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Weltweit erste Katze an Schweingrippe erkrankt

katzeDas Mohrle Katzenschnupfen, Katzenseuche oder Tollwut kriegt, wollen wir mal nicht hoffen – möglich ist es aber schon. Jetzt gibt es allerdings den ersten Fall von Schweinegrippe bei einer Katze. Das wurde im Bundesstaat Iowa durch die dortige Gesundheitsbehörde bestätigt.

Das 13jährige Tier hat sich offensichtlich bei seinen menschlichen Katzeneltern angesteckt. Die Katze zeigte dieselben Symptome wie Lethargie und Appetitlosigkeit.

Übrigens: Der Name “Schweinegrippe” lässt zwar zunächst vermuten, das reihenweise Schweine erkranken. Stimmt aber nicht. Zwar gibt es einzelne Fälle von Schweinegrippe bei Schweinen, tatsächlich erkrankten aber bisher fast nur Menschen an dem H1N1-Virus. Es ist noch nicht einmal sicher, ob der Virus wirklich im Schwein entstanden ist,  wird aber angenommen.

Die Katze wurde mit Antibiotika behandelt und ist mittlerweile wieder völlig gesund. Kein Wunder, denn Katzen haben ja bekanntlich sieben Leben.

(Quelle: dpa – Foto www.pixelio.de)

Frauen bloggen interessanter als Männer

Männer sind häufiger im Internet als Frauen. Dies hat die Forschungsgruppe wahlen festgestellt. Danach informieren sich 77 Prozent der Männer und lediglich 67 Prozent der Frauen regelmäßig im www. Auch bei den vergangenen Wahlen hat das Internet eine wesentliche Rolle gespielt. Fast ein Viertel der Deutschen informierten sich online rund um die Wahlen. Ebenfalls wieder mehr Männer als Frauen.

In den alten Bundeländern nutzen 74 Prozent und in den neuen Ländern 64 Prozent das Internet täglich.

Es steht also 77 zu 67 für die Männer und 74 zum 64 für die alten Bundesländer. Wie dieses Verhältnis wohl bei Bloggern aussehen mag? Das hat die Ruhr Universität Bochum untersucht. Danach sind zwei von drei Bloggern Frauen. Dabei wurde festgestellt, dass Blogs von Frauen mehr gelesen werden als die von Männern. Frau erzählt offensichtlich die interessanteren Geschichten und bindet so mehr Leser. Tja, da muss ich mich dann wohl ranhalten…

(Quelle: dpa)




Welches Tempo in der Fahrradstraße?

FahrradstraßeWas haben Hansastraße, Gerhardstraße, Koldingstraße und Flensburger Straße in Kiel miteinander gemein? Richtig! Es sind Fahrradstraßen. Aber was sind nun genau Fahrradstraßen? Was ist dort zu beachten? Wie schnell darf gefahren werden?

Der Reihe nach: Fahrradsstraßen dienen der Verkehrssicherheit und der Förderung des Radverkehrs. Sie dürfen grundsätzlich nur mit Fahrrädern befahren werden. In unserem Fall (siehe Bild) handelt es sich um eine Fahrradstraße, die aufgrund des Zusatzschildes darunter auch für Kraftfahrzeuge genutzt werden darf. Die deutliche Kennzeichnung einer Straße als Fahrradstraße soll Auto- und Motorradfahrer veranlassen, besonders Rücksicht auf Fahrradfahrer zu nehmen und ausgesprochen vorsichtig zu fahren.

Das wirft dann die nächste Frage auf. Wie schnell dürfen Autos und Motorräder denn dort nun fahren? In den meisten Fahrradstraßen ist eine Tempo-30-Zone eingerichtet, so dass schon von daher die maximale Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Aber so einfach ist es leider nicht. In der Straßenverkehrsordnung ist nämlich ausgeführt, dass in einer Fahrradstraße nur mit “mäßiger Geschwindigkeit” gefahren werden darf. Was genau “mäßige Geschwindigkeit” bedeutet, hat der Gesetzgeber aber nicht definiert. Kein Wunder, dass dies seit Jahren immer wieder ein Fall für die Gerichte ist.

Jetzt der Versuch einer einfachen, nichtjuristischen Erläuterung: Also, eine Geschwindigkeit gilt dann als “mäßig”, wenn sie dem Fahrradverkehr angepasst ist. Das gilt auch für Fahrradfahrer, die der Autofahrer garnicht sieht, weil sie vielleicht aus irgendeiner Einfahrt oder Nebenstraße kommen könnten. Das macht es dann allerdings  auch so richtig kompliziert. Im Prinzip ist es nämlich so, dass immer dann, wenn etwas passiert, im Nachhinein darauf erkannt werden könnte (und meistens wird…), dass die Geschwindigkeit in diesem Moment eben nicht “mäßig” war.

Zu kompliziert? Dann ein einfacher Tipp: In einer Fahrradstraße sind Kfz-Fahrer fast immer Schuld, wenn ein Unfall mit einem Fahrradfahrer passiert. Also entweder garnicht hineinfahren oder eben extrem vorsichtig sein.

Boomer auf dem Weg in´s Guiness Buch

“Er gehört in´s Guiness Buch” meint Caryn Weber, die Besitzerin von Boomer, einem dreijährigen Neufundländer. Die Chancen für einen Eintrag stehen gut, denn Boomer ist mit 2,40 Metern so lang wie ein Auto. Gemessen wurde von der Schnauze bis zur Schwanzspitze, es muss ja alles seine Richtigkeit haben, versteht sich. 80 Kilogramm wiegt Boomer und er frisst in zwei Wochen die unglaubliche Menge von neun Kilogramm Trockenfutter, wie die Agentur Ananova, North Dakota, berichtet . Wenn Boomer auf allen vier Pfoten steht ist er nur (!) 90 Zentimeter groß. Aber wehe, wenn er sich aufrichtet. Dann wirkt er riesig. Da lobe ich mir unseren Mischling Anton. Der ist klein, klug und deutlich kleiner. Viel kleiner. Wenn er sich aufrichtet hat niemand Angst, außer mir, wenn er meine Anzüge ungefragt mit Haaren versieht. Was lernen wir daraus? Größe ist eben nicht alles.

anton

Anton






Wal-Penis für die Universität Halle

Halle (dpa). Große Freude bei der Projektleitung des künftigen Naturkundlichen Universitätsmuseum in Halle. Einen Wal-Penis erhält man schließlich nicht alle Tage geschenkt. Das die Besucher des Muesums künftig das 1,27 Meter lange beste Stück des bewundern konnten verdanken sie der Nationalen Akademie der Wissenschaft Leopoldina in Halle. Dort lag das gute Stück und wurde fälschlicherweise für ein Teil eines Tierhorns gehalten. Erst eine DNA-Untersuchung ergab, dass es sich tatsächlich um den Penis eines Grönlandwales handelt. Grönlandwale werden bis zu 16 Meter lang und 70 Tonnen schwer.

Das relativiert dann auch die sicher zunächst atemberaubend anmutende Größe von mehr als einem Meter. Man muss eben alles immer schön im Verhältnis sehen…

Ich kann nicht klagen…

Jeder kennt die Situation. Man trifft sich, man kennt sich, eine nette Begrüßung ist angesagt, ein wenig Smalltalk. Aber schon bei der Begrüßung lassen sich Menschen einordnen in positiv oder negativ denkende Zeitgenossen. Wer gut zuhört und beobachtet, dem fällt das leicht.

“Hallo! Lange nicht gesehen. Wie geht´s dir denn?”, so läuft das typischerweise ab. Aber dann geht´s los: Welche Antwort erhalte ich? Manchmal die Folgende:  “Mir geht´s gut – ich kann nicht klagen…”.

Oha, jetzt wird´s ernst. Er kann nicht klagen. Warum nur? So ein Mist. Er kann nicht klagen, würde es aber gerne tun. Noch blöder scheint zu sein, dass es ihm womöglich gut geht. Pech gehabt, dann kann man eben nicht klagen. Das ist ein wirklich armer Zeitgenosse. Er würde gerne klagen – kann es aber nicht. Weil er vielleicht zufrieden ist?

Es ist doch nur eine Floskel, werden Sie jetzt vielleicht denken. Ist es nicht – ich bin sicher. Es ist ein Spiegelbild der Einstellung zum Leben. Am liebsten würde ich “klagen”. Dann geht es mir gut. Etwas überzogen dargestellt? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht…

Ein optimistisch denkender Mensch wird die Frage ganz sicher anders beantworten: “Mir geht´s gut – danke, ich bin zufrieden, alles klar soweit…”. Das ist positiver Smalltalk. Für die Probleme gibt es dann dir “richtigen” Gespräche…

Schotten beschweren sich über Geiz-Image

Kilt

www.pixelio.de

Was haben Toni Blair, Sean Connery, David Coulthard und Mark Knopfler miteinander gemein? Richtig. Es sind Schotten!

Was denkt nun der Durchschnittsblogger über Schotten? Geizig? Männer im karierten Rock? Tatsächlich: Schotten werden oft als knausrig dargestellt. Das meint zumindest die schottische Nationalpartei SNP und beschwert sich darüber beim Zentralverband der Deutschen Wirtschaft. Moniert wird beispielsweise der auf der Webseite www.geizkragen.de dargestellte Schotte. Die werbliche Darstellung desselben wäre kindisch und beleidige den deutschen Konsumenten.

Übrigens nutzen auch andere Unternehmen schottischen Spar-Esprit. McDonalds beispielsweise oder McPaper. Offen bleibt, ob das “Spar-Image” wirklich für die Schotten problematisch ist oder ob sie das nicht auch mit Humor nehmen.

Särge im Supermarkt: Wal-Mart macht´s möglich

“…und dann bitte noch einen Sarg”, heißt es in den US-amerikanischen Supermärkten von Wal-Mart. Was für einen Europäer schier makaber und pietätlos klingt ist in den USA scheinbar völlig normal. Särge neben dem Kühlregal.

Es sei ein Testlauf, um Kundenreaktionen zu prüfen, so Ravi Jariwala, Unternehmessprecher von Wal-Mart.

Preiswert ist er, der neue “Stählerne”. 540 Euro beträgt der Preis umgerechnet. Ratenzahlung? Na klar, kein Problem! Wer das Bronzemodell für angemessen hält muss tiefer in die Tasche greifen. Knapp 2000 Euro wären dafür anzulegen. Die Särge tragen Namen wie “Mom Remembered” oder “Dad Remembered”.

Schweinegrippe bedroht nationale Sicherheit in der Ukraine

Viktor Juschtschenko

Viktor Juschtschenko (Foto www.majek.info)

 

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko sieht durch den schweren Verlauf der Schweinegrippe in der Ukraine die Sicherheit seines Landes gefährdet und bittet um internationale Hilfe.

Seit Anfang der Woche sind in der Ukraine 60 Menschen an dem A/H1N1-Virus gestorben und 191.000 Menschen infiziert. Mehrere tausend Kranke kommen täglich hinzu, viele davon (ca. 83.000) sind Kinder. In einigen Gegenden der Ukraine herrscht nahezu der Ausnahmezustand. Bilder von leeren Straßen und Geschäften sind im Fernsehen zu sehen. Die Schulen und Kindergärten wurden geschlossen und Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen schlichtweg verboten. Der Bedarf an Schutzmasken ist auf eine Million pro Tag angestiegen. Es gibt Panikkäufe in Apotheken und der Preis für das Medikament Tamiflu® ist in einigen Apotheken auf das Zehnfache des Normalpreises angestiegen und kostet bis zu 337 Euro pro Packung. Eine erste Hilfslieferung mit 16 Tonnen Tamiflu® ist mit einer Sondermaschine aus der Schweiz eingetroffen.

Viagra vs Kürbiskerne

viagraViagra macht hart  – das zumindest kann der US-amerikanische Pharmakonzern Pfizer (dort werden die begehrten Pillen hergestellt und vertrieben)  für sich in Anspruch nehmen. In Österreich wurde jetzt nach mehrjährigem Rechtsstreit höchstrichterlich über das Aus für Styriagra verfügt.

Styriagra sind Kürbisknabberkerne mit blauer Schoko-Traubenzucker-Glasur. Sie ähneln in Form und Farbe dem berühmten Liebeshelfer. Pfizer warf dem weststeirischen Süßwarenproduzenten Richard Mandl in einem Markenrechtsverletzungsverfahren vor, dass die Bezeichnung Styriagra die Markenschutzrechte für seine Wortmarke Viagra verletze.

Mandl hatte vor Gericht stets beteuert, bei seinen kleinen blauen Styriagra-Kürbiskernen handle es sich lediglich um eine Markenparodie. Was lernen wir daraus? Wer vor Gericht Erfolg haben will, braucht Stehvermögen. Und da helfen Kürbiskerne wohl doch nicht…

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Kieler Woche 2010

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...bis zum 19 Juni 2010 / 20:00 Uhr


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