei Monaten noch Tickets. Woran liegt es?

Die ganz schnellen Ausverkäufe waren eine Ausnahme. Wir haben viel gegen den Schwarzmarkt gemacht, und natürlich hatten wir drei Jahre schlechtes Wetter. Generell sind wir aber nicht unzufrieden. Diese schnellen Sold-Outs waren ein Geschenk der Fans.

Einen konkreten Grund gibt es also nicht?

Wer versucht, das eindimensional zu erklären, ist auf dem Holzweg. Es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren: die erhöhte Sicherheitslage und natürlich auch dem Preis. Wir wissen, dass 220 Euro für ein Ticket ein Haufen Geld sind.

Gibt es eine Schmerzgrenze beim Ticketpreis?

Der wird nie aufhören, zu steigen. Die Frage ist eher, was man den Leuten dafür bietet. Wenn man sich anschaut, was ein Ticket für ein Fußballspiel kostet oder eine Fahrt im Riesenrad auf dem Jahrmarkt, finde ich, dass wir im Preis-Leistungs-Verhältnis gut mithalten können.

2006 kostete ein Ticket noch 80 Euro.

Ja klar. Man muss aber auch schauen, was seitdem passiert ist. Sicherheit ist einer der großen Kostentreiber. Die Löhne sind gestiegen, wir benötigen mehr Material wie Zäune, mehr Sicherheitskräfte, Kameras. Wasser und Strom werden teurer. Die Müllentsorgung. Es gibt nicht den einen Grund. Es ist nicht nur der Mindestlohn, der die Kosten nach oben schraubt.Wacken 2017_14.40

Sondern auch die Bands?

Die Akzeptanz von Heavy Metal ist in den letzten Jahren größer geworden. Bands wie Volbeat haben vor zehn Jahren ein Zehntel des heutigen Preises gekostet. Die Band füllt mittlerweile Stadien. Das ist toll, genau das wollen wir. Aber im Vergleich zu einer Hallenshow ist das Bandbudget bei uns knapper.

Viele Fans wünschen sich alljährlich große Namen wie Rammstein oder Metallica. Was kosten solche Kaliber?

Ich bin vertraglich verpflichtet, keine Summen zu nennen. Was hat der Fan denn überhaupt davon, wenn er weiß, was eine Band für eine Gage verlangt?

Neugier. Fußballfans interessieren sich ja auch für den Marktwert von Spielern oder Transfersummen. Aber dann fragen wir anders: Eine Band, die vor zehn Jahren 40.000 Euro kostete, was verlangt die heute im Durchschnitt?

Das kommt auf die Band und deren Entwicklung an. Die Fans denken immer, man kann eine Band kaufen wie ein T-Shirt im Katalog. Die Nummer läuft aber anders: Ich schicke ein Angebot an den Band-Agenten. Der schlägt das wiederum dem Management vor. Und dann dauert die Planung. Bei großen Bands wie Metallica sind das schonmal drei Jahre im Voraus.rammstein-ende 16.55

Drei Jahre?

Bei Rammstein hat es fünf Jahre gedauert. 

Wenn ein Auftritt am Ende nicht stattfindet, hapert es dann am Geld?

Nein, gar nicht. Wir hätten die Kohle für eine Band, die unsere Fans sehen wollen. Aber es ist oft schwer, einen Termin zu finden. Beispiel Rammstein: Die spielen nur wenige, selektive Shows. Sie machen sich rar, erhöhen ihren Marktwert. Und es ist ein Riesenaufwand! Deshalb fand ich es auch fürchterlich, dass der Auftritt bei „Rock am Ring“ ausgefallen war.

Über was für Summen reden wir bei Festival-Headlinern?

Häufig sechsstellig, im Wacken-Billing selten siebenstellig.

Das Geld muss erstmal verdient werden – etwa mit Sponsoren. Wie versuchen Sie den Spagat zwischen Kommerz und Kult zu bewahren?

Idealerweise schafft der Sponsor einen echten Mehrwert für die Besucher. Jägermeister hatte mal eine freischwebende Bar an einem riesigen Kran. Das fanden die Leute gut. Oder es müssen Marken sein, die zum Rock ’n’ Roll passen. Aber da wir schon so viel über Zahlen sprechen: Zehn Prozent unserer Kosten werden über Sponsoring gedeckt.  Wacken-Lesestueck 11.55

Rammstein waren schon da. Welche Bands stehen auf ihrer Wunschliste noch ganz oben?

Metallica. Manowar. Kiss.

Und welche davon wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren auf dem Wacken Open Air sehen können?

Ich hoffe alle.

Bei einigen wird es knapp. Manowar befinden sich schon auf Abschiedstournee. 

Erstmal wollen die ihre Tournee ausverkaufen. Aber wir hätten Bock drauf. Und sie sind auch eingeladen. Genau wie Metallica. Wir hoffen, dass es klappt.portraet-lemmy_19.50Uhr

Wenn Sie eine Band, die nicht mehr unter uns weilt, noch einmal buchen könnte – welche wäre das?

Motörhead. Das ist die Band, die nach wie vor der kleinste gemeinsame Nenner ist, der dieses Festival repräsentiert. Motörhead war auch unser erstes großes Konzert, das wir in Flensburg veranstaltet haben – auch wenn wir dabei viel Geld verbrannt haben.

Ein Blick zurück in die Wacken-Geschichte: 1996 buchten Sie die Böhsen Onkelz – und retteten so das Festival vor dem möglichen Ruin. 2004 trat die Band noch einmal auf. Jedes Mal mussten sie viel Kritik einstecken. Würden Sie die Onkelz noch einmal buchen?

Grundsätzlich ja. Die Band ist für mich Teil unserer Geschichte. Wir haben ihnen immer gedankt, dass sie uns 1996 die Chance gegeben haben. Aber die Band zieht jetzt 400.000 Leute an zwei Wochenenden. Aber wenn sie fragen würden, würde ich sagen: Ja klar!

Am Freitag haben Sie neue Bands für das kommende Jahr angekündigt, dabei handelt es sich um viele bekannte Gesichter. Ein häufiger Vorwurf der Fans lautet, dass man immer die gleichen Bands zu sehen kriegt – für immer mehr Geld.

Letztes Jahr hatten wir welche, die wir nicht kannten. Und die haben nicht abgeliefert. Ich bin kein Manson-Fan, deshalb war meine Enttäuschung gering. Die Judas-Priest-Show in Wacken vorletztes Jahr war dagegen mega.

Die „alten“ Bands sind also eine sichere Bank. Einige befinden sich seit Jahren auf Abschiedstournee – die Scorpions etwa seit 2010. Wie geht man als Veranstalter damit um?

Zwiespältig. Aber bei den Scorpions freue ich mich, dass sie weitermachen. Hoffentlich spielen sie noch lange. Und wenn sie nix anderes zu tun haben und es ihnen Spaß macht …

Auch die werden nicht ewig touren.

Stimmt. Deshalb braucht der Heavy Metal Nachwuchs. Dafür haben wir den Metal Battle, die Wacken Foundation, ein Musik-Camp, wo 13- bis 17-Jährige die Chance haben, in einer Band zu spielen.Letztes Konzert von Black Sabbath 18.09

Wird es Ihrer Meinung denn überhaupt noch einmal ein neues Black Sabbath oder Metallica geben?

Nein. So etwas wie Black Sabbath wird es nicht nochmal geben. Ein neues Metallica vielleicht. Ich hoffe es. Die Musik muss lebendig bleiben. Wir haben da auch eine Verpflichtung.

Kommen wir zu einem anderen Vorwurf der Fans: Viele sagen, es gehe nicht mehr genug um die Musik.

Für mich persönlich war Wacken in den letzten Jahren zu viel Ballermann. Andere aus dem Team würden das verneinen. Die haben die entsprechenden Dinge ja auch gebucht. Und manchmal schießt man über das Ziel hinaus. Wir haben das aber zurückgeschraubt und die Marschrichtung lautet: weniger Ballermann.

2019 steht das 30. Jubiläum an. Wäre das ein guter Zeitpunkt zum Aufhören?

Holger und ich wollen auf jeden Fall weiter machen. Zum letzten Jubiläum habe ich gesagt: Bis in die Ewigkeit. Wir sind nach wie vor für alles offen.160806_TarjaInsideWacken_08 18.53

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So raffiniert warnt der Körper vor Erkältungen

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ALBA holt mit Kantersieg auf Bayern auf

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ALBA Berlin hat in der Bundesliga den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München verkürzt. ALBA gewann gegen Science City Jena 100:67 (47:47) und hat 22:8 Punkte auf dem Konto.

Die Münchner weisen 28:2 Zähler auf.

Dahinter ließen die MHP Riesen Ludwigsburg (18:6) Punkte liegen. Bei s. Oliver Würzburg unterlag das Team von Coach John Patrick 87:94 (41:32), hat aber drei Spiele weniger absolviert als Bayern München.

Power Forward Luke Sikma führte Berlin mit 19 Punkten zum Sieg. In der zweiten Halbzeit erzielte ALBA 53 Zähler und ließ nur 20 zu.

Für Ludwigsburg war es die zweite Niederlage in den letzten neun Spielen. Erfolgreichster Werfer auf dem Platz war der Würzburger Maurice Stuckey (20).

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Zehntausende Union-Fans trällern Weihnachtslieder

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Mit dem traditionellen Weihnachtssingen haben sich die Fans des Zweitligisten Union Berlin auf die Feiertage eingestimmt.

28.500 Gäste kamen am Tag vor Heiligabend ins Stadion an der Alten Försterei, um Weihnachtslieder zu singen und gemeinsam zu feiern. Es war bereits das 15. Weihnachtssingen, das längst zu einer Massenveranstaltung geworden ist – bei der Premiere 2003 waren gerade einmal 89 Fans dabei.

Das Event erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und ist mittlerweile fester Bestandteil im Kalender der Berliner. Die Karten waren schnell vergriffen, der Klub übertrug das Singen zudem live bei Facebook.

Mittlerweile veranstalten immer mehr Fußball-Klubs derartige Events. Unter anderem der 1. FC Köln und Borussia Dortmund laden in der Weihnachtszeit zum gemeinsamen Singen ein.

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NRW-Kunstmuseen wollen mit einer Stimme sprechen

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35 NRW-Kunstmuseen schließen sich zusammen. Sie wollen künftig „mit einer Stimme“ sprechen. Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseums Bonn und Mitglied des Gremiums, im Gespräch über die Zielrichtung des Zusammenschlusses.
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