Artikel-Schlagworte: „bloggen“
Dialog auf dem Flughafen oder: Ein Telefonat für alle
Kürzlich hatte rundumkiel über das Angebot eines Spam-Fax-Versenders gebloggt, bei dem es um einen “Chefsessel” ging: Spam-Fax von www.buero77.com – Chefsessel. Gestern sitzt rundumkiel auf dem Flughafen Köln/Bonn und wartet auf seinen Flug nach Hamburg. Da klingelt das Handy. Am Telefon ist Frau Leichtgläubig (Name geändert). Es kommt zu folgendem Dialog… Diesen Beitrag weiterlesen »
Was ist eigentlich Bloggen?
In den letzten Tagen haben sich besonders viele “Nicht-Blogger” zu rundumkiel verlaufen und er freut sich sehr darüber. Die vielen Gespräche, Kommentare und Emails haben aber auch gezeigt, dass es doch eine ganze Menge Menschen gibt, die eigentlich überhaupt nicht wissen, was Bloggen eigentlich ist. Klar, die meisten, die das jetzt lesen, wissen es natürlich. Logisch! Aber eben nicht alle. Deshalb hat rundumkiel auf seinem Blog jetzt eine Seite “FAQ” mit einer Unterseite “Was ist Bloggen?” eingerichtet. Er möchte damit denen helfen, die zufällig hier landen und sich einfach fragen, was ein Blog ist. Deshalb gibt es jetzt hier einige ganz wenige und hoffentlich leicht verständliche Erklärungen dazu. Vielen Dank an Konna – Gedankendeponie, der mich mit seinem Blogseminar auf diese Idee gebracht hat…
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Was ist Bloggen?
Was ist eigentlich Bloggen? Nein, rundumkiel will nicht der Zigtausendste sein, der hier detailliert das Bloggen erklärt. Aber er hat festgestellt, dass sich der eine oder andere Besucher seines Blogs nur durch Zufall zu ihm “verirrt” hat und sich dann fragt, was überhaupt ein Blog ist. Deshalb wird nachstehend versucht, das Bloggen einmal ganz einfach zu erklären…
- Weblogs, oder kurz Blogs gibt es seit Anfang der 90er Jahre. Prinzipiell sind es nichts anderes als “Online-Tagebücher”.
- Ein Blog unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von einer “normalen” Webseite. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings die schon erwähnte “Tagebuch-Struktur” deutlich.
- Blogger verfassen auf ihrem Blog einzelne Themen. Sie werden “Artikel” genannt und jeder “Artikel” ist mit einem individuellen, einmaligem Link versehen. Diese “Artikel-Links” werden Permalinks genannt. Der Permalink dieser Seite lautet beispielsweise http://rundumkiel.de/was-ist-bloggen/
- Mit Hilfe dieser Permalinks wird jeder einzelne Artikel individuell von Suchmaschinen, wie z.B. google, gefunden. Theoretisch zeitlich unbegrenzt.
- Es gibt Blogs mit konkreten Themenbereichen und -schwerpunkten. Manche Blogger schreiben aber auch über alles Mögliche, über ihre Gedanken, Erfahrungen oder einfach über Dinge des täglichen Lebens. Teilweise sind Blogs auch sehr persönlich gehalten und haben regelmäßige Besucher.
- Einen Blog zu erstellen ist denkbar einfach. Es gibt Blog-Communitys wie beispielsweise googles blogger.com oder WordPress.com.
- Die meisten Blogs sind interaktiv gestaltet. Die Leserinnen und Leser können die einzelnen Artikel kommentieren. Davon wird innerhalb der Blogger-Szene, aber auch von “Externen”, reger Gebrauch gemacht. Das macht einen wesentlichen Unterschied zu “normalen” Webseiten, die eher statisch-informativ gestaltet sind, aus.
- Es gibt rein privat organisierte Blogs, wie dieser hier von rundumkiel, aber auch typisch kommerzielle, wie beispielsweise der Blog der Tagesschau.
- Die meisten Blogger bloggen einfach nur zum Spaß. Andere wollen eigene Ideen und Erfahrungen für sich selbst dokumentieren und festhalten (=Online-Tagebuch). Wieder andere bloggen, um ihr Wissensgebiet mit anderen zu teilen oder es ihnen zugänglich zu machen und einige bloggen schlichtweg aus beruflichen Gründen.
Soweit einmal ganz einfache und hoffentlich leicht verständliche Erklärungen zum Thema “Bloggen”. Bloggen ist also ziemlich einfach. Sie können sofort damit anfangen. Aber Vorsicht: Bloggen macht Spaß und kann süchtig machen…
Frauen bloggen interessanter als Männer
Männer sind häufiger im Internet als Frauen. Dies hat die Forschungsgruppe wahlen festgestellt. Danach informieren sich 77 Prozent der Männer und lediglich 67 Prozent der Frauen regelmäßig im www. Auch bei den vergangenen Wahlen hat das Internet eine wesentliche Rolle gespielt. Fast ein Viertel der Deutschen informierten sich online rund um die Wahlen. Ebenfalls wieder mehr Männer als Frauen.
In den alten Bundeländern nutzen 74 Prozent und in den neuen Ländern 64 Prozent das Internet täglich.
Es steht also 77 zu 67 für die Männer und 74 zum 64 für die alten Bundesländer. Wie dieses Verhältnis wohl bei Bloggern aussehen mag? Das hat die Ruhr Universität Bochum untersucht. Danach sind zwei von drei Bloggern Frauen. Dabei wurde festgestellt, dass Blogs von Frauen mehr gelesen werden als die von Männern. Frau erzählt offensichtlich die interessanteren Geschichten und bindet so mehr Leser. Tja, da muss ich mich dann wohl ranhalten…
(Quelle: dpa)
Was würde GOOGLE tun?
Ein Kollege hat es mir empfohlen: Das Buch “Was würde Google tun?” von Jeff Jarvis. Jarvis, Blogger auf Buzzmachine.com, Professor an der New York University und seinerzeit Mitgründer von Entertainment Weekly, setzt sich umfassend mit dem Thema “Google” auseinander. Er versucht deutlich zu machen, warum Google so erfolgreich ist und was dort einfach anders läuft, als in den meisten anderen Unternehmen.
Das Buch ist ein “Muss” für Blogger und solche, die vielleicht noch nicht genau wissen, was “bloggen” eigentlich ist und welcher Nutzen damit verbunden sein kann.
Google wurde am 7. September 1998 gegründet, noch am selben Tag kam die erste Testversion des Programms auf den Markt und im selben Jahr ging die Suchmaschine offiziell ans Netz. Das Unternehmen beschreibt das eigene Bestreben wie folgt:
„Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.“
Google beschäftigte Ende Juni 2008 rund 20.000 Mitarbeiter. Google hat einen marktbeherrschenden Anteil an allen Suchanfragen im Internet (Stand 2005). Laut der Marktforschungsgruppe Millward Brown ist Google mit einem Wert von rund 86 Milliarden US-Dollar (54,5 Milliarden Euro) die teuerste Marke der Welt (Spiegel Online, 21. April 2008).
Jarvis ist Amerikaner. Das merkt der Leser auf jeder Seite. Er liebt Google förmlich und macht seine Sichtweisen an vielen Einzelbeispielen deutlich. Der mündige Europäer braucht da hier und da ein wenig Distanz – aber lesenswert ist es allemal. Besonders für Zeitgenossen, die sich mit Internet, Vertrieb, Kundenorientierung und Marketing beschäftigen. Sie wollen wissen, welche Chancen das Internet noch für Sie bereithält? Dann lesen Sie, was Google tun würde…







11th Mrz 10
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