Was ist Bloggen? SchlaumeierKiel beschäftigt sich einmal „ganzheitlich“ mit dem Thema BLOGGEN. Ein sich hartnäckig haltendes Gerücht sollte dabei gleich am Anfang geklärt werden: Nein, beim Bloggen handelt es sich nicht um die sächsische Variante vom Volleyball. Also, Haken dran, neu nachgedacht, es muss doch etwas anderes sein.
Was ist demnach ein Blog? Was sind Blogger und warum bloggen sie? Was sind Backlinks oder Blogparaden und warum glauben viele, dass Blogs zunehmend an Bedeutung verlieren werden? Was ist überhaupt der Unterschied zwischen Webseite und Blog?
Blog = Web-Log
Dann tasten wir uns mal an das Thema heran: Das Wort Blog ist die Kurzform des Begriffes Web-Log. Web-Log wiederum ist eine Wortkreuzung aus Web (= World Wide Web) und Log (= Logbuch). Demnach handelt es sich bei einem Blog also um ein Tagebuch im Internet. Genau das ist es prinzipiell auch. Allerdings kann der Blog-Laie nicht auf den ersten Blick erkennen, ob er sich nun auf einer ganz normalen Webseite oder eben auf einem Blog befindet. Das liegt insbesondere daran, dass moderne Blogs auch die ganz normalen Elemente einer herkömmlichen Webseite haben.
Permalinks – das Geheimnis der Blogs
Noch nicht verstanden? Verständlich, denn das Thema ist tatsächlich nicht so einfach. SchlaumeierKiel versucht´s nochmal anders: Der Betreiber einer Webseite bietet Informationen an und hofft, dass seine Besucher auf der Hauptseite landen, diese interessant finden und sich auf den weiteren Seiten umschauen. Anders der Blogger. In seinem Blog wird jeder einzelne Artikel, der ja, wie eben schon bemerkt, tagebuchähnlich, also chronologisch abgelegt ist, mit einem eigenen Link, einem sogenannten Permalink, versehen. 1.000 Blogartikel bedeuten also 1.000 unabhängige Links, 1.000 Chancen, in Suchmaschinen gefunden zu werden und 1.000 Chancen, dass der so auf dem Blog gelandete Besucher dort bleibt und sich weiter informiert.
Kein Wunder, dass viele Webseitenbetreiber parallel zu ihrer Seite auch einen Blog betreiben. Er bietet einfach viele Chancen, in Suchmaschinen gefunden zu werden und so die Besucherzahlen der Hauptseite zu erhöhen. Das ist auch ein Grund dafür, dass es so viele kombinierte Webauftritte aus Webseite und Blog gibt.
Profi-, Semi-Profi- und Spaß-Blogger
Für SchlaumeierKiel gibt es drei verschiedene Blogger-Typen: Die Profis, die Semi-Profis und die Spaß-Blogger. Besonders letztere nutzen meistens kostenlose Weblog-Systeme wie das freie WordPress oder Blogger von Yahoo.
Zu den Profis gehören beispielsweise alle kommerziellen Anbieter im Internet. Wie beispielsweise der Otto-Versand, der unter anderem einen Blog speziell für Otto-Azubis betreibt und seinen Blog aktiv, ergänzend zur eigentlichen Webseite, für sein Personal-Marketing einsetzt.
Oder Tagesschau.de. Auch die Tagesschau-Macher betreiben einen Blog unter www.blog.tagesschau.de. Wer diesem Link folgt erkennt schnell den Sinn eines Blogs. Einmal angeklickt, landet man auf der Blog-Hauptseite und hat eine bunte Auswahl an aktuellen Artikeln und Zugang zum gesamten Blog-Archiv. Klickt einfach einmal den ersten Artikel an und scrollt nach unten. Vermutlich gibt es bereits Kommentare der Leser. Und schon erschließt sich ein weiterer Sinn von Blogs: Sie sind interaktiv, man kann Kommentare hinterlassen oder auf bereits abgegebene Kommentare reagieren. Ganz am Ende des Artikels kommt, wie sollte es auch anders sein, das Tagesschau-Logo mit dem Ziel der Tagesschau-Hauptseite.
Blogs: interaktiv und chronologisch
Fassen wir mal zusammen: Blogs sind chronologisch angelegte Internetauftritte und oft nicht auf den ersten Blick von einer ganz normalen Webseite zu unterscheiden. Sie sind meistens interaktiv, bieten (Kunden-)Dialogchancen und jeder einzelne Artikel besitzt einen eigenen (Perma-)Link.
Demnächst: Was ist eigentlich Bloggen? (Teil 2)


Hm.. ich bin am stöbern, was andere Menschen zu dem Thema Blog und warum man bloggen sollte, so sagen
Es ist interessant die einzelnen Blogs zu lesen. Hier mein gestriger Artikeln mit meinen Gründen, warum ich blogge
http://frankkoebsch.wordpress.com/2012/02/20/blogs-teil-2/
Noch viel Spaß im Netz – Frank
@Frank: es ist schon interessant, was die Leute so zum Bloggen treibt…
Sehr interessanter Artikel! Der vergleich zwischen herkömmlichen Webseiten und Blogs hat mir besonders gefallen. Es ist zwar ein Hauptunterschied genannt, dieser ist aber gerade meist weit nicht der erste, der einem einfällt und doch ist er ein Schlüsselfaktor. Würde gern den zweiten Teil lesen, wenn er fertig ist.
Grüße,
Julian
@Julian: Jetzt ist der zweite Teil online… Viel Spaß beim lesen…