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Bayern setzt eindrucksvolle Serie fort

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Meister Bayern München ist dem Hauptrundensieg in der Basketball Bundesliga (BBL) einen Schritt näher gekommen. Das Team von Trainer Dejan Radonjic gewann am 28. Spieltag 84:73 (48:36) gegen die Löwen Braunschweig und behauptete seinen Vorsprung an der Spitze.

Allerdings läuft der heutige Erfolg eher unter Arbeitssieg als unter Gala. Die Bayern kamen im ersten Viertel nur schwer in das Spiel. Erst im zweiten Durchgang spielten die Hausherren dann ihre ganze Klasse aus und stellten die Weichen auf Sieg.

Im dritten und vierten Abschnitt ließen die Münchner Braunschweig zwar zwischenzeitlich herankommen, Zweifel am Sieg kamen aber nie auf. Für die Bayern war es der 14. Sieg im 14. Heimspiel – eine eindrucksvolle Serie.

Bester Werfer der Bayern war Nationalspieler Danilo Barthel (22 Punkte). Als Topscorer der Bamberger kam Ricky Hickman auf 19 Punkte.

Bamberg stoppt Negativlauf

Der Titelverteidiger steht bei 52:4 Punkten, dahinter folgen die EWE Baskets Oldenburg (46:10), die am Samstag medi Bayreuth 90:81 (42:40) bezwungen hatten. Braunschweig (26:28) verlor als Tabellenneunter im Kampf um einen Play-off-Platz an Boden. (BBL im SPORT1-Datencenter)

Der frühere Serienmeister Brose Bamberg stoppte derweil seinen Negativlauf und darf weiter auf den Heimvorteil in den Play-offs hoffen. Der Pokalsieger feierte beim 101:92 (51:49) gegen die Hakro Merlins Crailsheim den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen in Serie. Mit 38:16 Punkten bleibt Bamberg Fünfter, Crailsheim (14:38) steckt weiter im Abstiegskampf.

Science City Jena behält die Rote Laterne

Aufsteiger Crailsheim (14:40) liegt als Tabellen-16. knapp vor den Eisbären Bremerhaven (12:44), die die Telekom Baskets Bonn 88:67 (46:36) besiegten. Letzter ist weiter Science City Jena (10:46).

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Anisimova gewinnt ersten WTA-Titel

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Top-Talent Amanda Anisimova hat ihr erstes WTA-Turnier gewonnen und tritt damit in die Fußspuren ihrer Landsfrau Serena Williams. Die 17-Jährige aus den USA setzte sich im Finale von Bogotá/Kolumbien gegen Astra Sharma (Australien) 4:6, 6:4, 6:1 durch.

Anisimova ist die jüngste US-Amerikanerin seit Williams 1999 in Indian Wells, die einen Titel auf der WTA-Tour geholt hat.

In der ersten Runde des Sandplatzturniers hatte Anisimova die mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerückte Sabine Lisicki geschlagen. Für ihren Sieg über die frühere Wimbledonfinalistin benötigte sie ebenfalls drei Sätze.

Anisimova kassiert für ihren Erfolg 43.000 Dollar, in der Weltrangliste nähert sie sich den Top 50.

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Leserdiskussion: Wie wird die Urheberrechtsreform das Internet verändern?

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Demo gegen Urheberrechtsreform in Dresden

Der EU-Ministerrat hat der Urheberrechtsreform zugestimmt. Nun müssen die Richtlinien in nationales Recht umgesetzt werden. Was heißt das für Deutschland?

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Mobilfunknetz: Im Zucchini-Funkloch

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Mobilfunk gibt es nur dort, wo ein Sendemast steht. Damit fängt der Ärger schon an. Dass mal Gemüse, mal Zauneidechsen den Bau von Antennen verhindern, ist keine Hilfe.
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Unterschätzte Helden: stern TV begleitet Rettungskräfte bei der Arbeit – und dokumentiert Erschreckendes

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Sie werden bepöbelt, bedroht und behindert: Der Arbeitsalltag von Rettungskräften ist hart. Bei den stundenlangen Einsätzen kann es schon mal um Sekunden gehen – doch immer wieder müssen die Helfer erleben, dass ihnen die Arbeit von einigen Menschen erschwert wird. Es fehle einfach an Respekt, sagt Notfallsanitäter Thomas Jordan, der bereits seit 18 im Rettungsdienst arbeitet: „Der Respekt für unsere Arbeit. Ein ‚Danke‘ würde uns in diesem Beruf deutlich mehr Motivation geben.“

Dabei gibt es auch ohne Behinderungen genug zu tun: Jedes Jahr werden Rettungsdienste zu mehr als 25 Millionen kleineren und größeren Notfällen gerufen – oftmals wegen Lappalien, durch die sie dann bei wichtigen Einsätzen fehlen. Doch obwohl es ihnen nicht leicht gemacht wird, schätzen die Rettungssanitäter ihren Job, wenn er denn auch von anderen gewürdigt wird.

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Die sieben Todsünden im Beziehungsstreit: So streiten Paare richtig

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Konfliktsituationen sind in Partnerschaften normal. Wichtig ist nur, richtig damit umzugehen. Sieben typische Fehler beim Beziehungsstreit und wie Sie es besser machen.
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Matt Mullicans Flaggen in Thomas Schüttes Skulpturenhalle

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Der amerikanische Konzeptkünstler Matt Mullican erfindet Smileys und Icons. Und macht daraus einen eigenen Kosmos, den die Besucher von Thomas Schüttes Skulpturenhalle bei Neuss jetzt ganz individuell entschlüsseln können.
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Kiel folgt Magdeburg ins Pokal-Finale

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Sechstes Finale, sechster Titel? Alfred Gislason kann in seinem letzten Pokalspiel mit dem THW Kiel auf einen perfekten Abschluss hoffen. Der Rekord-Pokalsieger besiegte im Halbfinale des Final Four die Füchse Berlin mit 24:22 (13:7) und trifft im Endspiel am Sonntag auf den SC Magdeburg (15.10 Uhr).

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir überragend gespielt“, sagte Gislason. Nun freut er sich auf das Duell gegen seinen früheren Klub: „Magdeburg ist ein super Gegner. Wir brauchen sehr gute 60 Minuten, um sie zu schlagen.“

Für Kiel geht es am Sonntag um den insgesamt elften Titel, für den im Sommer scheidenden Gislason um ein perfektes Ende seiner ganz persönlichen Pokal-Historie mit dem THW. Mit Kiel hatte sich der isländische Meistertrainer in der Vergangenheit fünf Mal für den Saison-Höhepunkt der besten vier Teams in der Elb-Metropole qualifiziert, jedes Mal holte er sich am Ende die prestigeträchtige Trophäe. 

Den Grundstein für Gislasons Pokalsieg Nummer sechs legten die Kieler mit einem souveränen Sieg gegen Berlin. Schon vor der Pause sangen die THW-Fans unter den 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Barclaycard-Arena: „Die Nummer eins im Land sind wir“. Selbst als die Füchse fünf Minuten vor dem Ende noch einmal bis auf ein Tor herankamen, geriet der Kieler Erfolg nicht mehr in Gefahr.

Beste THW-Werfer waren Domagoj Duvnjak und Niclas Ekberg mit je sechs Treffern. Bei den Füchsen, deren leidenschaftlicher Kampf und die Aufholjagd am Ende nicht belohnt wurde, traf Nationalspieler Fabian Wiede ebenfalls sechs Mal. Kiels Kreisläufer Hendrik Pekeler sah nach einem Ellenbogenschlag gegen einen Gegenspieler kurz nach der Pause die Rote Karte (35.).

Im ersten Halbfinale hatte der SCM die TSV Hannover-Burgdorf in einem wahren Handball-Krimi mit 30:29 (15:11) bezwungen. Den Siegtreffer für die Magdeburger, die den Pokal bislang 1996 und 2016 gewinnen konnten, erzielte Christian O’Sullivan zwei Sekunden vor dem Ende. Überragender Akteur war der Däne Michael Damgaard mit 15 Treffern.

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„Das war ein Sieg des Willens und der mentalen Stärke“, sagte Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert und sprach von einem „fantastischen Kampf und Werbung für unsere Sportart“. Der Bundesliga-Dritte darf nun vom dritten Triumph nach 1996 und 2016 träumen.

Für den Vorjahresfinalisten Hannover blieb hingegen auch die zweite Final-Four-Teilnahme ungekrönt. Morten Olsen erzielte im Halbfinale sieben Tore, Timo Kastening und Kai Häfner trafen je sechs Mal. Rechtsaußen Kastening sah in der 36. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

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Qualifying-Reform in der Formel 1? Teamchefs skeptisch

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Bahnt sich in der Formel 1 die nächste Reform des Qualifikations-Modus an?

Wie Motorsport.Total.com berichtet, soll die Anzahl der Sessions von drei auf vier erweitert werden. In diesem Fall würden dann nach Q1, Q2 und Q3 jeweils vier Fahrer ausscheiden und anschließend die besten acht Piloten um die Pole Position fahren.

In der laufenden Saison scheiden nach Q1 und Q2 jeweils fünf Fahrer aus, ehe noch zehn um die besten Startplätze fahren.

Durch die zeitlich verkürzten Segmente erwarten sich die Formel-1-Verantwortlichen mehr Spannung und dadurch auch mehr TV-Zuschauer bei Q1.

Möglicher Qualifying-Modus stößt auf Kritik

Bei einigen Teamchefs stößt der mögliche neue Qualifying-Modus allerdings noch auf wenig Begeisterung.

„Wir wollen nicht, dass in Q4 am Ende keine Autos fahren, weil es keine Reifen mehr gibt“, sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Bei einem weiteren Segment, würden die Teams noch mehr Reifen benötigen, was bei Reifenhersteller Pirelli nicht zu ankommt. 

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Haas-Teamchef Günther Steiner ist zwiegespalten: „Im Prinzip ist die Idee nicht schlecht. Bei kürzeren Qualifying-Segmenten ist die Chance größer, dass jemand etwas versaut und früh ausscheidet.“

Der Südtiroler hat aber auch Bedenken und befürchtet, dass der Vorsprung der Topteams größer anstatt kleiner werden könnte.  

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Ungewöhnlich Karriere: «Shakespeare in Love»-Regisseur John Madden wird 70

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Die früher borstigen roten Haare und tanzenden Augenbrauen sind inzwischen ergraut, die charakteristische Lücke zwischen den Schneidezähnen blieb: John Madden wirkt eher wie ein gemütlicher Geschäftsmann als ein preisgekrönter internationaler Filmregisseur. Am 8. April feiert er seinen 70. Geburtstag.

Er verbrachte eine «glückliche Kindheit» in der englischen Hafenstadt Portsmouth, sagte er selbst und verspürte nie den brennenden Ehrgeiz Regie zu führen – deshalb auch der ungewöhnliche Werdegang: Madden wuchs mit Shakespeare-Dramen auf, spielte schon in der Schule und später an der Uni Theater. Anschließend gründete er das Oxford and Cambridge Shakespeare Theatre als er realisierte, dass er lieber hinter als auf der Bühne stand.

Im Portsmouth-Lokalblatt «The News» reflektierte er, was einen Schauspieler ausmacht: «Sie müssen eine sehr singuläre Sichtweise haben, und meine ist eher pluralistisch. Regie zu führen hat damit zu tun, verschiedene Aspekte und kreative Impulse wahrzunehmen.»

Mit 26 wurde er angeheuert, um die Drama-Redaktion des US-amerikanischen National Public Radio mitaufzubauen und lebte einige Jahre in den Staaten. Dem britischen «Telegraph» erklärte er: «Meine Karriere war verkehrt herum, dort führte ich Regie im Theater und hier bei Filmen. Ich hörte auf, Theater zu machen und beschloss, zurückzukommen und zu lernen, wie man Filme richtig macht.»

Mitte der 80er Jahre machte er sich einen Namen als Regisseur für Thriller und Kriminalfilme fürs britische Fernsehen – darunter einen Film der Kultserie «Prime Suspect» mit Helen Mirren sowie mehrere «Inspector Morse»-Episoden. Der Thriller, sagte er der «Washington Post», sei «eine Form, die ich wirklich mag – weil sie sehr anspruchsvoll und eine sehr destillierte Form des Geschichtenerzählens ist».

Nach seinen ersten Kinofilmen wurde Hollywood auf seinen Hit «Ihre Majestät Mrs. Brown» (1997) aufmerksam, der die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Königin Victoria und ihrem Diener Mr. Brown erzählte. Die mächtigen Weinstein-Brüder ließen ihn daraufhin Regie bei dem Blockbuster «Shakespeare in Love» mit Gwyneth Paltrow führen und verhalfen dem Film mit einem bis dato unerhörten Marketing-Budget von 15 Millionen Dollar zu sieben Oscars.

Gwyneth Paltrow revanchierte sich mit einer tränenreichen Dankesrede und Madden überredete Paltrow zu einer Theater-Saison an der Londoner Bühne Donmar Warehouse. In «Proof» spielte sie 2002 unter seiner Regie erfolgreich eine junge Frau, die ihre Karriere opfert, um sich um ihren Vater – ein psychisch krankes mathematisches Genie – zu kümmern.

Trotz seines Erfolgs gilt John Madden als zurückhaltender Handwerker, der immer wieder mit denselben Stars zusammenarbeitet – darunter Gwyneth Paltrow, Helen Mirren und Judi Dench. Dem «Telegraph» sagte Madden: «Es gibt ein gewisses Maß an Vertrauen, das man erfährt, wenn man etwas gemeinsam macht und sich sicher fühlt. Dadurch wird die Arbeit reicher, schneller und Sie verstehen sich sofort.»

Allerdings hat Madden auch einige große Flops überstanden, darunter «Corellis Mandoline». Sein Comeback feierte er mit der hochkarätig besetzten Rentnerkomödie «Best Exotic Marigold Hotel» und dessen Fortsetzung «Best Exotic Marigold Hotel 2». Der erste Streifen wurde zum Überraschungshit und spielte weltweit mehr als 135 Millionen Dollar ein. Die britischen Allwetter-Stars Judi Dench, Maggie Smith, Penelope Wilton und Bill Nighy sorgen für den nötigen Seniorenwitz, Richard Gere stößt bei der Fortsetzung dazu.

Und als nächstes wird Madden einen Film über die Astrologin des Weißen Hauses in Angriff nehmen, die Nancy Reagan nach einem versuchten Anschlag auf den Präsidenten heimlich anheuerte.

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