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Blümel zu Corona-Hilfen: „Es ist noch Geld da“

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© Kurier/Jeff Mangione

Blümel zu Corona-Hilfen: „Es ist noch Geld da“

Der ÖVP-Finanzminister will keine Sparpakete zur Sanierung des heimischen Budgets, kritisiert schlechte Ideen auf EU-Ebene und verrät, was seine Tochter mit Corona zu tun hat.

von Johanna Hager, Michael Hammerl

KURIER: Wir sind im 9. Monat der Pandemie. Bereuen Sie den Satz: „Koste es, was es wolle“?

Gernot Blümel: Nein, weil er zum damaligen Zeitpunkt völlig richtig war. Solange die Krise dauert, müssen wir so viele Arbeitsplätze und Unternehmen wie möglich retten. Die Krise ist kein Dauerzustand, daher dürfen auch die Hilfen kein Dauerzustand sein. Unter dem Deckmantel der Krise wird von mancher Seite versucht, schlechte Ideen von früher umzusetzen und die Krise zur permanenten Situation zu erklären.

Welche schlechten Ideen meinen Sie?

Auf europäischer Ebene gibt es zum Beispiel die Diskussion, ob es die Stabilitäts- und Wachstumskriterien braucht. Eindeutig: Ja! In Europa muss im nächsten halben Jahr eine Diskussion darüber beginnen, wie wir Schritt für Schritt zurückkommen zu den guten Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts. Wenn die Krise vorbei ist, dann müssen auch die Hilfen sukzessive auslaufen und die Budgetkonsolidierungen Schritt für Schritt beginnen. Warum? Die nächste Krise kommt bestimmt.

Die jetzige Krise hat wann begonnen und wird wann enden?

Begonnen hat die Krise vor neun Monaten – sie ist so alt wie meine Tochter, die Anfang März zur Welt kam. Die Krise wird dauern bis wir das Virus mit der Impfung besiegt haben. Bis dahin müssen wir alles tun, um weitere Einschränkungen 2021 zu verhindern. Das gelindeste Mittel dafür sind die Massentests – sowohl gesundheitspolitisch als auch volkswirtschaftlich.

„Das gelindeste Mittel dafür sind die Massentests.“

© Bild: Kurier/Jeff Mangione

Der Fixkostenzuschuss wurde bis Juni verlängert. Möglich, dass auch Härtefall-Fonds und Kurzarbeit über den März hinaus verlängert werden?

Solange wir nicht wissen, wann die Pandemie eingedämmt sein wird, solange kann ich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Die Steuerstundungen laufen im März aus, danach kann in Raten bezahlt werden. Zu einer normalen Budgetplanung kommen wir wohl erst 2022.

Trotz Steuerstundungen in Raten droht ab April ein Anstieg der Insolvenzen. Mit wie viel Pleiten rechnen Sie?

Wir hatten heuer rund 40 Prozent weniger Insolvenzen als im Vorjahr, es wird 2021 wahrscheinlich einen Nachzieheffekt geben. Wir versuchen, Vergleiche mit den letzten Krisen wie der Finanz- und Dotcom-Krise in unsere Berechnungen einzubeziehen. Es ist schwer, das hochzurechnen. Die Zahlen jetzt zeigen uns jedenfalls, dass die Hilfsmaßnahmen wirken. Ziel war es, Unternehmen, die vor der Krise gesund waren, durch die Krise zu begleiten, um nach der Pandemie möglichst schnell einen volkswirtschaftlichen Rebound-Effekt zu erzielen.

Wie viel ist von dem 50 Milliarden Euro schweren Hilfspaket noch übrig?

Das kommt darauf an, wie Sie rechnen. Da in den 50 Milliarden auch Steuerreduktionen enthalten sind, kann die Rechnung unterschiedlich ausfallen. Die Steuersenkungen wurden teils schon 2020 in Anspruch genommen, teils passiert das erst. Gegengerechnet werden muss auch die Senkung der ersten Lohnsteuerklassen und die Möglichkeit der degressiven Abschreibung. Wir haben knapp 29 Milliarden Euro rechtsverbindlich zugesagt beziehungsweise sind diese Summen bereits geflossen. Darin enthalten sind nicht nur Ausgaben, sondern auch die Garantien und Stundungen. Es ist also noch Geld da.

„Es gilt das Regierungsprogramm.“

© Bild: Kurier/Jeff Mangione

Der Tourismus liegt de facto brach. Wie kann die Branche wieder aus dem Winterschlaf, um es euphemistisch auszudrücken, erwachen?

Wir sind stärker betroffen als andere Länder, mit denen wir verglichen werden. Italien und Spanien sind weniger vom Tourismus abhängig als wir. Nur das BIP von Kroatien, Zypern, Griechenland und Portugal hängt stärker vom Tourismus ab als jenes von Österreich. 15 Prozent des BIP und 16 Prozent der Beschäftigung in Österreich hängen vom Tourismus ab. Im zweiten Lockdown sind die wirtschaftlichen Auswirkungen allerdings geringer ausgefallen als im ersten.

Angesichts von 500.000 Arbeitslosen ist immer wieder von verschärften Zumutbarkeitsregeln die Rede, um mehr Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen …

Es gilt das Regierungsprogramm. Die Pandemie hat uns dazu gedrängt, viele Maßnahmen über das Regierungsprogramm hinaus zu ergreifen, doch diese müssen gemeinsam beschlossen werden.

Vizekanzler Werner Kogler hat im KURIER-Interview angekündigt, dass im Herbst 2021 eine CO2-Bepreisung beschlossen wird, die ab 2022 gelten soll. Wie wird sie aussehen?

Die Frage ist, wie man die bereits vorhandenen CO2-Steuern in Österreich bewertet. Was zählt man dazu? Im Verkehr sind wir mit NoVA, Kfz-Steuer, Sprit und Vignette schon sehr gut unterwegs. Wenn man aber zum Beispiel das Heizöl verteuert, wäre das sozial für viele Haushalte eine Katastrophe.

„Der Weg zu einer Senkung der Schuldenquote führt aus meiner Sicht über Wachstum.“

© Bild: Kurier/Jeff Mangione

Die Sparquote ist heuer auf 14 Prozent gestiegen – trotz Nullzinsen fürs Sparbuch. Gleichzeitig haben wir Unternehmen, die eine sehr geringe Eigenkapitalquote haben. Kann es bedingt durch Corona schneller zu Entscheidungen kommen, wie man Geld vom Sparkonto in die Wirtschaft bringt?

Ich gehe davon aus, dass der Großteil des Geldes auf klassischen Sparbüchern liegt. Das hat den Nachteil, dass die Zinsen niedrig sind. Volkswirtschaftlich hat es mittelfristig den Vorteil, dass dieses Geld wieder in den Konsum fließt. Das passiert, wenn Optimismus und Konsumfreude zurückkommen. Zudem stellt sich die Frage, wie man generell in Österreich mit der Altersvorsorge umgeht. Deshalb haben wir im Regierungsprogramm vereinbart, dass wir eine Behaltefrist für Wertpapiere wollen. Falls die Frist überschritten ist, sollen keine Kapitalertragssteuern anfallen. Das soll ein Anreiz sein, damit die Menschen statt auf das Sparbuch auf Unternehmensanteile setzen.

Sie müssen irgendwann das Budget konsolidieren. Wo kommt das Geld, das jetzt ausgegeben wurde, her?

Aktuell kommt das Geld von den Kapitalmärkten. Da haben wir eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Wir verschulden uns massiv. Die gute: Wir machen das zu sehr, sehr günstigen Konditionen. Ein Grund dafür ist, dass wir in den letzten Jahren eine solide Haushaltspolitik gemacht haben.

Woher kommt das Geld in Zukunft?

Sobald absehbar ist, dass die Pandemie vorbei ist, müssen wir langsam zu einer Normalisierung kommen. Wir können aber nicht von heute auf morgen sagen: Cut, jetzt gibt es wieder die Politik von davor. Der Weg zu einer Senkung der Schuldenquote führt aus meiner Sicht über Wachstum – nicht über Einsparungen oder massive Steuererhöhungen. Wir haben es die letzten Jahre geschafft, durch eine solide Standortpolitik die Schuldenquote von 85 auf 70 Prozent runterzubringen. Und das ist auch der Weg für die Zukunft.

Blümel im KURIER-Interview

© Bild: Kurier/Jeff Mangione

Zur Person: Gernot Blümel

Kurze Biografie
Gernot Blümel (39) ist in Wien geboren und in Moosbrunn (NÖ) aufgewachsen. Ex-Vizekanzler Michael Spindelegger war sein politischer Förderer.

Schnelle Karriere
Wurde 2013 überraschend Generalsekretär der ÖVP. Seit 2016 ist er Wiener Landesparteiobmann, seit 2019 Finanzminister.

Tiefrote Zahlen
Mit seinem ersten Budget schreibt er – aufgrund der Pandemie – tiefrote Zahlen. Um 7,3 bis 7,5 Prozent dürfte die Wirtschaftsleistung heuer einbrechen.

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Sie hat im Kanton Zug die erste Corona-Impfung gebracht

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Endlich gehts mit Impfen los!
Sie ist der Corona-Engel von Zug!

Die designierte Kantonsapothekerin Simone Schwerzmann brachte die ersten Impfstofflieferung in den Kanton Zug. In einem Pflegeheim wurde zum ersten Mal geimpft. Die Hoffnungen sind gross.

Monatelang haben wir darauf gewartet! Heute geht es endlich los mit den Impfungen gegen das fies Corona-Virus. Im Kanton Luzern, in Appenzell Innerrhoden und im Kanton Zug. «Im Kanton Zug wurden heute die ersten Personen gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfaktivitäten sind reibungslos gestartet und liefern erste Erkenntnisse und Erfahrungen. Da die Impfdosen momentan nur in einer kleinen Stückzahl verfügbar sind, kann man nur von Einzelimpfungen sprechen.»

Der eigentliche Impfstart wird im Kanton Zug anfangs Januar erfolgen. Dann nehmen Impfzentrum und die mobile Impfequipe ihren Betrieb auf, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Zweite Lieferung ans Kantonsspital

Gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sollen besonders gefährdete Personen prioritär Zugang zum Impfstoff erhalten, weshalb die ersten Impfstoffdosen des Kantons Zug direkt in ein Pflegeheim geliefert wurden. Durchgeführt wurden die Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Heimarzt.

Anlieferung, Vorbereitung und Verabreichung des Impfstoffs haben reibungslos funktioniert. Die ersten Erkenntnisse und Erfahrungen sind positiv und wertvoll für den eigentlichen Impfstart im Januar. Eine zweite Lieferung ging an das Zuger Kantonsspital.

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Flensburg festigt Tabellenführung

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Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt gibt sich in der Handball-Bundesliga keine Blöße, während Leipzig eine überraschende Niederlage kassiert.

Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt hat sich in der Bundesliga keine Blöße gegeben.

Das Team von Trainer Maik Machulla gewann gegen den HC Erlangen souverän 33:23 (18:12) und hat nun 23:3 Punkte auf dem Konto.

Bester Werfer der Flensburger, die sich schon früh absetzten und nie in Gefahr gerieten, war Hampus Wanne mit acht Treffern. Am Mittwoch kommt es zum Topspiel zwischen den Verfolgern Rhein-Neckar Löwen (21:5) und THW Kiel (20:2). (Tabelle der Handball-Bundesliga)

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DHfK verliert gegen Minden – Coronafälle bei Melsungen

Die DHfK Leipzig kassierte dagegen eine Niederlage. Die Sachsen verloren beim TSV GWD Minden 20:23 (10:13) und mussten mit 17:11 Punkten den SC Magdeburg (17:9) auf Platz fünf vorbeiziehen lassen. Der SCM trennte sich von der HSG Wetzlar 24:24 (12:10). 

Keinen Sieger gab es im Kellerduell zwischen Schlusslicht HSC 2000 Coburg und den Eulen Ludwigshafen. Beim 23:23 (13:13) sicherten sich die Gastgeber aber immerhin ihren dritten Punkt der Saison. 

Das Duell zwischen der MT Melsungen und dem TVB Stuttgart wurde wegen drei Coronafällen bei den Gastgebern, darunter auch die für die WM nominierten Nationalspieler Silvio Heinevetter und Timo Kastening, verlegt. (Ergebnisse und Spielplan der HBL)

Die Spiele im Stenogramm: 

SG Flensburg-Handewitt – HC Erlangen 33:23 (18:12)
Tore: Wanne (7/5), Golla (6), Steinhauser (5), Larsen (4), Rod (3), Gottfridsson (2), Sikosek (2), Svan (1/1), Sogard (1), Jondal (1), Holpert (1) für Flensburg – Metzner (6), Marschall (4), Kellner (3), Iviv (3/3) Bissel (2), Schäffer (1), Oevrby (1), Link (1), Firnhaber (1), Olsson (1) für Erlangen
Zuschauer: keine

TSV GWD Minden – DHfK Leipzig 23:20 (13:10)
Tore: Korte (8/2), Richtzenhain (5), Pehlivan (3), Strakeljahn (2), Knorr (2), Thiele (1), Staar (1), Rambo (1) für Minden – Weber (6/2), Binder (5), Krzikalla (3/2), Gebala (2), Mamic (2), Milosevic (1), Larsen (1) für Leipzig
Zuschauer: keine

HSC 2000 Coburg – Die Eulen Ludwigshafen 23:23 (13:13)
Tore: Varvne (7), Billek (6/3), Grozdanic (4/3), Zeman (2), Neuhold (2), Kurch (1), Zetterman (1) für Coburg – Mappes (7), Durak (5/4), Wagner (4), Valiullin (4), Haider (2), Scholz (1) für Ludwigshafen
Zuschauer: keine

HSG Wetzlar – SC Magdeburg 24:24 (10:12)
Tore: Holst (8/5), Lindskog (7), Rubin (4), Cavor (4), Björnsen (1) für Wetzlar – Magnusson (6/1), Mertens (4), Hornke (4/4), Pettersson (3), O’Sullivan (3), Musa (2), Preuss (1), Bezjak (1) für Magdeburg
Zuschauer: keine

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Russland geht gegen „Zensur“ bei Facebook, Twitter und YouTube vor

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Aus Ärger über die Sperrung von Inhalten russischer Staatssender hat das Parlament in Moskau nun „Zensur“ bei Youtube, Twitter, Facebook und anderen Netzwerken verboten. Zuvor hatten Telekommunikationsbehörden in Moskau eine Diskriminierung russischer Inhalte im Netz beklagt.

Eine Brille Liegt auf einem Tablet über einem Browser mit der Facebook Annmeldeseite. (Foto: dpa)
Foto: Uli Deck

Lesen Sie in diesem Artikel:

  • Welches Gesetz gegen Zensur in den sozialen Medien verabschiedet wurde
  • Welche Vorwürfe Russland YouTube, Facebook & Co. macht
  • Was Human Rights Watch und Amnesty International Russland vorwerfen

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Formel-E-Auftaktrennen verschoben

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Der Saisonstart in der Elektro-Rennserie Formel E verzögert sich. Die beiden Läufe in Santiago de Chile werden verschoben.

Der Saisonstart in der Elektro-Rennserie Formel E verzögert sich. Die beiden Läufe in Santiago de Chile, die für den 16. und 17. Januar geplant waren, werden verschoben. Das teilten die Organisatoren der Meisterschaft am Mittwoch mit. Geplant sei, die beiden Rennen „spätestens im ersten Quartal 2021“ neu zu terminieren.

Chile hatte am Sonntag die Aussetzung von Flügen aus Großbritannien wegen des Auftretens einer neuen Variante des Coronavirus in diesem Land angekündigt, mehrere Formel-E-Teams sind auf der Insel ansässig.

Die Formel E soll nun am 26. und 27. Februar in Diriyah/Saudi-Arabien in ihre siebte Saison starten. Allerdings hat das Golf-Königreich internationale Flüge ausgesetzt und den See- und Landzugang zu seinem Territorium gesperrt.

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Nach der Veröffentlichung des Rennkalenders mit 14 ePrix im vergangenen Juni hatte die Formel E darauf hingewiesen, dass das Programm überarbeitet und bestätigt werden würde, „wenn sich die neue Coronavirus-Pandemie entwickelt“, wobei „Anfang 2021“ als Zeitpunkt hierfür vorgesehen war.

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Kerber denkt über Karriereende nach

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Angelique Kerber befindet sich in einer quälend langen Vorbereitungsphase auf das nächste große Turnier. Die Zeit ohne Tennis lässt sie nachdenklich werden.

Seit Ende September hat Angelique Kerber schon kein Turnier mehr bestritten. 

Und wie viele große Tennis-Events für die deutsche Nummer eins noch dazu kommen ist nicht klar. Denn die 32-Jährige hat bereits über das Karriereende nachgedacht, wie sie selbst zugibt. 

Auf die Frage, ob sie 2021 ihre letzte Saison spielt, erklärte Kerber im Interview mit der dpa: „Das will ich jetzt noch nicht so konkret sagen. Ich habe den Gedanken erst mal weggeschoben. Aber wenn man schon mal daran gedacht hat, kann man es auch nicht löschen.“ 

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Wenn der Zeitpunkt kommt, „werde ich es irgendwann spüren. Die Entscheidung werde ich ganz alleine für mich treffen. Wer mich kennt, weiß, wenn ich eine solche Entscheidung treffe, ist sie ganz genau überlegt.“ Im Oktober hatte bereits Kerbers Weggefährtin und Altersgenossin Julia Görges ihren Rücktritt erklärt, auch bei Andrea Petkovic stehen entsprechende Gedanken im Raum.

Vor allem die neuen Herausforderungen in Pandemie-Zeiten hätten sie zu Nachdenken animiert: „Natürlich habe ich mir auch meine Gedanken gemacht in der Coronazeit, und das Leben abseits der Tour zu schätzen gelernt. Die Gedanken sind natürlich da. Ich vertraue aber voll auf mein Herz und mein Gefühl.“ 

Sie wolle beim Tennis bleiben, solange sie Leistung bringen könne und Spaß habe. Derzeit bereitet sich Kerber auf die Australian Open vor, die auf den Februar verschoben werden mussten. „Meine neue Saison beginnt in Australien. Ich werde auf jeden Fall die Australian Open und das Turnier davor in Melbourne spielen.“ Dafür werde sie auch eine zweiwöchige Quarantäne in Kauf nehmen. 

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Davies‘ große Vorbilder bei Bayern

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Alphonso Davies steht in der Welt-Elf des Jahres. Der Linksverteidiger der Bayern spricht im Zuge seiner Wahl über die Spieler, von denen er am meisten lernt.

Alphonso Davies wurde mit gerade einmal 20 Jahren als jüngster Spieler in die diesjährige FIFA FIFPro World 11 gewählt. Er setzte sich auf der Position des Linksverteidigers gegen Jordi Alba vom FC Barcelona und Andy Robertson vom FC Liverpool durch. 

„Das bedeutet mir viel“, verriet der Kanadier bundesliga.com „Von meinem persönlichen Standpunkt gibt es natürlich noch Fähigkeiten, die ich in meinem Spiel verbessern muss. Es gibt andere Linksverteidiger auf der Welt, die besser in manchen Dingen sind als ich. Aber mich als einen der besten Linksverteidiger der Welt bezeichnen zu können, ist fantastisch.“

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Davies mit starkem Comeback

Nachdem Davies zu Beginn der Saison viele Spiele mit einem Bänderriss im Sprunggelenk verpasste, war er rechtzeitig zum Spitzenspiel gegen Leverkusen wieder fit. Er bekam die Aufgabe, den formstarken Leon Bailey in Schach zu halten und meisterte diese mit Bravour. Bayern gewann das Spiel am Ende durch zwei kapitale Abwehrfehler der Werkself mit 2:1. (Tabelle der Bundesliga)

„Sie haben uns hoch gepresst, aber wir wussten, dass wir in der ersten Hälfte geduldig sein müssen“, erklärte Davies den Matchplan. „In der zweiten Hälfte haben wir mehr und mehr angefangen zu attackieren und ich bin glücklich, dass ‚Lewangoalski‘ wieder einen reinmachen konnte.“

Der frischgebackene Weltfußballer ist sowieso einer der Spieler beim FC Bayern, von dem Kanadas Fußballer des Jahres am meisten lernt. Und auch Welttorhüter Manuel Neuer beeindruckt ihn nachhaltig.

Davies: „Ich sauge einfach alles auf“

„Ich lerne viel von diesen beiden erfahrenen Spielern. Lewandowski ist aktuell der beste Spieler der Welt. Es ist fantastisch, von ihm zu lernen und Feedback zu bekommen“, schwärmte Davies. „Manuel Neuer ist ein Top-Torhüter. Ich sauge einfach alles auf und lerne von ihnen.“

Das nächste Spiel für den FC Bayern steht am dritten Januar gegen Mainz an. Nach ein paar erholsamen Weihnachtstagen startet der kanadische ‚Roadrunner‘ dann mit Vollgas in ein hoffentlich ähnlich erfolgreiches Jahr 2021. (Spielplan der Bundesliga)

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ALBA kassiert nächste Niederlage

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Der deutsche Meister ALBA Berlin muss in der EuroLeague die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Gegen Real Madrid gibt es nichts zu holen.

Der deutsche Meister ALBA Berlin hat in der EuroLeague die zweite Niederlage in Folge hinnehmen müssen.

Bei Real Madrid unterlag der Hauptstadtklub deutlich mit 62:91 (30:45) und bleibt damit in der unteren Tabellenhälfte stecken. (Tabelle der EuroLeague)

Für die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses war es bereits die neunte Niederlage im 15. Spiel.

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Beste Werfer für ALBA waren Maodo Lo und Luke Sikma mit jeweils 13 Punkten, bei den Spaniern war Walter Tavares am erfolgreichsten (16). (Spielplan und Ergebnisse der EuroLeague)

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