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„Harry Potter Wizards Unite“ im Test: So spielt sich das „Pokémon Go“ für Harry-Potter-Fans

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Harry Potter Wizards Unite

Einhörner befreien, Werwölfe bekämpfen: In „Harry Potter Wizards Unite“ arbeitet der Spieler fürs Zaubereiministerium und soll die Magiewelt vor Muggeln geheim halten. Das Augmented-Reality-Spiel im Test.

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Plan von SPD und Union: Koalition will Datenschutz entschärfen

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Neue Datenschutz-Regeln: Was Selbstständige wissen müssen

Die Datenschutz-Grundverordnung ist Pflicht, aber es gibt auch noch das Bundesdatenschutzgesetz. Das soll nun Härten der DSGVO abmildern.

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Kassenleistung ab 2020: Was Sie über die Lipödem-Therapie wissen sollten

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Unförmig und dick – so fühlen sich Frauen, die unter der Fettverteilungsstörung Lipödem leiden. Nach der Vorstellung von Gesundheitsminister Spahn soll eine Fettabsaugung ab 2020 für sie zur Kassenleistung werden. Hier die wichtigsten Fakten zum Lipödem.
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Ehrung für Humboldt-Biografin Andrea Wulf

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Für ihre preisgekrönte Biografie und ihre Graphic Novel über Alexander von Humboldt bekommt Andrea Wulf die Lichtenberg-Medaille verliehen. Ein Gespräch über den Abenteurer und Universalgelehrten, der vor 250 Jahren geboren wurde.
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Vier Weltmeister! DHB-Frauen erwischen Hammergruppe bei WM

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Vier Weltmeister, ein Außenseiter: Die deutschen Handballerinnen haben bei der Auslosung für die Weltmeisterschaft in Japan (30. November bis 15. Dezember) eine Hammergruppe erwischt.

Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener trifft in der Vorrundengruppe B auf den aktuellen Welt- und Europameister Frankreich sowie die Ex-Champions Dänemark, Südkorea und Brasilien. Fünfter Gegner wird in der japanischen Provinz Kumamoto Australien sein.

„Frankreich als aktueller Weltmeister ist sicherlich ein Hammer, aber gegen alle anderen Mannschaften können wir mit einer guten Leistung selbstbewusst antreten“, sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer und nannte „mindestens Platz drei“ und damit das Weiterkommen in die Hauptrunde als erstes Ziel: „Das wird ein offenes Rennen, und wir haben bereits bei der EM 2018 gezeigt, dass wir gegen Top-Nationen erfolgreich bestehen können.“

Platz sieben für Olympia-Quali nötig

In der zweiten Turnierphase würde die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auf die drei besten Mannschaften der Gruppe A mit dem EM-Dritten Niederlande, dem Rekord-Europameister und zweimaligen Olympiasieger Norwegen, Afrikameister Angola, Serbien, Slowenien und Kuba treffen. Um ein Ticket für die Olympia-Qualifikation zu erreichen, muss das deutsche Team bei der WM unter den ersten Sieben landen.

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„Wir wollen zu den Olympischen Spielen, da musst du auch mal ein paar Brocken beiseite räumen“, sagte DHB-Kreisläuferin Julia Behnke: „Wir haben uns in den vergangenen eineinhalb Jahren super entwickelt, da brauchen wir uns trotz der schweren Gegner nicht zu verstecken. Und vielleicht gelingt uns wie bei der EM 2018 gegen Norwegen auch gleich zum Start ein Überraschungssieg.“

Die Gruppen auf einen Blick:

Gruppe A: Niederlande, Norwegen, Serbien, Slowenien, Angola, Kuba
Gruppe B: Frankreich, Dänemark, Deutschland, Südkorea, Brasilien, Australien
Gruppe C: Rumänien, Ungarn, Montenegro, Spanien, Senegal, Kasachstan
Gruppe D: Russland, Schweden, Japan, China, Argentinien, DR Kongo

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Vettels einsamer Kampf an allen Fronten

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Sebastian Vettel ließ sich seinen Frust nicht anmerken.

Geduldig sprach er nach dem Frankreich-GP in alle Mikrofone, die ihm entgegen gehalten wurden. 

Doch was er nach der erneuten Demütigung durch Mercedes zu sagen hatte, klang nach Resignation.

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Ferrari gegen Mercedes ohne Chance

„Wir wollten den Rückstand zu Mercedes deutlich verkürzen. Das ist uns nicht gelungen“, sagte der Heppenheimer. In der Tat hatte Ferrari gegen die Silberpfeile auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet nicht den Hauch einer Chance.

Darüber konnte auch der knappe Abstand von Charles Leclerc auf Valtteri Bottas nicht hinwegtäuschen. Der Finne ging in der Schlussphase des Rennens aufgrund von stark abbauenden Reifen kein Risiko mehr ein und verwaltete Platz zwei – wenn auch knapp – bis ins Ziel.

Der Sieg war praktisch schon zu Beginn an Lewis Hamilton vergeben, der einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feierte und damit sechs der ersten acht Rennen in diesem Jahr gewonnen hat. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Ursprünglich war es Vettels Ziel, die Erfolgsserie des Briten zu stoppen und im fünften Jahr bei Ferrari endlich zum ersten Mal mit der Scuderia Weltmeister zu werden. So wie es einst seinem großen Vorbild Michael Schumacher gelungen war.

Vettel: „Kein Schritt nach vorne“

Davon ist er aber derzeit so weit entfernt wie noch nie zuvor in seiner Zeit als Hoffnungsträger der Roten. „Die schlechte Nachricht ist, dass wir im Vergleich zu Mercedes keinen Schritt nach vorne machen konnten“, musste Vettel zugeben.

Was ihm persönlich aber noch mehr Sorgen bereiten dürfte, ist die Tatsache, dass er selbst im internen Duell mit seinem jungen Teamkollegen den Status als Nummer 1 zu verlieren droht.

Während Vettel nach einem völlig verkorksten Qualifying mit Platz fünf in Frankreich nur noch Schadensbegrenzung betreiben konnte, fuhr sein zehn Jahre jüngerer Stallgefährte Leclerc als Dritter aufs Podium. Zum zweiten Mal in dieser Saison platzierte sich der Monegasse damit vor dem Hessen.

Leclerc meldet Ansprüche an

Wie sehr ihm Leclerc bereits jetzt im Nacken sitzt, verdeutlichte ein Vorfall aus dem Qualifying. Der 21-Jährige beschwerte sich am Ende von Q2 bei seinem Kommandostand darüber, dass Vettel auf der Einführungsrunde nicht schnell genug sei und ihm dadurch womöglich die Chance für eine schnelle Runde zunichte machen könnte.

Schon im Vorfeld hatte Leclerc mehrmals über eine Ungleichbehandlung geklagt. Mit dem Ergebnis, dass Teamchef Mattia Binotto künftig auf eine Stallorder zugunsten des Deutschen verzichten will.

In der Fahrerwertung hat Leclerc den Rückstand auf Vettel auf 24 Punkte verkürzt. In der Teamwertung sorgte er dafür, dass zumindest der Vorsprung von Ferrari auf Red Bull einigermaßen komfortabel bleibt. (DATENCENTER: Die Teamwertung der Formel 1)

Binotto widerspricht Vettel

Vielleicht zog Binotto auch deswegen ein positiveres Fazit der Tage in Frankreich als Vettel. Während dieser von einem Stillstand in der Entwicklung sprach, klang das beim Italiener ganz anders. „Wir haben unser Auto verbessert und bewegen uns in die richtige Richtung“, sagte er bei RTL. „Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen. Aber wir werden die Lücke nach und nach schließen.“

Auch diese Aussagen sind sicherlich nicht in Vettels Sinne. Beschwichtigungen und Durchhalteparolen hat er in seiner Zeit bei Ferrari auch unter Binottos Vorgänger Maurizio Arrivabene schon zu oft hören müssen. Entscheidende Fortschritte aber sind bislang nicht erzielt worden.   

Ob sie angesichts der schwierigen Situation von Vettel den Deutschen besonders unterstützen würden, wurde Binotto von Ex-Weltmeister und TV-Experte Nico Rosberg noch gefragt. Die Antwort: „Ich glaube schon, dass er sich bei uns wohl fühlt. Es wird noch mehr Rennen geben, in denen er seine Leistung zeigen kann.“

Nach bedingungsloser Unterstützung hörte sich das nicht an. Doch genau die bräuchte Vettel, um sich selbst und das Team endlich aus dem tiefen Tal der Tränen herausholen zu können.

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Keien Panik: Udo Lindenberg verlängert seinen «Tourlaub»

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Hamburg (dpa) – Musiker Udo Lindenberg füllt gerade mit einer riesigen Rockrevue die Hallen, da kündigt er bereits die nächste Tour an. 13 Konzerte – vom Auftakt in Kiel bis zum Abschluss in München – will der Rockstar im nächsten Jahr geben, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Auch Shows in Wien und Zürich plant der 73-Jährige.

Noch bis zum 13. Juli dauert der derzeitige sechswöchige «Tourlaub», wie der Panikrocker seine Tourneen am liebsten nennt. 80 Musiker, Sänger und Tänzer sind dazu mit ihm zu 23 Konzerten auf Reisen, 19 Trucks und sechs Nightliner fahren die Panik-Karawane durch Deutschland.

Vom 22. Mai nächsten Jahres an geht es – wieder für sechs Wochen – in die Verlängerung, in Hallen wie der Wiener Stadthalle und dem Hallenstadion Zürich ebenso wie bei Open-Air-Shows etwa in der Berliner Waldbühne und auf dem Königsplatz in München.

In seiner Wahlheimat Hamburg war Lindenberg gerade erstmals drei Abende hintereinander vor ausverkauften Rängen aufgetreten. Gaststars wie Komiker Otto Waalkes, die Musiker Clueso, Jan Delay und Johannes Oerding sowie «Tatort»-Kommissarin Maria Furtwängler traten bei der aktuellen Tour bereits mit ihm auf.

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Nach Brasilien-Aus: Marta kann sich weitere WM vorstellen

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Nachdem das Achtelfinal-Aus bei der WM die triste Gegenwart bestätigt hatte, richtete Brasiliens Superstar Marta einen hilfesuchenden Appell an die Jugend in der fernen Heimat. „Der Frauenfußball braucht euch, um zu überleben! Das müsst ihr im Kopf haben, damit es weitergeht“, sagte die erfolgreichste WM-Torschützin der Geschichte.

1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung hatten die Südamerikanerinnen in Le Havre gegen Gastgeber und Mit-Favorit Frankreich verloren. Wie vor vier Jahren bedeutete die Runde der letzten 16 Teams die Endstation – mit dem Unterschied, dass es diesmal eine kleine Zäsur sein könnte.

Formiga will bei Olympia spielen

„Das war mit Sicherheit meine letzte WM“, sagte Mittelfeldspielerin Formiga, mit 41 Jahren die erfahrenste der alternden Generation um Marta (33) oder Cristiane (34). Immerhin fügte sie jedoch an: „Ich habe vor, in Tokio noch zu spielen.“

Die Zeit bis nach den Olympischen Spielen im kommenden Jahr werde deshalb auch Marta genießen, „weil sie ein Mythos ist“, sagte die Angreiferin in Richtung Formiga, „es wird keine mehr wie sie geben“. Zugleich weckte Marta, die 17 Treffer bei WM-Endrunden erzielt hat, leise Hoffnungen, dass ihre WM-Karriere noch nicht zu Ende ist. 

„Wenn sie mir ihr Geheimnis verrät, wie man mit 41 noch spielt, dann bin ich vielleicht bei der nächsten WM wieder dabei“, sagte Marta mit Blick auf das Turnier in vier Jahren, ehe sie mit der Warnung abschloss: „Es wird nicht auf ewig eine Formiga, eine Marta oder eine Cristiane geben.“

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„Tatort“ Kiel: Kommissar Borowski darf sich bei Sarah Brand bedanken (Kritik)

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Welche Kommissare ermitteln im TatortBorowski und das dunkle Netz?

Wie der Name des Tatorts bereits verrät, geht es an diesem Sonntag in den hohen Norden zu Klaus Borowski. Der Kieler Kommissar ermittelt bereits seit 2003 in Schleswig-Holstein und zählt zu den alten Hasen seines Fachs. Seine Fälle unterscheiden sich in der Regel von vielen gewöhnlichen Tatorten, da der Täter oft frühzeitig verraten wird und es in Kiel viel mehr darum geht, wie es Borowski schafft, die jeweiligen Verbrechen aufzuklären. Das mag bisweilen gewöhnungsbedürftig sein, kommt beim Publikum aber in der Regel gut an. Einer der Hauptgründe für die die Popularität des Kieler Tatorts ist sicher bei dessen Hauptdarsteller Axel Milberg zu suchen. Der verleiht seinem Kommissar eine Kauzigkeit, die ihn von vielen seiner Kollegen unterscheidet. Ein wiederkehrender Running-Gag ist der Ausspruch Ich höre, mit dem sich Klaus Borowski stets am Telefon meldet.

Worum geht es im TatortBorowski und das dunkle Netz?

Im TatortBorowski und das dunkle Netz geht es um Cybercrime. Mit dem dunklen Netz ist tatsächlich das Darknet gemeint und so muss sich der altmodische Borowski bei den Ermittlungen auf seine Kollegin Sarah Brandt verlassen. Während der Kommissar eine regelrechte Abneigung gegen Computer hegt, war seine Mitstreiterin früher selbst Hackerin. Zum Glück, denn das ungleiche Duo muss den Mord am LKA-Beamten Jürgen Sternow aufklären, der sich mit Kriminalität im Internet beschäftigte. Alle Spuren führen zu einem Auftragskiller, der im Darknet angeheuert und auf das Opfer angesetzt wurde. Sarah Brand hegt schnell den Verdacht, dass der Täter aus den eigenen Reihen stammen könnte.

Einen Eindruck von der bisweilen eigenwilligen Optik des Kieler Tatorts bekommt ihr im Trailer.

Mareks Tatort-Kritik: Borowski verliert sich im Darknet

Zunächst die gute Nachricht: Borowski und das dunkle Netz von 2017 ist kein schlechter Tatort. Wer die Episode aus Kiel noch nicht kennen sollte, der kann getrost am Sonntagabend den Fernseher einschalten. Dennoch gibt es gelungenere Episoden mit Klaus Borowski, die eine Wiederholung mehr verdient hätten, etwa der hochspannende Home-Invasion-Thriller Borowski und der stille Gast mit dem herausragenden Lars Eidinger aus dem Jahr 2012. Dessen Qualität erreicht Borowski und das dunkle Netz nicht, obwohl Kino-Regisseur David Wnendt (Er ist wieder da) nicht mit grellen Elementen geizt. So gibt es in seinem Darknet gar einen animierten Klaus Borowski, wie der Trailer schon andeutet. Dennoch schafft es der Mix aus schwarzer Komödie, Mediensatire und knallhartem Thriller nicht, als Ganzes zu überzeugen. Dafür ist Borowski und das dunkle Netz einfach zu zerfahren. Zum Glück wartet der Krimi aber mit genügend starken Momenten auf, die ihn über die Ziellinie retten.

Im Vordergrund steht diesmal nicht Klaus Borowski, sondern seine Kollegin Sarah Brand, verkörpert von Sibel Kekilli, die zwischen 2011 und 2017 an der Seite des Kommissars ermittelte. Borowski und das dunkle Netz macht deutlich, wie sehr sie die Reihe aus Kiel bereichert hat. Ihr ambivalentes Verhältnis zu Klaus Borowski, ihre verheimlichte Epilepsie und ihr ungebremster Ehrgeiz machten sie zu einer der spannendsten Kommissarinnen, die der Tatort in den letzten Kahren zu bieten hatte. So ist es letztlich sie, der in der heutigen Folge die stärksten Szenen gehören, vor allem das Finale. Das rechtfertigt die Wiederholung dann doch.

Die Tatort-Episode Borowski und das dunkle Netz läuft am Sonntag, den 23. Juni 2019 wie gewohnt um 20:15 Uhr in der ARD und ist nach der Ausstrahlung in der Mediathek als Wiederholung im Stream zu sehen. Mit neuen Folgen nach der Sommerpause ist im August 2019 zu rechnen. Bis dahin laufen sonntags zur gewohnter Zeit Wiederholungen. 

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Hoeneß reagiert emotional nach BBL-Triumph

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Uli Hoeneß jubelte seinen Helden mit dem roten Schal um den Hals nach einem wahren Spektakel frenetisch zu, die Fans verwandelten den Audi Dome in ein Tollhaus.

Bayern München hat in der Basketball Bundesliga (BBL) seinen Titel nach einer spektakulären Aufholjagd erfolgreich verteidigt.

In der Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich der Hauptrundensieger auch im dritten Spiel mit 93:88 nach Verlängerung (76:76, 32:46) gegen Alba Berlin durch und entschied die Best-of-Five-Serie im Schnelldurchgang mit 3:0 für sich. Für die Bayern ist es der fünfte Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nihad Djedovic wurde zum Finals-MVP gewählt. 

„Der MVP-Titel ist mir egal. Die Meisterschaft macht mich sehr glücklich“, erklärte der frischgebackene MVP bei SPORT1.

Bayern ungeschlagen in den Playoffs

„Das war kein Spiel für schwache Nerven“, sagte Hoeneß mit Tränen in den Augen: „Es war eine überragende Leistung, die man nicht hoch genug einschätzen hat. Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen.“ Für Hoeneß hatte es sich gelohnt, dass er eigens seinen Urlaub unterbrach. Die Münchner blieben in den Playoffs ungeschlagen, alle drei Serien gingen mit 3:0 an den FC Bayern.

Bester Werfer bei den Bayern war vor 6500 Zuschauern im Audi Dome Vladimir Lucic mit 23 Punkten. Bei den Berlinern war Peyton Siva (21) Topscorer. Die Münchner hatte die ersten beiden Spiele 74:70 und 82:77 gewonnen.  „Ich bin sehr stolz. Wir haben eine großartige Saison gespielt. Ich hoffe, dass wir auch nächstes Jahr den Titel holen werden“, sagte Bayern-Trainer Dejan Radonjic bei SPORT1.

Die Münchner agierten erst einmal sehr fokussiert und erwischten den deutlich besseren Start als die Albatrosse. Über 4:0 zogen die Gastgeber auf 11:5 davon. Vor allem Nihad Dedovic war von den Berlinern in den ersten Minuten kaum zu bremsen. Er erzielte schnell neun Punkte.

Doch Alba kämpfte sich mit Vehemenz in die Partie und verkürzte nach und nach den Rückstand. Kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Gäste erstmals sogar in Führung.

Berlin wankt im Schlussviertel

Bei 15:20 nahm Bayern-Coach Dejan Radonjic eine erste Auszeit, um sein Team wieder in die Spur zu bringen – ohne Erfolg. Die Münchner wirkten nervös, schlossen viele Aktionen unkonzentriert und überhastet ab, während die geschlossen agierenden Berliner wesentlich unaufgeregter zu Werke gingen. Die Belohnung: eine 46:32-Führung zur Pause. Nur 33 Prozent der Dreipunkte-Würfe hatten die Münchner bis dahin versenkt, Alba dagegen 58 Prozent.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die fahrig spielenden Bayern weiter schwer, Lücken in der konsequenten Berliner Defensive zu finden. Der Titelverteidiger schaffte es so nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Elf Punkte lagen die Münchner nach dem dritten Viertel zurück. Im Schlussabschnitt drehte Bayern auf, legte einen 11:0-Lauf hin. Berlin wankte – und fiel schließlich in der Verlängerung.

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