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Handball-Thriller! Pfosten rettet Flensburg im Kracher

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Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Bundesliga das Spitzenspiel gegen Verfolger SC Magdeburg mit 26:25 (14:11) gewonnen und seine weiße Weste gewahrt.

Als Tabellenführer ist das Team von Trainer Maik Machulla auch nach elf Spielen als einzige Mannschaft noch ohne Punktverlust.

Magdeburg bleibt nach der zweiten Saisonniederlage Tabellenzweiter.

Pfosten rettet Tabellenführer Flensburg

Die 6200 Zuschauer in der Flens-Arena erlebten eine hochdramatische Schlussphase, in der Magdeburg einen 23:26-Rückstand auf 25:26 verkürzte und SCM-Keeper Jannick Green zum unüberwindbaren Hindernis für Flensburgs Werfer wurde.

Allerdings blieb das Glück den Gastgebern treu, als Magdeburgs Rechtsaußen Robert Weber mit der Schlusssirene nur den Pfosten des Flensburger Tores traf.

Zwei Punkte nimmt der zweimalige deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen nach dem 30:25 (15:13) beim Überraschungs-Aufsteiger Bergischer HC mit nach Mannheim. Als Tabellenvierter vergrößerten die Löwen ihren Vorsprung auf den fünftplatzierten Verfolger Bergischer HC auf drei Punkte.

Kraus sorgt für Überraschung

Elf Tore von Regisseur Michael Kraus verhalfen dem TVB Stuttgart zum überraschenden 30:25 (17:12) bei den Füchsen Berlin. Neben Kraus avancierte Torhüter Johannes Bitter zum Matchwinner der Gäste.

Die Berliner mussten auf zahlreiche verletzte Stammkräfte im Rückraum, darunter die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede, verzichten und kamen während der gesamten Spielzeit nicht näher als bis auf zwei Tore heran.

Das Duell der „Kellerkinder“ entschied Aufsteiger SG BBM Bietigheim mit einem 24:23 (13:13) bei den Eulen Ludwigshafen für sich. Die Eulen bleiben damit Tabellenschlusslicht.

Der HC Erlangen gewann nach einem eher mühsamen Start in die Saison sein Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe mit 28:25 (13:12) und konnte sich dafür in erster Linie bei seinem Torhüter Gorazd Skof bedanken.

Die Spiele im Stenogramm:

SG Flensburg-Handewitt – SC Magdeburg 26:25 (14:11)
Tore: Svan (6), Gottfridsson (4), Lauge (4), Wanne (3/3), Zachariassen (3), Jondal (2), Glandorf (2), Hald Jensen (1), Johannessen (1) für Flensburg – Weber (12/4), Musche (6/3), O’Sullivan (3), Plaza Jimenez (2), Lagergren (1), Bezjak (1) für Magdeburg
Zuschauer: 6214 

Bergischer HC – Rhein-Neckar Löwen 25:30 (13:15)
Tore: Gutbrod (7), Boomhouwer (6/4), Gunnarsson (6/2), Nippes (3), Baena Gonzalez (2), Babak (1) für Bergischer – Sigurdsson (8/2), Taleski (5), Petersson (5), Fäth (4), Kohlbacher (4), Schmid (2), Guardiola (2) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 6758 
   
Füchse Berlin – TVB Stuttgart 25:30 (12:17)
Tore: Holm (7), Lindberg (6/2), Simak (4/2), Koch (3), Gliese (3), Marsenic (1), Elisson (1) für Berlin – Kraus (11/6), Weiss (6), Schagen (6), Markotic (2), Baumgarten (2), Schimmelbauer (1), von Deschwanden (1), Schmidt (1) für Stuttgart
Zuschauer: 7131 
   
Die Eulen Ludwigshafen – SG BBM Bietigheim 23:24 (13:13)
Tore: Bührer (5), Müller (4), Hofmann (3/2), Stüber (3), Dietrich (3), Falk (2) Hideg (1), Scholz (1), Dippe (1) für Ludwigshafen – Schäfer (5/2), Asmuth (4), Emanuel (3), Haller (2), Rentschler (2), Claus (2), Link (2), Weber (2), Rönningen (1), Döll (1) für Bietigheim
Zuschauer: 2350 
   
HC Erlangen – TBV Lemgo Lippe 28:25 (13:12)
Tore: Steinert (6/2), Link (6), Sellin (5), Bissel (3), Schäffer (3), Mappes (2), Büdel (2), Overby (1) für Erlangen – Hornke (12/9), Suton (5), Theuerkauf (2), Bartok (2), Ebner (1), van Olphen (1), Carlsbogard (1), Zieker (1) für Lemgo
Zuschauer: 5127

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Lust auf Fahrrad-Pendeln, auch im Winter

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Inzwischen ist Mainstream, dass das Fahrrad ein wichtiger Baustein der „Verkehrswende“ ist. Es hat auch im Winter Saison. Und mit ein paar Tricks wird die tägliche Fahrt zur Arbeit zum reinsten Vergnügen.
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Formel 1 gastiert erstmals in Vietnam

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Die Formel 1 wird in der Saison 2020 erstmals in Vietnam fahren.

Dies teilte das Volkskomitee der Hauptstadt Hanoi am Donnerstag mit, eine offizielle Bestätigung vonseiten des Weltverbandes FIA gab es noch nicht. Die Strecke soll bei einer Gala in der kommenden Woche vorgestellt werden und das erste Rennen in Vietnam im April 2020 stattfinden.

Der Kurs in Hanoi wäre damit die erste neue Strecke im Kalender, seit Liberty Media das Ruder der Königsklasse im Januar 2017 übernommen hat. Gerüchte über ein Rennen in Vietnam hatten sich bereits zuvor hartnäckig gehalten.

Charlie Whiting, Renndirektor in der Formel 1, hatte den angestrebten Kurs, der westlich von Hanoi liegen soll, bereits Anfang Oktober vor dem Großen Preis von Japan besichtigt. Der Kurs sei „im fortgeschrittenen Designstadium“, sagte er damals. „Nach meiner vorherigen Erfahrung denke ich nicht, dass es ein Problem werden sollte.“

In der Saison 2019 fährt die Königsklasse fünfmal in Asien: Bahrain (31. März), China (14. April), Singapur (22. September), Japan (13. Oktober) und Abu Dhabi (1. Dezember).

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„Tatort“ aus Freiburg: Lohnt sich Heike Makatschs „Tatort“-Debüt?

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Worum geht’s in diesem „Tatort“?

Im Freiburger Jobcenter wird der Mitarbeiter Holger Kunath tot an seinem Schreibtisch gefunden. Die nach langjähriger Abwesenheit in ihre Heimatstadt Freiburg zurückgekehrte Hauptkommissarin Ellen Berlinger (Heike Makatsch) ermittelt unter den Kunden, die ein Motiv hätten: Da ist Cornelia Mai, die mit ihrer 16-jährigen Tochter Melinda aus ihrer Wohnung ausziehen muss, weil Kunath die amtliche Zahlung für die Miete nicht überwiesen hat. Jutta Kunath, die Witwe des Toten, hat ganz ähnliche Probleme: Sie bangt um ihre Eigentumswohnung in einem schicken Freiburger Öko-Quartier, wo sie mit Sohn Titus wohnt. Über die Kinder Melinda und Titus entfaltet sich ein neuer Erzählstrang über Schüler, die in ihrer Freizeit „Biokiffen“ und allerhand anderen Unfug treiben. Irgendwie scheinen auch die Jugendlichen etwas mit dem Fall zu tun zu haben.

Warum lohnt es sich?

Der „Tatort“ erfreut mit einigen schönen Bildern der Stadt Freiburg, die Lust machen, ins Breisgau zu fahren. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit der großen Angela Winkler, die Ellen Berlingers Mutter spielt.

Was stört?

tatort-lannert 14.50Überlastete Mitarbeiter im Jobcenter. Die Statusängste der Mittelschicht. Gentrifizierung von Stadtteilen und Vertreibung durch große Investoren. Gefährliche Ohnmachtspiele von Jugendlichen. Eines dieser Themen allein hätte schon gereicht, doch dieser „Tatort“ ist vollgepackt mit gesellschaftlichen Problemen, was die Folge unnötig verkompliziert. Zu allem Überfluss wird der Fall überlagert von der persönlichen Geschichte der Ermittlerin: Als sie vor 15 Jahren Freiburg verließ, ließ sie ihre gerade geborene Tochter Niina zurück, die bei Ellen Berlingers Mutter aufwuchs. Nach dieser langen Zeit tritt Berlinger nun ins Leben ihrer Mutter wie ihrer Tochter – und ist zudem noch schwanger. Allein dieser Strang könnte ein 90-minütiges Melodram füllen. Ein konfuses Drehbuch (Autor: Thomas Wendrich), das von allem zu viel hat.

Die Kommissare?

Dieser „Tatort“ ist komplett auf Heike Makatsch zugeschnitten. Ihre Figur ist als Einzelgängerin angelegt, was dem Film nicht gut bekommt. Denn dadurch fehlt ihr der Sparringspartner, um Dialoge in Gang zu setzen und Gedanken wie Gefühle zu verbalisieren. So bleiben die Motivation und das Wesen der Figur verborgen. Was die Ermittlerin antreibt, das erschließt sich dem  Zuschauer nicht. Vor allem fehlt dadurch der Raum für Humor. Makatschs Dauerpräsenz in diesem „Tatort“ führt dazu, dass die zu der Zeit schwangere Schauspielerin sogar Action-Szenen leisten und wilde Verfolgungsjagden veranstalten musste.

Ein- oder ausschalten?

Für ihren zweiten „Tatort“-Einsatz bekam Heike Makatsch einen kompletten Neustart verordnet. Wer sich ihr Debüt ansieht, ahnt, weshalb. Sie können den Fernseher also ruhig auslassen.

Diese „Tatort“-Folge „Fünf Minuten Himmel“ wurde erstmals Ostern 2016 ausgestrahlt. Die ARD wiederholt den Fall am Freitag, 2. November, um 22 Uhr.

Tatort Wissen für Angeber 19.30

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Das Wunder vom Wildpark: Als Euro-Eddy den KSC wachküsste

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Von Adrian Rehling

Es war eine dieser magischen Europapokalnächte, die für immer in der Fußballgeschichte verankert bleiben. Am 2. November 1993 fertigte der Karlsruher SC den FC Valencia mit 7:0 (Hinspiel 0:3) im UEFA-Cup ab.

„Das war einer der schönsten Fußballabende meines Lebens“, schwärmt der damalige KSC-Trainer Winfried Schäfer auch heute noch.

Dabei kam dem 68-Jährigen, der inzwischen den iranischen Erstligisten Esteghlal FC trainiert, eine zunächst tragische Rolle zuteil: Schäfer wurde nach der ersten Runde gegen Eindhoven von der UEFA gesperrt, musste die Partie von der Tribüne aus verfolgen.

Was er sah, hatten nur die kühnsten Fans der Badener für möglich gehalten. Immerhin spielten aufseiten der Spanier Stars wie Predrag Mijatovic und Juan Antonio Pizzi, die zudem vom niederländischen Coach Guus Hiddink trainiert wurden. Doch die KSC-Profis spielten wie im Rausch.

„Es ist unfassbar, unglaublich“

Vor allem einer: Edgar Schmitt. Der Stürmer feierte mit einem Viererpack die Geburtsstunde des „Euro-Eddy“. Schmitt traf zum 1:0, 2:0, 5:0 und 6:0. Selbst Jörg Dahlmann, der das Spiel für Sat1 kommentierte, riss es von den Sitzen:

„Das ist nicht möglich. Es ist unfassbar, unglaublich, ich raff’s nicht. Ich werd‘ wahnsinnig hier (…) Wie schön kann Fußball sein, wie schön kann Europapokal sein. Lieber KSC, wir danken euch.“

Schäfer, dem sie an diesem Abend im Wildpark am liebsten ein Denkmal gesetzt hätten, erinnert sich gern zurück: „Für mich war es eine Qual, der Mannschaft nicht helfen zu dürfen. Doch diese Jungs hatten etwas ganz Besonderes. Alle haben daran geglaubt, das Wunder wahr machen zu können. Deshalb spielen wir ja Fußball.“

So ganz unbeteiligt war „Winnie“ übrigens nicht: „Natürlich war ich vor dem Spiel und in der Halbzeit in der Kabine. Mit einer Decke über dem Kopf bin ich hineingeschlichen.“ Allerdings nicht ganz unbeobachtet, denn der damalige UEFA-Beobachter aus Österreich bekam Wind von der Sache.

Salzburg stoppt den KSC-Lauf

Schäfer schmunzelnd: „Als er mich nach dem Spiel fragte, ob ich beim nächsten Trainerlehrgang als Gasttrainer vorbeikommen würde, verriet mir sein lächelndes Gesicht: ‚Sag lieber ja‘.“

Doch erst einmal hatten Schäfer und der KSC anderes vor, setzten ihren Siegeszug auf europäischer Bühne fort. Im Achtelfinale wurde Girondins Bordeaux nach einem 0:1 im Hinspiel mit 3:0 aus dem Wildpark gefegt, im Viertelfinale Boavista Porto nach einem 1:1 in Portugal zuhause mit 1:0 bezwungen. Erst im Halbfinale war dann gegen Austria Salzburg (1:1, 0:0) Endstation.

„Wir sind als Außenseiter gestartet – und haben den Uefa-Cup ordentlich aufgemischt. Neben dem Wunder gegen Valencia und der Geburtsstunde von „Euro-Eddy“ ging in diesen Spielen auch der Stern von Oliver Kahn auf. Wir hatten eine Mannschaft mit großartigen Charakteren“, schwärmt Winfried Schäfer.

Der 2. November 1993 – KSC, wir danken euch!

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Bambergs Meistertrainer übernimmt serbischen Spitzenklub

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Andrea Trinchieri, früherer Meistermacher bei Brose Bamberg, ist neuer Trainer beim serbischen Spitzenklub Partizan Belgrad.

Der Italiener wurde als erster ausländischer Headcoach bei Partizan engagiert und hat für drei Jahre unterschrieben.

Trinchieri (50) hatte Brose Bamberg 2015 und 2016 zum Meistertitel sowie 2017 zum Double geführt. Im Februar war der Erfolgscoach entlassen worden und seitdem ohne Job.

In Belgrad wird Trinchieri Nachfolger von Nenad Canak, der Ende Oktober zurückgetreten war. Zuletzt hatte dessen Assistent Aleksandar Matovic das Team betreut.

Partizan hat im EuroCup nur eins von fünf Spielen gewonnen. In der überregionalen ABA-Liga ist der Verein Siebter.

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Nach Kerber und Co. – Rittner fürchtet Ende der goldenen Ära

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Bundestrainerin Barbara Rittner befürchtet nach dem Ende der goldenen Ära um Stars wie Angelique Kerber oder Julia Görges eine Zeit ohne große Erfolge.

„Das ist eine tolle Generation, die wir so schnell nicht wieder bekommen werden“, sagte Rittner, die auch das Verletzungspech der jüngeren Spielerinnen als Grund für die fehlende Zuversicht nannte, der Frankfurter Rundschau.

Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Kerber und Görges, die bei der WTA Elite Trophy in China um den Sieg kämpft, sind beide 30 Jahre alt.

„Wird so schnell nicht wieder kommen“

Petkovic ist sogar noch ein Jahr älter, die frühere Wimbledonfinalistin Lisicki nur ein Jahr jünger.

Die Erfolge des Quartetts müsse man sich „auf der Zunge zergehen lassen“, sagte Rittner: „Das wird so schnell nicht wieder kommen.“

Petkovic und Lisicki, die auch durch Verletzungen zurückgeworfen worden waren, hätten laut Rittner danach „besser und zielstrebiger“ gearbeitet als die nun junge Generation.

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Cyberstalking: Liken ist doch auch nur Stalking

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Zeitgleich online sein, das ist fast wie nebeneinander auf dem Sofa sitzen. Aber wie kuschelig kann es eigentlich werden mit der ständigen Statuskontrolle am Smartphone?
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Keynote in New York: Apple stellt neues MacBook Air vor

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Das MacBook Air ist bei Apple-Fans beliebt – obwohl es lange nicht weiterentwickelt wurde. Jetzt bekommt es einen besseren Bildschirm und einen deutlich höheren Preis.
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Computerspiele: Rentner an der Konsole: So erfolgreich sind diese Senioren-Gamer beim Zocken

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Sie sind über Siebzig und zocken Horrorgames oder Open-World-Fantasyspiele. Die zehn Senioren, die sich regelmäßig zum Daddeln treffen, schreckt einfach gar nichts ab. Und das ist einfach unglaublich lustig anzuschauen. Und so haben die Granny-Gamer mittlerweile eine ansehnliche Fangemeinde, die sie auf ihrem YouTube-Kanal „Senioren zocken“ mit ihren  Abenteuern beim Entdecken neuer Games erfreuen. Sie testen Computerspiele ohne jegliches Vorwissen, einfach drauf los. Dabei bringen die unterschiedlichen Steuerungen und Konsolen die rüstigen Rentner regelmäßig ins Schwitzen. Es wird gelacht, geflucht und gestaunt. 

Die 81-jährige Melita etwa hat bereits 13 Enkel und 13 Urenkel, die allesamt begeistert von ihrer Zocker-Granny sind. Evelyn ist schon 87 Jahre alt, aber Computerspielen kann man schließlich auch im Alter noch. Das ist allemal unterhaltsamer, als Kreuzworträtsel lösen oder Volksmusik hören. Die etwas andere Art von „Lets Plays“, wie man Gamer-Demos im Internet nennt, gefällt fast 400.000 Zuschauern, die den YouTube-Kanal „Senioren Zocken“ inzwischen abonniert haben. Nun hat der Rentner-Trupp sogar die Goldene Kamera digital für ihre unterhaltsamen Videoclips bekommen. stern TV war bei der Ehrung dabei und hat die Rentner anschließend noch beim Zocken erlebt.

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