Karneval steht vor der Tür und damit auch die Mettbrötchen-Saison. Warum der Verzehr leider keine gute Idee ist und welche Keime in welchen Lebensmitteln stecken, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung ermittelt.
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Bundesinstitut für Risikobewertung: Warum jedes Mettbrötchen ein Gesundheitsrisiko ist
Kiel und Magdeburg wahren Anschluss an Flensburg
Rekordmeister THW Kiel und der SC Magdeburg haben in der Handball-Bundesliga Anschluss an die Tabellenspitze gehalten.
Während sich Kiel beim 27:23 (11:11) bei Aufsteiger Bergischer HC abmühte, setzte sich Magdeburg zu Hause gegen den TBV Lemgo Lippe souverän mit 29:24 (17:10) durch.
Mit 24:4 Punkten sind beide Teams dem in der Liga bislang ungeschlagenen Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (24:0) weiter dicht auf den Fersen. Der deutsche Meister kann seinen Vorsprung aber im Spitzenspiel am Montag gegen DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen wieder ausbauen.
Kiel mit großer Mühe
Bei ihrem zehnten Sieg in Folge taten sich die Kieler von Beginn an schwer gegen den starken Aufsteiger und liefen in der ersten Halbzeit zweimal einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Erst zehn Minuten vor Schluss übernahmen die Gäste erstmals die Führung. Bester Kieler Werfer war der Schwede Niclas Ekberg mit sieben Toren, für den BHC traf Bogdan Andrei Criciotoiu (4) am häufigsten.
Magdeburg dominierte die Partie unterdessen durchgehend und gab die Führung nicht einmal aus der Hand. Zwischenzeitlich hielten die Hausherren den Gegner sogar mit acht Toren auf Abstand. Mit neun Toren war Magdeburgs Matthias Musche am erfolgreichsten, während Tim Hornke für die Gäste acht Treffer erzielte.
Bietigheim feiert Last-Second-Coup
In Berlin verloren die Füchse Berlin 24:26 (11:15) gegen Tabellennachbar MT Melsungen, der auf Rang fünf kletterte. Die TSV Hannover-Burgdorf verlor ebenfalls in eigener Halle gegen den Tabellenvorletzten und Aufsteiger SC BBM Bietigheim 26:27 (14:14). Dabei hatten die Niedersachsen im letzten Angriff beim Stand von 26:26 ihrerseits die Siegchance.
Sie nahmen den Torhüter heraus und versuchten, mit sieben Mann zum Torerfolg zu kommen. Sekunden vor Schluss verloren sie den Ball und die Bietigheimer trafen aus großer Distanz ins leere Hannoveraner Tor zum Sieg.
Ogier auf WM-Kurs – Tänak auf zwei
Rallye-Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) steuert beim Saisonfinale in Australien weiter seinem sechsten WM-Titel in Folge entgegen. Der Ford-Pilot liegt nach 18 von 24 Wertungsprüfungen der 13. Station auf Platz sechs und hat 50,4 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten WM-Konkurrenten Thierry Neuville aus Belgien, der im Hyundai Achter ist.
Druck auf Ogier baute allerdings der Este Ott Tänak auf. Der Toyota-Pilot, der als Dritter der WM-Wertung noch Außenseiterchancen auf den Titel hat, übernahm die Führung nach dem zweiten Tag und liegt 1:44,6 Minuten vor Ogier. Selbst bei einem Gesamtsieg Tänaks und eines Erfolges des Esten auf der abschließenden „Power Stage“ am Sonntag würde Ogier aber der sechste Platz zum erneuten Titelgewinn reichen.
Ogier (204 Punkte) war als WM-Führender vor Neuville (201) in die Entscheidung in Australien gegangen. Tänak kam vor dem Showdown auf 181 Punkte. Für den Sieg in „Down under“ gibt es 25 Punkte, der Erfolg in der „Power Stage“ bringt fünf Punkte ein.
Die Titelentscheidung fällt erstmals seit sieben Jahren erst auf der letzten Station des Jahres. Triumphiert Ogier, wäre es sein vorläufig letzter Erfolg für Ford. Zur neuen Saison kehrt der Dominator nach acht Jahren zu Citroen zurück.
Bambi 2018: Zum Trost: Sonderpreis für Thomas Gottschalk
Am Freitagabend war es wieder Zeit für nationale und internationale Stars, über den roten Teppich bei der alljährlichen Bambi-Verleihung zu laufen. 2018 fand der Medien- und Fernsehpreis schon zum 70. Mal statt. Das waren die Highlights und die wichtigsten Gewinner.
Thomas Gottschalk (68) blickte zusammen mit der italienischen Filmlegende Sophia Loren (84) auf vergangene Jahre zurück und konnte sich eine Anspielung auf die verheerenden Waldbrände in Kalifornien nicht verkneifen, bei denen sein Haus abgebrannt war – darin auch seine bisherigen Bambis. „Es gibt Dates, die sagt man nicht ab, nur weil einem die Hütte brennt“, scherzte der langjährige Moderator. Zum Trost bekam er von Hollywood-Star Liv Tyler (41, „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“) einen weiteren Bambi überreicht.
Das waren die wichtigsten Gewinner
Während Mark Forster (34) in der Kategorie „Musik National“ ausgezeichnet wurde, ging der Bambi in „Musik International“ an die junge Britin Dua Lipa (23). Sebastian Koch (56) wurde „Bester Schauspieler National“ und seine Kollegin Paula Beer (23) freute sich über die Ehre, den Bambi als „Beste Schauspielerin National“ einheimsen zu können. Dabei gab es aber eine recht peinliche Panne. Als Laudator Heino Ferch (55) noch die Nominierten vorstellte, sprang Marie Bäumer bereits auf. Offenbar hatte sie gedacht, dass sie gewonnen hatte.
Als „Serie des Jahres“ wurde unterdessen das angesagte Krimi-Drama „Babylon Berlin“ ausgezeichnet und zur besten internationalen Schauspielerin wurde Penélope Cruz (44) ernannt. Liselotte Pulver (89), vielen auch als Lilo Pulver bekannt, wurde schließlich für ihr Lebenswerk geehrt.
Verkauft FIFA die WM-Rechte für Mega-Deal?
Der Weltverband FIFA müsste bei einer Umsetzung des viel diskutierten 25-Milliarden-Dollar-Deals angeblich weit mehr als nur die Vermarktungsrechte an zwei neuen Turnierformaten abtreten.
Wie aus Dokumenten hervorgeht, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen und die gemeinsam mit dem WDR ausgewertet wurden, würde das vom FIFA-Präsidenten Gianni Infantino angestrebte Geschäft angeblich den Verkauf fast sämtlicher Rechte beinhalten.
Betroffen seien demnach laut einer geheimen Absichtserklärung Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Satelliten- und Netzübertragungen, Merchandising und Spielrechte, jede Produktion in High-Definition- und 3-D-Format, Computerspiele sowie alles „Virtuelle und jedes andere Format, das noch weltweit entwickelt wird“. Sogar Rechte an zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften seien mit einbezogen.
FIFA-Vorstand lehnte Deal bisher ab
Infantino, der seit März versucht, den FIFA-Vorstand von dem Milliarden-Deal zu überzeugen, hat bislang immer den Eindruck erweckt, als seien nur die Rechte an zwei neuen Turnierformaten Bestandteil der Planungen: die einer Weltliga für Nationalteams sowie einer auf 24 Mannschaften erweiterten Klub-WM. Im Gegenzug für die Vermarktung dieser Turniere würden Investoren 25 Milliarden US-Dollar für zwölf Jahre anbieten.
Zu den Namen der angeblichen Investoren sagt Infantino mit Hinweis auf eine Verschwiegenheitserklärung bisher nichts. Die FIFA-Vorstandsmitglieder lehnen den Deal bislang mehrheitlich ab und bestehen auf weitere Informationen.
FIFA teilt mit: Dokument veraltet
Bei den geplanten neuen Partnern der FIFA soll es sich dem Bericht zufolge um den britischen Investmentberater SB Investment Advisers Limited (SBIA) sowie die in London ansässige Investmentfirma Centricus Partners LP handeln. SBIA ist eine 100-prozentige Tochter des japanischen Technikkonzerns SoftBank Gruppe, das Konsortium pflegt SZ und WDR zufolge enge Drähte zu Saudi-Arabien. Centricus habe Anbindung an die großen Privatfonds der Welt, insbesondere an SoftBank und saudische Anleger.
Die FIFA teilte SZ und WDR auf Anfrage mit, dass das Dokument veraltet sei und nur eines von vielen Hunderten, das beim Weltverband im Umlauf sei. Der langjährige Hausjurist der FIFA, Marco Villiger, sowie sein Stellvertreter Jörg Vollmüller warnten in einer internen Expertise, die SZ und WDR ebenfalls vorliegt, angeblich ausdrücklich vor dem Plan. Beide Juristen haben die FIFA inzwischen verlassen.
Besser als Nowitzki: Wie Bryant und Gießen die BBL aufmischen
Derbyzeit in der Basketball-Bundesliga – und SPORT1 ist LIVE dabei.
Am Samstag steigt am achten BBL-Spieltag das Duell der hessischen Rivalen Gießen 46ers und Fraport Skyliners (Basketball-Bundesliga: Gießen 46ers – Fraport Skyliners am Sa. ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im BBL-LIVETICKER).
Im Fokus der Partie steht Big Man John Bryant. Der Gießen-Profi wird als effektivster Spieler der Liga ausgezeichnet. Der Effektivitätsindex des 31-Jährigen liegt bei 26,1 und damit deutlich höher als der des bisherigen Rekordhalters Dirk Nowitzki. Der Mavs-Superstar kam in der Saison 1998/98 auf einen Wert von 24,2.
Gießen mit gutem Saisonstart
Lag das Team aus der Bankenmetropole Frankfurt in den vergangenen Jahren in der Tabelle stets vor dem nur etwas mehr als 50 Kilometer entferntem Traditionsteam aus Gießen, ist dies in dieser Saison anders. Die 46ers sind mit fünf Niederlagen und nur zwei Niederlagen fast perfekt in die Saison gestartet. Die Skyliners liegen dagegen mit 4:8 Punkten als 14. derzeit zehn Plätze hinter dem bisherigen Überraschungsteam der Liga (DATENCENTER: Die BBL-Tabelle).
In der letzten Spielzeit konnten die 46ers beide Partien gegen die Skyliners für sich entscheiden und dabei in eigener Halle mit 83:59 den höchsten Derbyheimerfolg aufstellen.
Bryant Topscorer der Liga
Für die Skyliners wird es in erster Linie darum gehen John Bryant zu stoppen. Der 2,11 Meter große Center ist mit durchschnittlich 18,6 Punkten der Topscorer der Liga. Dazu holt er sich 10,7 Rebounds – auch in dieser Statistik liegt er damit ligaweit auf Platz eins.
Zusätzliche Motivation dürfte sein Team aus der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Erfolgscoach Ingo Freyer erfahren. Der 47-Jährige, der seit März 2017 die sportliche Verantwortung trägt und die Hessen vergangene Saison zum Klassenerhalt führte, unterschrieb am Donnerstag wie auch Assistenztrainer Steven Wriedt ein neues Arbeitspapier über zwei weitere Spielzeiten bis einschließlich der Saison 2020/2021.
„Das Derby hat einen sehr hohen Stellenwert hier in Gießen und in der Region. Alle fiebern auf dieses Spiel hin und wir wissen, dass es auf dem Parkett und den hoffentlich ausverkauften Rängen sehr emotional werden kann. Darauf bereiten wir die Mannschaft vor“, sagte Freyer vor dem brisanten Derby.
Skyliners ohne Wohlfarth-Bottermann
Bekanntester Spieler im Trikot der Skyliners ist Quantez Robertson. Der Dauerbrenner ist auch in dieser Saison der effizienteste Spieler im Frankfurter Kader und weiß seine Allroundfähigkeiten (8,8 Punkte, 6 Rebounds, 4,7 Assists) gewinnbringend einzusetzen.
Schwer wiegt bei den Frankfurtern der verletzungsbedingte Ausfall von Center Jonas Wohlfarth-Bottermann. Ohne ihn hat das Team des kanadischen Trainers Gordon Herbert im Kampf unter dem Korb gegen Bryant eine Alternative weniger.
Zverev kämpft gegen Federer um Final-Einzug
Bei den ATP-Finals in London kämpfen nur noch vier Tennisprofis um den letzten großen Titel der Saison.
Auch Deutschlands Hoffnungsträger Alexander Zverev ist noch dabei. Im Halbfinale wartet auf den 21-Jährigen kein geringerer als Superstar Roger Federer (Tennis, Halbfinale Alexander Zverev vs. Roger Federer ab 15 Uhr im LIVETICKER).
Am Freitag sicherte sich Zverev dank eines souveränen Sieges gegen John Isner den Einzug in das Halbfinale. Körperlich topfit wird er im Spiel gegen Federer vermutlich nicht mehr sein. Kein Spieler bei den Finals sein mehr „frisch“, sagte Zverev im Anschluss an die Partie gegen Isner bei Sky.
Zverev erwartet „harte“ Partie
Zverev weiß, was ihn in der Vorschlussrunde erwartet, fünfmal hat er bereits gegen Federer gespielt, zweimal gewonnen. „Ich hoffe, ich kann wieder mit ihm gleichziehen“, sagte Zverev. Er weiß jedoch, dass es „unglaublich hart“ wird gegen den sechsmaligen Sieger, der nach schwachem Start in London rechtzeitig zur K.o.-Runde wieder in Form gekommen ist.
Im anderen Halbfinale trifft der Überraschungs-Halbfinalist Kevin Anderson auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Der Serbe hat sich bisher noch keine Blöße gegeben und bei allen seinen Partien eine souveräne Performance geboten. Auch gegen Anderson ist er Favorit.
Die Partien der ATP Finals in London:
Alexander Zverev (Deutschland) – Roger Federer (Schweiz) – Samstag ab 15 Uhr im LIVETICKER
Novak Djokovic (Serbien) – Kevin Anderson (Australien) – Samstag ab 21 Uhr im LIVETICKER
So können sie die ATP Finals LIVE verfolgen:
TV: Sky
Stream: Sky Go
Liveticker: SPORT1.de
Digitalisierung: Wenn Politik auf künstliche Intelligenz trifft
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Die österreichische Regierung will Anonymität im Internet erschweren. Ob damit Hass und Beleidigungen verhindert werden, ist aber fraglich.


