SchlaumeierKiel erklärt: was ist eigentlich YouTube?

SchlaumeierKiel schreibt für rundumkiel.de - Lifestyle-BlogEin Gastartikel von SchlaumeierKiel für rundumkiel.de – Lifestyle-Blog aus der Serie “SchlaumeierKiel´s Internet-Erklärungen für Noob´s”.

Ihr habt von YouTube gehört, wisst aber nicht, was das so genau ist? Prima: hier kommt eine ganz einfache YouTube-Erklärung.

Fangen wir an: YouTube ist DER Internet-Gigant! Rund 10 Prozent des gesamten weltweiten Internetverkehrs laufen auf der Video-Plattform YouTube, was sinngemäß übersetzt so viel heißen soll wie “Du sendest”. YouTube ist ist populär und angesagt bei den Kids, es hat die Medienlandschaft nachhaltig verändert. Aber auch YouTube ist nicht frei von Kritik.

YouTube ist angesagt bei den Kids

Insgesamt wird jede Minute für unglaubliche 48 Stunden Videomaterial auf die Plattform geladen. SchlaumeierKiel ist beeindruckt. Und YouTube ist angesagt bei den Kids. Glaubt’s lieber. Oder startet mal einen Versuch und fragt eure Kinder oder Enkel – aber bloß nicht, ob sie YouTube kennen. Ihr würdet euch sofort als kaum ernstzunehmender Noob (= Neuling, abwertend) outen, um einmal bei der jugendlichen Internet-Sprache zu bleiben. Fragt lieber, wann sie zuletzt bei YouTube waren oder noch besser, geht selbst mal auf die Plattform und schaut euch einen der gerade angesagtesten Clips an und erwähnt beiläufig… “schon gesehen…?”. SchlaumeierKiel verspricht euch: Ihr mutiert bei den Kids in Windeseile von Noob- auf Nerd-Niveau (Nerd = Computer-Profi, allerdings mit gering ausgeprägten sozialen Kompetenzen).

YouTube ist populär

YouTube ist die mit Abstand populärste und wichtigste Video-Plattform im Internet. Im Prinzip geht es darum, in einem schier unerschöpflichen Pool von Videofilmchen hin und herzuklicken, sie anzusehen, zu kommentieren, bewerten, auf die eigene Festplatte kopieren oder sogar selbst eigene Produktionen auf die persönliche YouTube-Webseite, dem sogenannten “Kanal”, zu laden um anschließend auf möglichst viele Betrachter zu hoffen.

Dabei kann man es zu einer richtigen Internet-Berühmtheit bringen. So wie beispielsweise Ismail, Selcuk und Fatih Hira, die im März 2006 quasi über Nacht mit ihrem Clip „Wo bist du, mein Sonnenlicht?“ berühmt wurden. Statt mit Talent überzeugten sie mit absoluter Talentlosigkeit, unglaublich schiefem Gesang und, wie SchlaumeierKiel findet, absolut nichtssagenden Texten. Dennoch erreichte ihr Lied Platz 12 der deutschen Single-Charts, wurde bis heute bei YouTube über 3,1 Millionen Mal (!) gesehen und sie durften als „Grup Tekkan“ zur besten Sendezeit bei TV Total auftreten.

Übrigens: In Deutschland hat das Google-Unternehmen YouTube mit den ähnlich funktionierenden Plattformen Clipfish (RTL) und MyVideo (Pro-Sieben-Sat1) ernstzunehmende Konkurrenz, behauptet sich aber dennoch deutlich als Marktführer.

Kritik an YouTube

In der Kritik steht der Video-Gigant immer wieder durch mögliche Urheberrechtsverletzungen oder fragwürdige Inhalte, die nach Prüfung durch die YouTube-Mitarbeiter zu spät oder überhaupt nicht entfernt wurden. Es gibt viele kritische Berichte, das Internet ist voll davon. Aufhalten wird das die YouTube-Macher kaum und so gilt auch hier: besser sinnvoll und bewusst mit dem Medium umgehen. Die Nutzung verhindern und die Kids auf die verbleibenden 90 Prozent des Internets zu verweisen, ist schier unmöglich.

YouTube veränderte die Medienlandschaft

YouTube veränderte in den letzten Jahren die Medienlandschaft. So hat die Plattform mittlerweile das in den 90er Jahren boomende Musikfernsehen nahezu verdrängt. Auch Politik, Marketing und Wirtschaft entdecken die enormen Möglichkeiten zunehmend und unterhalten eigene Kanäle. So haben beispielsweise die englische Queen, der Papst und seit kurzem auch die Bundesregierung eigene YouTube-Kanäle mit umfassenden und seriösen Informationen für die Betrachter. Es ist also durchaus auch niveauvolles und sinnvolles Video-Material auf YouTube vorhanden.

So, das war’s dann für heute in Sachen YouTube. Ach ja, bitte entschuldigt, dass in SchlaumeierKiels Artikel schon wieder einige jugendspezifische Internet-Begriffe auftauchten. Aber wer Social-Media wirklich verstehen will, sollte diese Begriffe kennen, auch wenn man sie eigentlich nicht mag.

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