Archiv für die Kategorie „Sport“
Ich habe fertig!
Vor genau 12 Jahren, am 10.03.1998 schrieb Giovanni Trappatoni, laut eigener Webseite der beste Vereins-Fußball-Trainer der Welt, Sportgeschichte. Nicht auf dem Fußballplatz, sondern bei seiner legendären Pressekonferenz nach der 0:1 Niederlage gegen Schalke 04. rundumkiel erinnert heute an Formulierungen wie “was erlaube Strunz”, “Flasche leer” oder “ich habe fertig” an eine mit echter Leidenschaft geführte Wut-Rede. Zitat Trappatoni: “Es gibt im Moment in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen ihnen Profi was sie sind…” Diesen Beitrag weiterlesen »
Geschichten um´s Laufen: Verlaufen in Ostrohe
Nachdem die Weihnachtstage hinter rundumkiel liegen und er heute morgen auf der Waage entsetzt und geschockt auf die digitalen Werte schaute, bleibt nur eins: Sport, Sport, Sport. Und für rundumkiel heißt das: Laufen, Laufen, Laufen und ab und zu in´s Fitnessstudio. Nun ist rundumkiel seit vielen Jahren ein passionierter Läufer, Mitglied zweier Lauftreffs und Teilnehmer diverser Laufveranstaltungen. So ist rundumkiel die Idee gekommen, im Jahr 2010 in unregelmäßigen Abständen “Geschichten um´s Laufen…” zu posten. Auch wenn das neue Jahr noch nicht begonnen hat, hier die erste Geschichte der neuen Serie…
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Männer sind eitel – Beobachtungen im Fitnessstudio
rundumkiel, der ja selbst ein Mann ist, hat lange überlegt, ob er seine, kürzlich im Fitnessstudio gemachten investigativen Beobachtungen, wirklich posten soll. Aber es muss sein. Die ganze Wahrheit muss an´s Licht. Die ganze Wahrheit! Hier nun rundumkiels Beobachtungen:
Zur Situation: rundumkiel ist Mitglied in einem Kieler Fitnessstudio. Er geht da einmal die Woche hin. Man muss ja schließlich was tun. Meistens trainiert rundumkiel an den Geräten, aber manchmal setzt er sich auch auf ein Spinning-Bike. Dazu hat er eine extra zusammengestellte mp3-Folge im Ohr und tritt dann so richtig in die Pedalen. Die Spinning-Bikes stehen in der ersten Etage direkt vor dem Aufgang, an dessen Wand riesige Spiegel angebracht sind, auf die rundumkiel während seines Trainings guckt. Aber nicht nur. Er beobachtet nämlich ganz zwangsläufig auch das Verhalten der Sportler, die eben die Treppe hoch- oder runtergehen und dabei die Möglichkeit haben, sich selbst in der Spiegelwand zu beobachten und nicht merken, dass sie dabei beobachtet werden können. Das ist hochinteressant. Diesen Beitrag weiterlesen »
Vor Gericht: Veranstalter des Zugspitz-Extremlaufes 2008
(23.11.09) In Gartmisch-Partenkirchen steht seit Montag der Veranstalter eines Extremlaufs vor dem Amtsgericht. Er soll im Jahr 2008 fahrlässig den Tod von zwei Extremläufern verschuldet haben, so die Staatsanwaltschaft München. In weiteren neun Fällen lautet die Anklage auf fahrlässige Körperverletzung.
Bereits am 6. Juli 2009 hatte das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen einen Strafbefehl über 13.500 EUR erlassen. Damit wäre der 54jährige Veranstalter ohne Vorstrafe geblieben. Weil er den Strafebefehl nicht akzeptierte, kommt es jetzt zum Prozess.
Der damalige Lauf auf die Zugspitze war am 13. Juli 2008 von extremen Wetterverhältnissen überschattet worden. Mehrere Läufer mussten mit Unterkühlungen stationär versorgt werden, sie hatten sich wie viele der rund 600 Läufer nur leicht bekleidet auf die 18 Kilometer lange Bergstrecke gemacht.
Laufen ist unser Leben: Zippels Kiel Cup 2009 offiziell beendet
Das war´s dann: Mit der feierlichen Siegerehrung am 06.11.2009 im Haus des Sports in Kiel geht der diesjährige Zippels Kiel Cup sozusagen offiziell zu Ende. Veranstalter Rainer Ziplinsky (www.zippels.de) zieht eine positive Bilanz und bedankt sich bei allen Aktiven und Organisatoren.
Der Zippels-Cup besteht aus 6 Laufveranstaltungen. Dazu gehörten 2009:
- 22. Kieler Hochbrückenlauf
- 15. Ottendorfer Kanallauf
- Ostufer Fischhallen-Lauf
- 9. Gettorf-Lauf
- 16. e@syCredit Straßenlauf
- 22. Kiel.Lauf powered by Förde Sparkasse
- 9. Bordesholmer Seelauf „see & run“
Die Veranstalter zogen, alle einzeln, ebenfalls positive Bilanz für ihre jeweiligen Veranstaltungen. Die Gesamtsieger 2009 waren:
- Monika Ruhland (LTV Kiel Ost) in der Frauenmasterklassee
- Anke Tiedemann (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) in der Frauenhauptklasse
- Thomas Wenck (TUS Aumühle-Wohltorf) in der Männermasterklasse
- Christian Hoffmann (SG Tantalus Kiel) in der Männerhautpklasse
- SG Tantalus Kiel in der Teamwertung
Beim Zippels-Schüler-Cup standen Jana Sophie Bluhm, Julia Gröling, Finja Dieckmann, Désirée Ardelt, Tjorven Dethlefsen, Tjark Lewermann, Luca Krömer und Jan-Ole Neumann jeweils in ihren Altersklassen auf dem Siegertreppchen.
Insgesamt waren 10.548 Läuferinnen und Läufer am Start, davon 67 Prozent Männer. Der LTV Kiel Ost stellte mit 345 Läuferinnen und Läufern die größte Mannschaft, gefolgt von der LG Albatros (204) und den Powerschnecken (144). Am Zippels-Schüler-Cup nahme 1250 Schüler teil.
Erfreulich, dass 2010 wieder alle Veranstalter beim Zippels-Cup mitmachen. Los geht´s am 28.03.2010 mit dem Hochbrückenlauf der LG Albatros Kiel.
Charles Jones neuer Defensive Coordinator bei den Kiel Baltic Hurricanes
Nachdem Headcoach Patrick Esume vor gut zwei Wochen an die Förde geholt wurde, meldet der amtierende Deutsche Vizemeister die zweite große Neuverpflichtung für die kommende 2010. Ab März nächsten Jahres wird Charles Jones die Arbeit als Defensive Coordinator übernehmen. Jones, ehemaliger Linebacker der Dallas Cowboys, coachte er insgesamt über 12 Jahre an renommierten NCAA I Universitäten, unter anderem der University of Pittsburgh, der James Madison University, der Ruttgers University und der University of Tulane.
1999 gewann Jones mit den Frankfurt Galaxy den World Bowl. Es folgten weitere Stationen bei den Scottisch Claymores und den Berlin Thunder wo er zum Defensive Coordinator ernannt wurde. Zuletzt arbeite er in Paris, bei den La Courneuve Flash, wo er mit Headcoach Patrick Esume sowohl die französische Meisterschaft als auch den Eurobowl Vizemeistertitel erringen konnte.
Jones sein eine beeindruckende Persönlichkeit mit ausgesprochen detaillierter Arbeitsweise freut sich Headcoach Patrick Esum auf die künftige Zusammenarbeit bei den Kiel Baltic Hurricanes.
Holstein Kiel im Streit mit Ex-Coach Falko Götz
Der Gerichtsstreit zwischen dem Fußball-Drittligisten Holstein Kiel und seinem Ex-Trainer Falko Götz geht in die nächste Runde. Beide Parteien konnten sich bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Kiel nicht über die Höhe der Abfindung einigen.
Falko Götz äußert sich zu den Vorwürfen auf seiner Webseite: “Meine fristlose Entlassung als Cheftrainer von Holstein Kiel wird von den dortigen Vereinsverantwortlichen mit dem Vorwurf begründet, ich hätte nach unserer 1:2-Niederlage gegen Braunschweig am 8. August diesen Jahres einen Spieler geschlagen. Dieser Vorfall sei „eindeutig” und werde durch Aussagen von Betroffenen gestützt. Ich möchte an dieser Stelle unmissverständlich darstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt weder einen Spieler von Holstein Kiel geschlagen noch eine Tätlichkeit begangen habe.”
Nun soll der Prozess Ende Januar fortgesetzt werden. Aber die gegenseitigen Vorstellung sind weit auseinander und ein angestrebter Vergleich derzeit nicht in Sicht.
Falko Götz wurde am 18. September fristlos gekündigt, nachdem er nach dem Spiel gegen Braunschweig am 8. August einen Spieler mehrfach mit der flachen Hand gegen die Stirn geschlagen haben soll. Dies bestätigen eine Mehrzahlahl von Spielern, sie berichten von drei Schlägen, so Präsident Roland Reime gegenüber der dpa. Götz hingegen bestreitet den Vorfall, er habe nicht geschlagen.
Das wird schwierig für das zuständige Kieler Arbeitsgericht. Was ist schlagen? Was ist ein ebenso nicht akzeptierbarer Eingriff einer Führungskraft in die Persönlichkeit eines ihm anvertrauten Mitarbeiters? Was können und dürfen sich Trainer leisten? Es bleibt spannend denn es geht um Millionen.
Kompressionsstrümpfe im Breitensport
Ich beobachte es schon einige Zeit: Immer mehr Läuferinnen und Läufer tragen neuerdings schwarze oder weiße Kniestrümpfe. Zuerst fiel mir das nur bei den Spitzensportlern im Fernsehen auf, aber so nach und nach erfasst dieser Trend wohl auch den hiesigen Breiten- und Spaßsportler, zu dem auch ich mich zähle.
Das wirft Fragen auf: Was soll das? Neuer Modegag? Liegt´s am Wetter? Habe ich hier einen Trend verpasst? Oder hat womöglich die Sportindustrie einfach eine neue Einnahmequelle entdeckt, die uns Läufer dazu bringen soll, weiteres Geld in Nichtnotwendiges zu investieren? Der Verdacht liegt nah. Muss aber nicht stimmen, dachte ich und finde, dass ist ein Fall für eine gründliche und seriöse Recherche. Also flugs im Internet umgesehen, ein Sanitätshaus in Kiel befragt und den Chef des hiesigen Olympiastützpunktes beim Institut für Sport und Sportmedizin ausgehorcht. Und jetzt bin ich restlos verwirrt. Denn es gibt eine breite Meinungsvielfalt. Die geht von „die Socken bringen nichts …“ über „die Socken verursachen einen Placebo-Effekt…“; „meine Freundin läuft mit den Strümpfen und hebt förmlich ab …“ bis hin zu „ohne die Dinger braucht ihr gar nicht erst loszulaufen …“.
Zu den Fakten: Unstrittig ist wohl, dass ein von außen auf die Muskulatur wirkender Druck sowohl die sauerstoffreiches Blut fördernden Arterien als auch die sauerstoffarmes Blut abtransportierenden Venen weiten. Alles klar? Also, nochmal für Schnelldenker: Arteriendurchmesser hoch – bewirkt höheren Blutdurchfluss, Venendurchmesser auch hoch – bewirkt höheren Blutabfluss. Das kennen wir aus der Medizin. Wer lange Zeit im Bett liegen muss, der sollte sich dann auch in die schicken langen Strümpfe quälen. Aus den eben beschriebenen Gründen.
Und was hat das nun mit Läufern zu tun? Nichts? Weit gefehlt, denn jetzt kommt die Wissenschaft: Danach funktioniert der Kompressionstrumpf für Läufer sowieso schon mal völlig anders als das Krankenhaus-Dessous. Weil Läufer nämlich nicht liegen, sondern eben laufen und allein deshalb schon durch den erhöhten Puls viel mehr Blut in die arbeitende Muskulatur gerät, wirkt der Läufer-Kompressionsstrumpf von unten nach oben, also entgegen der Schwerkraft. So werden Blutstauungen im Unterschenkel vermieden. Durch die höhere Blutflussmenge gibt’s dann mehr Nährstoffe für den Läufermotor, d.h. mehr Sauerstoff für die arbeitenden Läufer-Muckies. Und weil auch mehr Blut abfließen kann werden gleichzeitig auch mehr Stoffwechselabbauprodukte, wie z.B. Laktat, so mirnichtsdirnichts gleich mit weggespült. Wir laufen dann angeblich länger, besser und ausdauernder.
Aber irgendwie ist das immer noch nicht so richtig klar. Deshalb stellte ich die Frage nach dem Sinn der Läufer-Kompressis mal dem Chef des Kieler Institutes für Sport und Sportmedizien, Prof. Dr. Burkhard Weisser. Wenn der es nicht weiß … Er habe es ebenfalls bei Laufwettbewerben beobachtet und auch den einen oder anderen Hinweis in wissenschaftlichen Publikationen entdeckt. Neugierig geworden sei er und ausprobieren will er es auch. Denn vorstellen kann Prof. Weisser sich schon, dass hier ein positiver Effekt eintreten kann. Probieren geht also über studieren. Also nicht unnötig gezögert und ab ins Läuferuntensilienvertriebsgeschäft. Was? 46 Euronen? Egal, wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe bin ich kaum noch zu halten. Aber einfach so kaufen geht nicht. Zuerst wurde mal ordentlich vermessen. 36 cm geballte Läufermuskulatur in rechten und linken Waden wollen halt auch von dem richtigen Kompressi gebändigt sein. Größe 3 sei die Richtige, so die Verkäuferin. Und ihre Freundin habe auch so einen Strumpf und die laufe jetzt viel schneller und entspannter… Das habe ich doch schon mal gehört …
Zukunftswerkstatt beim Gettorfer TV
Zukunft geht uns alle an
Vom Landessportverband kam der Vorschlag, vom Kreissportverband wurde er unterstützt und der GTV hat ihn als erster Verein umgesetzt: Die Teilnahme an einer Zukunftswerkstatt unter der Moderation eines vom LSV engagierten Fachmanns. Natürlich mussten wir uns tatkräftig einbringen: Vorbereitungsgespräch, einen ganzen Tag aktiv mitarbeiten, Mitglieder und externe Teilnehmer aus dem gesellschaftlichen Umfeld des GTV überzeugen, mitzumachen, was bei knapper Freizeit gar nicht so einfach war. Es musste Frühstück, Mittag und Kaffeepause organisiert werden (unseren Sponsoren EDEKA und Backhaus sowie Hotel Stadt Hamburg, Panorama in Gettorf sowie den Küchenfeen sei gedankt!) aber auch finanziell mussten wir einen (für uns großen) Teil für den Moderator mit tragen. Alles nicht so einfach für einen ehrenamtlich organisierten Großverein.
Aber wir haben es geschafft, sind stolz auf das Ergebnis, es hat sich gelohnt! 27 Personen aus dem Verein, aber auch vom Schul- sowie Wirtschafts- und Kultur-Verband, aus der Schule, DRK, Gemeinde und vom Sportförderverein haben am 19. September in die Zukunft gesehen und sich den GTV und die Sportlandschaft im Jahr 2014 vorgestellt – alle waren sehr kreativ und engagiert. Nicht an den Weg oder die Stolpersteine sollte gedacht werden, nur an die Vision und das Ziel! In kleinen Gruppen wurde konzentriert an der Zukunft gebastelt, die Ergebnisse dann im Plenum präsentiert und daraus gemeinsam die wichtigsten Fragen und Antworten gefiltert. Erste konkrete Handlungen wurden bereits mit Terminen vereinbart. So sollen sich alle Sportvereine des Dänischen Wohld an einen Tisch setzen, um über eine gemeinsame, übergeordnete Struktur zu sprechen, die die Vereine von Organisatorischem entlasten kann. Zweitens will der GTV seinen Flyer über die Amtsverwaltung gezielter zugänglich machen und drittens eine Veranstaltungsreihe ins Leben rufen, um den Verein und das Vereinhaus mehr zu öffnen. Das Fazit der Zukunftswerkstatt für den GTV lautet: Es wurde intensiv gearbeitet und wir haben eine Sammlung vieler toller Ideen, die nun weiter gefiltert und nach und nach umgesetzt werden müssen. Ob die externen Teilnehmer sich auch nach diesem Tag tatsächlich so verbunden fühlen, um aktiv weiter mitzuarbeiten bleibt ebenso offen wie die bislang noch nicht abschließend beantwortete Frage, ob wir zu diesem Ergebnis nicht auch allein gekommen wären und dann das ausgegebene Geld schon für die Umsetzung unserer Ideen hätten ausgeben können. (von Gesa Zimmermann/Pressewartin GTV)
Lauftreff GTV: Von 0 auf 5000 in Gettorf
Laufeinsteiger aufgepasst: Von 0 auf 5000 heißt es seit dem 2.10.09 beim Lauftreff des Gettorfer Turnvereins. Angeboten wird ein Laufseminar für Einsteiger. Lauftreffleiterin Gesa Zimmermann führt die “Laufschülerinnen und -schüler” in 13 Wochen zu einer Laufleistung von 5000 Metern, ohne Pausen und in sehr langsamen Tempo, versteht sich. Ziel ist die geführte Teilnahme am Silvesterlauf des LTV Kiel-Ost über die 5.500 – Meter – Distanz.
Die “Seminarzeiten”: Jeweils freitags um 17.00 Uhr und mittwochs um 18.00 Uhr. Treffpunkt am Vereinsheim des GTV.
Einsteigen ist auch nach Seminarbeginn noch möglich. Für Anfang 2010 ist ein Wiederholungsseminar sowie eine Fortgeschrittenen-Gruppe mit dem Ziel einer Laufleistung von 60 Minuten geplant. Infos unter www.gettorfer-tv.de oder www.gesa-zimmermann.de








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