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Zwei deutsche Siege im EHF-Cup

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Die Füchse Berlin und die MT Melsungen haben auch ihre zweiten Gruppenspiele im Handball-EHF-Cup gewonnen. Berlin, Cup-Sieger von 2015, musste allerdings beim 33:31 (19:14) gegen den französischen Klub Saint-Raphael Var Handball vor allem in der zweiten Halbzeit Schwerstarbeit verrichten. Melsungen setzte sich 29:28 (15:14) bei den Riihimäki Cocks aus Finnland ebenfalls knapp durch.

Drux lässt Füchse jubeln

Mit dem Schlusspfiff erzielte Berlins Nationalspieler Paul Drux den Treffer zum Endstand. Zum Auftakt in der Gruppe A hatten die Füchse bei RD Riko Ribnica in Slowenien mit 25:20 gewonnen. Melsungen behielt in einer engen Partie kühlen Kopf und wahrte seine weiße Weste – zum Auftakt gegen Benfica Lissabon (32:22) hatten die Hessen deutlich weniger Mühe gehabt.

Die Spiele im Stenogramm:

Cocks Riihimäki/Finnland – MT Melsungen 28:29 (14:15)
Tore: Rönnberg (8), Bachko (5), Nenita (4), Novoselov (4), Lukyanchuk (3), Da Silva (2), Tamminen (2) für Riihimäki – Fahlgren (4), Rnic (4), Schneider (4), Boomhouwer (3), Golla (3), M. Müller (3), Sellin (3), Allendorf (2) P. Müller (2), Hänen (1) für Melsungen
Zuschauer: 579

Füchse Berlin – St. Raphael Handball/Frankreich 33:31 (19:14)
Tore: Lindberg (9), Plaza Jimenz (6), Drux (5), Elisson (5), Nenadic (5), Tönnesen (2), Reißky (1) für Berlin – Caucheteux (11), Jurka (5), Simicu (5), Stehlik (3), Karalek (2), Lynggard (2), Sarmiento Melian (2), Abily (1) für St. Raphael
Zuschauer: 4898

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Umstrittene Zusatzleistungen – Mediziner kritisieren Igel-System

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Viele Zusatzleistungen, die Patienten selbst zahlen müssen, nutzen nichts oder schaden sogar, bemängeln Krankenkassen und Hausärzte. Die Kassenärztliche Vereinigung widerspricht.
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Google und Facebook: Gezielte (Des)information

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Google und Facebook tun etwas gegen Terrorwerbung, Radikalisierung und Hetze im Netz. Dabei zeigt die eingesetzte Technik die Widersprüche ihres Geschäfts auf.
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Nach USR-Niederlage sollen Köpfe rollen: Giezendanner fährt Karrer an den Karren

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«Ich hoffe, dass Parmelin Ordnung in den Duro-Sumpf bringt.» Ulrich Giezendanner.

An der Spitze der Economiesuisse wird die Luft dünn: Eine Gruppe von Unternehmern fordert nach der Abstimmungsniederlage ein Köpferollen.

Nach der Niederlage bei der Unternehmenssteuerreform (USR) III müssen die Wirtschaftsvertreter heftige Kritik einstecken – allen voran der Dachverband Economiesuisse. Doch harte Worte sind nicht allen genug. Der SVP-Nationalrat und Unternehmer Ulrich Giezendanner (63) will, dass Präsident Heinz Karrer (57) und Direktorin Monika Rühl ihre Sessel räumen. «Es braucht nun ein reinigendes Gewitter», sagt Giezendanner in der «Schweiz am Sonntag».

Karrer und Rühl hätten ihm persönlich nichts angetan, hält der SVP-Politiker fest. «Doch sie haben ein Verliererimage – und eines der Profillosigkeit.» Giezendanner belässt es nicht bei der Economiesuisse-Spitze: Auch Valentin Vogt und Hans Hess, die Exponenten des Arbeitgeberverbands und Swissmem, nimmt er ins Visier. «Über diese Personen ist ebenfalls zu diskutieren», sagt er.

Eine «Geheimgruppe» will Karrer stürzen

Der Nationalrat geht nicht alleine in die Offensive. Er habe eine Gruppe von Unternehmern hinter sich, so Giezendanner. «Es handelt sich um fünf Personen aus CVP, FDP und SVP, die mich kontaktiert haben», sagt er. Sie wollten anonym bleiben, seien aber tief besorgt über die Bedeutungslosigkeit, in die sich die Wirtschaftsverbände hineinmanövriert hätten. Die Gruppe will Druck ausüben, um in erster Linie bei Economiesuisse personelle Wechsel für eine Erneuerung zu erreichen.

Bereits geistern Namen möglicher Präsidenten-Nachfolger herum. Jener von Peter Spuhler, aber auch andere. «Economiesuisse hat das staatspolitische Gewissen verloren», sagt SVP-Nationalrat Thomas Matter, der nicht zur «Geheimgruppe» gehört, zur «Schweiz am Sonntag». «Es wäre wünschenswert, dort Schweizer Unternehmer an der Spitze zu haben, bei denen dieses Gewissen noch vorhanden ist – wie etwa Alfred Schindler oder Michael Pieper.» (rey)

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6 bizarre Vorfälle, die sich während des Drehs der „Harry Potter“-Filme zutrugen

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Bizarre Vorfälle, die sich während des Drehs der Harry Potter-Filme zutrugen

Die Hamster-Beerdigung

Emma Watson Harry Potter und der Stein der Weisen
© Warner

Während der Dreharbeiten zu Harry Potter und der Stein der Weisen musste Emma Watson den Verlust ihres geliebten Hamsters Millie ertragen, der einem Herzinfarkt zum Opfer fiel. Die Verantwortlichen des Films taten alles in ihrer Macht stehende, um dem jungen Filmstar die Möglichkeit zu geben, sich von Millie anständig verabschieden zu können. Deswegen fertigte man einen kleinen Mahagoni-Sarg mit Samt-Auskleidung und einer kleinen Silber-Plakette inklusive einer Millie-Gravur an.

Die herzzerreißende Geschichte offenbarte Emma Watson selbst, als ihr 2014 der Bafta Award als British Artist of the Year verliehen wurde, den sie ihrem verstorbenen Hamster widmete.

Daniel Radcliffe wurde vor dem Ertrinken gerettet

Harry Potter Daniel Radcliffe
© Warner

Zumindest dachten dies die Taucher am Set der Unterwasserszenen für Harry Potter und der Feuerkelch. Die zweite Aufgabe des Trimagischen Turniers führte die Teilnehmer des Wettbewerbs bekanntlich auf den Grund des Sees von Hogwarts. Die entsprechenden Szenen wurden zwar in einem Wassertank und nicht in einem echten See gefilmt, doch die Gefahr, zu ertrinken, war dennoch ernst zu nehmen.

Dass alle Verantwortlichen sich dessen bewusst waren, merkte Hauptdarsteller Daniel Radcliffe am eigenen Leib. Bei einem Tauchgang kam er mit den Handzeichen durcheinander und gab fälschlicherweise das Signal für Mein Sauerstoff wird knapp, bringt mich sofort zur Oberfläche, obwohl er eigentlich nur sagen wollte, dass alles in Ordnung sei. Nach einem kurzen Schock bemerkten alle Beteiligten das Missverständnis und zum Glück blieb das der einzige Vorfall beim Dreh der Unterwasserszenen.

Hogwarts fing beim letzten Film Feuer

Hogwarts Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2
© Warner

In Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 kommt es zur großen Schlacht um Hogwarts, was auch während der Dreharbeiten für reichlich Zerstörung sorgte. Ein Pyro-Effekt lief nicht wie geplant ab, weswegen ein Set für Hogwarts in Flammen aufging. Zu der Zeit waren rund 100 Crewmitglieder anwesend, die den Vorfall glücklicherweise alle unbeschadet überstanden.

Ohnehin lief der Vorfall vergleichsweise glimpflich ab. Als ein Wagen der Feuerwehr am Unfallort eintraf, war der Brand bereits gelöscht worden. Die Schäden beliefen sich letztlich auf gut 100.000 britische Pfund Sterling und das Hauptset für Hogwarts kam ebenfalls nicht zu Schaden. Quellen meinten im Anschluss scherzhaft, dass die Pyrotechniker gezwungen wurden, 1.000 Mal Ich soll nicht Hogwarts niederbrennen mit der gefürchteten Feder von Dolores Umbridge zu schreiben.

Religiöse Proteste gegen Harry Potter

Daniel Radcliffe Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2
© Warner

Die Gloucester Cathedral diente in Der Stein der Weisen, Die Kammer des Schreckens und Der Halbblutprinz als Kulisse für die Zauberschule Hogwarts was einigen Anwohnern allerdings sauer aufstieß. Eine christliche Internetseite organisierte Proteste gegen die Entscheidung der englischen Kirche, Dreharbeiten in der Kathedrale zu erlauben. Wobei als Problem vor allem das Thema der Harry Potter-Filme benannt wurde.

Denn einen Film, der Hexerei gegenüber positiv eingestellt ist, ausgerechnet im Haus Gottes zu drehen, ging den religiösen Protestierenden dann doch zu weit. Zum Glück für den Dreh der Filme sah dies der Dekan der Gloucester Cathedral gänzlich anders und wies die Proteste als überzogen zurück. Seiner Meinung nach sei Harry Potter eine wunderbare Geschichte für Kinder, die hier einiges lernen können.

Der witzigste Harry Potter-Charakter war nie zu sehen

Rik Mayall Peeves Harry Potter The Young Ones
© BBC

Die treuen Buchleser bedauern noch heute, dass Peeves, der Poltergeist, es nie in die Harry Potter-Filme schaffte. Dabei wurde mit Rik Mayall sogar ein Schauspieler für den Part gecastet, der auch entsprechende Szenen als Peeves aufnahm. Und offensichtlich war er so lustig, dass die Kinder am Set nicht aufhören konnten, zu lachen. Rik Mayall musste seine Dialogzeilen mit dem Rücken zu den Kindern drehen. Sie lachten weiterhin. Dann sollte er sie vom anderen Ende des Raumes aus sagen. Das Lachen hörte immer noch nicht auf.

Letztlich schaffte es die offensichtlich überzeugende Darbietung aber überhaupt nicht in den Film. Schuld war allerdings nicht das Dauerlachen der jüngeren Darsteller, sondern Regisseur Chris Columbus war mit dem Aussehen von Peeves schlicht nicht zufrieden. Mayall traute sich übrigens nicht, seinen Kindern zu sagen, dass er aus dem Film geschnitten wurde. Nachdem sie den ersten Teil gesehen hatte, kamen sie nach Hause und meinten zu ihrem Vater lediglich, dass er verdammt gutes Make-Up getragen habe. Sie dachten, er hätte Hagrid gespielt. Wir hoffen, dass Rik Mayall seinen Kindern inzwischen die Wahrheit gesagt hat.

Das Casting für Harry Potter war perfekt

Harry Potter Ron Hermine Der Gefangene von Askaban
© Warner

Als die drei Hauptdarsteller für Harry Potter und der Stein der Weisen gesucht wurden, lastete auf den Casting-Verantwortlichen ein immenser Druck. Sie mussten nämlich nicht nur Darsteller finden, die jetzt zu den Rollen passen und in einem Multi-Millionen-Dollar-Film überzeugen, sondern diese Charaktere am besten auch über die nächsten Jahre und Filme spielen können. Die Geschichte zeigt, dass die Aufgabe mit Bravour gemeistert wurde und besonders eine Anekdote unterstreicht dies.

Für Harry Potter und der Gefangene von Askaban kam Alfonso Cuarón als Regisseur zur Reihe, der seinen drei Hauptdarstellern die Aufgabe gab, einen Aufsatz über ihren jeweiligen Charakter zu schreiben, um sich besser mit ihm auseinander zu setzen. Emma Watson reichte 16 Seiten ein, Daniel Radcliffe eine und Rupert Grint schrieb überhaupt nichts. Genau so, wie man es von Hermine, Harry und Ron eben erwarten würde.

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Story – Wanduhr mit schwebender Kugel als Uhrzeiger

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Mit Story möchten wir euch eine weitere Wanduhr vorstellen, die sich genauso stylisch und modern als Blickfang entpuppt wie auch die bereits von uns vorgestellte Ferrolic und Arachnophobia. Bei Story handelt es sich um eine Wanduhr, die ihre Uhrzeit nicht nur zentral als LED-Anzeige darstellt, sondern auch mit einer wandernden Magnetkugel auf der Front. Das Besondere – sie schwebt über der aus Holz gefertigten Uhr.

wanduhr story

Die Designer-Wanduhr Story ist einfach beschrieben ein rundes Stock Holz, das an der Wand befestigt wird. Doch betrachtet man die Uhr etwas genauer, fällt schnell die silberne Kugel auf, die über der Holzbasis zu schweben scheint – das sieht nicht nur so aus, sondern die Kugel schwebt wirklich! Mit einem starken Magneten, der unter der Holzscheibe installiert wurde, wird die Kugel auf Position gehalten. Der Magnet im Inneren bewegt sich in der festgelegten Geschwindigkeit, wo wir auch schon beim nächsten Feature wären.

Smartphone-gesteuerte Wanduhr „Story“

Nicht nur als Blickfang ist die Story-Uhr zweckerfüllend, sondern auch in puncto Funktionen kann sie überzeugen. So kann man die Uhr mit dem Smartphone steuern und ein Intervall festlegen, das die Uhr visualisieren soll. So startet die Uhr stets oben, wo normale Uhren die Zwölf stehen haben. Nun kann man sich entscheiden welchen Zeitraum die Uhr mit einer Umrundung darstellen soll. Beispielsweise, wie andere Uhren, zwölf Stunden, oder aber die Kugel dient als Minutenzeiger. Ebenso kann man eine Umrundung mit einem Jahr gleichsetzen – so entspricht die Position der Ziffer „6“ dem Monat Juni.

Auch die Zeit zu anstehenden Ereignissen wie die Geburt des Kindes oder der kommende Urlaub können mit der Uhr visualisiert werden. Doch wie wird dann überhaupt die aktuelle Uhrzeit des Tages angezeigt? Ganz einfach. Mit einer eingebauten LED-Anzeige, die sich unter der dünnen Holzschicht befindet und durchscheint, sobald sich etwas im Raum bewegt. In Story arbeitet nämlich ein Bewegungssensor und zeigt immer dann die aktuelle Uhrzeit plus Datum an, sobald sich jemand im Raum hin und her bewegt oder man kurz mit der Hand winkt, um die Zeit abzulesen.

story designeruhr magnet

magnetuhr design

Ebenso praktisch ist das rückseitige LED-Licht, das die Wand beleuchtet. So kann man mit der passenden Story-App die Uhr ansteuern und beispielsweise Mond-Phasen festlegen, Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang visualisieren oder man zeigt die aktuelle Außentemperatur mit einer entsprechenden Farbe an. So strahlen einem im Sommer warme Töne wie gelb oder rot über die Wand ins Auge und im Winter kalte Farben wie zum Beispiel Blautöne.

Story auf Kickstarter kaufen

Ebenso kann man Story auch auf einer speziellen Plattform befestigen, die die Uhr in eine 60 Grad Position bringt. Auf einem Regal oder auf einer Sidebar macht die Uhr auch eine sehr gute Figur. Verschiedene Holzarten sind verfügbar; So kann man zwischen dunklerem und hellerem Holz wählen. Für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Die innovative Idee und das schlichte aber dennoch moderne Design lässt sich das Unternehmen hinter Story auch bezahlen. Die Preise starten ab rund 380 Euro. Das Projekt läuft noch bis zum 1. April 2017 auf Kickstarter und kann dort unterstützt werden.

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Heidfeld enttäuscht – Buemi feiert Hattrick

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Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld (Mönchengladbach/Mahindra) hat im dritten Saisonlauf der Elektro-Motorsportserie Formel E die Punkteränge verfehlt. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires kam der von Position zwölf gestartete 39-Jährige nach einer Durchfahrtsstrafe nicht über den 15. Platz hinaus. Bester Deutscher war Daniel Abt (Kempten/Abt), der als Siebter ins Ziel kam.

Gefeierter Mann des Tages aber war der Schweizer Titelverteidiger Sebastien Buemi (Renault), der zum dritten Mal in Serie triumphierte. „Ich hatte ein großartiges Auto“, sagte Buemi. Zweiter wurde Jean-Eric Vergne (Frankreich/Techeetah) vor dem von der Pole gestarteten Brasilianer Lucas di Grassi (Abt). Der ehemalige DTM-Fahrer Maro Engel (München/Venturi) belegte nach technischen Problemen nur den 19. Rang.

Argentinien war das vierte von zwölf Rennen, die in den Innenstädten von zehn Metropolen ausgetragen werden. In New York (15./16. Juli 2017) sowie beim Saisonfinale in Montreal (29./30. Juli 2017) wird jeweils zweimal gefahren. In Berlin macht die Formel E am 10. Juni bereits zum dritten Mal Station. Das nächste Rennen wird am 1. April in Mexiko-Stadt ausgetragen. 

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Krimi-Check: Mord und Frohsinn – so wird der Karnevals-„Tatort“

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Worum geht’s in diesem „Tatort“?

Zu Beginn stürzt sich die 17-jährige Evelyn Pösel von einer Brücke in den Rhein. Sie war Tänzerin bei der Karnevalsgruppe „De Jecke Aape“ („Die verrückten Affen“). Kurz darauf ist auch ihrer Trainerin Elke Schetter tot. Ein Mordmotiv hätten viele. Zum Beispiel die Eltern von Evelyn – denn Schetter hat ihre Tochter eiskalt abserviert und aus der Tanzgruppe gedrängt. Oder die Tänzerinnen, die von ihr bis zur Verzweiflung getriezt wurden. Vor allem der cholerische Vereinspräsident Günther Kowatsch (Herbert Knaup) ist verdächtig, der mit der Arbeit der Tanztrainerin unzufrieden war und deswegen ständig mit ihr aneinander geriet. Doch wem ist tatsächlich ein Mord zuzutrauen? 

Warum lohnt sich der Krimi?

Dass vermeintlich leichte Unterhaltung oft das Produkt harter Arbeit ist, wird gerne vergessen. Das gilt auch für Karnevalsveranstaltungen. Büttenredner, Bands und Tanzgruppen trainieren oft monatelange auf die fünfte Jahreszeit hin. Der Köln-„Tatort“ zeigt, welchem Druck Karnevalisten ausgesetzt sind. Das wird meisterhaft verdeutlicht an der Figur von Rainer Pösel (Tristan Seith), der mit seinen Ambitionen mitverantwortlich ist für den Suizid seiner Tochter und der aus alledem nichts gelernt hat: Er triezt seinen humoristisch gänzlich unbegabten Sohn zu einer Karriere als Büttenredner – worunter dieser sehr leidet.

Was stört?

Ein dominanter Vereinspräsident, eine kaltherzige Tanzlehrerin, zickige Tänzerinnen und überehrgeizige Eltern – viele Figuren in diesem „Tatort“ werden arg holzschnittartig gezeichnet. Etwas mehr Differenzierung und Dreidimensionalität hätte das Drehbuch von Jürgen Werner noch besser gemacht.

Die Kommissare?

Das Thema Karneval wird hier auch auf der privaten Ebene weitergespielt: Während sich Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) als Karnevals-Hasser outet, sucht Freddy Schenk (Dietmar Bär) fieberhaft ein Karnevalskostüm für seine Enkelin. Dabei ist ihm der Lebensgefährte seines Assistenten Tobias Reisser (Patrick Abozen) behilflich. Dass der jedoch seinen Partner auf dem Polizeirevier küsst, stellt Freddys Toleranz auf eine harte Probe. Und zeigt, dass das Motto der rheinischen Toleranz – „Jede Jeck is anders“ – noch lange nicht für jede Gruppe gilt.

„Tatort“ ein- oder ausschalten?

Eine Woche später wäre vom Timing noch besser, doch auch so passt die Folge perfekt in die Zeit. Deshalb: unbedingt einschalten.

Tatort Wissen für Angeber 19.30

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Kraftakt Kinderwunschbehandlung

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Franziska Ferber und ihr Mann haben sich viele Jahre lang ein Kind gewünscht. Doch es klappte nicht. Heute hilft sie als Coach Paaren, die dasselbe erlebt haben. Ein Gespräch.
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Bamberg holt Pokal nach Zittersieg

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Glücksbringer Dennis Schröder lag goldrichtig: Wie vom deutschen NBA-Profi vorhergesagt hat Meister Brose Bamberg zum fünften Mal den Pokal gewonnen und damit die Chance auf das erste Double unter Trainer Andrea Trinchieri.

Beim Top Four der Basketball Bundesliga (BBL) in Berlin setzten sich die Franken im Finale 74:71 (45:36) gegen den FC Bayern durch, die Münchner müssen damit weiter auf den zweiten Erfolg im Wettbewerb nach 1968 warten.

Theis lobt Chemie im Team

„Das war super Werbung für den Basketballsport. Es war ein spannendes Finale mit dem glücklicheren Ende für uns“, sagte Bambergs Daniel Theis, der den Zusammenhalt in seiner Mannschaft als großen Vorteil ausmachte, bei Pro7MAXX: „Wir sind eine große Familie und haben einfach eine tolle Chemie im Team.“

Auf der Gegenseite zeigte sich Danilo Barthel als fairer Verlierer: „Es ist sehr bitter, dass es nicht ganz gereicht hat. Aber Bamberg hat das am Ende gut runtergespielt, sie haben verdient gewonnen.“

Brose Bamberg hatte von 2010 bis 2012 dreimal nacheinander Pokal und Meisterschaft gewonnen, seitdem gelang das Kunststück nicht mehr. Durch den Erfolg in der Arena am Ostbahnhof ist zumindest Teil eins schon einmal erfüllt. Mit dem Italiener Trinchieri an der Seitenlinie holte der Klub im dritten Anlauf zum ersten Mal den Pott.

Bayerns Durststrecke hält an

Die Münchner um Klubboss Uli Hoeneß waren bei der Übergabe des Pokals wieder nur Zuschauer. Nach der bitteren Enttäuschung aus dem Vorjahr, als die Bayern in eigener Halle im Endspiel unglücklich an ALBA Berlin gescheitert waren (65:67), hatte das Team von Trainer Sasa Djordjevic am Samstag den Titelverteidiger im Halbfinale entthront, zum großen Wurf reichte es nicht. Seit der Rückkehr in die Bundesliga vor sechs Jahren steht für den FCBB nach wie vor nur der Meistertitel von 2014 zu Buche.

„Bamberg macht’s. Ich denke, die sind sehr stark dieses Jahr“, hatte Schröder mit Blick auf das Endspiel gesagt. Der Profi von den Atlanta Hawks, der die kurze Pause in der NBA wegen des Allstar-Games für einen Abstecher in die Heimat nutzte, drückte dem Bamberger Team um seinen guten Freund und Nationalmannschaftskollegen Daniel Theis auf der Tribüne die Daumen – allerdings erst ab der zweiten Hälfte.

Bambergs Strelnieks muss verletzt raus

Beim 25. Top-Four-Finale waren die Franken zunächst die bessere Mannschaft. Auch ohne seinen bis dahin besten Werfer Janis Strelnieks, der wegen einer Schulterverletzung früh in die Kabine musste, zwang der Meister den Gegner zu Fehlern und Fouls. Der Vorsprung wuchs und war kurz vor der Pause zweistellig (41:31/19. Minute).

Vor den Augen von Hoeneß, der nach dem Bundesligaspiel der Fußballer bei Hertha BSC (1:1) in Berlin geblieben war, kamen die Bayern gut aus der Kabine.

Dramatische Schlussphase

Bamberg, das am Vortag Außenseiter MHP Riesen Ludwigsburg ausgeschaltet hatte (85:78), ließ München wieder herankommen und konnte sich nicht mehr absetzen. Bis zum Schluss blieb alles offen, sechs Sekunden vor dem Ende rettete Nicolo Melli Bamberg mit einem Block, die Bayern hatten nach Punkten durch Darius Miller keine Antwort mehr. Fabien Causeur (18 Punkte) und Theis (17) waren Garanten des Bamberger Erfolges. Topscorer der Bayern war Nick Johnson (13).

ALBA, das mit dem Halbfinalaus die Chance verpasst hatte, durch seinen zehnten Pokalerfolg mit Rekordsieger Bayer Leverkusen gleichzuziehen, gewann das Spiel um Platz drei 84:70 (43:41) gegen Ludwigsburg. Ein schwacher Trost, wettbewerbsübergreifend war es aber immerhin der erste Sieg nach sechs Niederlagen seit Monatsbeginn.

Das Spiel im Stenogramm: 

Bayern München – Brose Bamberg 71:74 (36:45)
Beste Werfer: Johnson (13), Redding (11), Barthel (10) für München – Causeur (18), Theis (17) für Bamberg
Zuschauer: 10.511

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