Im Disneyland in Kalifornien erlebten Besucher die Überraschung ihres Lebens. Johnny Depp höchstpersönlich stellte sich als Jack Sparrow in die Kulissen der „Pirates of the Carribean“-Attraktion.
Blitzmerker
Was steckt hinter Walpurgisnacht, Maibaum und Waldmeister-Bowle? Suchen Sie die Paare mit möglichst wenig Klicks – zu jedem Foto gibt es Infos rund um den Mai.
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LIVE auf SPORT1: Bayern im Derby gefordert
In der Basketball-Bundesliga treffen am 31. Spieltag medi Bayreuth und der FC Bayern München aufeinander. Beide Teams sind vor dem vorletzten Hauptrunden-Spieltag am Samstag bereits für die Playoffs qualifiziert. SPORT1 überträgt die Partie ab 20.30 Uhr live im Free-TV und im Livestream.
Anders als die Bayern gehen die Gastgeber ohne Druck in die Partie. Die Franken können nicht mehr vom vierten Platz verdrängt werden und wollen das Spiel gegen die Bayern als Vorbereitung auf die Playoffs nutzen.
„Wir sind in der komfortablen Position, nicht mehr um unsere Tabellenposition kämpfen zu müssen. Vielmehr geht es für uns jetzt darum, Fahrt aufzunehmen und einen Rhythmus für die Playoffs aufzubauen, so dass wir in zwei Wochen unseren besten Basketball spielen“, erklärte Bayreuths Coach Raoul Korner auf der Klub-Homepage.
Auf das Spiel gegen die Bayern freut sich Korner besonders: „Bayern München ist im Moment die heißeste Mannschaft der Liga. Das zeigt zum einen ihre aktuelle Siegesserie, aber auch die Souveränität mit der sie auftreten.“
Bayern will Serie fortsetzen
Durch eine Serie von 15 Erfolgen am Stück kämpfen die Bayern mit den punktgleichen Brose Bamberg um den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Ulm. Die letzte Niederlage in einem Punktspiel musste das Djordjevic-Team am 26. Dezember hinnehmen, als es in eigener Halle gegen ratiopharm ulm mit 79:87 unterlag.
Schock für Leipzig: Werner verletzt sich
RB Leipzig hat gegen den FC Ingolstadt (0:0) nicht nur wenige Punkte verloren, sondern auch Offensiv-Star Timo Werner.
Der Angreifer zog sich in der 67. Minute eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zu und musste ausgewechselt werden.
Noch ist unklar, wie lange Werner ausfällt.
Das Spiel zwischen Leipzig und Ingolstadt war hart umkämpft. Es wurden mehr Fouls (29) begangen als Torschüsse (21) abgegeben.
Alle Highlights der Bundesliga-Samstagsspiele in Bundesliga Pur – Sonntag ab 9.15 Uhr im TV auf SPORT1
Nach einem Zusammenprall mit Dayot Upamecano musste Ingolstadts Matthew Leckie schon nach 37. Minuten den Platz mit brummenden Schädel verlassen. Später humpelte dann Werner vom Platz.
„Es war kein schönes Duell. Wir haben zwar versucht, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Das war aber leider kaum möglich“, analysierte RB-Coach Ralph Hasenhüttl die Partie reichlich bedient. Und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Ich habe ja selber als Trainer mit der Mannschaft agiert und weiß, mit welchen Mitteln man bessere Mannschaften bearbeiten muss. Vielleicht ist das ein bisschen die Rache dafür, dass ich es auch geschafft habe, bessere Mannschaften zu ärgern.“
Deutscher Terror-Offizier täuschte Behörden monatelang: So einfach konnte sich Franco A. (28) als Flüchtling ausgeben

Er sprach nur ein paar Brocken Arabisch, trotzdem konnte der Bundeswehr-Oberleutnant Franco A. (28) monatelang ein Doppelleben als syrischer Flüchtling führen. Wie ist das möglich?
Die gute Nachricht vorneweg: Seit Mittwoch ist Franco A. (28), der Bundeswehrsoldat, der sich als syrischer Flüchtling ausgab und verdächtigt wird, einen Anschlag in Deutschland geplant zu haben, in Haft (BLICK berichtete). Er soll eine Todesliste mit Namen vermeintlicher politischer Gegner geführt haben.
Die schlechte Nachricht: Die Ermittler haben bei ihren Recherchen derart gravierende Fehler in der Bearbeitung von A.s fingiertem Asylantrag festgestellt, dass laut dem «Spiegel» intern bereits von einem «Komplettversagen aller Kontrollmechanismen» die Rede ist.
Unter falschem Namen registriert
Während das deutsche Innnenministerium das Versagen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) als «Fehlentscheidung» herunterspielt, wächst in Rest-Deutschland die Sorge, dass die massiven Fehler im Fall des Soldaten auch bei anderen Asylverfahren gemacht wurden.
Nicht nur die Hardliner in Sachen innere Sicherheit fragen sich: Wie ist so etwas möglich? Wie konnte ein Bundeswehr-Oberleutnant ein Doppelleben als Flüchtling führen und die Behörden über Monate hinweg derart täuschen?
Franco A. hatte sich am 30. Dezember 2015 unter dem Falschnamen «David Benjamin» in Bayern gemeldet. Er behauptete, ein christlicher Syrer französischer Abstammung und Sohn eines Obsthändlers zu sein. Seine Familie würde vom IS verfolgt. Der Soldat wurde anstandslos als Flüchtling registriert und kassierte seit Mitte Januar 2016 nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bis zu 409 Euro manatlich.
Von einem Bundeswehr-Kollegen befragt
Erst im November 2016, also elf Monate später, wurde A. durch Bamf befragt. Spätestens jetzt hätte der Schwindel auffliegen müssen. Doch Details des rund 90-minütigen Gesprächs lassen darauf schliessen, dass bei der Prüfung grundsätzliche Standards missachtet wurden.
So sprach A. offenbar nur ein paar Brocken Arabisch. Nach Informationen der «Bild» wurde der 28-Jährige nicht mal aufgefordert, seinen Namen auf Arabisch zu schreiben. Seine schlechten Sprachkenntnisse begründete er damit, dass in seiner Familie nur Französisch gesprochen wurde.
Besonders obskur: Wie den Akten zu entnehmen ist, sass Märchenerzähler A. bei seiner Befragung ausgerechnet einem Kameraden gegenüber. Dem von der Bundeswehr ans Bamf ausgeliehenen Soldaten fiel offenbar nicht auf, dass auf der anderen Seite kein Syrer, sondern ein Oberleutnant aus seiner Truppe Platz genommen hatte.
Anschlag, um Ressentiments zu schüren?
Erst als A. eine versteckte Pistole am Wiener Flughafen Schwechat abholen wollte, flog sein Doppelleben auf. Beim Abgleich seiner Fingerabdrücke nach der Festnahme kam heraus, dass er als Flüchtling registriert war.
Gegen ihn wird wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, Verstosses gegen das Waffengesetz und Betruges ermittelt. Der Rechtsextreme steht unter Verdacht, in der Rolle des Flüchtlings David Benjamin einen Anschlag geplant zu haben – um Ressentiments gegen Syrer und andere Flüchtlinge in Deutschland zu schüren. Ein Student (24), der von A. Munition erhalten haben soll und ebenfalls festgenommen wurde, belastet ihn schwer. A. selbst hat sich bisher noch nicht zu seinen Motiven geäussert.
Das deutsche Innenministerium muss sich wegen des Falls A. derweil auf unangenehme Fragen einstellen. Dessen Befragung Ende 2016 wirkt im Nachhinein mehr als fahrlässig. Zumal sein Asylantrag nicht in der chaotischen Phase der Flüchtlingskrise stattfand, sondern Monate danach, als die Vorgänge beim Bamf wieder weitgehend normal abgearbeitet wurden. (gr)
Kino-Tipp: Happy Burnout
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit von Regisseur André Erkau aus Bremen und Schauspieler Wotan Wilke Möhring für das Kinodrama „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ kommt jetzt Erkaus neuer Film in die Kinos. Ex-Punk Möhring spielt darin den arbeitslosen Altpunk Fussel.
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31 Jahre in US-Knast: Aus Liebe im Gefängnis: Warum Jens Söring trotz neuer Beweise nicht freikommt
Jens Söring sitzt seit 30 Jahren und 11 Monaten in Haft. Ist er schuldig – oder unschuldig? Diese Frage stellten sich unzählige Menschen im Laufe der Jahre: Richter, Anwälte, Filmemacher, Journalisten, Freunde der Familie. Vieles deutet inzwischen darauf hin, dass Söring damals dumm und naiv – einfach aus Liebe – handelte, als er einen brutalen Doppelmord gestand, den er womöglich gar nicht begangen hatte.
Jens Söring ist hochintelligent. In den 80er Jahren war er als Stipendiat an der Universität von Virginia. Der Sohn eines deutschen Diplomaten war 1990 von einem US-Gericht zu zweimal lebenslänglich verurteilt worden, weil der damals 19-Jährige die Eltern seiner Freundin Elizabeth Haysom getötet haben soll. Elizabeth Haysom war seine erste große – und bis heute einzige – Liebe.
Nach fast 31 Jahren in Haft gibt es nun neue Erkenntnisse im Fall Jens Söring, die ihn entlasten könnten. Moderne DNA-Erkenntnisse könnten belegen, dass Jens Söring nicht der Täter war. Doch der Bewährungsausschuss lehnte den Antrag auf Bewährung erneut ab. Zum nunmehr zwölften Mal in all den Jahren. „Ich bin entsetzt und wütend. Aber auf irgendeine Art auch nicht besonders überrascht“, sagte Jens Söring in einem Telefonat, das stern TV vor zwei Wochen mit ihm führen durfte. „So geht es ja schon seit 31 Jahren. Aber wenn schon entschieden wurde, dass ich schuldig sein muss, weil ich immer schon schuldig gewesen bin – dann hilft anscheinend auch die DNA nicht mehr.“
Filmtipp Das VersprechenDie neuen DNA-Erkenntnisse hatten den Rechtsanwalt Dr. Christian Mensching hoffen lassen, dass Jens Söring daraufhin schnell und unbürokratisch entlassen werden könnte: Blutproben und DNA-Spuren vom Tatort seien neu ausgewertet worden. Diese Blutproben seien (damals nach Blutgruppe) einst Jens Söring zugeordnet worden und hätten als Beweis gegen ihn gedient, so Christian Mensching, der sich seit Jahren in Deutschland als einer von mehreren Anwälten für Sörings Entlassung engagiert. „Diese Blutproben können nun definitiv nicht Jens Söring zugeordnet werden.“
Die beiden unterschiedlichen Blutspuren stammen hingegen von zwei unbekannten Männern, so die neue Erkenntnis. Von Jens Söring gibt es somit keine Spur vom Tatort. Söring reichte deshalb zusammen mit seinen Anwälten beim Gouverneur von Virginia eine Petition für die „völlige Anerkennung seiner Unschuld“ ein. Noch wurde über diesen Antrag nicht entschieden. In diesem Punkt befände sich Jens Söring nun also ganz in der Hand des Gouverneurs, sagt Anwalt Christian Mensching.
„Ich dachte, ich sei ein Held“
Vor drei Jahren gab Jens Söring für den Dokumentarfilm „Das Versprechen“ sein letztes Interview vor einer Kamera. Darin beteuerte er seine Unschuld und schilderte seine Sicht der Geschehnisse: „Ich habe mein Leben zerstört, ich habe die Leben meiner Eltern zerstört. Ich habe so vielen Menschen so viel Unglück gebracht. Weil ich dachte, dass es sich um Liebe drehte. Aber die Liebe gab es nicht.“ Gemeint ist Elizabeth Haysom, der er 1984 – damals 18 Jahre alt – während des Studiums begegnete und sich in die zwei Jahre ältere Schönheit Hals über Kopf verliebte. Die beiden wurden ein paar, verbrachten vier Monate zusammen – dann kam es zur Tragödie: Die Eltern seiner Freundin wurden brutal ermordet. Jens Söring behauptet bis heute, Elizabeth habe ihm die Tat gestanden, er selbst habe keine Beziehung zu den Opfern gehabt.
Ein halbes Jahr nach dem Mord floh das Paar zunächst nach Thailand und schließlich weiter nach London, wo sie wegen Scheckbetrugs verhaftet wurden. Doch ihre wahren Identitäten wurden schnell geklärt.
Jens Söring nahm die Tat auf sich, um seine große Liebe vor dem elektrischen Stuhl zu bewahren. Durch den Diplomatenstatus seines Vaters glaubt er Immunität zu besitzen. „Ich dachte, ich sei ein Held. Ich dachte, ich sei ein ganz toller Kerl“, so Söring im Interview.
„Der ganze Prozess war voller Fehler“
Kurz danach beendete Elizabeth Haysom die Beziehung zu ihm und behauptete, er habe ihre Eltern getötet. Sie sei bereit gegen ihn auszusagen und bekenne sich selbst lediglich zur Anstiftung zum Mord. Haysom wurde daraufhin zu 90 Jahren Haft verurteilt, die sie bis heute absitzt.
Obwohl Jens Söring sein Geständnis sofort widerrufen hatte, wurde er schließlich trotzdem an die USA ausgeliefert und ihm in Virginia der Prozess gemacht.
„Der ganze Prozess war voller Fehler“, sagt der Filmemacher Marcus Vetter, der für den Dokumentarfilm „Das Versprechen“ recherchiert und mit ehemaligen Ermittlern gesprochen hat. Er wertete Indizien und Beweise des Prozesses aus und ist der klaren Meinung: „Die Tat muss jemand begangen haben, der entweder auf Drogen war oder sie wahnsinnig gehasst haben muss. Die Eltern wurden regelrecht abgeschlachtet. Er hat keine Drogen genommen, keinen Alkohol getrunken. Welches Motiv sollte er dafür gehabt haben, die Leute abzuschlachten?“ Als Marcus Vetter dieser Frage nachging, traf er auch auf einen ehemaligen Profiler des Mordes vom FBI. Der Profiler habe ihm berichtet, dass er direkt nach der Tat ein Täterprofil erstellt habe. Dieses Dokument fehlt jedoch in den Ermittlungsakten. Allerdings tauchte im letzten Jahr plötzlich ein Schreiben des damaligen Staatsanwalts auf, das Bezug auf dieses angebliche Täterprofil nimmt und aussagt: Special Agent Edward Sulzbach vom FBI gab an, dass der mutmaßliche Täter eine Frau war, und die Opfer kannte.
Darüber hinaus kam inzwischen ans Licht, dass Elizabeth Haysom in einem Interview sagte, sie sei von ihrer Mutter sexuell missbraucht worden. Ein mögliches Motiv. Zudem belegen Tonbandaufnahmen von Vernehmungen Haysoms, dass die junge Frau die Tat damals mindestens einmal gestanden hatte. Doch ihrer Aussage wurde zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt.
Eine weitere Ungereimtheit: Der Richter, der sowohl Elizabeth Haysom als auch Jens Söring verurteilte, war ein Bekannter der Opferfamilie gewesen. „Und so setzt sich die Kette an weiteren Beweisen und Hinweisen, die auf die Unschuld von Jens Söring hinweisen, seit einigen Jahren mit frappierender Regelmäßigkeit fort“, sagt Rechtsanwalt Christian Mensching.
Auch der inzwischen 50-Jährige Jens Söring, nach tausenden Stunden im Gefängnis, glaubt immer noch an ein Leben in Freiheit: „Auch wenn es keine Hoffnung gibt, kämpft man trotzdem. Schließlich kann man nicht besiegt werden – bis man aufgibt.“ Sein weiteres Schicksal liegt nun in der Hand des Gouverneurs von Virginia. Er entscheidet in den kommenden Wochen, ober Jens Söring weiterhin für schuldig – oder nun doch für unschuldig hält.
Siegemund hält deutsche Fahne hoch
Nach der Achtelfinal-Niederlage von Titelverteidigerin Angelique Kerber ruhen die deutschen Hoffnungen beim WTA-Turnier in Stuttgart auf Laura Siegemund.
Die Vorjahresfinalistin trifft nach Siegen gegen Shuai Zhang (China) und die russische Weltranglisten-9. Swetlana Kusnetsowa auf US-Open-Finalistin Karolina Pliskova (ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Die an Nummer zwei gesetzte Tschechin besiegte im Achtelfinale die Amerikanerin Coco Vandeweghe mit 7:6 (7:2), 6:4.
„Für eine gute Leistung ist ein Wohlfühlen ganz wichtig. Und hier fühle ich mich besser als bei jedem anderen Turnier“, sagte Lokalmatadorin Siegemund, die noch nicht zu weit nach vorne blicken wollte nach ihrem Achtelfinalsieg: „Es ist noch ein sehr langer Weg, hier wird einem nichts geschenkt. Man muss auf jede Runde einzeln schauen.“
2016 hatte Siegemund als erste Qualifikantin überhaupt das Endspiel des Sandplatzevents in Stuttgart erreicht. Dort hatte sie gegen Angelique Kerber verloren.
Im ersten Viertelfinale des Tages trifft Rückkehrerin Maria Scharapowa auf die estische Qualifikantin Anett Kontaveit.
Flensburg verpasst Final Four sang- und klanglos
Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat den Einzug ins Final Four der Champions League klar verpasst.
Im 250. Europacup-Spiel der Klubgeschichte verlor der Königsklassengewinner von 2014 das Viertelfinal-Rückspiel bei HC Vardar Skopje mit 35:27 (10:15). Zum Weiterkommen hätte die SG nach der Hinspielniederlage (24:26) einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied benötigt.
„Ich musste meine Spieler schon ein bisschen trösten“, sagte Trainer Ljubomir Vranjes bei Sky: „Aber Skopje hat zwei Spiele fast ohne Fehler gespielt. Und wir haben viele richtig gute Chancen verworfen.“
Im „Hexenkessel“ von Skopje offenbarte die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes wie bereits vor fünf Tagen Schwächen im Angriff und leistete sich gerade in der ersten Halbzeit gegen hocheffiziente Gegner eine schwache Wurfausbeute.
Skopjes Offensive dominiert
Der Däne Anders Eggert war mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer der Gäste, die mit einem Rückstand von fünf Toren in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel fand der Bundesliga-Zweite kaum ein Mittel gegen die Offensive des mazedonischen Renommierklubs und musste den Gegner davonziehen lassen.
Für Trainer Vranjes war es der letzte Auftritt mit der SG in der Champions League. Der 43 Jahre alte Schwede verlässt Flensburg im Sommer und arbeitet künftig in Ungarn in Personalunion als Nationaltrainer und Coach des Klubs Telekom Veszprem.
Kiel muss deutsche Ehre retten
Am Samstag (18.30 Uhr im LIVETICKER) hat der THW Kiel noch die Möglichkeit, eine traurige Premiere zu verhindern. Der Rekordmeister reist mit einem hauchdünnen 28:26-Vorsprung im Gepäck zum FC Barcelona. Im Falle eines Scheiterns würde das Final Four (3./4. Juni) erstmals ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Bei den bisherigen sieben Endrunden in Köln hatte sich bislang immer mindestens ein deutsches Team für das Halbfinale qualifiziert.
Das Spiel im Stenogramm:
HC Vardar Skopje/Mazedonien – SG Flensburg-Handewitt 35:27 (15:10)
Tore: Cindric (7), Shishkarev (5), Dujshebaev Dovichebaeva (5), Borozan (4), Karacic (3), Cañellas Reixach (3), Marsenic (3), Cupic (2), Stoilov (1), Ferreira Moraes (1), Dibirov (1) für Skopje – Eggert Magnussen (8), Toft Hansen (4), Mahe (4), Wanne (3), Mogensen (3), Schmidt (2), Jakobsson (1), Svan (1), Zachariassen (1) für Flensburg
Zuschauer: 7500
Ambulante OPs betroffen – Lieferengpässe bei wichtigem Narkosemittel
Remifentanil gehört zu den wichtigsten Narkosemitteln – vor allem für Kinder. Nun mangelt es an dem Mittel. In manchen Kliniken reicht der Vorrat gerade noch für zwei Wochen.
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