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100 Euro sparen: Kopfhörer von Sennheiser & Co. im Angebot

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Amazon, Media Markt und Co. bieten euch in der Cyber Week (inzwischen Black Friday Woche) verschiedene Kopfhörer zu lukrativen Preisen an. Ob nun In-ear, On-ear, für euer Samsung-Handy und iPhone oder beliebte Marken wie Sony, Bose und Teufel. Die besten Deals sind oft zeitlich begrenzt, daher lohnt es sich, schnell zuzuschlagen.

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  • 29. November 2019: Black Friday
  • 2. Dezember 2019: Cyber Monday

Black Friday Week: Die besten 7 Tipps für die Schnäppchenjagd

 

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Bayern weiter makellos – ALBA ringt Bonn nieder

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Meister Bayern München marschiert in der Basketball-Bundesliga unaufhaltsam weiter. Das Team von Trainer Dejan Radonjic setzte sich in der vorgezogenen Partie vom 13. Spieltag mit 83:69 (47:35) gegen ratiopharm Ulm durch und festigte dank einer ausgewogenen Mannschaftsleistung die Tabellenführung mit 18:0 Punkten.

Erster Verfolger sind die MHP Riesen Ludwigsburg mit 16:2 Zählern.

ALBA ringt Bonn nieder

ALBA Berlin feierte derweil den zweiten Sieg in Folge. Der Vizemeister bezwang die Telekom Baskets Bonn am zehnten Spieltag mit 90:87 (35:41) und hält mit 14:4 Punkten als Dritter Anschluss an die Spitzengruppe um die Bayern und Ludwigsburg.

Bonn (2:14) bleibt nach der siebten Niederlage im achten Spiel auf Platz 15 – punktgleich mit Aufsteiger Hamburg Towers. Bester Werfer der Berliner war Small Forward Marcus Eriksson mit 24 Punkten.

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Bamberg knapp geschlagen

Der frühere Serienmeister Brose Bamberg konnte seine zuletzt gute Form nicht bestätigen. Die Franken unterlagen s.Oliver Würzburg mit 69:72 (38:35). Für Bamberg war es erst die zweite Niederlage aus den vergangenen acht Spielen.

Mit 14:6 Punkten bleibt Bamberg Vierter, Würzburg (12:8) verbesserte sich um zwei Plätze auf Rang sechs.

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Becker: Davis Cup „nicht fair“

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Tennis-Ikone Boris Becker hat den Heimvorteil für Davis-Cup-Sieger Spanien beim reformierten Finalturnier in Madrid kritisiert.

„Das ist nicht fair für die anderen Mannschaften“, sagte der 52-Jährige im Gespräch mit Eurosport. Es sei „ein unglaublicher Heimvorteil für Spanien. Sie haben in 19 Jahren nicht zu Hause verloren. Die Geschichte wiederholt sich. Solange Rafael Nadal daran Spaß hat, steht es immer 15:0 für Spanien“, sagte Becker. Nadal hatte in Madrid acht Matches gespielt und gewonnen.

Becker sieht Probleme

Zudem betonte Becker, das Turnier könne nicht innerhalb einer so kurzen Zeitspanne ausgetragen werden.

„Das ist einfach zu kurz. Die Veranstalter müssen sich etwas mit dem Zeitplan überlegen. Das ist in einer Woche nicht zu schaffen, gerade wenn man erst am Mittwoch anfängt“, sagte der zweimalige Davis-Cup-Gewinner.

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Das Format hingegen, fand Becker „interessant“. Es sei „schneller und intensiver als sonst. Dieses System ist eine richtige Alternative, wenn Zeit und Datum verändert werden“, sagte der Head of Men’s Tennis im Deutschen Tennis Bund (DTB).

Neuer Spielmodus im Davis Cup

18 Nationen hatten in Madrid um den Titel gekämpft. Im neuen Turnierformat qualifizieren sich die Sieger der sechs Dreier-Gruppen sowie die beiden besten Zweiten für das Viertelfinale. Statt wie zuvor vier Einzel und ein Doppel über jeweils drei Gewinnsätze gab es nun nur noch zwei Einzel und ein Doppel über jeweils zwei Gewinnsätze.

Das deutsche Davis-Cup-Team hatte ohne ihren Topspieler Alexander Zverev, der nach harscher Kritik am neuen Turnierformat abgesagt hatte, den ersten Halbfinaleinzug seit zwölf Jahren verpasst. Die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann war im Viertelfinale an Großbritannien gescheitert.

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Richard Grenell: US-Botschafter wirft Deutschland Beleidigung im 5G-Streit vor

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Die Regierung habe Überwachung in China und den USA gleichgesetzt, kritisiert Richard Grenell. Die USA warnen davor, Huawei am Mobilfunkausbau zu beteiligen.
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Kryptographie-Geschichte: Mit Verschlüsselung vom Radar verschwinden

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Gegen Bloßstellung im Netz - So schützt man persönliche Daten

Staaten wollen wissen, was fremde Mächte oder auch die eigenen Bürger im Verborgenen planen. Dabei wird die Technik der Verschlüsselung immer raffinierter. Heute können Anbieter den Code selbst nicht mehr knacken.

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Mit Riesenaufwand entwickelter Roboter kann Putzfrauen nicht ersetzen: Ist der Robotik-Hype überhaupt berechtigt?

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Das Fraunhofer-Institut hat einen Putz-Roboter entwickelt. Seine Einsatzfähigkeit ist allerdings begrenzt.
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Behörden verschärfen Impfpflicht: 22 Tote bei Masernepidemie auf Samoa

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Auf der Insel Samoa hat eine Masernepidemie bereits 22 Menschen das Leben gekostet. Die Behörden verschärfen die Sanktionen gegen Impfgegner.
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Nächste Pleite: Flensburg verliert auch in Barcelona

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Für den deutschen Handballmeister SG Flensburg-Handewitt gibt es in der Champions League derzeit nichts zu holen.

Der Bundesliga-Spitzenreiter verlor beim FC Barcelona 27:31 (15:15) und damit bereits zum fünften Mal in Folge. Nach neun Spieltagen liegen die Flensburger auf Platz fünf der Gruppe A und damit trotz der Niederlagenserie noch immer klar auf Achtelfinalkurs.

Die ersten sechs Teams qualifizieren sich für die K.o.-Runde – und die Partien gegen die Top-Mannschaften Barcelona und Paris St. Germain liegen bereits hinter Flensburg. Alle vier verloren die Norddeutschen, zudem auch die Begegnung bei Aalborg Handbold, dem nächsten Gegner in der Königsklasse am 1. Dezember und dem letzten vor der EM-Pause.

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Steinhauser und Lier beste Werfer

Gegen die Dänen soll der Befreiungsschlag gelingen, der phasenweise sogar in Barcelona möglich erschien. Nach der Pause gingen die Flensburger mit 16:15 zum ersten Mal in Führung, verloren die Spielkontrolle aber sofort wieder an die favorisierten Gastgeber, die um den Gruppensieg und damit den direkten Einzug ins Viertelfinale kämpfen.

Beste Werfer der Flensburger waren Marius Steinhauser und Marvin Lier (beide sechs Tore), bei Barcelona ragte Aleix Gomez mit zehn Treffern heraus.

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Dream-Race Fuji 2: Karthikeyan siegt vor Geburtstagskind Wittmann

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Chaos pur beim Sonntagsrennen in Fuji zwischen DTM und Super GT – und ein völlig unerwarteter Dream-Race-Sieger: Ex-Formel-1-Pilot Narain Karthikeyan übernahm nach der ersten Runde die Führung von Audi-Pilot Loic Duval und gab sie danach trotz zahlreicher Zwischenfälle und drei Safety-Car-Phasen nicht mehr her.

„Es war gar nicht so einfach, weil es recht kalt war. Die Restarts waren daher ziemlich kritisch. Das letzte Mal, dass ich so viele Restarts erlebt habe, war wahrscheinlich in NASCAR. Es war ein großartiges Rennen mit einem tollen Ergebnis für mein Team. Es ist schön, das Jahr so zu beenden“, feierte Karthikeyan seinen Sonntagssieg mit Honda.

Bester DTM-Pilot wurde Marco Wittmann als Zweiter. Der BMW-Fahrer, der heute seinen 30. Geburtstag feiert, lieferte sich in der letzten Runde ein heißes Duell mit Audi-Konkurrent Duval, der in der Schlussphase von seinen frischeren Reifen profitierte.

Wittmann beschenkt sich zum 30. mit Rang zwei

Wittmann zog zwar in der letzten Kurve haarscharf den Kürzeren und kam hinter Duval ins Ziel, doch der Audi-Pilot hatte neben der Strecke überholt, nachdem ihm sein Rivale kaum Platz ließ, und dabei laut der Rennleitung einen Vorteil erlangt. Dafür erhielt er eine Strafsekunde und musste mit Platz drei vorliebnehmen.

„Es war ein unglaubliches Rennen mit viel Action. Wir waren gegenüber der Super GT auf der Geraden etwas im Nachteil, deshalb war es schwierig, Boden gutzumachen. Aber wir hatten eine gute Pace, eine gute Strategie“, resümierte Wittmann sein Rennen. „Es war hart, insbesondere gegen Loic. Ich wusste, dass er auf den frischeren Reifen unterwegs war.“

Der BMW-Pilot hoffte insgeheim, das Rennen hinter dem Safety-Car beenden zu können. Doch für die letzte Runde wurde es noch einmal freigegeben. „Für die Show war es so natürlich besser“, gab Wittmann zu. „Schade für Loic wegen der Strafe. Ich kämpfte darum, Platz zwei zu verteidigen, und er fuhr volle Attacke, um Platz zwei zu erobern. In den letzten drei Kurven war es ein Kampf ums Überleben.“

Früher Reifenschaden wirft Duval zunächst zurück

Auch wenn es am Ende Rang drei und nicht zwei wurde, war der Podestplatz dennoch eine Wiedergutmachung für Duvals Missgeschick vom Samstag, zumal er im Rennen einen Reifenschaden erlitten hatte und sich wieder nach vorne kämpfen musste.

„Ich war etwas enttäuscht wegen des Reifenschadens, denn es sah gut aus, auch wenn die Super-GT-Fahrer ein wenig schneller waren als wir. Dank des Safety-Cars konnte ich wieder aufholen. Beim vorletzten Restart ging es heiß her, überall waren Autos. Aber ich ergriff die Chance und machte einige Positionen gut“, analysierte Duval.

„Dann gab es ein weiteres Safety-Car, wir hatten nur die letzte Runde. Ich musste es versuchen, ich war auf den frischeren Reifen. Klar kennen wir die Regeln, aber wenn wir nicht so gepusht hätten, wäre die Show nur halb so gut gewesen. Es ist schade wegen der Strafe, aber am Ende hat es sich trotzdem gelohnt.“

Auch Rast mit kaputtem Reifen – BMW trumpft auf

In der hektischen Schlussphase, die von zwei Kollisionen mehrerer Super-GT-Piloten geprägt war, war Duval noch in eine andere strittige Situation verwickelt: Er geriet bei seiner Aufholjagd mit BMW-Pilot Kamui Kobayashi aneinander, der den Franzosen abdrängte und dabei Boden verlor. Dennoch rettete er hinter Jenson Buttons Honda-Teampartner Naoki Yamamoto Platz fünf und rundete das starke BMW-Ergebnis ab.

Durch die Audi-Piloten Mike Rockenfeller, Rene Rast und Benoit Treluyer auf den Plätzen sieben, neun und zehn schafften es insgesamt sechs DTM-Fahrer in die Top 10. Für Audi lief das Rennen dennoch nicht nach Wunsch, denn Rast, der lange vorne mitmischte, verzeichnete wie Duval einen Reifenschaden, bei dem sein Auto beschädigt wurde.

Am Ende profitierte man aber von den zahlreichen Kollisionen der Japaner, deren Boliden überlegen waren. „Das war äußerst spannend! Es war viel los und wir hatten wieder Reifenschäden“, erklärte Audi-Sportchef Dieter Gass nach dem Rennen. „Aber die Safety-Cars kamen für uns zum richtigen Moment. So haben wir ein gutes Ergebnis hinbekommen. Der Kampf gegen Wittmann war fantastisch von Loic.“

Versöhnlicher Abschluss: Zanardi am Sonntag 13.

Alex Zanardi konnte sich nach einem enttäuschenden Ergebnis gestern, als er mit einem Motorenproblem aufgeben musste, diesmal über Platz 13 freuen. Während der zweiten Safety-Car-Phase, ausgelöst durch Rasts Reifenschaden, hielt er hinter Treluyer sogar kurzzeitig Platz zwei.

Beide waren während der ersten Safety-Car-Phase zum Reifenwechsel an die Box gegangen und hatten sich dadurch einen Vorteil verschafft. Da der Stopp jedoch nicht als Pflichtboxenstopp zählte, mussten sie später noch einmal wechseln. Wie Treluyer wartete Zanardi damit bis kurz vor dem letzten Safety-Car. Am Ende reichte es für Rang 13.

Ergebnis des zweiten Rennens in Fuji 1. N. Karthikeyan (IND) Nakajima Honda NSX 2. M. Wittmann (GER) RBM BMW M4 +0,935 3. L. Duval (FRA) Phoenix-Audi RS 5 +1,825 4. N. Yamamoto (JPN) Kunimitsu Honda NSX +3,412 5. K. Kobayashi (JPN) RBM BMW M4 +3,743 6. D. Nakajima (JPN) Mugen Honda NSX +4,356 7. M. Rockenfeller (GER) Abt-Audi RS 5 +4,536 8. R. Hirakawa (JPN) TOM’s Lexus LC 500 +4,681 9. R. Rast (GER) Rosberg-Audi RS +5,624 10. B. Treluyer (FRA) WRT-Audi RS 5 +7,226 11. T. Matsuda (JPN) NISMO Nissan GT-R +7,542 12. M. Takaboshi (JPN) Kondo Nissan GT-R +7,635 13. A. Zanardi (ITA) RBM BMW M4 +8,950 14. H. Kovalainen (FIN) SARD Lexus LC 500 +9,310 15. K. Oshima (JPN) LeMans Lexus LC 500 +9,310 16. Y. Kunimoto (JPN) Bandoh Lexus LC +5 Runden 17. J. Rossiter (GBR) Impul Nissan GT-R +5 Runden 18. K. Hirate (JPN) NDDP Nissan GT-R +5 Runden 19. K. Nakajima (JPN) TOM’s Lexus LC 500 +5 Runden 20. H. Ishiura (JPN) Cerumo Lexus LC 500 +5 Runden 21. K. Tsukakoshi (JPN) Real Honda NSX +6 Runden 22. T. Nojiri (JPN) ARTA Honda NSX +6 Runden

© Motorsport-Total.com

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RTL-Jubiläumswoche: «Unter uns» wird 25: Kabale und Konditoren

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Schauspielerin Isabell Hertel steht vor der Eckkneipe «Schiller». Sie hat «Hausgemachte Spaghetti Carbonara» für 8,99 Euro auf der Speisekarte, «dazu frisch geriebener Parmesan». Gegenüber hat sich die «Konditorei Weigel» offensichtlich der Generation Greta angeschlossen.

«Eigener Behälter? Gerne!» verkündet sie auf einem Schild und will Müll vermeiden. «Das fühlt sich für mich wie Heimat an», sagt Hertel. «Ich habe hier allerdings jetzt auch über die Hälfte meines Lebens verbracht.»

Die 46-Jährige steht am Fernseh-Set der RTL-Serie «Unter uns», das mit vielen Details suggeriert, man befinde sich in der gemütlichen «Schillerallee» in Köln, denn dort spielt die Serie. Tatsächlich handelt es sich um einen Studiokomplex im Stadtteil Ossendorf, der alles ist, aber nicht gemütlich.

Hertel mimt hier seit 1995 die gute Seele Ute Kiefer, der das Leben immer wieder Knüppel zwischen die Beine wirft. «Unter uns» selbst ist noch älter: Die erste Folge flimmerte am 28. November 1994 über die Bildschirme. Am Donnerstag (28. November) feiert sie 25. Geburtstag. Das Jubiläum wird schon von Montag (25. November) an auf RTL mit einer ganzen «Jubiläumswoche» und neuem Vorspann begangen.

Um zu verstehen, warum «Unter uns» eine derart treue Fan-Gemeinde hat, muss man noch etwas weiter zurückgehen. 1992 hatte RTL «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ) etabliert. Die Serie wurde zum Erfolg, also schickte man zwei Jahre später die nächste tägliche Serie ins Rennen, die sich bewusst vom großen Bruder absetzte.

Das Verhältnis zwischen GZSZ und «Unter uns» ist dabei anders, als bei vielen Geschwisterpaaren, bei denen der Erstgeborene ganz brav und der kleine Bruder der Aufmüpfige ist. GZSZ ist oft lauter und aufgekratzter, «Unter uns» dagegen familiärer. «Unter uns» macht tendenziell auch weniger Schlagzeilen. Es ist kein Zufall, dass GZSZ in Berlin und «Unter uns» in Köln spielt.

«Bei ‚Unter uns‘ brauchen wir keine Titanic, die untergeht und auch kein großes Feuerwerk», umschreibt Schauspieler Ben Ruedinger, der seit 2000 Till Weigel spielt, den Geist der Sendung. «Es geht konsequent um die Charaktere.» Die Serie sei verlässlich, sagt auch Katharina Katzenberger von RTL. «Deswegen feiern wir jedes Jahr Karneval, deswegen feiern wir konsequent Weihnachten und es schneit im Hof. Das ist das, was man von zu Hause kennt: Rituale.» Bei den Autoren wisse jeder, wann ein bestimmter Charakter Geburtstag hat. «’Unter uns‘ soll sich anfühlen als ob man zu Freunden nach Hause kommt», fasst Produzent Guido Reinhardt (UFA Serial Drama) zusammen.

Die große Kontinuität führt dazu, dass Realität und Fiktion verschwimmen können. Für die Konditorei der Weigels gab es schon echte Bewerbungen. Dass hinter den Mauern des kleinen Wohnviertels mitunter das genretypische Sodom und Gomorra herrscht, scheint dabei nicht abzuschrecken. Entführungen, vertauschte Babys, Seitensprünge, Tablettensucht, inzestuöse Anwandlungen – es ist verdammt viel passiert in 25 Jahren.

Die große Konstante aber sind die Weigels, die schon in der ersten Folge ihre Konditorei im Erdgeschoss haben. Damals wird das Haus noch von der widerborstigen Oma Margot (Christiane Maybach) regiert. Zuletzt war Irene Weigel (Petra Blossey) Oberhaupt des Clans.

In der «Jubiläumswoche» wird das zu sehen sein: Neben der geplanten Hochzeit von Easy und Ringo (Lars Steinhöfel und Timothy Boldt) eskaliert der Streit zwischen Till (Ben Ruedinger) und Sohn Conor (Yannik Meyer). Der Schocker ist, dass Irene von ihrer Reise nach Japan zurückkehrt – aber in einem Sarg. Schauspielerin Petra Blossey steigt aus.

Der Einschnitt, den das mitbringt, ist nicht zu klein einzuschätzen. Immerhin war Blossey seit der ersten Folge dabei – als Einzige des aktuellen Ensembles. Und was bedeutet Irenes Tod für die Zukunft? Immerhin gehörte ihr das Haus. «Da sind wir beim Thema Erben», sagt RTL-Redakteurin Katzenberger. Und wer es von Zuhause kennt, weiß: Beim Erben fängt das große Drama oft erst an. «Unter uns» wird der Stoff nicht ausgehen.

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