Nach einer langen Geschichte des Leids durch Klimaschwankungen, Hungersnöte und der ständigen Konkurrenz mit Homo sapiens neigt sich die Zeit der Neandertaler dem Ende zu. Doch was genau hat das Fass zum Überlaufen gebracht und ihr endgültiges Ende eingeläutet? Könnte es ein Vulkanausbruch gewesen sein? Autor/-in: Jens Hahne
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Ein Vulkanausbruch als Todesstoß?
Di Resta siegt – Paffett baut Führung aus
Mit einem zweiten Platz hinter seinem Mercedes-Markenkollegen und Landsmann Paul di Resta hat der Brite Gary Paffett beim zwölften DTM-Lauf der Saison in Brands Hatch seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut.
Paffett, im elften Rennen am Samstag Sechster, liegt nun mit 177 Punkten vor di Resta (148), der in Brands Hatch seinen zweiten Saisonsieg holte. Dritter wurde Titelverteidiger Rene Rast (udi).
Von den bisherigen zwölf Saisonrennen gewann Mercedes acht, BMW drei und Audi eines. Das nächste Rennwochenende findet am 25./26. August in Misano statt. Dort wird der beinamputierte frühere Formel-1-Pilot Alex Zanardi (Italien) als Gaststarter erstmals ohne Prothesen im Cockpit eines BMW M4 DTM sitzen.
TV-Soaps: Das passiert heute in den Soaps
17:30 Uhr, RTL: Unter uns
Nachdem Easy und Ringo sich versöhnt haben, bittet Easy Spohn, Huber-Bau doch den Auftrag zu geben. Spohn willigt tatsächlich ein. Saskia und Jakob genießen ihre traute Zweisamkeit und wollen keinen Gedanken an die intrigante Elli verschwenden. Da Benedikt juristisch nichts nachzuweisen ist, will Eva ihm die Presse auf den Hals hetzen. Doch dann erkennt sie, dass die Familie wichtiger als Rache ist.
18:00 Uhr, RTL II: Köln 50667
Eine Razzia im Cage steht alles auf den Kopf. Die Polizei vermutet Drogen in der beliebten Location, doch ist Jan wirklich ein Dealer? Dana und er landen in Haft. Gibt es einen Ausweg?
19:00 Uhr, RTL II: Berlin – Tag & Nacht
Seit dem Wochenende hat Joe nichts mehr von Basti gehört. In großer Sorge beschließt er, nach dem Rechten zu sehen. Vor Ort trifft Joe der Schlag: Bast ist in einem völlig desolaten Zustand. Als er seinen Freund gerade aufpäppeln will, taucht Gerhard auf und macht Druck. Basti soll ausziehen.
19:05 Uhr, RTL: Alles was zählt
Ben befürchtet, dass Ekaterinas Appell vergebens war und er ins Gefängnis muss. Doch den Staatsanwalt haben Ekaterinas Worte nicht kaltgelassen. Währenddessen ist Deniz‘ Junggesellenabschied der reinste Hindernislauf. Als Deniz endlich doch noch feiern kann, nimmt die Party eine unerwartete Wendung.
19:40 Uhr, RTL: Gute Zeiten, schlechte Zeiten
In ihrer Verzweiflung gibt Sophie Leon die Schuld an allem was passiert ist. Als Leon mit Magenschmerzen ins Krankenhaus muss, entschuldigt sich sie mit schlechtem Gewissen. Luis greift in seiner Not zu einer emotionalen Erpressung gegen Toni, damit sie die Anzeige gegen Jonas fallen lässt. Zwar nähern sich Luis und Toni langsam an, aber Luis‘ Problem bleibt bestehen. In seiner Not gesteht er ihr gegenüber seine Vorstrafe.
Fußball satt! Der neue Super-Montag auf SPORT1
Das Wochenende ist vorbei, das nächste noch weit entfernt: Wer kennt ihn nicht, den Montags-Blues?
Doch damit ist in der neuen Fußball-Spielzeit Schluss – denn bei SPORT1 wird der Montag zum Super-Montag!
Zum Wochenstart bietet SPORT1 im Free-TV jede Menge Fußball aus Deutschland und den internationalen Top-Ligen.
HIER GEHT’S ZUM TV-STREAM
Das Fußball-Programm am 13. August:
19.00 Uhr: Futeboool! – Das brasilianische Fußball Magazin
19.30 Uhr: Goooal! – Das internationale Fußball Magazin (u.a. mit Highlights aus der Ligue 1)
19.55 Uhr: Regionalliga LIVE, FSV Frankfurt – Waldhof Mannheim (4. Spieltag der Regionalliga Südwest)
22.15 Uhr: Die Premier League Highlights, 1. Spieltag
23.30 Uhr: 3. Liga Pur – Die Highlights vom 4. Spieltag
Pleiß wechselt in die Türkei
Basketball-Nationalspieler Tibor Pleiß hat einen neuen Verein gefunden.
Der Center unterschrieb einen Einjahresvertrag beim 13-maligen türkischen Meister Anadolu Efes Istanbul und kehrt damit in die Metropole am Bosporus zurück.
Zuletzt hatte der FC Valencia die Option auf eine Vertragsverlängerung mit dem 28-Jährigen verstreichen lassen. Mit den Spaniern hatte sich Pleiß nicht für die EuroLeague qualifiziert.
„Die verpasste Qualifikation für die Euroleague sorgte für ein Umplanen. Und da Valencia die Option besaß, den Vertrag nicht zu verlängern, ging es mit mir dort nicht weiter“, sagte Pleiß.
Pleiß kann weiter Euroleague spielen
In Istanbul hat der 2,18 m große Pleiß nun weiter die Möglichkeit, in der europäischen Königsklasse aufzulaufen: „Ich bin sehr froh, mich auch kommende Saison wieder auf höchstem Niveau beweisen zu dürfen.“
Der frühere NBA-Profi war 2015 vom NBA-Klub Utah Jazz gedraftet worden, bestritt aber nur vier Spiele, ehe er ins Farmteam Idaho Stampede wechselte. 2016 ging Pleiß zu Galatasaray Istanbul, den Stadtrivalen seines neuen Klubs, von dort führte sein Weg 2017 nach Valencia.
Nach einem Mitte Mai im Training erlittenen Teilanriss der Plantarfaszie am rechten Fuß ist Pleiß momentan noch nicht wieder fit. Der Heilungsprozess laufe aber nach Plan, teilte er am Mittwoch mit, derzeit absolviert er eine Reha in seiner Heimatstadt Köln.
Nach Toronto-Aus: Zverev fällt in Weltrangliste
Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev (Hamburg) ist in der Tennis-Weltrangliste vom dritten auf den vierten Platz zurückgefallen. Nach seiner Viertelfinal-Niederlage gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas in Toronto musste Zverev den Argentinier Juan Martin del Potro im Ranking vorbeiziehen lassen.
Souveräne Nummer eins bleibt Toronto-Sieger Rafael Nadal, der Spanier hat mit 10.220 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf den zweitplatzierten Roger Federer (6480). Der Schweizer ist nach der Absage von Nadal in dieser Woche in Cincinnati der topgesetzte Spieler.
Im Ranking der WTA bleibt Wimbledonsiegerin Angelique Kerber (Kiel) auf Platz vier die beste Deutsche. Simona Halep (Rumänien) festigte durch ihren Turniersieg in Montreal ihre Spitzenposition. Dahinter folgen Australian-Open-Siegerin Caroline Wozniacki (Dänemark) und Montreal-Finalistin Sloane Stephens auf den Plätzen zwei und drei.
Videodays: Ausgeknipst
Tausende Jugendliche kamen jährlich zu den Videodays. 2018 wurde das Treffen von YouTubern und Fans überraschend abgesagt. Das Problem: die Veranstaltung selbst.
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Technologie: Der Smartphone-Hype ist vorbei
Es gibt kaum noch echte Innovationen, sondern vor allem viel Marketing. Das merken die Kunden. Für Apple und Samsung wird das zum Problem.
Transsexualität: Die bewegende Geschichte eines Mädchens, das ein Mann werden wollte
Dass Christin Knoop jetzt Chris heißt, ist längst amtlich. Und auch der Körper entspricht inzwischen dem eines jungen Mannes. Rein biologisch ist der 23-Jährige aber eine Frau, seine Chromosomen weisen zwei XX auf. Chris ist transsexuell, seine Gefühle sind und waren immer männlich, sagt er. „Für mich selber ist dieses Wort Transsexualität oder Transgender total fremd. Ich bin ein Mann, ich fühl mich wie ein Mann.“ Zwar könne man ihn dort einordnen, „aber ich selbst fühle mich nicht so. Ich einfach ein Mann, der ein paar Operationen hatte.“
Geboren im falschen Körper Transsexualität (1703719)Für die größte und für ihn wichtigste Operation hat er lange auf den richtigen Moment gewartet – bis er die richtige Frau dafür gefunden hatte. Mary ist Chris‘ dritte feste Beziehung. Die beiden hatten sich vor zwei Jahren auf einem Musikfestival kennengelernt. Nach einer monatelangen Fernbeziehung sind sie vor kurzem in eine gemeinsame Wohnung gezogen. „Ich habe dann für mich gesagt: Ich muss es jetzt tun, damit ich endlich anfangen kann, wirklich komplett glücklich zu werden.“ Diese Entscheidung habe er unabhängig von Mary für sich gefällt. Die geschlechtsangleichende Operation mit dem Penisaufbau ist ein großer Eingriff. Chris war dem gegenüber jahrelang skeptisch, er fürchte einfach, dass es danach nicht so sei, wie er es sich vorgestellt habe, hatte Chris in der Vergangenheit immer wieder gesagt. Die Operation würde ihn seinem Ziel nahe bringen, endlich ein kompletter Mann zu sein.
Chris geht heute offen mit seiner Transsexualität um, doch bis dahin war es ein langer Weg. Sein Leben verlief anders, als das Gleichaltriger: Bereits als Kleinkind habe sich Christin geweigert, Mädchenkleidung zu tragen, erzählt die Mutter: „Und mit fünf oder sechs sagte Christin plötzlich, dass sie sich umoperieren lässt, wenn sie groß ist.“ Für ihn sei es schon damals eine große seelische Last gewesen, im falschen Körper zu stecken, sagt Chris. Diese Last habe er loswerden wollen: „Denn jeder Mensch strebt ja auch nach Glück. Ich will auch glücklich sein.“
Gutachten bestätigten Transsexualität früh
Chris fühlte sich im falschen Körper gefangen, weil es nicht der Körper war, den er sich wünschte. Vor allem die Veränderungen während der Pubertät waren für den Teenager unerträglich: „Man fühlt sich ja als ganz normaler Junge“, sagt Chris rückblickend. „Und wenn man in den Spiegel guckt, und sieht, dass man eine Brust hat, dann merkt man erst, man ist kein richtiger Junge.“ Verzweifelt wollte Chris in dieser Zeit seine Weiblichkeit verstecken, brach Kontakte zu Gleichaltrigen ab und zog sich immer mehr in seine eigene Welt zurück.
Anders als bei den meisten Betroffenen, erkannten die Eltern die Not ihres Kindes sehr früh. Sie ließen zwei unabhängige psychologische Gutachten erstellen, die beide die Transsexualität ihres Kindes bestätigten. Mit Beginn der Pubertät durfte Chris eine Hormontherapie beginnen, um die Entwicklung zur Frau zu unterdrücken und die männliche zu fördern. Damals war Chris 14 Jahre alt. Das Testosteron muss er lebenslang nehmen – inklusive der Nebenwirkungen.
FS Von Christin zu Chris
Seit Chris seine Transsexualität offen ausleben kann, geht es ihm besser. Und auch optisch ist er seinem Ziel schon sehr nahe gekommen: Durch die Hormonbehandlung haben Muskelmasse und Körperbehaarung zugenommen. Im Fitnesscenter trainierte er eisern für seine Erscheinung. Seine Tätowierung mit der Bedeutung „Chris“ soll all das unterstreichen: „Weil ich immer Chris war. Und das wollte ich auch meinen Mitmenschen zeigen.“
Nur ein Eingriff von vielen – und trotzdem der wichtigste
Fast 10 Jahre nach der ersten Hormonspritze stand für Chris 2018 die bedeutende geschlechtsangleichende Operation im Klinikum in München an. Die Gebärmutter und Eierstöcke hatte er sich dort schon entfernen lassen. „Es ist nur ein Eingriff von vielen, bis die Patienten körperlich erreicht haben, was sie sich auch wünschen“, erklärt Chris‘ Arzt Dr. Oliver Markovsky. „Das sind Krankenhausaufenthalte, das sind Schmerzen, das sind mögliche Komplikationen, das macht man nicht im Vorbeigehen. Da muss man sich schon sicher sein, dass man das alles auf sich nimmt.“ Chris war sich immer sicher – und er hat auch diese Operation überstanden. In einer fünfstündigen Operation haben acht Spezialisten einen so genannten Penoid aufgebaut, der unter anderem mit einem 15 Zentimeter großen Hautlappen aus seinem Unterarm geformt wurde. Die Narbe am Arm ist deutlich sichtbar. Dennoch bereue er den Eingriff nicht, sagt Chris – im Gegenteil. „Ich freue mich eher schon auf die nächste OP, denn dann bekomme ich noch eine Eichel und das Ganze sieht noch etwas natürlicher aus.“
Seine Freundin Mary sagt, auch sie merke, dass Chris seit der geschlechtsangleichenden Operation wieder Stückchen glücklicher sei: „Jetzt ist er seinem Ziel wieder ein Stück näher gekommen. das merkt man deutlich.“ Der nächste Eingriff wird noch in diesem Sommer sein. Chris sagt, er habe bei Mary endlich das Gefühl, dass es richtig ist – dass auch sie die Operationen „schaffe“. „Und die Beziehung ist so fest, dass man sagen kann: Man geht auch den weiteren Lebensweg zusammen.“ Mit ihr an seiner Seite kann Chris jetzt ein kompletter Mann sein.
Studie: Zu enge Slips schaden dem Sperma
Wer Vater werden will, sollte keine engen Slips tragen: Sie beeinträchtigen die Entstehung von Sperma, wie US-Forscher nun bestätigt haben
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