Was bringt es, Laptop- und Smartphonekameras abzukleben? Viel, sagt der IT-Sicherheitsexperte Michael Waidner. Es beruhigt nicht nur. Problematischer sei es mit Mikros.
Read more on Source
Michael Waidner: „Ein bisschen Angst schadet nicht“
Wegen gesundheitlicher Risiken: Grüne fordern Verkaufsverbot für Energydrinks an Jugendliche
Geht es nach dem Willen der Grünen, sollen Energydrinks künftig nicht mehr an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft werden dürfen. Das zumindest fordert die ernährungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Renate Künast.
Read more on Source
Velbert gibt Gebäude für Graffiti-Künstler frei
Graffiti-Künstler haben in Velbert ganz legal für bunte Hingucker gesorgt. Wo Passanten bisher graue Betonwände auf’s Gemüt drückten, sorgen Graffiti jetzt für Lichtblicke.
Read more on Source
Flensburg, Kiel und Löwen siegen zum Auftakt
Das Top-Trio SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen hat den erwarteten Dreikampf um die Meisterschaft der Bundesliga mit Siegen eröffnet.
Den besten Eindruck hinterließ dabei Meister Flensburg: Das schwere Auswärtsspiel bei der MT Melsungen gewann der Meister am ersten Spieltag mit 24:19 (13:11).
Noch Sand im Getriebe war bei den Löwen, die sich im zähen ersten Saisonspiel mit dem überzeugenden Rückkehrer Uwe Gensheimer zu einem 26:23 (11:11) bei den Eulen Ludwigshafen mühten.
Pokalsieger Kiel hatte beim Liga-Debüt von Neu-Trainer Filip Jicha nur eine Halbzeit lang Probleme mit Frisch Auf Göppingen und siegte letztlich deutlich mit 31:24 (15:14).
Jetzt aktuelle Handball-Fanartikel kaufen – hier geht’s zum Shop | ANZEIGE
Der zweimalige EHF-Pokalsieger Füchse Berlin kassierte zum Auftakt trotz langer Führung ein 23:24 (14:10) bei DHfK Leipzig, erst sechs Minuten vor Schluss gingen die Leipziger beim 22:21 durch Philipp Weber erstmals in Führung.
Flensburg gibt Führung nicht mehr her
Die TSV Hannover-Burgdorf setzte sich problemlos gegen GWD Minden 36:30 (19:15) durch.
In der Melsunger Rothenbach-Halle ging Flensburg nach 20 Minuten erstmals mit zwei Toren Vorsprung in Führung und gab diese dank starker Defensive und guter Gegenstöße nicht mehr her.
Torhüter Benjamin Buric überzeugte mit Weltklasse-Paraden. „Ich liebe diese Mannschaft. Es ist fantastisch, was die Jungs machen. Dass wir das erste Spiel in der Liga so spielen, macht mich stolz“, schwärmte SG-Coach Maik Machulla bei Sky.
Luft nach oben hatten die Löwen, die in Ludwigshafen erst in der Schlussphase einen Gang hoch schalteten.
Nach drei Jahren bei Paris Saint-Germain zeichnete sich Rückkehrer Gensheimer als Antreiber aus, mit sieben Treffern bei acht Versuchen war der 32-Jährige zudem bester Werfer der Gäste.
„Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht an den Tag gelegt, was wir zeigen wollten, waren unaufmerksam in der Deckung und haben im Angriff den freien Mann nicht gefunden“, sagte Gensheimer.
Auch Kiel drückte erst in Halbzeit zwei aufs Tempo, Niklas Ekberg war mit acht Treffern der erfolgreichste Kieler Werfer. Vor der Partie hatte der THW die Vertragsverlängerung mit Weltmeister Magnus Landin bekannt gegeben, der bis 2023 an der Förde bleibt.
IMSA 2019: Porsche-Doppelerfolg in Virginia
Porsche hat auf dem Virginia International Raceway in Alton (Virginia) mit den Piloten Patrick Pilet und Nick Tandy das drittletzte Rennen der IMSA-Saison 2019 gewonnen. Wie schon zwei Rennen zuvor im Lime Rock Park, so waren die beiden GT-Klassen GTLM und GTD auch diesmal unter sich. Die Prototypen greifen erst in drei Wochen wieder an .
Pilet/Tandy duellierten sich im Verlauf des 2:40 Stunden dauernden Rennens mit ihren Teamkollegen Earl Bamber und Laurens Vanthoor im #912 Porsche. Nach zwei Gelbphasen, wovon die letzte 20 Minuten vor Schluss ausgerufen wurde, trennte die beiden 911er im Ziel weniger als eine Sekunde .
Nachdem im GT-Feld zuletzt zweimal Ford gewonnen hatte (Lime Rock und Elkhart Lake) war diesmal also wieder Porsche am Zug. Für den Hersteller aus Deutschland ist es in der laufenden Saison der insgesamt sechste Sieg. Für Pilet/Tandy bedeutet dieser, dass in der Gesamtwertung drei Punkte auf ihre führenden Teamkollegen Bamber/Vanthoor aufgeholt haben. Die beiden Porsche-Duos sind zwei Rennen vor Schluss der Saison nur noch durch elf Punkte getrennt.
Porsche-Doppelführung schon nach dem Start
Von der Pole-Position gingen Bamber/Vanthoor im #912 Porsche ins Rennen. Dahinter aber schob sich Tandy im #911 Porsche direkt auf den ersten Metern vom sechsten Startplatz kommend auf den zweiten Rang nach vorn. Somit gab es eine frühe Doppelführung für Porsche. Die Verfolger wurden von von Beginn an von Corvette angeführt.
Nach gerade mal zehn Minuten gab es die erste Gelbphase. Grund waren Kleinteile, die sich vor der langen Gegengerade in Kurve 12 der Strecke befanden. An der Box wechselte die Führung, denn Pilet/Tandy gingen an Bamber/Vanthoor vorbei. Im weiteren Verlauf des Rennens teilten sich die beiden Porsche die Führungsarbeit. Bei einem späten Boxenstopp übernahmen dann abermals Pilet/Tandy das Zepter.
Späte Gelbphase nach Crash von Katherine Legge
Die Bühne für die Entscheidung bildete eine Gelbphase, die 20 Minuten vor Schluss ausgerufen wurde. Auslöser war ein heftiger Crash von Katherine Legge im Heinricher-Acura aus der GTD-Klasse. Diesen teilte sich Legge an diesem Wochenende erstmals mit W-Series-Pilotin Alice Powell, die ihr IMSA-Debüt gab.
Legge konnte sich nach dem Einschlag in die Reifenstapel aus eigener Kraft aus dem Acura NSX mit der Startnummer 57 befreien. Beim Restart aber verteidigte Tandy die Führung souverän gegenüber Bamber und fuhr anschließend zum Sieg für sich und Pilet.
Die Konkurrenz von Porsche kam nie ernsthaft für den Virginia-Sieg in Frage. Der letzte Podestplatz wurde von Jan Magnussen und Antonio Garcia in der Corvette mit der Startnummer 3 eingenommen. Ihre Teamkollegen Oliver Gavin und Tommy Milner kamen im Schwesterauto mit der Startnummer 4 direkt dahinter auf P4 ins Ziel.
Trotz teilweise enger Rad-an-Rad-Duelle setzte sich die Ordnung in Reihen der Marken auch in der zweiten Hälfte des mit acht Autos versehenen GTLM-Feldes fort. Ryan Briscoe und Richard Westbrook, die für Ford zuletzt zweimal gewonnen hatten, kamen im hellblauen GT mit der Startnummer 67 diesmal nicht über P5 hinaus. Ihre Teamkollegen Joey Hand und Dirk Müller belegten den sechsten Platz.
BMW schloss mit Tom Blomqvist und Connor de Phillippi im M8 GTE mit der Startnummer 25 sowie Jesse Krohn und John Edwards im Schwesterauto mit der Startnummer 24 die Klasse ab.
GTD-Sieg für Riley-Mercedes
In der GTD-Klasse setzte sich trotz der späten Gelbphase der vor allem auf Longruns überzeugende Riley-Mercedes mit Ben Keating und Jeroen Bleekemolen am Steuer durch. Eine halbe Sekunde dahinter kreuzte der Shank-Acura von Mario Farnbacher und Trent Hindman die Linie. Von der späten Gelbphase konnte das Duo nicht mehr profitieren.
Das Podest in der GTD wurde vervollständigt von Cooper MacNeil und Toni Vilander, die im Scuderia-Corsa-Ferrari kurz vor Schluss noch am Pfaff-Porsche von Scott Hargrove und Zacharie Robichon vorbei kamen.
Zwei Rennen stehen im IMSA-Kalender 2019 noch an: Laguna Seca am 15. September und das Petit Le Mans auf dem Road-Atlanta-Kurs am 12. Oktober. Beide Rennen gehen mit dem kompletten Starterfeld, das heißt allen vier Klassen, über die Bühne.
© Motorsport-Total.com
Spielzeug-Figuren: «Playmobil – Der Film»: Ausflug in bunte Abenteuer-Welten
Lego hat es mit «Ninjago» und dem «Lego Movie» vorgemacht: Spielzeug-Figuren können auch ohne Mimik und trotz sehr beschränkter Motorik zu Filmstars werden. Der erste «Lego Movie» spielte weltweit mehr als 450 Millionen US-Dollar ein.
Nun zieht die Konkurrenz aus dem Spielzeugregal mit «Playmobil – Der Film» nach. Darin geht es um den kleinen Charlie und seine große, von der weiten Welt träumende Schwester Marla. Gemeinsam durchleben Bruder und Schwester mit ihren Playmobil-Figuren Abenteuer und singen davon, wie sie es den Eltern beibringen wollen, dass Marla nach der Schule erstmal auf Weltreise gehen will – bis alle Träume zerstört werden: Die Polizei steht vor der Tür, die Eltern der Geschwister sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das abrupte Ende einer Kindheit, einer Jugend.
Einige Jahre später führt Marla den Haushalt, streng und frustriert, und Charlie vermisst die abenteuerlustige Schwester, die er einst hatte. Abhilfe schafft eine Playmobil-Ausstellung in der Stadt. Charlie büxt dorthin aus, Marla läuft ihm (GPS-Tracking sei dank) nach und – Zauberei – plötzlich finden beide sich in der bunten Welt von Playmobil wieder: Charlie als Wikinger, Marla als sie selbst, nur mit weniger Fingern.
Schon bald aber wird Charlie von dunklen Mächten entführt und Marla muss ihn wiederfinden auf einer Reise durch die Zukunft, den Wilden Westen, märchenhafte Zauberwelten und das alte Rom. Eine hübsche Idee: Wie das in Playmobil-Galaxien in den Kinderzimmern üblich ist, grenzen diese zeitlich und räumlich eigentlich völlig unvereinbaren Welten auch im Film direkt aneinander. Dadurch entsteht in diesem Fall durchaus Komik – eher als durch die insgesamt unspektakulären, irgendwie unmodernen und etwas vorhersehbaren Dialoge.
Regie führte Lino DiSalvo, der 17 Jahre lang in den Walt Disney Animation Studios arbeitete, zuletzt als Animationschef beim Riesen-Erfolg «Die Eiskönigin». Das merkt man seinem aktuellen Werk durchaus an: «Playmobil – Der Film» ist solides Animationskino, mehr aber auch nicht. Mehr wirklich originelle Einfälle hätten dem Werk da gut getan. Im Gegensatz zur «Eiskönigin» gibt es in diesem Fall allerdings den großen Vorteil, dass sich nicht nur die Kinder von heute sich in der bunten Welt zu Hause fühlen, sondern auch die Generation ihrer Eltern.
«Ich hatte mir als siebenjähriges Kind zu Weihnachten das Piratenschiff von Playmobil gewünscht. Ich hatte nicht erwartet, dass es klappt, weil wir damals sehr bescheiden lebten. Aber dann habe ich tatsächlich dieses Piratenschiff zu Weihnachten bekommen. Ich war total hin und weg», erinnert sich der Musiker Michael Patrick Kelly, der als Synchronsprecher im Film zu hören ist, im Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Überhaupt sind die Synchronsprecher insgesamt durchaus prominent besetzt: Matthias Schweighöfer spricht den Geheimagenten Rex Dasher, Moderator Christian Ulmen den Lebenskünstler Del, Schlager-Star Beatrice Egli die gute Fee, Ex-Skirennläufer Felix Neureuther einen russischen Wissenschaftler. Und Kelly, der als Paddy mit seiner Kelly Family berühmt wurde, leiht einem knurrigen Piraten seine Stimme.
Mit der traurigen Familiengeschichte des Films kann sich Kelly gut identifizieren: «Am Anfang des Films verlieren die beiden Geschwister ihre Eltern durch einen Unfall. Ich habe meine Mutter auch sehr früh verloren. Ich war fünf und kann deshalb ein bisschen nachvollziehen, wie der kleine Junge versucht, in einer Fantasiewelt Trost zu finden. Man kreiert eine Welt, in der man seine Gefühle ganz frei ausdrücken kann.» Im Film wiederum ist die Reise von Bruder und Schwester in die bunte Welt der Fantasie nicht nur eine Flucht, sondern zugleich ein Befreiungsschlag, wenn auch ein ziemlich vorhersehbarer.
Playmobil – Der Film, Frankreich 2019, FSK ab 0, 100 Min, von Lino DiSalvo mit Matthias Schweighöfer, Christian Ulmen, Michael Patrick Kelly
Boateng kehrt ins Training zurück
Trainer Niko Kovac kann bei Bayern München wieder mit Jérôme Boateng planen.
Der 30-Jährige hat nach krankheitsbedingter Pause am Montag beim deutschen Fußball-Rekordmeister das Training aufgenommen. Auf die Bundesliga-Begegnung bei Schalke 04 (3:0) und das „Traumspiel“ in Vilshofen (13:1) hatte Boateng verzichten müssen.
Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen – hier geht’s zum Shop! | ANZEIGE
Boateng absolvierte nach Auskunft der Bayern eine gut einstündige Einheit mit verschiedenen Fitness- und Koordinationsübungen.
Die Mannschaftskollegen des Innenverteidigers hatten nach den beiden Spielen am Wochenende frei.
Kein „Tatort“ gestern am Sonntag: Starker „Polizeiruf 110“ sorgte stattdessen für Spannung (Kritik)
Welche Kommissare ermitteln im Polizeiruf 110 aus Brandenburg?
Eine gefühlte Ewigkeit knatterte Dorf-Sheriff Horst Krause durch Brandenburg und scherte sich kaum um Spannung oder Tempo. Dann bekam er mit Kommissarin Olga Lenski (Maria Simon) eine neue Vorgesetzte und ein frischer Wind wehte plötzlich durch die verschlafenen Alleen. Der hat sich mittlerweile zur veritablen Brise gemausert. Seit 2015 bildet Olga Lenski mit dem polnischen Kommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz), zu Deutsch Adam Möwe, das erste deutsch-polnische Duo der deutschen Krimi-Landschaft. Ermittelt wird nun in der Grenzstadt Frankfurt an der Oder und ihrer in zwei Staaten liegenden Umgebung.
Beide Kommissare pflegen ein professionelles Verhältnis zueinander, welches zu Beginn der Episode Heimatliebe allerdings gestört scheint. Als Olga Lenski ihre Tochter zur Arbeit mitbringt, weil ihre Lehrerin krank wurde, reagiert ihr Kollege überraschend gereizt, obwohl er selbst Familienvater ist. Ob an dieser Stelle auf die Problematik fehlender Betreuungsplätze hingewiesen werden soll bleibt ein Geheimnis der Autoren, glücklicherweise ist die seltsam anmutende Szene einer der wenigen Störfaktoren in einem insgesamt runden und gelungenen Polizeiruf 110.
Worum geht es im Polizeiruf 110Heimatliebe?
Wojciech Sekula wohnt mit seinem Sohn Tomasz und seiner deutschen Frau Jenny im polnischen Dorf Zimove, unweit fließt die Oder und bildet die Grenze zu Deutschland. Eines Tages wird sein Stall angezündet, dann wird sein Vieh getötet. Doch erst als Kinder einen abgetrennten Finger auf seinem Feld finden, übernimmt Kommissar Adam Raczek die Ermittlungen.
Seine Kollegin Lenski bekommt es derweil auf der deutschen Seite mit einem seltsamen Fall zu tun, der sie mit einem alten Bekannten zusammenführt. Nachdem der vermeintliche Reichsbürger Bernd Jaschke einen Finanzbeamten als Geisel nimmt, taucht plötzlich der Bürgermeister des Dorfes Seedow-Winterfeld auf und bringt den störrischen Jaschke wie durch Zauberhand zum Einlenken. Einst war der Politiker mit Olga Lenskis Mutter liiert, entsprechend freundlich fällt das Wiedersehen aus. Doch wie hängen beide Fälle zusammen und welche Rolle spielt dabei die sogenannte Provinz Brandenburg?

Mareks Polizeiruf 110-Kritik: Das erste Saison-Highlight kommt aus Brandenburg
Mit dem Polizeiruf 110 Heimatliebe erreicht uns die zweite Landpartie in kurzer Zeit. Doch während in der Magdeburger Episode Mörderische Dorfgemeinschaft brav nach Schema F ermittelt wurde, haben Lenski und Raczek deutlich mehr zu bieten. Zwar sind die Drahtzieher im Hintergrund irgendwann keine wirkliche Überraschung mehr, dennoch verfügt das Drehbuch von Regisseur Christian Bach über genügend unvorhersehbare Wendungen, die den Spannungsbogen bis zum Schluss hoch halten.
Glaubt man anfangs, einer weiteren Abhandlung zum Thema Reichsbürger und ihre Wut auf den deutschen Rechtsstaat beizuwohnen, so schlägt der Polizeiruf 110 bezüglich der Motivation seiner handelnden Figuren überraschende Haken und gewinnt dem titelgebenden Thema ungeahnte Facetten ab. Trotz der hohen Anzahl falscher Fährten driftet der Polizeiruf 110 nicht zur Räuberpistole über Wutbürger, Heuschrecken und frustrierte Landbewohner ab, sondern nimmt sein Thema ernst. Auch wurde darauf geachtet, dass die Geschichte auf historisch plausiblen Begebenheiten basiert, was Heimatliebe insgesamt zu einer stimmigen Angelegenheit macht. Christian Bach nutzt die einmaligen Voraussetzungen eines deutsch-polnischen Krimis konsequent aus, was den 379. Polizeiruf 110 zu einer Bereicherung für die gesamte Reihe macht. So kann es an der Oder gern weitergehen.
Die Polizeiruf 110-Episode Heimatliebe wurde am Sonntag, dem 25. August 2019 um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt und ist jetzt in der Mediathek als Wiederholung im Stream verfügbar. Kommenden Sonntag übernimmt dann wieder der Tatort, dessen Sommerpause jüngst mit der der Episode Nemesis aus Dresden endete.
„Tatort“-Quiz: Testet euer Wissen über Thiel, Boerne und Co.!
Rödl verschiebt Benennung von WM-Kader
Entgegen der ursprünglichen Planung wird Bundestrainer Henrik Rödl den endgültigen deutschen Kader für die Basketball-WM erst in China bekannt geben.
Das teilte der Deutsche Basketball Bund (DBB) am Samstag nach der Niederlage im Test gegen Gastgeber Japan (83:86) in Saitama mit. Ein Spieler muss vor dem Turnier (31. August bis 15. September) noch aus dem derzeit 13-köpfigen Aufgebot gestrichen werden.
Alle Spiele der Basketball WM 2019 live und kostenlos nur bei MAGENTA SPORT
Point Guard Maodo Lo von Bayern München hatte sich am Freitag an gleicher Stelle im Länderspiel gegen Tunesien (89:70) am rechten Knöchel verletzt und war gegen die Japaner durch NBA-Profi Isaac Bonga (Washington Wizards) ersetzt worden. Es ist gut möglich, dass die Entscheidung zwischen diesen beiden Spielern fällt.
Das DBB-Team absolviert am Mittwoch in Jiangmen/China sein letzte Vorbereitungsspiel gegen den möglichen Zwischenrundengegner Australien. In der Vorrunde tritt die deutsche Mannschaft ab dem kommenden Sonntag in Shenzhen gegen Frankreich, die Dominikanische Republik und Jordanien an.
Becker schwärmt von Kyrgios: „Würde ihn gerne coachen“
Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat sich vor den US Open (täglich im LIVETICKER) zu einer möglichen Zusammenarbeit mit „Bad Boy“ Nick Kyrgios geäußert.
„Ich würde ihn gerne coachen. Er ist ein Spieler, der eigentlich uncoachbar ist – das fände ich so geil“, zeigte sich Becker bei Eurosport begeistert von einer möglichen Zusammenarbeit mit dem Australier.
DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE
Kyrgios „der geilste Spieler“
Becker sieht vor allem die Kommunikation mit dem 24-Jährigen als Herausforderung: „An guten Tagen wird er Federer schlagen, er kann Nadal schlagen, er hat Djokovic geschlagen. Allerdings fehlt die Konstanz, die Kontinuität, die Disziplin. Es ist die Aufgabe des Trainers, ihm zu vermitteln, dass sich das ja auch lohnt. Du kannst dich ja ausleben, indem du gewinnst – sogar mehr als vorher.“
Wenn es nach Beckers Leidenschaft für Tennis ginge, sei Kyrgios „der geilste Spieler“, mit dem er sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. „Ob ich mir das antun müsste, ist eine andere Frage“, sagte der sechsfache Grand-Slam-Champion, der aktuell als TV-Experte und Head of Men’s Tennis beim DTB arbeitet.
Zverev „fast wie ein dritter Sohn“
Auch zu einem Engagement bei Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev äußerte sich der 51-Jährige: „Auch mit ihm würde ich gerne arbeiten. Sascha ist ein Spieler, der mir natürlich sehr am Herzen liegt, der fast wie ein dritter Sohn ist.“
Becker sieht die Ursache für Zverevs aktuelle Probleme aber nicht im sportlichen Bereich.
„Da geht es nicht um Vorhand oder Rückhand. Als Trainer würde ich die Frage stellen, ob das nicht manchmal ein bisschen zu viel Familie und Leute bei ihm auf dem Platz sind“, meinte er über den Grund für Zverevs sportliche Krise.

