Nächster Quali-Rückschlag: WM für Messi in Gefahr

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Während Rekordweltmeister Brasilien mit einem 2:0 über Ecuador den neunten Sieg in Serie feierte, hat Argentinien in der WM-Qualifikation weiter Federn gelassen. Das Team um den fünfmaligen Weltfussballer Lionel Messi kam in der Nacht gegen Erzrivale Uruguay nicht über ein 0:0 heraus.

Nachdem die Mannschaft das Spiel in der ersten Halbzeit noch dominiert hatte, bot das Team von Trainer Jorge Sampaoli in der zweiten Hälfte aber eine trostlose Vorstellung. Insgesamt war das Spiel von vielen aggressiven Fouls geprägt.

Mit 23 Punkten liegt die Albiceleste aktuell nur auf dem Playoff-Platz fünf. Die Verfolger aus Peru und Paraguay sitzen dem Vize-Weltmeister mit zwei Punkten Rückstand im Nacken. 

Trügerisches Restprogramm

Trotz der schwachen Ausgangslage hat das Team noch die Chance, sich aus eigener Kraft für das Turnier zu qualifizieren. In den verbleibenden drei Spielen geht es gegen Venezuela, Peru und Ecuador. 

Was auf dem Papier nach einem leichten Restprogramm aussieht, hat für Messi und Co. enormes Stolperpotential. Angesichts der engen Konstellation in der Gruppe kann nur eine weitere Niederlage das WM-Aus bedeuten. In der Gruppe liegen die Plätze zwei bis acht innerhalb von gerade einmal fünf Punkten.

Brasilien marschiert

An der Spitze zieht Brasilien einsam seine Kreise. Unbeirrt vom Dilemma der Konkurrenten fuhren Neymar und Co. in Porto Alegre gegen Ecuador (2:0) ihren neunten Eliminatorias-Sieg in Folge ein. Der Rekordweltmeister ist mit elf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Kolumbien nicht mehr von Rang eins zu verdrängen.

Barcelona-Neuzugang Paulinho brach nach 68 Minuten das Abwehr-Bollwerk der Gäste, ehe Philippe Coutinho sieben Minuten später für die Entscheidung sorgte. Kurioserweise ist der Offensivspieler wegen einer Verletzung und seinem Wechselwunsch nach Barcelona von Trainer Jürgen Klopp in der neuen Saison beim FC Liverpool noch nicht eingesetzt worden.

Vidal leitet Chile-Pleite ein

Einen herben Rückschlag musste auch Copa-América-Sieger Chile um Arturo Vidal vom FC Bayern einstecken. Der 30-Jährige leitete die 0:3-Pleite gegen Paraguay mit einem Eigentor (24.) ein, durch den Sieg hat Paraguay jetzt nur noch zwei Punkte Rückstand auf Argentinien. 

Beim 0:0 Kolumbiens in Venezuela kam Vidals Bayern-Kollege James Rodriguez wegen seiner Oberschenkelverletzung nicht zum Einsatz.

In Südamerika qualifizieren sich die besten vier Teams direkt für die Weltmeisterschaft in Russland. Rang fünf darf sich noch Hoffnungen machen, die Qualifikation über den Umweg Playoffs zu sichern.

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