Tödliches Quartett

von rundumkiel am 17. Juni 2010

in Gesundheit

Nein, hier geht es nicht um ein Kartenspiel. Eher um ein Spiel mit dem Leben. Von einem “tödlichen Quartett” spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zusammenhang mit Rauchen, Alkoholmissbrauch, Bewegungsmangel und Fehlernährung. Auf das Konto dieses “tödlichen Quartetts” gehen weltweit die Hälfte aller Todesfälle.

Grund genug für rundumkiel, dieser besorgniserregenden Entwicklung einmal Raum bei rundumkiel.de zu geben. Allein an den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr etwa 110.000 bis 140.000 Menschen. Leider ein Fakt, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.

Professor Dr. med. Klaus-Dieter Kolenda, langjähriger Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein und als Mediziner zuletzt als Chefarzt der Ostseeklinik Schönberg-Holm tätig, ist ein leidenschaftlicher Präventions-Fan. Er ist zutiefst davon überzeugt, dass wir Menschen mit gesundheitsorientierterem Verhalten nicht nur länger leben würden, sondern uns auch trotz zunehmenden Alterns eine gute Lebensqualität erhalten können.

rundumkiel hat Kolendas neuestes Buch “Was mich stark macht” gelesen. Dabei fällt auf, das anders als bei vielen vergleichbaren Werken, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gemahnt oder gar gedroht wird. Vielmehr wird medizinisch fundiert und trotzdem leicht verständlich Schritt für Schritt erläutert, was Jede und Jeder ganz konkret machen kann, um das eigene Leben zu verlängern.

Kernbotschaft dabei: Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand! Umfassend erläutert wird, welche chronischen Erkrankungen durch eigenes Handeln verhindert werden können und wie das konkret funktioniert. Sie wollen locker ein paar Pfunde verlieren, vom Glimmstengel loskommen, auf täglichen Alkoholkonsum verzichten und mal wieder mehr Sport treiben? Sie wollen besser gegen den Alltagsstress gerüstet sein und sich gesünder ernähren? Prima! Dann ist Kolendas Buch genau das Richtige.

Dabei schreibt Prof. Kolenda, den rundumkiel seit vielen Jahren kennt und schätzt, stets authentisch, glaubhaft und konstruktiv. Wer also einmal ein Buch eines leidenschaftlichen Präventsionsmediziners lesen möchte, dem sei “Was mich stark macht” wärmstens empfohlen.

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Arven (Michaela)
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19 Juni 2010 um 18:53

Klingt sehr gut…ich schau mich mal um im heimischen Buchhandel… Danke für den Tipp!

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