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Artikel-Schlagworte: „Kiel und Umgebung“

Fördewasser: Kennen Sie Olga Island?

Sie kennen Olga Island noch nicht? Ändern Sie das! Olga Island ist die Hauptperson in Kirsten Warschau´s Krimi “Fördewasser“. Eigenwillig und kreativ löst sie den Mord am Rosensee in Kiel. Das Buch ist spannend und gut geschrieben  – das gilt besonders für die lokalen Elemente, die nie aufgesetzt wirken und geschickt in die Handlung eingebunden sind.

Im Rahmen der Aktionswoche “Deutschland liest” findet am 06.11.09 um 20.00 Uhr (Zentralbücherei, Neues Rathaus) eine Lesung der Autorin statt. Ein “Muss” für jeden Krimi-Fan.

Flandernbunker in Kiel

Flandernbunker in Kiel-Wik

Südseite des Flandernbunkers

Im Zweiten Weltkrieg griffen alliierte Luftstreitkräfte 90mal Einrichtungen in der Stadt Kiel und dem unmittelbaren Umland an. Was das für die Menschen in Kiel bedeutete, ist für die heutige Nachkriegsgeneration nur schwer fassbar. Es ist ein Segen, im Frieden zu leben – aber es ist auch ein Verpflichtung, dieVergangenheit nicht einfach ruhen zu lassen und sich ihr zu stellen. Das hat sich der Verein “Mahnmal Kilian e.V.” zur Aufgabe gemacht.

Neben vielfältigen Aktivitäten betreut der Verein den Flandernbunker in Kiel. Der Flan­dern­bun­ker, der sich als ein kom­pak­ter, trut­zi­ger grau­er Be­ton­wür­fel prä­sen­tiert, soll als au­then­ti­sches ge­schicht­li­ches Mo­nu­ment im öf­f­ent­li­chen Raum er­hal­ten werden. Sein Cha­rak­ter als Schutz­bau zur Zeit des Zwei­ten Welt­kriegs springt ins Au­ge durch das Feh­len jeg­li­cher ver­schö­nern­der Zu­tat (z.B. Ver­klin­ke­rung) und die an den Durch­brü­chen sicht­ba­re enor­me Wand­stär­ke von über 2 Me­tern.

Ich hatte vor wenigen Tagen Gelegenheit, an einer Führung im Flandernbunker Kiel teilzunehmen. Die Kriegsruine ist ein Ort der Bildung und der Völkerverständigung. Das spürt man sofort. Der Flandernbunker ist Bil­dungs-​, Kul­tur-​ und Ge­denk­stät­te für die Be­su­cher und dient als Aus­gangs­punkt für an­schau­li­chen Ge­schichts­un­ter­richt. Als Rui­ne do­ku­men­tiert der Bun­ker Kriegs­wahn­sinn und Nie­der­la­ge zu­gleich.

Der Verein “Mahnmal Kilian” bietet regelmäßige Führungen an. Neben umfassenden Informationen vor Ort kommen auch Zeitzeugen zu Wort. So wird ein beeindruckendes und informatives Klima geschaffen.

Infos unter www.mahnmalkilian.de

Was würde GOOGLE tun?

Ein Kollege hat es mir empfohlen: Das Buch “Was würde Google tun?” von Jeff Jarvis. Jarvis, Blogger auf Buzzmachine.com, Professor an der New York University und seinerzeit Mitgründer von Entertainment Weekly, setzt sich umfassend mit dem Thema “Google” auseinander. Er versucht deutlich zu machen, warum Google so erfolgreich ist und was dort einfach anders läuft, als in den meisten anderen Unternehmen.

Das Buch ist ein “Muss” für Blogger und solche, die vielleicht noch nicht genau wissen, was “bloggen” eigentlich ist und welcher Nutzen damit verbunden sein kann.

Google wurde am 7. September 1998 gegründet, noch am selben Tag kam die erste Testversion des Programms auf den Markt und im selben Jahr ging die Suchmaschine offiziell ans Netz. Das Unternehmen beschreibt das eigene Bestreben wie folgt:

„Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.“

Google beschäftigte Ende Juni 2008 rund 20.000 Mitarbeiter. Google hat einen marktbeherrschenden Anteil an allen Suchanfragen im Internet (Stand 2005). Laut der Marktforschungsgruppe Millward Brown ist Google mit einem Wert von rund 86 Milliarden US-Dollar (54,5 Milliarden Euro) die teuerste Marke der Welt (Spiegel Online, 21. April 2008).

Jarvis ist Amerikaner. Das merkt der Leser auf jeder Seite. Er liebt Google förmlich und macht seine Sichtweisen an vielen Einzelbeispielen deutlich. Der mündige Europäer braucht da hier und da ein wenig Distanz – aber lesenswert ist es allemal. Besonders für Zeitgenossen, die sich mit Internet, Vertrieb, Kundenorientierung und Marketing beschäftigen. Sie wollen wissen, welche Chancen das Internet noch für Sie bereithält? Dann lesen Sie, was Google tun würde…

Restaurant Persepolis in Kiel mit schlechtem Service

Am 23.10.09 war ich mit meiner Partnerin im Persepolis essen. Zumindest haben wir es versucht. Aus dem Gutscheinbuch “Kiel” hatten wir die Anregung und uns auf einen schönen Abend gefreut. Leider ließ der Service dort erheblich zu wünschen übrig. Nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten (wir hatten reserviert…) tat sich zunächst nichts, dann weiter nichts und später immer noch nichts. Die vollkommen überforderte Servicekraft ging mehrmals wortlos an unserem Tisch vorbei. Keine Erklärung, keine Entschuldigung, einfach nichts. Es wurde nicht einmal ein Getränkewunsch entgegengenommen. Übrigens gehören wir zu den eher geduldigen Gästen und eine kurze, freundliche Erklärung hätte uns sicher zufrieden gestellt. Nach sage und schreibe 30 Minuten konnten wir die Speisekarten nahezu auswendig – aber das nützte nichts, denn eine Bestellung war immer noch nicht möglich. Unglaublich, aber leider war. Wir sind dann gegangen und haben in einem anderen Restaurant gegessen.

Mein Fazit: Schlechter Service, schlechte Kundenorientierung, geringe Wertschätzung gegenüber den Gästen… Schade!

rundumkiel
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