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Bamberger Aderlass hält an: Auch Lo zu den Bayern

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Nationalspieler Maodo Lo verlässt den Bundesligisten Brose Bamberg nach zwei Jahren und wechselt zu Meister Bayern München. Der 25 Jahre alte Guard machte Gebrauch von einer Ausstiegsklausel, Lo erhält in der bayerischen Landeshauptstadt einen Vertrag bis 2020. 

„Bayern befindet sich gerade sehr im Aufwind und ich hoffe, Teil dieses positiven Prozesses sein zu können“, sagte der gebürtige Berliner: „Mich hier wieder in der EuroLeague beweisen und meine Erfahrung einbringen zu können, ist sehr reizvoll für mich. Ich freue mich auf diesen neuen Abschnitt meiner Karriere.“

Lo folgt seinem Bamberger Teamkollegen Leon Radosevic in die bayerische Landeshauptstadt. Der gebürtige Kroate hatte nach seinem Wechsel seinen Ex-Verein scharf kritisiert.

Radosevic: „Team fällt auseinander“

„Das Team in Bamberg fällt aktuell leider auseinander. Die Entscheidung des Klubs für die Champions League kann ich nicht nachvollziehen, und sie war letztlich auch ein Grund für meinen Abschied“, wurde Radosevic bei seiner Vorstellung in München von basketball.de zitiert.

Während der frühere Serienmeister freiwillig auf einen Einsatz in der prestigeträchtigen Euroleague verzichtet, werden die Bayern dort in den nächsten Jahren Stammgast sein. Nach Radosevic ist dies nun auch für Lo Grund genug, sich den Münchnern anzuschließen.

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Djokovic wird wüst beschimpft – Kroatiens Rakitic reagiert

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Der kroatische Fußball-Nationalspieler Ivan Rakitic (30) hat dem serbischen Tennisstar Novak Djokovic (31) den Rücken gestärkt.

Djokovic war im Internet und in seiner Heimat beschimpft worden, weil er Sympathien für die kroatische Mannschaft bei der WM in Russland bekundet hatte. Viele Serben und Kroaten sind seit den Jugoslawienkriegen in tiefer Abneigung verbunden.

„Los geht’s, ihr Feurigen!“, hatte Djokovic über die Sozialen Netzwerke als Unterstützung für die Kroaten verbreitet und in einem Interview die Hoffnung auf den WM-Titel geäußert. Daraufhin bezeichneten serbische Politiker den Volkshelden als „Idioten“ oder „Psychopath“, der bereit sei für die Klapsmühle.

Rakitic sprang Djokovic zur Seite. „Hut ab vor ihm. Ich bin für ihn in Wimbledon. Ich würde gerne sehen, dass er am Sonntag das Finale spielt, damit wir beide ein großartiges Spiel haben können, und ich würde ihn gerne gewinnen sehen. In erster Linie, sind wir Menschen. Und wir müssen versuchen, die Geschichte hinter uns zu bringen“, sagte Rakitic.

Djokovics Wimbledon-Halbfinale gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal (Spanien) wird am Samstag beim Stand von 6:4, 3:6, 7:6 für Djokovic fortgesetzt (ab 14 Uhr im LIVETICKER). Im WM-Finale am Sonntag (17 Uhr im LIVETICKER) im Moskauer Luschniki-Stadion trifft Kroatien auf Vize-Europameister Frankreich.

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Bitter hängt ein Jahr in Stuttgart dran

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Ex-Weltmeister Johannes Bitter (35) läuft eine weitere Saison für den Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart auf.

Der langjährige Nationaltorhüter verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bei den Schwaben um ein Jahr bis zum 30. Juni 2019. Bitter spielt seit zweieinhalb Jahren für den TVB.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich auch in Zukunft zusammen mit der Mannschaft und dem Umfeld in Stuttgart meine Leistung zeigen kann. Gemeinsam wollen wir jetzt den nächsten Schritt in Richtung Etablierung in der Liga angehen“, sagte 2007-Weltmeister Bitter, der zusammen mit Jonas Maier das Stuttgarter Torhütergespann bildet.

„Jogi hat Persönlichkeit und Klasse“

„Wir sehen alle seit nun zweieinhalb Jahren, was für eine Persönlichkeit und Klasse Jogi sowohl auf dem Feld als auch außerhalb des Feldes hat“, sagte TVB-Trainer und -Geschäftsführer Jürgen Schweikardt.

Zudem präsentierten die Stuttgarter am Montag Sven Franzen als neues Mitglied der Geschäftsführung. Der 31-Jährige verantwortet künftig die Sparten Finanzen, Vertrieb und Event.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir Sven für uns gewinnen konnten. Durch seine Erfahrung mit internationalen Top-Marken bringt er ein Know-How mit, welches wir so beim TVB bisher nicht hatten“, sagte Schweikardt, der sich weiterhin um die Bereiche Sport, Kommunikation und Organisation kümmert.

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Warum gibt es dieses Jahr viele Schmetterlinge?

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In diesem Jahr gibt es ungewöhnlich viele Schmetterlinge. Das haben Schmetterlingsforscher auf Anfrage des WDR bestätigt. Bedeutet das auch die Trendwende im Insektensterben? – AutorIn: Tobias Jobke
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Mercedes vs. Ferrari: Im WM-Kampf knallt’s

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Am Tag danach ist zumindest Lewis Hamilton wieder etwas zurückgerudert, die indirekten Vorwürfe von Mercedes gegen Ferrari stehen aber weiterhin im Raum.

Hat Kimi Räikkönen den Rivalen kurz nach dem Start des Großbritannien-GP in Silverstone absichtlich von der Strecke gedrückt?

Hamilton selbst hatte diese Vermutung nach dem Rennen zumindest angedeutet, als er noch auf dem Podium in Richtung Scuderia giftete: „Auf ihrer Seite war eine interessante Taktik im Spiel.“ (SERVICE: Das Renn-Ergebnis aus Silverstone)

Vettel profitiert von Hamilton-Crash

Denn von Räikkönens Rammstoß zu Beginn des Rennens profitierte keiner mehr als Teamkollege Sebastian Vettel, der ausgerechnet im Land des großen Rivalen mit einem Sieg seinen Vorsprung in der WM-Wertung gegenüber Hamilton auf acht Punkte ausbaute. (SERVICE: Die WM-Wertung)

Mittlerweile relativierte Hamilton, der sich bei seinem Heimspiel noch bis auf Platz zwei vorgekämpft hatte, die Kritik via Social Media. „Kimi hat sich entschuldigt und ich habe es akzeptiert“, postete der Brite bei Instagram: „Jetzt schauen wir nach vorne. Es war nur ein Rennunfall. Manchmal erzählen wir Blödsinn.“

Doch der erbitterte Kampf um den Titel in der Formel-1-WM hat trotzdem eine neue Eskalationsstufe erreicht.

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Darauf lassen jedenfalls die Aussagen der Mercedes-Bosse nach dem Rennen in Silverstone schließen. „Es ist schließlich schon das zweite Mal, dass uns ein Ferrari in der ersten Kurve trifft – und das ist nicht lustig“, polterte Aufsichtsratsboss Niki Lauda.

Immerhin habe die Rennleitung Räikkönens Aktion stärker geahndet als beim ersten Zwischenfall dieser Art in Le Castellet, meinte Lauda weiter.

Erinnerungen an Crash zwischen Vettel und Bottas

Vor zwei Wochen hatte Vettel in einer ähnlichen Situation kurz nach dem Start Valtteri Bottas von der Strecke geräumt – und war am Ende als Fünfter noch zwei Positionen besser platziert als der abgeschossene Finne.

„Es war falsch, als Vettel nur eine 5-Sekunden-Strafe erhalten hat. Immerhin hat Kimi jetzt 10 Sekunden bekommen. Die Rennkommissare haben erkannt, was da vor sich geht“, sagte Lauda.

Noch deutlicher wurde Motorsportchef Toto Wolff. „In Le Castellet wurden wir erstmals abgeschossen, jetzt zum zweiten Mal. Wir haben viele WM-Punkte für die Konstrukteurswertung verloren“, schimpfte er im ORF und gab bekannt, was der Technische Direktor der Silberpfeile von Räikkönens Aktion hielt. „Um es in den Worten von James Allison zu sagen: ‚Ist das Absicht oder Unvermögen?‘ Jetzt müssen wir uns ein Urteil bilden.“

Mit dieser Andeutung fing sich der Österreicher prompt den Konter der Gegenseite ein.

Arrivabene: „Allison sollte sich schämen“ 

„Wenn er das wirklich so gesagt hat, sollte er sich schämen. Ich akzeptiere jede Kritik von Jacques (Villeneuve, Anm. d. Red), weil er selbst Rennfahrer war. Aber von diesem Kerl? Nein!“, echauffierte sich Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene und legte nach: „Man sollte elegant miteinander umgehen. Und wir sind in England, wo man uns beibringen will, wie man sich wie Gentlemen verhält. Er ist der Erste, der eine Lektion braucht.“

Auch Vettel stellte sich auf die Seite seines Teamkollegen und bezeichnete es als „ziemlich dumm“ zu denken, „dass solche Dinge mit Absicht passieren“.

Unglücklich über die etwas andere Art der Schützenhilfe dürfte Vettel freilich dennoch nicht gewesen sein. Mit seinem erst zweiten Sieg in Silverstone – den ersten feierte er vor neun Jahren – hat er seinen schärfsten Rivalen Hamilton in dessen Heimat noch mehr unter Druck gesetzt.

Der muss sich jetzt allerdings noch ein wenig gedulden, bis er zum Gegenschlag ausholen kann. Nach drei Rennen an drei Wochenenden in Folge macht der Formel-1-Zirkus jetzt für ein Wochenende Pause.

Danach aber wird der WM-Fight am 22. Juli auf dem Hockenheimring weitergeführt. Und Hamilton dürfte sich nichts sehnlicher wünschen als die sofortige Revanche gegen seinen großen Rivalen – bei dessen Heimspiel.

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