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Moment 2.0 bringt Mega-Kamera-Upgrade für das iPhone 7

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Mittlerweile kann zwar jedes Smartphone auch Fotos knipsen, die Qualität ist dabei aber selbst bei Topmodellen wie dem iPhone 7 nicht mir der einer professionellen Kamera zu vergleichen. Dieses Problem lässt sich unter anderem durch hochwertigere und vor allem größere Aufstecklinsen einschränken – ein Ansatz, der dem jetzt auf Kickstarter vorgestellten Moment 2.0 zugrunde liegt. Wir sagen euch was das Smartphone-Gadget so alles kann.

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Aufstecklinsen für das iPhone und andere Smartphones sind keine neuer Erfindung. Vielen von euch dürfte wahrscheinlich der sogenannte Olloclip bekannt sein, eine 4-in-1-Aufstecklinse. Auch das Team hinter Moment 2.0 hat in der Branche schon Erfahrungen gesammelt: Nachdem 2014 mehrere Linsen über Kickstarter finanziert wurden und 2015 eine Hülle nachgereicht wurde, mithilfe derer sich eine Linse stabil am iPhone befestigen lässt, legt das Startup nun also mit der dritten Kampagne nach. Diese ist, im Gegensatz zu den iPhone 6-Linsen der ersten Generation, ausschließlich auf das iPhone 7 (Plus) ausgerichtet; Bei hohem Interesse kommen aber evtl. auch noch iPhone 6 und Google-Pixel Versionen dazu.

Moment 2.0 mit drei Produkten

Das jetzt vorgestellte dritte Kickstarter-Projekt mit dem Namen Moments 2.0 besteht im Grunde genommen aus den drei folgenden einzelnen Produkten:

  1. Eine neue Kameralinse für das iPhone 7
  2. Eine neue Halterungs-Hülle
  3. Eine Halterungs-Hülle mit integriertem Akku

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Die neue Weitwinkel-Linse ist eigentlich eine Evolution der ersten Generation, mit dem Unterschied, dass sie über einen neuen, zuverlässigeren Montier-Mechanismus verfügt und speziell auf die größere Blende des iPhone 7 angepasst ist. Auch die Halterungs-Hülle ist eher eine Weiterentwicklung: Sie verfügt ebenso über den neuen Montier-Mechanismus, eine griffigere Oberfläche sowie einen stabiler gebauten Auslöse-Knopf und lässt auch eine Halterung für eine Schlaufe nicht vermissen.

Ganz neu hingegen ist die Akku-Hülle. Diese steht Konkurrenz-Produkten in Sachen Kapazität in nichts nach und besticht mit ihren zusätzlichen Funktionen, die auch schon in der normalen Halterungs-Hülle eingebaut sind. Auf der Kampagnen-Seite ist in einem ehrlichen Vergleich aber auch dargestellt, in welchen Punkten die Hülle Nachteile z. B. gegenüber dem originalen Apple Akku-Case hat.

Moment 2.0 ab 150 Euro kaufen

Insgesamt ist Moment 2.0 eine solide und innovative Weiterentwicklung der bestehenden Produktpalette. Das Ziel, anspruchsvolle iPhone-Fotografie möglich zu machen, ist in vielen Details zu erkennen, sei es der Akku für lange Filmdauer, der Auslöse-Knopf an der Hülle für mehr Komfort oder die weiterentwickelte Linse für bessere Fotos.

Für alle, die ambitionierte Ziele hinsichtlich Fotografie verfolgen, aber nicht immer gleich eine große Spiegelreflexkamera mitnehmen möchten, könnte Moment 2.0 somit eine interessante Alternative im Gebiet der Zusatz-Linsen für Smartphones sein. Auf der Kampagnen-Seite auf Kickstarter können verschiedene Pakete vorbestellt werden. Für umgerechnet 150 € erhält man zum Beispiel eine Linse mit Akku-Hülle, welche die Unterstützer dann bereits im Juli 2017 erreichen soll.

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FIA wird zu schnelle WRC-Prüfungen nicht mehr akzeptieren

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Fast 138 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, das war der FIA zu viel. Kurzerhand wurde bei der Rallye Schweden 2017 die Wertungsprüfung „Knon 2“ abgesagt, weil Ott Tänak auf der ersten Durchfahrt mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von 137,81 km/h gemessen wurde. Jarmo Mahonen hofft, dass das radikale Durchgreifen der FIA eine Signalwirkung für andere Rallyes hat, langsamere Prüfungen auszuwählen. Man werde künftig eine aktivere Rolle einnehmen, warnt er.

Die neue WRC-Generation ist deutlich schneller als die ältere, aus diesem Grunde müssen die Stages in dieser Saison vorsichtiger ausgewählt werden. „Solche Prüfungen lehren uns eine Sache: Wir müssen die Organisatoren fester bei der Hand nehmen. Und wenn sie neue Wertungsprüfungen einführen wollen, dann müssen wir sie vorher überprüfen. Wenn wir eine Prüfung mit mehr als 130 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit sehen, dann müssen wir uns das genau anschauen“, sagt er gegenüber ‚Autosport‘.

„Wir hoffen, dass die Absage dieser Prüfung ein deutliches Signal an andere Rallye-Veranstalter sendet, dass sie mit der Route vorsichtiger sind“, so der Finne weiter. Es könne nicht sein, dass eine Prüfung, auf der schon 2016 durchschnittlich über 130 km/h erzielt worden sind, unverändert für die schnellere Fahrzeuggeneration übernommen wird. „Ich kann mich an meine Zeit als Rallye-Organisator erinnern. Ich wollte keine Heuballen-Schikanen aufbauen. Das verstehe ich, aber die Antwort ist einfach: Nehmt engere und schmalere Straßen!“, mahnt er.

Vor allem die superschnelle Rallye Polen, aber auch die Organisatoren der Rallye Finnland dürften bei diesen Worten hellhörig werden. Insbesondere die beliebte Ouninpohja-Prüfung in Finnland war bereits in der Vergangenheit über 130 km/h im Durchschnitt schnell. Diskussionen sind vorprogrammiert. Auch die Fahrer wundern sich über das rigorose Durchgreifen der FIA. Schließlich ging die Straße an den schnellsten Stellen einfach nur geradeaus.

© Motorsport-Total.com

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TV-Tipp: Der Kommissar und das Meer: In einem kalten Land

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«Warum müssen die ihren Krieg auch hier austragen?», fragt Emma, die Frau von Hauptkommissar Robert Anders, entnervt. Sie ist traumatisiert, weil sie gerade als Geisel mit ihrem kleinen Sohn einen blutigen Bankraub miterlebt hat.

Verübt wurde der, soviel steht bereits fest, vom jungen Palästinenser Said (Anastasios Mavromatidis) und seiner schwedischen Freundin (Molly Nutley). Kein Zweifel besteht daher für manch einen im idyllischen Städtchen Visby auf der Insel Gotland: Die Tat war politisch begründet. Und Said, dessen Vater schon mal in einem schwedischen Gefängnis saß, habe das Mädchen aus gutem Hause sicher mitgerissen.

Bald schaltet sich der Staatsschutz ein, weil auch die Behörde terroristische Motive vermutet. So beginnt die Episode «In einem kalten Land» aus der deutsch-schwedischen Krimireihe «Der Kommissar und das Meer» mit Publikumsliebling Walter Sittler (64, «Starfighter») in der Titelrolle. Das ZDF zeigt sie am Sonnabend (18. Februar, 20.15 Uhr).

Verantwortlich für den Fall zeichnen zwei Grimme-Preisträger, die in der Vergangenheit mehrfach positiv an der Krimireihe mitgewirkt haben («Wilde Nächte», «Unter Männern»): Harald Göckeritz schrieb das Buch für die Produktion von Network Movie Hamburg. Und Miguel Alexandre erzählt als Regisseur, der auch die Kamera geführt hat, die Geschichte, die sich deutlich bemüht, aktuelle gesellschaftliche Themen aufzugreifen.

Im Verlauf erweist sich natürlich, dass die Situation ganz anders und Viel verzwickter ist, als es zunächst den Anschein hatte. Eine weiße Weste hat am Ende kaum einer der Menschen in Visby, die in die Geschichte verwickelt sind – weder In- noch Ausländer sind Engel. So weit, so politisch korrekt. Doch liegt hier auch die Schwäche des Films.

Denn eine Vielzahl von Handlungsfäden verwirrt und führt dazu, dass kein Aspekt gründlich dargestellt wird. Ob der Einsatz einer rebellischen Bankertochter für Kinder in einem nordafrikanischen Flüchtlingscamp, die problematische Liebesbeziehung zwischen zwei jungen Außenseitern, die Traumatisierung von Geiseln oder auch alte Rechnungen zwischen ehemaligen Knastbrüdern: All das spult vor den Augen des Zuschauers ab. Ohne dass er hier wirklich die Möglichkeit bekäme, mit den Figuren, ihren Geschichten und Motiven mit zu denken und mit zu empfinden.

Und schließlich tragen auch notorisch diesiges Inselwetter und die eiskalt wirkende Ostsee nicht zu einer etwas differenzierteren Sozialanalyse bei.

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Methoden der künstlichen Befruchtung in Deutschland

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Am Wochenende zeigt die umstrittene Messe „Kinderwunschtage“ in Berlin Methoden, die in Deutschland verboten sind. Zur Situation in Deutschland …
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Oldenburg verlängert mit Coach

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Basketball-Bundesligist EWE Baskets Oldenburg hat den Vertrag mit Trainer Mladen Drijencic um ein Jahr bis 2018 verlängert. Das gab der Klub am Freitag bekannt.

„Wir können dankbar sein, dass Mladen auch weiterhin ein wesentlicher Baustein in unserer Erfolgsstory sein wird“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Hermann Schüller.

Drijencic ist seit März 2015 Trainer der Oldenburger. Sportmanager Srdjan Klaric bleibt dem Verein ebenfalls mindestens bis 2018 erhalten.

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Bayern peilt Sprung auf Platz zwei an

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Nach zwei Monaten Pause starten nun auch die Frauen in die Rückrunde der Bundesliga. Zum Auftakt reist der FC Bayern nach Freiburg (ab 11.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1). Dabei kommt es zum direkten Verfolgerduell: Die Münchnerinnen liegen aktuell auf dem dritten Platz, Freiburg hat nur zwei Punkte weniger auf dem Konto.

FCB in der Favoritenrolle

Für Freiburgs Trainer Jens Scheuer sind die Bayern trotzdem der klare Favorit: „Der FC Bayern verfügt über einen extrem starken Kader und zahlreiche internationale Top-Spielerinnen. Das ist mit das Beste, was der Frauenfußball in Deutschland zu bieten hat.“

In der Winterpause konnten die Münchnerinnen ihre drei Testspiele gegen den FC Arsenal (3:1), FC Basel (3:0) und Slavia Prag (3:0) gewinnen und starten daher selbstbewusst in die Rückrunde.

Laudehr fällt lange aus

Allerdings müssen die Bayern auch einen schweren Rückschlag verkraften: Simone Laudehr erlitt einen Riss des vorderen Syndesmose- sowie des Außenbandes im linken Sprunggelenk und fällt vermutlich die restliche Saison aus.

„Sie war topfit und hat richtig gut gespielt. Mit ihrer Erfahrung wird sie uns in den englischen Wochen mit den K.o.-Spielen besonders fehlen“, sagte Trainer Thomas Wörle, der die 30-Jährige eigentlich fest eingeplant hatte.

Lotzen vor Comeback

Dafür könnte Lena Lotzen gegen Freiburg ihr Comeback feiern. Die 23-Jährige gehört nach SPORT1-Informationen zu den Kandidatinnen für den Kader.

Für die Offensivspielerin wäre es das erste Spiel seit der WM im Sommer 2015, nach der sie sich zwei Meniskus-Operationen am linken Knie unterziehen musste.

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Nordkorea: Weitere Festnahme in Nordkorea-Mordfall

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Nordkoreas Botschaft in Malaysia: Nach Polizeiangaben ist ein Nordkoreaner im mutmasslichen Mordfall um den Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers festgenommen worden. Es ist die vierte Festnahme.

Kuala Lumpur – Nach dem Tod des Halbbruders des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hat die Polizei in Malaysia eine weitere Person festgenommen. Bei dem 1970 geborenen Mann handelt es sich nach Polizeiangaben um einen Nordkoreaner.

Der Mann sei am Freitag im Bundesstaat Selangor aufgegriffen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Damit befinden sich mittlerweile vier Verdächtige in Gewahrsam.

Kim Jong Nam war am Montag am Flughafen von Kuala Lumpur zusammengebrochen und auf dem Weg in ein Spital gestorben. Es soll einem Giftanschlag zum Opfer gefallen sein. Der südkoreanische Geheimdienst macht nach Angaben von Abgeordneten zwei nordkoreanische Agentinnen für den Mord verantwortlich.

Kim Jong Nam hielt sich lange im Ausland auf und äusserte sich öffentlich kritisch über die Familiendynastie in seiner Heimat. Immer wieder gab es Gerüchte, der 46-Jährige könnte seinen Halbbruder an der Spitze des weitgehend abgeschotteten Landes ablösen.

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Hartmann inszeniert Kohlhaas in Düsseldorf

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Heute hat die neue Inszenierung von Regisseur Matthias Hartmann am Düsseldorfer Schauspielhaus Premiere: „Michael Kohlhaas“ von Kleist. Zuvor war Hartmann bei WDR 3 zu Gast – und sprach über das Stück, die chaotische Vorbereitung und was 297 Tische damit zu tun haben.
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Deutsche Rangerin in Afrika: Warum Gesa Neitzel ihr Berliner Leben für die Wildnis aufgab

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Ausstieg mit 29? Wo anderer Leute Leben gerade richtig beginnt, war Gesa Neitzel schon alles zu viel. Die Berlinerin mit dem sicheren Job als Redakteurin begann sie zu sparen und alle Vorbereitungen für ein neues Leben zu treffen: ein Leben in Afrikas Wildnis. 

Seit zwei Jahren steht Gesa Neitzel schon vor Sonnenaufgang auf und geht mit ihrem Teampartner auf Safari. Was so unglaublich weit weg klang, ist nun ihr Alltag. Sie lebt und arbeitet im Busch von Südafrika, dort, „wo die wilden Tiere wohnen“. Jeder Tag ist ein Abenteuer.  In Deutschland arbeitete Gesa Neitzel als Fernsehredakteurin bei der Musik-Casting-Show „The Voice“ gearbeitet und im angesagten Berliner Stadtteil Kreuzberg gelebt. „Der Gegensatz von meinem Berliner Leben zum jetzigen könnte größer nicht sein“, sagt sie. „Ich hatte dort ja ein schönes Leben, eine schöne Wohnung und einen coolen Job. Aber es hat sich nicht wie meins angefühlt. Ich hatte immer das Gefühl, ich bin auf der Suche, ich will was anderes.“ Im Afrika-Urlaub Anfang 2014 habe sie Menschen kennengelernt, die eine Ranger-Ausbildung gemacht haben. „Und die haben gesagt: ‚Du kannst das auch, wenn du das willst‘.“

„Ich habe bei Null angefangen“

Gesa Neitzel meldete sich kurzerhand für die Ausbildung an. Sie war ambitioniert, doch anfangs zugegebenermaßen recht ahnungslos gewesen. Neutrale Kleidung, die sie tragen sollte, sein für ihre Begriffe Schwarz und Weiß gewesen. „Aber das ist Beutetier-Kleidung. Das ist also das Blödeste, was man machen kann“, weiß sie jetzt. Darüber hinaus lernte Gesa Neitzel Tierkunde, Spurenlesen, Navigation, sie musste stundenlange Buschmärsche abreißen und traf auf unzählige der gefährlichsten Tiere. „Ich habe bei Null angefangen und dem Mann mit dem Gewehr vertraut. Am Anfang war ich noch völlig überfordert.“

BuchtippDie 29-Jährige bestand mit Ach und Krach ihre erste Buschprüfung, doch ab da lief es richtig gut. Gesa Neitzel ist mittlerweile geprüfter Ranger. Über ihr großes Abenteuer hat sie ein Buch geschrieben: „Frühstück mit Elefanten“, weil die grauen Riesen einmal schon morgens im Camp aufkreuzten: „Der Elefant kam immer näher und näher. Einmal hat er ausgeschnaubt und ich habe den erdigen Geruch gerochen. Mein Herz ist fast stehengeblieben. Ich konnte nichts machen und hätte auch nicht wegrennen können.“ Mit wilden Tieren muss man im afrikanischen Busch immer rechnen. Gesa Neitzels Zuhause liegt jetzt eine 22-Stunden-Reise von Deutschland entfernt. Endstation Busch:; kein Telefon, kein Internet, kein Fernsehen. Dafür 36 Grad im Schatten, wilde Tiere ohne Zäune und ständig unter Adrenalin. Doch genau das reize sie: „Ich habe mir ein komplett neues Leben aufgebaut. Wenn ich jetzt an Berlin denke, frage ich mich, warum es so lange gedauert hat, bis ich hier war.“

Vor anderthalb Jahren lernte Gesa ihren Freund Frank kennen, der ebenfalls Safari-Guide ist. Anfangs arbeiteten die beiden als Team zusammen, bis mehr daraus wurde. Die große Deutsche war dem gebürtigen Südafrikaner mit australischen Wurzeln gleich aufgefallen. „Sie hat mich total beeindruckt“, sagt Frank Steenhuisen. „Und das tut sie immer noch. Sie weiß einfach alles. Sie macht das erst seit so kurzer Zeit und ist schon so gut!“

Für Gesa Neitzel gibt es vorerst kein Zurück mehr, sie plant mit Frank eine gemeinsame Zukunft als Safari-Guides in Südafrika. Statt mit der Straßenbahn zur Arbeit zu hetzen, einzukaufen und unentwegt E-Mails und Nachrichten zu checken, ist die 30-Jährige jetzt jeden Tag vier bis fünf Stunden in der Wildnis unterwegs. Für Gesa Neitzel die beste Entscheidung, die sie jemals getroffen hat: „Das hat etwas so Magisches. Ich kann nicht genug davon bekommen.“
FS Afrika

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Kerber setzt Talfahrt fort

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Angelique Kerber läuft in diesem Jahr weiter ihrer Galaform aus der Vorsaison hinterher. Die Weltranglistenzweite verlor ihr Auftaktmatch beim WTA-Turnier in Doha/Katar nach einem Auf und Ab gegen die Russin Daria Kassatkina überraschend mit 4:6, 6:0, 4:6. Für Kerber war es die bereits vierte Niederlage im achten Spiel in 2017.

Zweite Pleite gegen Kassatkina

Kassatkina, Nummer 32 im Ranking, scheint sich für Kerber zu einer Angstgegnerin zu entwickeln. Erst vor fünfeinhalb Wochen war die zweimalige Grand-Slam-Siegerin in ihrem Auftaktmatch in zwei Sätzen an der aufstrebenden 19-Jährigen gescheitert.

Im ersten Match 25 Tage nach ihrer glatten Niederlage im Achtelfinale der Australian Open gegen Coco Vandeweghe (USA) wirkte Kerber zunächst ungewohnt behäbig und leistete sich im ersten Satz viele leichte Fehler. Ihrem Trainer Torben Beltz signalisierte sie Atemprobleme.

Aufholjagd zu spät

Im zweiten Durchgang agierte die amtierende Sportlerin des Jahres dann druckvoller und war sichtlich bemüht, die Ballwechsel kurz zu halten. Im entscheidenden Satz fiel sie wieder in alte Muster zurück und geriet schnell mit 0:4 in Rückstand. Die folgende Aufholjagd kam zu spät.

Zugunsten der Vorbereitung auf die mit 776.000 Dollar dotierte Hartplatzveranstaltung im Wüstenstaat, wo sie vor drei Jahren ins Endspiel gekommen war, hatte Kerber extra auf einen Auftritt beim Fed-Cup-Spiel auf Hawaii gegen die USA (0:4) verzichtet. Bereits im vergangenen Jahr war Kerber in Doha als Topgesetzte in ihrem ersten Match gescheitert.

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