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Die Wahrheit über Sex im Alter

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Ist Impotenz vermeidbar? Kann Geschlechtsverkehr unappetitlich sein? Welche Stellung bevorzugen Frauen? Fragen an einen Urologen.
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Dokumentation „Guardians of the Earth“

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Der Dokumentarfilm „Guardians of the Earth“ zeugt von heftigsten Interessenskonflikten zwischen Arm und Reich, Opfern und Profiteuren des Klimawandels. Es ist ein aufrüttelnder Polit-Thriller, bei dem es um nichts weniger als die Zukunft unseres Planeten geht. Marion Ammicht berichtet für Westart.
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Königsklasse: Klein verpasst Final-Coup mit Nantes

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Dominik Klein ballte beide Hände zur Faust und winkte freudestrahlend den Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena zu. Auf den ersten Blick wirkte es so, als hätte der Handball-Star mit dem HBC Nantes tatsächlich seinen vierten Titel in der Champions League gewonnen. Doch das Gegenteil war der Fall – und Klein schien es in diesem emotionalen Moment vollkommen egal zu sein. 

Der 34-Jährige, der zum Ende der Saison seine Karriere beenden wird, genoss seinen letzten Auftritt auf der ganz großen Bühne in vollen Zügen. Das 27:32 (13:16) im rein französischen Endspiel der Königsklasse gegen Montpellier HB geriet unmittelbar nach Ende der Partie zur Nebensache für den Linksaußen.

Ich gehe mit einem Lächeln, das war ein absolutes Highlight“, sagte Klein im Sky-Interview. „Es gibt nichts Schöneres, als noch mal so ein Wochenende zu verbringen. Meine innere Zufriedenheit liegt bei einhundert Prozent. Ich freue mich wirklich sehr.“

Klein verpasst Karrierekrönung

Der 34-Jährige hatte nach seinen drei Erfolgen im Trikot des THW Kiel mit dem Außenseiter an der Überraschung gekratzt – es wäre die Krönung seiner Karriere gewesen. Für den Titel fehlte am Ende jedoch die Effektivität im Angriff.  

Der Rechtshänder kam bei seiner sechsten Finalteilnahme hochmotiviert auf das Feld und steuerte drei Treffer bei. Aufseiten Montpelliers erzielten Ludovic Fabregas und Diego Simonet jeweils sechs Tore.

Klein hatte bereits den Einzug seiner Mannschaft in das Final Four in der Lanxess Arena als „historisch“ bezeichnet. Am Samstag hatten die Violetten von der Loire dank einer starken Leistung im Halbfinale gegen Paris St. Germain mit Uwe Gensheimer den perfekten Rahmen geschaffen, um Klein einen letzten Höhepunkt zu schenken. 

Wahnsinns-Leistung vom Torhüter

Vor 19.250 Zuschauern investierten beide Mannschaften unheimlich viel. Klein feuerte mehrfach nicht nur den eigenen, gänzlich lilafarbenen Block, sondern das gesamte Publikum an. Nantes hatte die neutralen Zuschauer im Rücken, scheiterte im Angriff jedoch immer wieder am starken französischen Weltmeister-Torhüter Vincent Gerard.

Als Klein sein erstes Tor von außen erzielte und auf zwei Tore verkürzte, bebte die Halle. Nantes kam angepeitscht von der eigenen Blaskapelle dank eines Blitzstarts nach der Pause heran und holte den zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand auf. 

In der Folge brachte sich das Klein-Team trotz einer leidenschaftlichen Deckungsarbeit selbst um den Lohn. Montpelliers Ersatzmann Nikola Portner entschärfte zwei Siebenmeter, Nantes‘ Fehlerquote im Angriff blieb hoch. Zu hoch, um nach dem ersten Titel in der Königsklasse zu greifen.

Die Mannschaft des langjährigen Montpellier-Trainers Patrice Canayer stemmte damit 15 Jahre nach dem ersten Erfolg in der Königsklasse zum zweiten Mal die begehrte Trophäe in die Höhe und bleibt damit das einzige französische Team, das die Champions League gewonnen hat.

Gensheimer bester Torschütze

Der in der Champions League weiter erfolglose Gensheimer tröstete sich in der Neuauflage des Vorjahresfinals gegen den mazedonischen Titelverteidiger Vardar Skopje mit dem dritten Platz.

Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft steuerte zum 29:28 (14:15) im „kleinen Finale“ vier Tore bei. Mit insgesamt 92 Treffern gewann er zum dritten Mal in seiner Laufbahn den Titel des besten Torschützen der Königsklasse.

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Wenn Pflanzen miteinander kommunizieren

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Richtig sprechen können Pflanzen nicht miteinander, aber Kommunikation findet trotzdem statt. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun: Mais-Pflanzen stimmen sich sogar ab, wer wo wachsen darf.
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SPORT1 zeigt neue Staffel PS Profis

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Hebebühne frei für Sidney und seine Crew: Auch in der zweiten Staffel der SPORT1-Sendung „Die PS PROFIS – Im Einsatz“ wird „PS PROFI“ Sidney Hoffmann jeder Folge zum Retter in der Not und bringt ramponierte und kaputte Autos wieder auf Vordermann.

Die neuen einstündigen Folgen haben im Vergleich zur ersten Staffel die doppelte Länge. Neu ist außerdem auch der Sendeplatz am Freitagabend. Der Auftakt zur zweiten Staffel der Gebrauchtwagen-Doku ist am kommenden Freitag, 1. Juni, ab 21:00 Uhr zu sehen. Neben dem Staffelstart von „Die PS PROFIS – Im Einsatz“ gibt es eine weitere gute Nachricht für alle Fans des Dortmunder Tuning-Experten, denn am 7. Juni erscheint Sidneys erstes Buch „Normal ist das nicht“.

Ruhrpott-Schrauber helfen Kandidaten, die es wirklich verdient haben

Wie bereits in der ersten Staffel konnten sich die Kandidaten von „Die PS PROFIS – Im Einsatz“ nicht selbst für die Sendung bewerben, sondern wurden von einem Bekannten oder Verwandten via Facebook ohne deren Wissen vorgeschlagen.

Dementsprechend groß ist die Überraschung, wenn PS Profi Sidney vor der Türe steht. Anschließend nimmt der Ruhrpott-Schrauber das Auto mit in seine neue Werkstatt, um die Kiste wieder flott zu kriegen. Sidneys Crew mit Chefmechaniker Pedro, Ersatzteilspezialist Tobi, Miss Tuning Leo, Organisatorin Karin und Allrounder Andre ist ein eingespieltes Team, trotzdem läuft nicht immer alles nach Plan und die Uhr tickt gnadenlos.  

Auftakt zur zweiten Staffel mit dem „Girly-Polo“

In der ersten neuen Folge der zweiten Staffel von „Die PS PROFIS – Im Einsatz“ benötigt Cathy die Hilfe von Sidneys Team. Sie muss sich fast rund um die Uhr um ihre kranke Mutter kümmern und hält sich daher mit Minijobs über Wasser.

Mit Autos hatte Cathy bislang kein Glück, obwohl sie dringend einen fahrbaren Untersatz für die Arztbesuche ihrer Mutter braucht: Der letzten Wagen musste zwei Wochen nach dem Kauf schon auf den Schrott, nun hat Cathy die letzten Ersparnisse für einen VW Polo in fragwürdigem Zustand aufgebraucht. Ihre beste Freundin Viktoria sieht nur einen Ausweg aus der Misere und wendet sich an „Die PS PROFIS“.

Sidney macht sich prompt auf den Weg nach Norderstedt, um Cathy zu überraschen. Doch nach dem freudigen Empfang folgt die Ernüchterung, denn der Polo hat einen Motorschaden. Ob Sidney & Co. trotz der vielen Baustellen den Wagen wieder rechtzeitig flott kriegen, zeigt SPORT1 am Freitag, 1. Juni, ab 21 Uhr

„Die PS PROFIS“ geben weiterhin nicht nur im TV Vollgas

Auch bei der neuen Sendung „Die PS PROFIS – Im Einsatz“ sind die Folgen direkt nach der TV-Ausstrahlung kostenlos und in voller Länge zusammen mit Bonusmaterial und Outtakes auf SPORT1.de und im offiziellen Youtube-Channel abrufbar. Auf der Facebook-Fanpage Duos mit derzeit rund 480.000 Fans werden zudem die Themen der Sendung weiterdiskutiert, aktuelle News und Bilder veröffentlicht sowie Outtakes und Videos mit den besten Szenen hochgeladen.

Sidney Hoffmanns erstes Buch „Normal ist das nicht“ erscheint am 07. Juni 2018

In seinem ersten Buch „Normal ist das nicht“, das am 07. Juni 2018 im Eden Books Verlag erscheint, zeigt „PS PROFI“ Sidney Hoffmann, dass er noch weit mehr auf Lager hat als absolute Autoverrücktheit. Er verrät nicht nur eine Menge Tipps und Tricks rund ums Tuning, sondern gibt auch sehr persönliche Einblicke in seine Vergangenheit und besondere Kindheit! Passend zum Erscheinen des Buches findet am 08. Juni um 16:00 Uhr eine Signierstunde bei Thalia in Dortmund statt.

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Roseanne Barr: Schlafmittel führten zum Twitter-Ausfall

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Eigentlich hatte sie nach dem Shitstorm für ihren rassistischen Tweet gegen die frühere Obama-Beraterin Valerie Jarrett (61) angekündigt, Twitter zu verlassen. Doch nun hat sich Roseanne Barr (65) erneut in dem Kurznachrichtendienst zurückgemeldet. Um sich zu entschuldigen und um ihre Twitter-Aktion, die zur Absetzung ihres Serien-Comebacks „Roseanne“ führte, zu erklären.

„Bedauert mich nicht!! Ich wollte mich einfach nur bei all den Leuten und wundervollen Autoren (alle liberal) und talentierten Schauspielern entschuldigen, die wegen meinem dummen Tweet ihre Jobs in meiner Show verloren haben“, heißt es in dem ersten Statement auf Twitter. Außerdem kündigte sie an, am Freitag im Podcast von Stand-up-Comedian Joe Rogan (50) zu Gast zu sein.

In einem weiteren Tweet erklärte Barr, dass sie die stark kritisierten und mittlerweile wieder gelöschten Zeilen um zwei Uhr morgens unter dem Einfluss von Schlaftabletten geschrieben habe. Damit wolle sie sich aber nicht verteidigen. Sie wisse, dass sie einen Fehler gemacht habe und wünschte sich, es nicht getan zu haben.

„Mein Tweet tut mir leid“

Ihre Fans forderte sie weiterhin auf, den Sender ABC nicht zu boykottieren, nur weil er das „Roseanne“-Comeback abgesetzt habe. „Ich bin keine Gutachterin und sie haben das Recht alles zu tun, was sie sich wünschen. Alles ist okay. Danke euch, Leute“, wandte sie sich an ihre Twitter-Follower.

Auf die Kritik mancher Twitter-User, dass sie ja eigentlich angekündigt hatte, den Kurznachrichtendienst zu verlassen, reagierte die Schauspielerin ebenfalls: „Mein Tweet tut mir leid. UND ich werde mich verteidigen, genauso wie ich mit meinen Followern sprechen werde. Also geht einfach, wenn euch das nicht passt. Ich werde meine Traurigkeit so ausleben, wie ich das will. Ich bin es leid, attackiert und mehr herabgesetzt zu werden als andere Comedians, die Schlimmeres gesagt haben.“

John Goodman ist ganz und gar nicht erfreut

Roseanne Barrs Co-Star und TV-Ehemann John Goodman (65, „10 Cloverfield Lane“) hat sich bislang noch nicht zu den Eskapaden geäußert. Doch Bilder, die von dem US-Klatschportal „TMZ“ veröffentlicht wurden, zeigen, dass der Schauspieler offenbar ganz und gar nicht amused darüber ist, seinen Job als Dan Conner in der Sitcom nach so kurzer Zeit schon wieder los zu sein. Mit ziemlich grimmigem Gesichtsausdruck ließ er sich beim Spaziergang mit seinem Hund von Paparazzi ablichten.

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Nächster Leistungsträger verlässt Kiel

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Der Aderlass bei Holstein Kiel hält an: Auch Leistungsträger Dominick Drexler verlässt das Zweitliga-Überraschungsteam der vergangenen Saison. Der 28-Jährige schließt sich für vier Jahre dem dänischen Meister FC Midtjylland an. Dies gaben die Skandinavier am Mittwoch bekannt. Die Ablöse könnte laut dänischen Medien bei 2,5 Millionen Euro liegen.

„Der FC Midtjylland ist ein Topklub in der dänischen Super League. Das war ein wichtiges Kriterium für mich, denn ich möchte um Titel spielen“, sagte Drexler, der in der vergangenen Zweitligasaison mit 12 Toren und 11 Assists auf sich aufmerksam gemacht hatte. FCM-Sportdirektor Svend Graversen betonte, dass sich sein Klub gegen Interessenten aus der Bundesliga durchgesetzt habe. Mit Midtjylland spielt Drexler die Qualifikation zur Champions League.

Trainer und Sportchef weg

Kiel hat nach dem knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg bereits die Abgänge von Trainer Markus Anfang (1. FC Köln) und Sportchef Ralf Becker (Hamburger SV) hinnehmen müssen. Der Leih-Vertrag von Torschützenkönig Marvin Ducksch (FC St. Pauli) lief zudem aus, gleiches gilt unter anderem für Aaron Seydel (FSV Mainz 05) und Tom Weilandt (VfL Bochum).

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Thriller-Sieg in Bamberg! Bayern steht im BBL-Finale

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Die Basketballer von Bayern München haben den Deutschen Meister Brose Bamberg gestürzt und sind in das Finale der Bundesliga eingezogen.

Die Münchner setzten sich nach zwischenzeitlichem 20-Punkte-Rückstand im vierten Playoff-Halbfinale in Bamberg noch mit 83:79 (38:52) durch.

Der Pokalsieger gewann damit die Best-of-five-Serie mit 3:1. Im Finale treffen die Bayern-Basketballer ab Sonntag (15 Uhr im LIVETICKER) auf den früheren Serienmeister ALBA Berlin.

Bester Werfer der Münchner war Danilo Barthel mit 19 Punkten, bei Bamberg erzielte der vor allem in der ersten Halbzeit überragende Dorell Wright 26 Zähler. ALBA hatte sich klar mit 3:0 gegen die MHP Riesen Ludwigsburg durchgesetzt. 

„Wir sind zusammengewachsen. Wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, dann weiß man, dass man alles geben muss, und das haben wir getan“, sagte Danilo Barthel, der in der zweiten Halbzeit zusammen mit Alex King dafür sorgte, dass Bambergs Topscorer Wright nach der Pause unauffällig agierte.

„Es wird eine harte Serie gegen Berlin, aber wir haben jetzt schon zwei harte Serien hinter uns, die uns gut auf das Finale vorbereitet haben“, sagte Barthel weiter.

Bamberg verspielt hohe Führung

Die Bamberger zeigten von Spielbeginn an, dass sie ihre Chance auf die Titelverteidigung nicht aufgegeben hatten. Das erste Viertel entschied der Gastgeber klar mit 33:17 für sich.

Nach der Halbzeitpause drehte München auf und gewann das dritte Viertel mit 25:17.

Bamberg gab die Führung trotz starker erster Halbzeit aus der Hand und verpasste durch die Niederlage erstmals seit 2014 das Finale.

Damals standen ebenfalls München und Berlin im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. 

Das Spiel im Stenogramm:

Brose Bamberg – Bayern München 79:83 (52:38)
Beste Werfer: Wright (26), Lo (14), Rubit (10) für Bamberg – Barthel (19), Booker (15), Hobbs (12) für München
Zuschauer: 6150
Playoff-Endstand: 1:3

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Warum Zverev nur Nadal fürchten muss

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Bei den French Open (tägl. im LIVETICKER) umgibt Alexander „Sascha“ Zverev wieder einmal die Aura des unvollendeten Geheimfavoriten. 

Der 21-Jährige ist seit längerer Zeit gut drauf, gewinnt Master-Turniere und schlägt die Größten seines Sports – nur bei den Grand Slams will es nicht klappen.

Stets hochgehandelt, ist Zverevs bestes Major-Ergebnis bisher das Achtelfinale in Wimbledon 2017. Auch in Paris startet er als Geheimfavorit, der auf Sand außer Rafael Nadal aktuell niemanden fürchten muss. Vor der Finalniederlage in Rom gegen Nadal ging er in 18 Tagen 13 Mal als Sieger vom Platz.

In der italienischen Hauptstadt bewies der Deutsche, dass er die Fähigkeiten hat, sogar Sandplatzkönig Nadal an den Rand einer Niederlage zu treiben – eine Regenpause verhinderte mehr.

Nadal adelt Zverev

„Wenn er in den nächsten zwei Jahren bei Grand Slams nicht gut spielt, könnt ihr zu mir kommen und sagen: ‚Du hast keine Ahnung von Tennis'“, adelte Nadal seinen Finalgegner: „Es ist doch egal, ob es über drei oder fünf Sätze geht. Best-of-Five ist sogar ein Vorteil für die besten Spieler – und Sascha ist einer davon.“

Die Zahlen bestätigen Nadal: Zverev führt die ATP-Jahreswertung an und teilt sich mit Nadal in diesem Jahr fünf Sandtitel auf. Klappt es in Paris also mit dem Durchbruch bei einem Grand Slam? Es spricht zumindest vieles dafür.

So hat Zverev sein Repertoire weiter verfeinert. Sein erster Aufschlag kommt präziser und verhilft ihm zu vielen freien Punkte. Und auch der zweite Aufschlag mit viel Kick bereitet den Gegnern oft Probleme – in Rom selbst Nadal, der häufig zu kurz returnierte und so nie richtig in die Ballwechsel kam.

Dank des verbesserten Aufschlagspiels kann der 21-Jährige früh die Kontrolle über Ballwechsel an sich reißen. Beim Triumph in Madrid kassierte er als erster Spieler bei einem Sandplatz-Masters im gesamten Turnierverlauf kein Break. Nur Roger Federer schaffte Vergleichbares in Cincinnati 2012 und 2015 – allerdings auf Hartplatz.

Mehr Selbstbewusstsein bei Zverev

Das Selbstverständnis war Zverev nach dem enttäuschenden Zweitrundenaus gegen Borna Coric bei den US Open 2017 abhanden gekommen. Nach einem starkem Sommer scheiterte er ausgerechnet an einem gleichaltrigen Spieler. Dabei waren sich doch alle einig, dass er der Beste der Youngster ist.

Einem schwachen Herbst folgte ein mäßiger Start ins Jahr 2018. Auch beim Masters in Miami kämpfte er sich mit Mühe durch die ersten Runden, ehe erneut Coric auf ihn wartete. Nach der gelungenen Revanche kam Zverev wieder ins Rollen. In Monaco scheiterte er erst im Halbfinale, danach triumphierte er in München und Madrid.

Dabei bewies der Hamburger, dass er sich auf Sand immer besser zurechtfindet. Wo speziell große Spieler oftmals mit dem kräftezehrenden Untergrund kämpfen, bringt der 1,98-m-Schlaks neben seiner Power eine erstaunliche Beweglichkeit auf das rote Ziegelmehl.

Schlüssel für Zverevs Erfolg

Um in Paris Erfolg zu haben, braucht es jedoch mehr – auch wenn Nadal öffentlich sagt, dass drei oder fünf Sätze keinen Unterschied machen. Die Fitness spielt eine weitaus größere Rolle. So hatte er Zverev bei den Australian Open 2017 besiegt, weil dieser Krämpfe im fünften Satz bekam.

In diesem Bereich hat Zverev inzwischen deutlich zugelegt. Mehr Mühe macht es ihm, sein Niveau und seine Aggressivität konstant über einem langen Zeitraum zu halten. Bei seinen Grand-Slam-Niederlagen hatte er sich im Laufe der Partien stets in seine Konformtzone zwei Meter hinter der Grundlinie zurückfallen und so das Match entgleiten lassen.

Doch gerade Zverev muss diktieren und aggressiv agieren, um Ballwechsel zu verkürzen. Bei seinen körperlichen Voraussetzungen kann er nicht alle zwei Tage stundenlang den Sand umgraben wie Nadal. Schafft Zverev es aber, über längere Zeit und mehrere Partien aggressiv zu bleiben, wird ihm in Paris der ersehnte Grand-Slam-Durchbruch gelingen.

Da Zverev erstmals bei einem Grand Slam an Nummer zwei gesetzt ist, könnte er zudem erst im Finale auf Nadal treffen. Bis dahin ist es aber ein langer Weg – zumal sich mit Dominic Thiem, Kei Nishikori und dem wiedererstarkten Novak Djokovic, mit dem Zverev vorab trainierte, einige große Namen in seiner Hälfte des Tableaus befinden.

Den ersten Schritt zum Traumfinale hat Zverev gemacht. In der 1. Runde besiegte er den Litauer Ricardas Berankis im Eiltempo.

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Überwachung am De-Cix: Betreiber des weltgrößten Internetknotens wirft BND Rechtsbruch vor

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Der „Komplize“ will nicht mehr: Seit Jahren zapft der Geheimdienst Daten vom De-Cix in Frankfurt ab. Nun will der Betreiber die Verbindung kappen – und zieht vor Gericht.

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