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Subventionen für „dicke Dinger“ mit Diesel?

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Von „Attacken auf VW-Boss Müller“ berichtet ein Auto-Portal. Warum? Der als „Diesel-Judas“ beschimpfte Konzernchef hatte sich für ein Umsteuern in Richtung Zukunft ausgesprochen – weg vom Diesel, hin zur Elektromobilität.
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6 Spiele ohne Niederlage: Ulm will Serie gegen Würzburg wahren

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Am Samstag gibt es auf SPORT1 wieder erstklassigen Basketball zu bestaunen. Die Partie zwischen ratiopharm Ulm und s.Oliver Würzburg gibt es ab 18 Uhr LIVE im Free-TV.

Während die Hausherren nach einem durchwachsenen Saisonstart inzwischen die Kurve bekommen haben, läuft es bei den Würzburgern um den Nationalspieler Robin Benzing sehr stockend. 

In den vergangenen zehn Spielen konnten sie lediglich vier für sich entscheiden. Das Team von Ex-Nationaltrainer Dirk Bauermann liegt daher momentan nur noch auf dem zehnten Tabellenplatz. (Die Tabelle der BBL)

Die Ulmer haben sich hingegen auf Rang acht platziert, der zur Playoff-Teilnahme berechtigen würde. Die Baden-Würrtemberger sind außerdem seit sechs Spielen ungeschlagen und wollen diese Serie gegen die Gäste unbedingt fortführen.

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Trotz irrer Aufholjagd: Videobeweis ärgert Augsburgs Trainer

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Mit zwei Toren in der Nachspielzeit hat Torjäger Alfred Finnbogason dem FC Augsburg auf den letzten Metern der Hinrunde noch einen Punkt gegen den SC Freiburg gesichert (Spielplan und Ergebnisse).

Beim 3:3 (1:1) gegen die Breisgauer sorgte der Isländer mit seinen Saisontoren zehn und elf (90.+1 und 90.+3) für ein spektakuläres Comeback der Mannschaft von Manuel Baum. Augsburgs Trainer machte nach dem Spiel seinem Unmut über die Umsetzung des Videobeweises Luft.

Die Highlights des Spiels in Bundesliga Pur am Sonntag, ab 9.30 Uhr im TV auf SPORT1

„Beim dritten Gegentor waren wir von der Videobeweis-Aktion noch etwas geschockt“, sagte Baum bei Sky. „Und was mich tiersich aufregt: Wir haben drei Minuten Nachspielzeit – dabei hat der Videobeweis allein 1:40 Minuten gedauert“, ärgerte sich der FCA-Coach.

„In der zweiten Halbzeit sind vier Tore gefallen und es gab fünf oder sechs Auswechslungen. Wie man da auf drei Minuten kommt, da fasse ich mir an den Kopf. Das kann nicht sein.“

Schiedsrichter nimmt Elfmeter für Augsburg zurück

In der 59. Minute, hatte Schiedsrichter Christian Dingert einen Elfmeter gegen Freiburg nach Videobeweis zurückgenommen: In der Entstehung hatte Finnbogason den Ball mit der Hand gespielt (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

„Der Schiedsrichter hat richtig entscheiden, aber durch die Emotionen haben wir uns aber rausbringen lassen“, sagte Baum. Die Frage sei, ob die Umsetzung des Videobeweises „im Sinne des Erfinders ist“, meinte Baum: „Der Schiedsrichter hat zwar keinen Fehler gemacht, aber dadurch entsteht der Unmut.

Mit 24 Punkten überwintert Augsburg im Tabellenmittelfeld, Freiburg hat nach fünf Spielen ohne Niederlage mit 19 Zählern einen Vier-Punkte-Polster auf die direkten Abstiegsplätze (Die Tabelle der Bundesliga).

Petersen der vermeintliche Matchwinner

Bereits nach 54 Sekunden hatte Finnbogason den Torreigen eröffnet.

Dazwischen drehte Freiburg, das den dritten Dreier binnen sieben Tagen schon sicher zu haben schien, die Partie auf links:

Christian Günter (20.) und Sturmspitze Nils Petersen mit seinen Toren Nummer fünf und sechs in den vergangenen drei Spielen (48./65.) wendeten zunächst das Blatt, doch Finnbogasons zwei Tore in der Nachspielzeit retteten Augsburg das Remis.

„Wir haben 3:1 geführt und nicht gewonnen. Das ist ein ganz bitterer Moment heute“, meinte Petersen bei Sky.

SC-Trainer Christian Streich meinte: „Augsburg kann mit seinen überragenden Kopfballspielern den Ball immer in den Strafraum schlagen. Dann war es auch so, dass einige von uns natürlich vollständig am Anschlag waren. Ich mache ihnen keinen Vorwurf.“

Finnbogason startet wir der Blitz

Augsburg überraschte die Freiburger vor 26.345 Zuschauern schon in der Anfangsminute.

Caiuby eroberte den Ball im Mittelfeld gegen Freiburgs Nicolas Höfler und setzte Finnbogason in Szene, der im zweiten Anlauf vollstreckte. Es war in der laufenden Saison bereits das zweite Spiel, in dem der Isländer in der 1. Minute traf. Beim 2:2 gegen Mönchengladbach hatte er dieses Kunststück auch schon geschafft.

Opare muss verletzt runter

Freiburg war kurz geschockt, fing sich aber und spielte aggressiver gegen den Ball. Günter belohnte das mit seinem ersten Saisontreffer nach Doppelpass mit Marco Terrazzino. Kurz darauf der nächste Nackenschlag für Augsburg, als Daniel Opare mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel vom Platz musste (23.).

Alles zum Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Gladbachs Manager Max Eberl und VfB-Sportdirektor Michael Reschke am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Hochdramatische Schlussphase

Augsburg verlor immer mehr den Faden, ließ Freiburg Räume. Yoric Ravet (32./40.) nutzte das zu guten Chancen.

Nach dem 1:2 durch einen Kopfball von Petersen drängte Augsburg verzweifelt auf den Ausgleich. Nachdem Finnbogason vergeben hatte (56.) und der Elfmeter zurückgenommen war, schlug Petersen erneut eiskalt zu.

Als alles schon nach einem Gästesieg aussah, drehte Finnbogason noch einmal spektakulär auf. Der Augsburger Stürmer erzielte als erster Spieler der laufenden Saison einen Dreierpack.

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„Das Maß an Gewaltbereitschaft hat sich immer weiter gesteigert – und trotzdem wurde lange nichts unternommen“

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Studiogespräch bei Steffen Hallaschka mit Doris und Hermann Englbrecht und Opferschützerin Sandra Cegla von der Agentur „SOS-Stalking“: 

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Ferrero: Zverev hat das Zeug zur Nummer 1

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Die Erfolgsstory zwischen Deutschlands Tennis-Shootingstar Alexander Zverev und seinem spanischen Coach Juan Carlos Ferrero geht weiter.

Der frühere French-Open-Sieger verriet dem Portal IBTimes UK, dass er auch in der kommenden Saison in Zverevs Box sitzen wird.

Ein Grund dafür: Ferrero glaubt, dass Zverev sein Potenzial noch lange nicht voll ausgeschöpft hat. „Er ist jetzt die Nummer vier in der Welt, und die Leute beginnen in ihm die kommende Nummer eins zu sehen. Weil er es dorthin schaffen kann“, sagte der Spanier, der selbst sieben Wochen lang an der Spitze der Tenniswelt thronte.

Ferrero von Zverev begeistert

Von seinem jungen Schützling ist Ferrero nach wie vor begeistert: „Zverev ist sehr ehrgeizig, und die Resultate haben sich früher eingestellt als erwartet.“

Zu Beginn der Zusammenarbeit mit Ferrero gewann Zverev gleich das 500er Turnier von Washington und das Masters-Turnier in Montreal, im Finale gegen Roger Federer.

Die Saison beendete der 20-jährige Deutsche trotz einiger kleinerer Rückschläge auf Platz vier der Weltrangliste. „Sascha ist ein Topspieler in der Welt und hat sich während der letzten Wochen der Saison darauf konzentriert, mental stärker zu werden und mit dem gestiegenen Druck umzugehen“, erklärt sich Ferrero die Schwankungen.

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SPORT1 zeigt WM-Halbfinals LIVE

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Die Handball-WM der Frauen steuert auf ihren Höhepunkt zu. In der Barclaycard Arena in Hamburg kommt es ab Freitag zum Showdown um den Einzug ins Endspiel.

Das deutsche Team kann zwar nach dem Aus im Achtelfinale gegen Dänemark nicht mehr in den Kampf mit eingreifen. Dennoch verspricht das Halbfinale einen hochspannenden und attraktiven Handball in der 13.000 Zuschauer fassenden Arena.

Im Fokus stehen dabei die Niederländerinnen um Rückraumspielerin Estavana Polman. Die Freundin von Fußballstar Rafael van der Vaart läuft gerade einmal sechs Monate nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Jesslynn zu großer Form auf und führte Oranje im Viertelfinale gegen Japan mit zwei Toren in der Verlängerung zum Sieg.

Neuauflage des WM-Endspiels von 2015

Im ersten Halbfinale trifft Oranje auf Titelverteidiger Norwegen – damit kommt es zur Neuauflage des WM-Finales von 2015.

Anschließend ermitteln Schweden und Frankreich den zweiten Finalisten.

SPORT1 zeigt das erste Halbfinale LIVE im TV, das zweite Halbfinale wird im exklusiven LIVESTREAM gezeigt.

Die Halbfinals mit Sendezeiten im Überblick

1. HF: Niederlande – Norwegen (Freitag, 15. Dezember, 17.30 Uhr) – LIVE im Free-TV ab 17 Uhr

2. HF: Schweden – Frankreich (Freitag, 15. Dezember, 20.45 Uhr) – LIVESTREAM ab 20.35 Uhr

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Schweißgeruch, Stinkefüße und Mundgeruch – Diese Krankheiten erkennt man am Körpergeruch

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Körpergeruch ist nicht nur lästig. Er lässt auch auf Krankheiten schließen, die uns sogar das Leben kosten können.
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Netzneutralität weg – was jetzt?

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Extra-Gebühren für Daten-Übertragungen: Wie es nach der umstrittenen Entscheidung in den USA weitergeht.

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Weihnachts-Verlosung: Wir verlosen 4 Powerbanks von Anker

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Die letzten Tage vor dem diesjährigen Weihnachtsfest lassen sich nun schon an den Fingern beider Hände abzählen. Viele können es kaum noch erwarten, während sich manch andere noch ein paar Tage dazu wünschen, um noch das passende Geschenk für seine Liebsten zu finden. Wir möchten die vorweihnachtliche Stimmung nutzen und uns bei euch für ein tolles Jahr 2017 bedanken. Wir verlosen deshalb für jeden Advent eine Powerbank von Anker; insgesamt also vier Powerbanks. Genauer gesagt sogar das neuste Modell Anker PowerCore II mit PowerIQ Ladetechnik.

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Um den Spagat zwischen Mobilität und Leistung zu schaffen, haben wir uns dafür entschieden, das Modell mit 10.000 mAh zu verlosen, das mit 195 Gramm und den Maßen von 9,6 x 6,2 x 2,2 Zentimetern noch gut in den Rucksack, die Handtasche oder sogar in die Hosentasche passt. Mit 10.000 mAh könnt ihr euer Smartphone, je nach Modell, bis zu drei Mal komplett aufladen. Durch die brandneue PowerIQ 2.0 Ladetechnik von Anker sind eure Geräte sogar schnellstmöglich wieder mit frischer Energie versorgt, da die Powerbank die Aufnahmeleistung eures angeschlossenen Smartphones erkennt.

Kompaktes Design mit viel Leistung

Im Lieferumfang enthalten ist die PowerCore II Powerbank mit 10.000 mAh, ein Micro-USB-Kabel sowie ein Aufbewahrungsbeutel. Für eine kurze Erläuterung der Bedienung ist zudem eine Anleitung dabei. Das schlichte Design ist zeitlos und durch die Abrundungen wirkt die Powerbank sehr robust. Der Anker PowerCore II eignet sich auch perfekt als Geschenkidee für 25,99 Euro. Ihr wollt die Powerbank gewinnen? Wir sagen euch, wie ihr in drei einfachen Schritten an der Verlosung teilnehmen könnt.

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Verlosung – Anker PowerCore II


Was wir verlosen?

4 x Anker PowerCore II – (25,99 Euro)


Wie lange läuft die Verlosung?

bis zum Donnerstag, den 21.12.2017 23.59Uhr


Wie nehme ich an der Verlosung teil?

Die Teilnahme an unserer Verlosung ist ganz einfach und besteht aus drei Schritten.

  • Schritt 1: Werde mit einer “Gefällt mir”-Angabe Fan unserer Facebook-Fanseite. Wenn du uns schon auf Facebook geliked hast, dann hast du diesen Schritt der Teilnahme bereits erledigt.
  • Schritt 3: Teile diesen Facebook-Post auf Facebook.
  • Schritt 2: Schreibe uns eine Mail mit dem Betreff “Anker” an [email protected] und teile uns mit, in welchen Situationen du die kompakte Powerbank von Anker gerne nutzen möchtest – wir freuen uns auf eure Mails!

Ganz wichtig: Bitte gebt in eurer Mail den Namen an, den ihr auch in Facebook besitzt, nur so können wir die drei Schritte verifizieren und eure Namen zuordnen. Über die von euch genutzte Mail-Adresse nehmen wir nach Ablauf der Verlosung Kontakt zu den Gewinnern auf.

Die Gewinner werden am Freitag, den 22. Dezember 2017 per Mail über den Gewinn benachrichtigt. Das Gadget-Rausch-Team wünscht viel Glück bei der Teilnahme und bedankt sich für die treue Leserschaft. Hinweis: Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgangs des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Carlin: IndyCar statt Formel 1 wegen „wahnwitziger Kosten“

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Endlich ist es soweit: Das Carlin-Team, das schon im Winter 2017 als Einstiegskandidat in die IndyCar-Serie galt, hat seinen Einstieg zur IndyCar-Saison 2018 verkündet. Die Ganassi-Flüchtlinge Charlie Kimball und Max Chilton werden kommendes Jahr Carlin in der Debütsaison repräsentieren. Es ist das erste Mal, dass der britische Rennstall in einer Top-Formelklasse antritt, nachdem er sich bisher stets auf Nachwuchsformelserien konzentriert hat.

Trevor Carlin ist froh, nicht gleich eine eigene Designabteilung aufziehen zu müssen, wie es ein Formel-1-Engagement erfordert hätte. „Es ist für ein Juniorklassen-fokussiertes Team schlicht unmöglich, in die Formel 1 einzusteigen, weil die Kosten und Einstiegshürden schlicht und einfach wahnwitzig sind“, findet er im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ klare Worte. „Aber IndyCar war im Bereich des Möglichen und – yeah! – wir haben es geschafft!“

„Als Juniorenteam verfügen wir über keine eigene Designabteilung“, legt er eine der größten Hürden dar, wenn es um den Formel-1-Aufstieg geht. „Also, wir haben schon eine, aber das sind nur ein bis zwei Leute. Damit ist ein Aufstieg in die Formel 1 oder LMP1 undenkbar. Wir verfügen zwar über eine ganz gute Entwicklungsabteilung, aber wir sind einfach nicht groß genug und haben nicht die finanziellen Mittel, um ein eigenes, konkurrenzfähiges Fahrzeug zu designen. Aber mit einem mehr oder weniger vorgegebenen Spec-Fahrzeug zu arbeiten, ist das, was wir können. Das machen wir seit 20 Jahren.“

Fahrer endlich dauerhaft binden

Doch auch IndyCar ist finanziell noch einmal eine ganz andere Kategorie als Formel 2, Formel 3 oder Indy Lights. Und zwischenzeitlich sah es für Carlin gar nicht rosig aus. Das Ergebnis ist ein aus den Fugen geratener Zeitplan: „Es hat etwas länger als geplant gedauert, die Verträge zu unterschreiben und die Finanzierung zu sichern. Wir haben zwischenzeitlich trotzdem die Fahrzeuge und das Equipment gekauft und Leute angeheuert. Das alles hat uns etwa sechs Wochen gekostet und wir tun jetzt alles, um das wieder aufzuholen.“

Carlin hatte sich eine Deadline für August gesetzt, um die endgültige Entscheidung zu treffen und mit der Vorbereitung zu beginnen. Doch es ging nicht wirklich vorwärts. Bis Chip Ganassi mit der Ankündigung, sein Team auf zwei Fahrzeuge zu verkleinern, ein Erdbeben im Fahrerlager auslöste. „Plötzlich waren zwei Fahrer auf dem Markt. Von da an ging alles ganz schnell und zum Ende der vergangenen Saison waren wir bereit, mit dem Prozess loszulegen.“ Nicht nur Fahrer, sondern auch Teampersonal wurde Ganassis Verschlankungskur frei.

Für Trevor Carlin ist die Teilnahme an einer Topklasse des Formelsports eine besondere Erfüllung, da so eine langfristige Zusammenarbeit mit Fahrern möglich wird. „Das war immer unser Plan“, sagt er. „Endlich können wir die Fahrer behalten. Wir haben sie sonst immer an die Formel 1 verloren.“ Oder eben nach einer Indy-Lights-Teilnahme an die IndyCar-Serie. Die prominentesten Carlin-Absolventen sind übrigens Nico Rosberg und Sebastian Vettel.

Die Motorenfrage

Bei der Motorenwahl legte sich Carlin auf Chevrolet fest, obwohl der US-amerikanische Konzern seine Trumpfkarte – das überlegene High-Downforce-Aerokit – in der IndyCar-Saison 2018 verlieren wird. „Wir haben mit beiden Herstellern gesprochen. Honda mag die Lösung gewesen sein, die in Mode wäre, weil alle gesagt haben, dass der Honda-Motor so viel Leistung hat“, so der 54-Jährige über die Triebwerkswahl.

„Meines Erachtens vergessen diese Leute, dass Chevrolet die Meister der vergangenen Jahre gestellt hat“ fügt er hinzu. Außerdem werde es ein Konzern wie Chevrolet garantiert nicht auf sich sitzen lassen, dass alle Welt erzählt, der Honda-Motor sei der kraftvollere. „Mir wurde gesagt, dass Chevrolet über den Winter viel Arbeit investiert und Honda mindestens ebenbürtig sein wird. Ich bin gespannt.“

© Motorsport-Total.com

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