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Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Gaming ist Sucht

In Stuttgart gab es vor wenigen Tagen erstmals ein eigenes Symposium der Ärztekammer zum Thema “Gaming”, berichtet die Ärzte Zeitung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Angst vorm Zahnarzt oder “Die dunkle Arena”

Foto: Krümel - www.pixelio.de

Foto: Krümel - www.pixelio.de

rundumkiel hat Angst vorm Zahnarzt. Schon seit seiner Kindheit. Keine Ahnung warum, aber es ist so. Trotzdem geht rundumkiel jedes Jahr dorthin, lässt sich untersuchen, hofft das es nicht weh tut und geht anschließend erleichtert, ja förmlich beschwingt, von dannen. In dem Wissen, dass er jetzt erstmal für 1 Jahr Ruhe hat. Aber diese Ruhe ist jetzt vorbei. Nächste Woche ist es wieder soweit: rundumkiel muss zum Zahnarzt.

Und davor hat, wie schon erwähnt, rundumkiel Angst. Er war nämlich früher einmal sage und schreibe 15 Jahre nicht beim Zahnarzt gewesen. Aus Angst, versteht sich. Am Anfang war es nur Leichtsinn, später sagte sich rundumkiel, er könne ja gehen, wenn´s weh tut. Tat´s aber nicht. Fast 14 Jahre nicht. Die Folge, unausweichlich: Parodontose. Das Zahnfleisch tat weh. Heißes oder Kaltes konnte kaum noch ohne Aufschrei gegessen werden. Selbst einfache Gewürzgurken waren schon ein Problem. Zahnarzt? rundumkiel war der Meinung, das habe noch etwas Zeit.

Aber dann, dann kam der alles entscheidende Moment. rundumkiel sitzt also eines morgens in der Berliner S-Bahn, denn dort wohnte rundumkiel seinerzeit. Er las ein Buch von Mario Puzo. Die dunkle Arena war der Titel. So ganz genau erinnert rundumkiel den Inhalt nicht mehr, aber in dem Buch, es spielte in der Nachkriegszeit, starb eine Frau, weil ihr keine Zahnbehandlung ermöglicht werden konnte. Vermutlich mangels Geld und mangels Zahnärzten. Unterversorgung, schon damals ein Problem. Zu den Symptomen der Frau: Es waren haargenau die gleichen, die auch rundumkiel bei sich selbst diagnostizierte. In allen Einzelheiten! Schweißgebadet, dem gefühlten Tode nah, stieg rundumkiel aus der S-Bahn, schleppte sich mit letzter Kraft in´s Büro an seinen Schreibtisch, nur um sofort einen Termin beim Zahnarzt zu machen und ruckzuck eben dorthin zu enteilen.

Der Zahnarzt entpuppte sich dann als eine russische Zahnärzten, die wohl die schönsten Augen (außer denen von Frau rundumkiel, versteht sich…) hatte, die rundumkiel je gesehen hatte. Er hat leider den Namen vergessen, deshalb nennen wir sie einmal der Einfachheit halber Olga. Olga also, erkannte das Dilemma rundumkiels sofort und stellte neben des üblichen, für solche Behandlungen erforderlichen, Praxispersonals immer noch eine Helferin zusätzlich zum Händchenhalten für rundumkiel ab.

So ging das gute drei Monate, aber dann war rundumkiel wieder topfit zwischen Kinn und Nase und Olga sehr zufrieden mit ihm. Seitdem geht rundumkiel jedes Jahr zum Zahnarzt und putzt Zähne auf höchstem Niveau, nimmt Zahnseide, Interdentalbürstchen, alles, rundumkiel lässt nichts mehr aus. Gebohrt hat der Zahnarzt bestimmt schon seit 15 Jahren nicht mehr. Zahnersatz? Fehlanzeige. Zahnschmerzen? Kennt rundumkiel nicht mehr. Aber Angst vorm Zahnarzt hat er immer noch, aber noch mehr Angst hat er vor der dunklen Arena

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Schnarchen erlaubt

Foto SCHNARCHERTV - www.pixelio.de

Foto SCHNARCHERTV - www.pixelio.de

rundumkiel schnarcht manchmal. Er selbst streitet es zwar ab, aber Frau rundumkiel behauptet es mitunter. Da hat rundumkiel morgens schon mal ein schlechtes Gewissen, wenn er wieder zu hören bekam, er habe FURCHTBAR geschnarcht.

Aber jetzt weiß rundumkiel, dass er gar keine Gewissensbisse zu haben braucht. Französische Forscher haben das Schnarchen nämlich jetzt genauer untersucht. Und zwar die Wirkungsweise desselben. Dabei ermittelten sie die Schlafdauer, die Aufwachrate und den Anteil der Tiefschlafphasen von Frauen männlicher Schnarcher. “Vermeindlicher” Schnarcher, wie rundumkiel noch anmerken möchte. Und zwar jeweils in Nächten mit und in Nächten ohne eine Schnarchnase nebenan.

Dabei stellten die Forscher kaum Unterschiede zwischen den Nächten mit und den Nächten ohne Schnarch-Partner fest. Nur sehr gering unterschieden sich dabei die Leichtschlaf- und Aufwachphasen.

Also, ihr weiblichen und männlichen Schnarcher: Schnarcht ruhig weiter. Alles nur grundlose Vorwürfe. Schnarcht, was ihr könnt. Ohne Scham. Wenn Frau oder Mann keinen Schlaf kriegt, hat das eben andere Gründe, denkt sich rundumkiel.

Nachsatz: Aber bitte nicht soooo laut schnarchen wie Jenny Chapman

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Impfung gegen Schweinegrippe, Teil 2 – Update

Jetzt sind es fast 24 Stunden her, seit rundumkiel gegen Schweinegrippe geimpft wurde (Artikel hier) und es machen sich nahezu keine Nebenwirkungen bemerkbar. Ganz leichte Schmerzen (wenn man es überhaupt so nennen kann…) in der Nähe der Einstichstelle. Fast nicht spürbar. Und rundumkiel hat leichte Kopfschmerzen. Das muss aber nicht zwingend mit der Impfung zu tun haben. Liegt vielleicht auch an diesem furchtbaren, grauen, regnerischen und viel zu warmen Wetter…

Impfung gegen Schweinegrippe, Teil 1

Foto: rundumkiel

Foto: rundumkiel

rundumkiel hat´s getan. Er ist jetzt gegen Schweinegrippe geimpft. Am Ende hatte er einfach keine Lust mehr auf die vielen Meldungen, Tipps, Gerüchte, Stories über Nebenwirkungen. Jeder scheint ja jetzt jemanden zu kennen, der furchtbarste Nebenwirkungen erlitten hat. Einige sind nun quecksilberverseucht, andere können nicht mehr richtig sehen und  es soll  “Impflinge” geben, die ihren Geschmacksinn verloren haben. Furchtbar! Besonders jetzt zur Grünkohlzeit!

Nein, jetzt musste einfach mal eine Entscheidung “aus dem Bauch heraus” her. Also: H1N1 sollte rundumkiel jetzt nichts mehr ausmachen. Hoffentlich! Nebenwirkungen bisher keine – es ist aber auch gerade erst 30 Minuten her. Auch sein Arm ist noch nicht für den Rest des Lebens gelähmt. Nein, bisher noch nicht. Aber schaun wir mal. Weitere Berichte folgen…

50 Jahre Gleitsichtbrille

www.pixelio.de

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rundumkiel ist bekennender Gleitsichtgläser-Träger. Früher hantierte er immer mit zwei Brillen herum. Eine zum richtig Gucken und eine zum Lesen. Und irgendwann hatte seine Optikerin dann ein Einsehen mit ihm und sagte unmissverständlich: “Sie brauchen eine Gleitsichtbrille!”. Gleitsichtbrille? Alles verschwommen sehen? Egal, rundumkiel hat´s probiert und nie bereut. Schon nach dem ersten Aufsetzen trat ein sofortiges Wohlfühlempfinden ein. Egal wohin geguckt – alles klar, deutlich, sichtbar. Super!

Dies verdankt rundumkiel übrigens dem heute 83 Jahre alten Augenoptiker Bernard Maitenaz, der vor 50 Jahren mit seiner Gleitsichtgläseridee nur Kopfschütteln erntete. Die Idee kam ihm, als er nur so zum Spaß die Bifokalbrille seines Vaters aufsetzte. Heute sind 27 Prozent der verkauften Brillengläser Gleitsichtgläser. Schwierig war es vor 50 Jahren, die Gläser präzise anzupassen. Es gab noch keine Computer für die komplizierten Berechnungen. Papier, Stifte und Rechenschieber mussten genügen.

Bedenken hatten seinerzeit viele Wissenschaftler, Ärzte und Augenoptiker. Sie fanden die seitlichen Verzerrungen an den Rändern der Gläser problematisch. Aber die Idee hat sich trotzdem durchgesetzt. “Das Sehen findet nicht nur im Auge, sondern auch im Kopf statt”, kommentiert Maitenaz. Und der Erfolg seiner Idee gibt ihm recht – wie rundumkiel feststellen kann, der diesen Artikel gerade gestochen scharf auf seinem Bildschirm sehen kann.

Alaaaarm! Nackte Tatsachen! Zu schwer…

rundumkiel auf der Waage

rundumkiel auf der Waage

Zu dick, zu träge, zu schwer – und die Waage ist untrüglich. Es ist Endzeit. Ich bin zu schwer. Vielleicht ist das Gewicht ja auch ganz ok und nur die Größe stimmt nicht? Nein, ich muss mich den Tatsachen stellen. ICH BIN ZU SCHWER!!! Ich esse zuviel, ich trinke zu gerne. Stopp: Noch ist nicht alles verloren, denn ich laufe viel, gehe in´s Fitnessstudio. Ja, das mache ich alles. Und trotzdem: ICH BIN ZU SCHWER!!! Ich leide an der häufigsten Wohlstandserkrankung: Der Schwere. Wo soll das bloß enden? Und überhaupt, warum habe ich eigentlich eine Waage? Ohne dieses Teufelsgerät hätte ich jetzt einen schönen Abend. Ich würde vielleicht noch einen Abstecher bei meinem Lieblingsschrank in der Nähe des Fernsehers machen. Was das drinnen ist? Sag ich nicht, aber es ist lecker! Egal: Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Es bleibt die Tatsache, dass ich wohl abnehmen muss…







Ampeln gegen Diabetes

Foto blog.jmc.bz. - Flickr

Foto blog.jmc.bz. - Flickr

In Deutschland sind zwei Drittel aller Männer und die Hälfte aller Frauen übergewichtig. Wir essen einfach zu viel, zu süß, zu fett. Und dabei werden wir immer kränker und nehmen in Punkto Körpergewicht den Spitzenplatz in Europa ein.

Dies steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Diabeteszahlen. 7,5 Millionen Deutsche haben Diabetes, davon 90% den Diabetes Typ 2, der weitgehend mit den Lebensumständen einhergeht, also prinzipell leicht zu verhindern wäre. Für den Diabetes Typ 2 sind falsche Ernährung und zu wenig Bewegung eindeutige Ursache.

Jetzt werden die Lebensmittelhersteller aufgefordert, ihren Widerstand gegen verständliche und einfache Nährwertkennzeichnung aufzugeben. Einfach wäre hier eine Ampelkennzeichnung. Rot, Gelb und Grüß würden eindeutige und schnell zu überblickende Signale für den Verbraucher im Hinblick auf Nahrungsbestandteile wie Zucker, Fett und Salz liefern. Dickmacher wären so schnell identifiziert.

Freitag der 13.

XIII Things von SemperNovus (Flickr)

XIII Things von SemperNovus (Flickr)

Freitag der 13. ist ein gefürchtetes Datum. Wer sich an einem solchen Tag nicht aus dem Bett traut, Reisen oder Termine absagt, der leidet womöglich unter Paraskavedekatriaphobie, der krankhaften vor eben diesem Tag. Hört sich doch schwunghaft und leicht an: Paraskavedekatriaphobie. Das kommt einem locker über die Zunge. In diesem Jahr hatten wir bereits drei dreizehnte Freitage. Zum Glück ist Paraskavedekatriaphobie nicht ansteckend und von daher haben die Meisten diese besonderen Tage dann auch unbeschadet überstanden. Die 13 ist schon ein unheimliche Zahl, keine Frage. Zunächst ist sie eine Primzahl, also nur durch sich selbst oder durch eins teilbar. Gruselig! Der 13. Jünger Jesu war der Verräter Judas, wird behauptet. Das ist aber prinzipiell nicht zu belegen, denn es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass die Jünger jemals durchnumeriert wurden und Judas an diesem Tag der 13. war.

Wenn man nun der Zahl 13 mit einer gewissen Skepsis begegnet, was ja verständlich ist angesichts meiner Ausführungen, dann verschlimmert sich die Lage dramatisch, wenn man sich den Freitag einmal näher ansieht. Jesu wurde an einem Freitag gekreuzigt. Adam und Eva aßen an einem Freitag verbotene Früchte vom Baum der Erkenntnis, die Folgen sind bekannt. Es steht also fest: Paraskavedekatriaphobie hat seine Gründe. Da können wir ja froh sein, nun den letzten 13. Freitag für das Jahr 2009 zu erleben und für 2010 sollten wir ein wenig aufatmen, denn im kommenden Jahr wird es nur einen Paraskavedekatriaphobie-Freitag geben – nämlich im August 2010.

BARMER und GEK: Vereinigung zu Deutschlands größter Krankenkasse beschlossen

Berlin (09.11.2009) Die Vereinigung von Barmer und GEK ist perfekt. Heute unterzeichneten die Verwaltungsräte beider Kassen in Berlin den Vereinigungsvertrag.

Damit kann der neue Marktführer im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wie geplant am 1. Januar 2010 starten. 8,6 Millionen Versicherte, über 1.000 Betreuungsstellen und 19.000 Mitarbeiter bilden Deutschlands größte Krankenkasse.

Mit dem Vereinigungsvertrag sind auch wichtige Personalentscheidungen gefallen. Neben dem neuen 30-köpfigen Verwaltungsrat wurden Vorschläge für die Zusammensetzung des neuen Vorstandes beschlossen. So soll Birgit Fischer, derzeitiger Vizevorstand der Barmer, zukünftig den Vorstandsvorsitz der neuen Barmer GEK übernehmen. Dr. Rolf-Ulrich Schlenker (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Jürgen Rothmaier werden das Vorstandsteam komplettieren. Für Alexander Stütz, zurzeit Vizevorsitzender im Vorstand der GEK, ist der Posten des Bereichsvorstandes vorgesehen.

„Barmer und GEK sind zwei starke Partner, die aufgrund ihrer gesundheitspolitischen Tradition, ihres Leistungsspektrums und ihres Qualitätsanspruchs hervorragend zusammenpassen. Im Interesse unserer Versicherten werden wir die größere Gestaltungskraft für bessere Leistungen, noch mehr Service und eine intensivere Versichertenbetreuung nutzen“, skizziert der Verwaltungsratsvorsitzende der Barmer, Holger Langkutsch, die Ziele. Optimistisch zeigt sich auch der Verwaltungsratsvorsitzende der GEK, Ludwig Huber: „Unsere Versicherten profitieren von mehr Sicherheit und einem der dichtesten Betreuungsstellennetze Deutschlands. Außerdem können sie künftig noch bessere Versorgungslösungen erwarten. Denn bei Verhandlungen mit Ärzten und Arzneimittelherstellern bringt die Barmer GEK ein neues Gewicht in die Waagschale.”

Skeptisch sehen beide Verwaltungsratsvorsitzende hingegen die gesundheitspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung. Kritisiert wird insbesondere der geplante Systemwechsel hin zu mehr Privatisierung und weniger Arbeitgeberverantwortung. Übereinstimmend erklären sie: „In einer Zeit, in der sich Arbeitgeber immer weniger ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind, ist es für die Menschen besonders wichtig, einer starken und verlässlichen Versichertengemeinschaft anzugehören. Die neue Barmer GEK wird deshalb nicht nur kompetenter Partner in allen medizinischen Fragen sein, sondern auch gesundheitspolitischen Einfluss auf die Bundes- und Landespolitik nehmen.“

Quelle: www.barmer.de






rundumkiel
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