[Trigami-Review] Er hat überhaupt nicht gebohrt!!! Zumindest auf rundumkiel traf das zu, als er die nie wieder bohren.-Befestigungstechnik ausprobierte. Ausgesucht hat rundumkiel sich den großen Mantelhaken aus verchromten Metall, der mit immerhin 15 kg belastet werden kann und künftig für die Motorradkleidung herhalten soll. Für rundumkiel war das eine Premiere, denn bisher kam fast alles mit Hilfe seiner Bohrmaschine und Dübel an die Decken und Wände.
Da ist es auch ganz normal, dass zunächst eine gehörige Portion Skepsis mit im Spiel war. Kleben? Das soll halten? So ganz überzeugt war rundumkiel nicht. Aber probieren geht bekanntlich über studieren und so wurde der angebrachte Mantelhaken mit gut 15 kg belastet. Bis heute hängt er bombenfest und es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass das auch so bleibt.
Zwischenfazit: Das Anbringen des Hakens ging deutlich schneller als mit der herkömmlichen Bohrermethode und natürlich auch viel sauberer. Ganz zu schweigen von der nicht vorhandenen Lärmbelästigung. Der Haken hätte auch mitten in der Nacht montiert werden können. Die Tatsache, dass mit dieser Montagetechnik keinerlei Schäden am Untergrund, an Leitungen oder Rohren, entstehen können, ist zweifellos ein weiterer klarer Vorteil des Systems.
Die Montage an sich ist denkbar einfach. Zunächst wird der mitgelieferte Adapter an die Wand oder, wie bei rundumkiel, an die Tür geklebt. Anschließend wird der ebenfalls mitgelieferte Kleber durch die größere Öffnung des Adapters gedrückt, bis sie an der anderen Öffnung wieder austritt. Dann muss das Ganze noch gut 12 Stunden ohne Belastung aushärten und das wars dann auch schon fast. Zum Schluss muss nur noch der eigentliche Haken auf den Adapter geschraubt werden. Fertig!
Und wenn der Haken entfernt werden muss? Auch kein Problem. Mit einer Zange kann der Adapter leicht abgedreht werden. Die Kleberückstände lassen sich, laut Webseite des Herstellers, leicht mit einem Glasschaber oder mit Silikonentferner und Wurzelbürste rückstandslos entfernen.
Und zum Schluss folgt rundumkiels Härtetest. Der Koffer mit Inhalt wiegt ziemlich genau 14 Kilogramm. Kein Problem für das nie wieder bohren.-System. Der Koffer hängt, und hängt, und hängt…
Fazit: Die rundumkiel für den Test zur Verfügung gestellten Produkte haben ein ansprechendes Design, sind hochwertig verarbeitet und alles funktioniert genauso, wie in der leicht verständlichen Bedienungsanleitung beschrieben. Das System bietet klare Vorteile gegenüber der herkömmlichen Dübelbefestigung oder anderen bohrlochfreien Lösungen, wie Klebestreifen oder mittels Saugnapf.
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{ 8 Kommentare… unten lesen oder eigenen Kommentar ergänzen }
Twitter: GesaZ
8 Juli 2010 um 17:56
Ich hätte mich auch ziemlich beschwert, wenn der Koffer des nächtens runtergefallen wäre, ganz zu schweigen von dem Schock, den Herr Hund Anton bekommen hätte… Aber noch hält das Ding und heute Abend kommen dann statt Koffer Motoradklamotten daran…
Hallo Michael,
ich durfte ja auch testen und ich finde das Ganze sehr interessant. Ich hätte ja gerne das Küchensortiment gehabt – zum Testen – aber so gab es einen schicken Seifenspender etc. – auch gut.
Ich könnte mir schon vorstellen an der ein oder anderen Stelle auf die Bohrmaschine zu verzichten und nun zu kleben.
Liebe Grüsse an dich,
Bea
Twitter: rundumkiel
8 Juli 2010 um 21:23
@GZi: Ein Glück, dass der Haken bombenfest hält…
@Bea: Ich habe deine Rezension gelesen und fand sie gut! Das Küchensortiment hätte mir auch besser gefallen. Schade! Eines ist sicher: Ich werde mir ganz bestimmt noch einiges von diesem System anschaffen. Das funktioniert wirklich klasse…! LG zurück…
Bin schon gespannt, ob der Dauer-Härtetest im Haushalt begeistert!
Twitter: rundumkiel
9 Juli 2010 um 18:52
Bisher schon… absolut fest…
Prima, dann habe ich eine gute Geschenkidee zum nächsten Geburtstag für Bruder, Freund etc.
Hähä, passt zwar nur halb zum Thema aber: bei mir wurde sogar die Wunde an der Nase geklebt statt genäht… soviel zu Kleber!
Twitter: rundumkiel
20 Juli 2010 um 21:38
@Arctica: Jaja, kleben ist tatsächlich ein gute Lösung. Ich habe einmal eine Firma, die Glas und Spiegel verkauft und herstellt, besichtigt. Die haben tonnenschwere Scheiben geklebt… Und das hält bombenfest…