Archiv für die Kategorie „Essen und Trinken“

Viertelpfünder mit Käse – alles klar?

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren bei McDonalds in Braunschweig. rundumkiel war jung, dynamisch und wohnte lange Zeit abseits des vollen Lebens. Im Oberharz. Nun ist der Oberharz wirklich schön, aber es ist eben nicht der Mittelpunkt der Welt. Die Oberharzer mögen rundumkiel diese kleine Anmerkung verzeihen. Aber so ist es und so war es nun mal. Eigentlich hatte rundumkiel auch alles was er brauchte.  Aber für einen eingefleischten Großstädter fehlte etwas ganz Wichtiges. Sozusagen elemantar lebensnotwendig. Schon erraten? Richtig! Es gab weit und breit kein McDonalds. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der teuerste Kaffee der Welt

Bei Arven wurde kürzlich die Kaffee Challange 2010 gestartet. Dabei geht es um selbstverfasste Sprüche, Reime, Bauernregeln oder Gedichte zum Thema “Kaffee”. rundumkiel macht da mit und hat einmal ein wenig über Kaffee recherchiert. Dabei interessierte ihn besonders, wie teuer denn eigentlich der teuerste Kaffee der Welt ist. Hier kommt das Ergebnis…  Diesen Beitrag weiterlesen »

Lebensmittelkennzeichnungen werden kaum beachtet

DSC_0399Nur jeder zweite Verbraucher beschäftigt sich beim Einkauf zumindest ab und zu mit den Lebensmittelkennzeichnungen. Wie die Ärztezeitung berichtet, hat nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Marplan nicht einmal jeder Fünfte angegeben, er würde sich regelmäßig über Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratanteile informieren.

Zumindest ein Drittel der Befragten berücksichtigen dies wenigstens hin und wieder. Übrigens deutlich mehr Frauen als Männer. Während immerhin 25% der Frauen auf die Nährwerte achten tun dies lediglich 13 Prozent der Männer. Fast die Hälfte der Männer (40 Prozent) gaben an, ihnen sei das alles vollkommen egal, was umgekehrt nur 17 Prozent der Frauen behaupteten.

Was waren die Gründe für das Desinteresse?

  • 4 Prozent gaben an, das Ganze absolut nicht zu verstehen.
  • 9 Prozent können die Angaben nicht lesen, weil sie zu klein geschrieben sind.
  • 10 Prozent der Männer gaben an, nicht selbst einzukaufen, was übrigens nur  jede 50. Frau sagte.

Je höher das Haushaltseinkommen, so Marplan, umso mehr wird auf Lebensmittelkennzeichnungen geachtet. So achten nur 15 Prozent der Verbraucher mit einem Haushaltseinkommen bis zu 1.000 Euro auf die Kennzeichnungen, während fast 24 Prozent in Haushalten mit mehr als 2.500 Euro darauf achten.

Ok, das waren nun wirklich viele Zahlen. rundumkiel fasst also mal zusammen:

  1. Es gibt nur ein geringe Anzahl von Menschen, die überhaupt keine Ahnung von der Lebensmittelkennzeichnung haben.
  2. Jeder 10. Befragte braucht eine neue Brille.
  3. Männer sollten häufiger einkaufen.
  4. Je besser die wirtschaftliche Situation, umso kritischer das Kaufverhalten.

Alles klar?

Akute Lebensgefahr: Das Ende naht…

karpfen-e2e4f3bEr ist in Lebensgefahr! Nur noch wenige Stunden, dann liegt dieses Prachtexemplar von Karpfen auf den rundumkielschen Tellern. Noch schwimmt er in der Badewanne. Noch! Aber seine Stunden sind gezählt. Ob er sein Schicksal ahnt?

Weihnachtskarpfen zu essen ist übrigens eine alte Tradition die entstand, als man der christlichen Lehre entsprechend die Adventszeit als Fastenzeit beging. Ebenfalls ein alter Brauch ist, eine der Schuppen des Karpfens aufzuheben und mit sich herumzutragen, was im neuen Jahr dann Geldsegen bringen soll. Es wird vermutet, dass dieser Brauch aus der münzähnlichen Form der Karpfenschuppen hervorging.

Egal: rundumkiel freut sich auf einen leckeren Karpfen mit Sahnemeerrettich, ausgelassener Butter und Kartoffeln. Jaja, Weihnachten ist schön…

Tadsch Mahal: Schön scharf

IMG_2439IMG_2440rundumkiel war gestern in Indien. Zumindest gefühlt war es so. Indisch Essen war angesagt. Wo? Im Tadsch Mahal in Kiel.

Tadsch Mahal ist ja eigentlich eines der sieben “neuen Weltwunder”. Ein Mausoleum nahe der Stadt Agra in Nordindien, bis 1648 gebaut von mehreren tausend Arbeitern aus Asien. Es wurde 1983 zum UNESCO-Weltkulturdenkmal erklärt. Also ziemlich gigantisch, dachte sich rundumkiel und hatte eine dementsprechende Erwartungshaltung auch an das Restaurant. Er wurde nicht enttäuscht: Erstklassiger Service, freundlich und kompetent. Die Speisenauswahl riesig. Die Atmosphäre des Restaurants ist typisch indisch. Das Preis-Leistungsverhältnis gut.

Bei der Bestellung kann zwischen “indisch scharf – scharf – mittelscharf – mild” gewählt werden. rundumkiel, der ja nach eigenem Empfinden kein Weichei ist, entschied sich dann treffsicher für “scharf”. Die Entscheidung war absolut richtig, denn erst nach dem dritten Bissen kamen rundumkiel die Tränen. Nicht früher – ganz ehrlich. Zwischen Schneidezähnen und Rachen ein vulkanartiges Feuergefühl. Wurde alles erfolgreich mit Bier bekämpft. Also: Alles gut. Beim nächsten Mal, Weichei hin oder her, wählt rundumkiel dann wohl doch lieber die Variante “mittelscharf”. Ist besser…

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Dodenhof: Krieg am Frühstücksbuffet

Wir brauchen ein neues Sofa. Am besten gleich eine ganze Sofa-Landschaft. So richtig zum relaxen. Allerdings: Die Maße sind das Problem. Tiefe Fenster, ein altes Haus. Da funktioniert es halt nicht mit den Standardmaßen. Kurzum: Wir brauchen Zeit und Ruhe für die Sofa-Recherche. Und da hatte rundumkiel für heute Vormittag die geniale Idee. Wir fahren nach Kaltenkirchen zu Dodenhof, frühstücken erstmal gaaaanz in Ruhe und dann geht´s an die Sofaauswahl. Also, über die Sofaauswahl (netter Verkäufer, wir brauchen noch Zeit, nicht die richtigen Maße, usw.) berichte ich später. Aber das Frühstück, das hatte es in sich.

Das war kein Frühstück, das war Krieg. Purer Kampf. Hier zählt noch der ganze Kerl. Keine Frage! Bis 11 Uhr gibt´s dort Frühstück. Für 5,50 Euro darf man einmal durchlaufen und sich soviel Speck, Schinken, Rührei, Aufschnitt, Brötchen, Frikadellen, Würstchen, eben einfach alles, auf´s Tablett schieben. Das führt dann zu unglaublich überladenen Tabletts mit randvollen Tellern – ja plural ist richtig. Kaum einer kam mit einem Teller aus. Denn, ich erwähnte es ja bereits, die eiserne Dodenhof-Regel lautet eben: Nur einmal durchlaufen. Was sich einige Leute da in mehreren Etagen auf ihre an sich nicht gerade überdimensionierten Tabletts legen – unwahrscheinlich. Beeindruckend, dass mindestens jeder Zweite es tatsächlich schaffte, ohne Probleme und mit vollständiger Nahrung einen Platz im Möbelhaus-Restaurant zu erreichen. Reife Leistung. Mir ist leider ein Messer vom Tablett gefallen, als ich gerade noch rechtzeitig einer kampferprobten Frühstücksbuffet-Kriegerin ausweichen musste. Sie hätte mich umgerannt, sie hätte nicht gezögert, da war keine Gnade zu erwarten. Aber meine defensive Strategie mit freundlichem Lächeln und souveränem Seitschritt war am Ende erfolgreich. Schließlich hätte ja viel mehr vom Tablett fallen können, nicht wahr?

Ich wollte gerne ein Foto eines dieser unglaublich anmutenden Buffet-Tabletts auf meinen Blog stellen. Aber ich habe mich nicht getraut, zu fragen. Mir vielen auch nicht die richtigen Worte ein: “Entschuldigen Sie, Sie haben so eine wundervolle Auswahl getroffen, darf ich das einmal für die Nachwelt fotografieren?” Nein, das ging nicht. Zu riskant. Zu gefährlich. So muss mein Aritkel hier eben ohne Foto auskommen. Aber ich glaube, dass man sich das trotzdem gut vorstellen kann, oder?

Milchmädchenrechnung…

Foto: www.pixelio.de

Foto: www.pixelio.de

rundumkiel fragt sich, was denn eigentlich eine Milchmädchenrechnung ist. Hat er kürzlich mal wieder gehört. Die Bedeutung an sich ist ja klar. Der Ausdruck Milchmädchenrechnung steht für nicht ausführbare Pläne oder andere Dinge, die nicht wirklich durchführbar sind.

Woher kommt aber der Ausdruck?

Er stammt aus der Fabel des französischen Dichters Jean de la Fontaine. Darin trägt eine Bauernmagd einen Topf mich Milch zum Markt. Dabei überlegt Sie, was sie für die verkaufte Milch alles kaufen kann. Zum Beispiel ein Huhn. Von den Eiern des Huhnes könnte sie weitere Anschaffungen tätigen. Sie berechnet dann, wie sie aus dem Gewinn des Eierverkaufs eine Kuh und ein Schwein anschaffen kann. Aber leider wird sie bei all diesen Gedanken unachtsam, stürzt und verschüttet die ganze Milch. Und so ist ihre Milchmädchenrechnung dann leider nicht aufgegangen.

Pech gehabt, meint rundumkiel…

Restaurant Persepolis in Kiel mit schlechtem Service

Am 23.10.09 war ich mit meiner Partnerin im Persepolis essen. Zumindest haben wir es versucht. Aus dem Gutscheinbuch “Kiel” hatten wir die Anregung und uns auf einen schönen Abend gefreut. Leider ließ der Service dort erheblich zu wünschen übrig. Nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten (wir hatten reserviert…) tat sich zunächst nichts, dann weiter nichts und später immer noch nichts. Die vollkommen überforderte Servicekraft ging mehrmals wortlos an unserem Tisch vorbei. Keine Erklärung, keine Entschuldigung, einfach nichts. Es wurde nicht einmal ein Getränkewunsch entgegengenommen. Übrigens gehören wir zu den eher geduldigen Gästen und eine kurze, freundliche Erklärung hätte uns sicher zufrieden gestellt. Nach sage und schreibe 30 Minuten konnten wir die Speisekarten nahezu auswendig – aber das nützte nichts, denn eine Bestellung war immer noch nicht möglich. Unglaublich, aber leider war. Wir sind dann gegangen und haben in einem anderen Restaurant gegessen.

Mein Fazit: Schlechter Service, schlechte Kundenorientierung, geringe Wertschätzung gegenüber den Gästen… Schade!

rundumkiel
Kieler Woche 2010

kielerwoche2010


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...bis zum 19 Juni 2010 / 20:00 Uhr


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