Swoopo: Online Auktionen mit Nervenkitzel

von rundumkiel am 1. Juni 2010

in Trigami

[Trigami-Review] Es gibt bekanntlich eine Fülle von Internetauktionshäusern, die Online-Versteigerungen anbieten. Viele sind, vorsichtig formuliert, doch eher etwas langweilig. Wer aber mal so richtigen Nervenkitzel haben möchte, der sollte es einmal mit Swoopo versuchen. Swoopo-Auktionen sind Spannung pur, findet rundumkiel, der Swoopo getestet hat und bei seiner ersten beobachteten Auktion konsterniert und vollkommen ungläubig mit ansah, wie eine nagelneue Canon D90 Spiegelreflexkamera für 8,53 Euro den Besitzer wechselte.

Das ist unmöglich, denken Sie jetzt? Ist es nicht – aber rundumkiel hat natürlich Verständnis dafür, wenn hier zunächst einmal reserviertes Unglauben vorherrscht. Dennoch, es ist wie es ist, Swoopo ist eben anders als herkömmliche Online-Auktionshäuser und es funktioniert natürlich auch anders. Wie genau, wird im Swoopo-Guide in 2 Minuten und 34 Sekunden anschaulich erläutert.

Also im Prinzip alles supereinfach. Geboten wird auf nagelneue Markenprodukte und durchschnittlich werden 65 Prozent vom üblichen Handelspreis eingespart. Aber natürlich nur, wenn zuvor die sogenannten “Bids” gekauft wurden. Das ist die Grundregel und mit den erstandenen Bids geht es dann los. Man sucht sich eine geeignete Auktion aus und wartet möglichst lange, bevor die eigenen Bids eingesetzt werden. Das zumindest ist die Strategie von rundumkiel. Aber es ist natürlich jedem selbst überlassen, wann Gebote abgegeben werden oder ob sogar der BietButler genutzt wird. Jedenfalls kann noch wenige Sekunden vor Auktionsschluss ein Gebot abgegeben werden und dadurch verlängert sich automatisch die Restdauer um 10, 15  oder maximal 20 Sekunden. Und dann beginnt der Nervenkitzel! Wer´s nicht glaubt sollte es einmal probieren. Swoopo ist Entertainment-Shopping pur!

Swoopo ist seit vier Jahren erfolgreich am Markt und das ist, gemessen an dem schnelllebigen Internetgeschäft, fast schon eine Ewigkeit. Und wie immer, gibt es auch über Swoopo die merkwürdigsten Gerüchte.  Einige davon präsentiert das Internetauktionshaus  unter “Swoopo – Mythen und Fakten” auf seiner Webseite. So wird beispielsweise klargestellt, dass niemals Swoopo-Mitarbeiter mitbieten oder virtuelle Robotter-Bieter im Einsatz sind.

Swoopo ist wirklich das spannendste Auktionshaus im Internet, das rundumkiel bisher entdecken konnte. Die rückwärts laufende Auktionsuhr treibt einen schier in den Wahnsinn. Wer das nicht aushält, kann dem Auktionstreiben ein sofortiges Ende bereiten, indem er das Produkt zum eingangs festgelegten Preis kauft. Dabei werden bisher eingesetzte Bids angerechnet. Damit ist der Spuk sofort vorbei und es kehrt verdiente Ruhe ein. Aber wer will schon immer Ruhe haben? rundumkiel jedenfalls nicht. Deshalb werden jetzt erstmal ordentlich Bids gekauft und dann gehts los mit dem Swoopo-Erlebnis-Nervenkitzel-Shopping!

Zusammenfassung gefällig? Hier gibt es das Swoopo-Video.

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{ 17 Kommentare… unten lesen oder eigenen Kommentar ergänzen }

Hans 1 Juni 2010 um 07:27

Ähm.. bekommst du Geld für diese Werbung??
Mal ganz ernsthaft…. es ist reine Abzocke!!.
Bei Swoopo gewinnt immer Swoopo.

Und damit ich mir hier nicht den Mund fusselig rede..guckst du:
http://www.arschtrompete.de/internet/swoopo-lizenz-zum-gelddrucken/

http://www.klonblog.com/2008/09/15/swoopo-geniales-auktionssystem-oder-halsabschneiderei/

http://derstandard.at/1246541914429/Swoopo-Umstrittene-Erlebnis-Auktionen

Simone 1 Juni 2010 um 08:47

Danke für den Tipp. Werde ich mir auf alle Fälle mal näher anschauen. Ich hoffe nur, man verfällt nicht in einen sogenannten Suchtfaktor. Aber Disziplin ist ja bekanntlich alles. Und Nervenkitzel mag ich ja auch. Liebe Grüsse, Simone

rundumkiel
Twitter:
1 Juni 2010 um 11:38

@Hans: Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe eine Email an Swoopo geschrieben und um eine Reaktion auf deine Ausführungen gebeten. Übrigens handelt es sich in der Tat und eine Trigami-Rezension, die auch entsprechend gekennzeichnet ist. Ich erhalte Geld dafür, habe aber jede journalistische Freiheit und lasse selbstverständlich auch konstruktive und kritische Kommentare zu. Manchmal kann es aber auch etwas dauern mit der Freischaltung, aber meistens bin ich recht schnell… und regelmäßige Kommentatoren können sowieso ungeprüft kommentieren.
LG von rundumkiel

rundumkiel
Twitter:
1 Juni 2010 um 11:40

@Simone: Das hat wirklich Suchfaktor. Ein bisschen Vorsicht ist da schon geboten. Aber es macht wirklich Spaß und ist megaspannend…

Swoopo 1 Juni 2010 um 12:23

@ Hans: Vielen Dank auch von unserer Seite für Deinen Kommentar!
Wir wissen um die Kritik um unser Geschäftsmodell und möchten dazu beitragen, dass auf berechtigte Kritik so wie an dieser Stelle von uns persönlich geantwortet wird, während ungerechtfertigte Kritikpunkte ausgeräumt werden.
Dazu dient auch unsere Trigami Kampagne. Jeder Jounalist, wie auch rundumkiel, besitzt absolute journalistische Freiheit bei der Erstellung seiner Beiträge, es ist nicht gewollt, “Werbung” zu machen, sondern unser Geschäftsmodell objektiv darzustellen.

Nun zu Deinen Anmerkungen: Mit absoluter Sicherheit ist Swoopo keine Abzocke! Wie im Beitrag von rundumkiel beschrieben, erklären wir unser Geschäftsmodell mit größtmöglicher Transparenz und möchten unsere Kunden zufriedenstellen. Niemand wird bei uns abgezockt!
Natürlich gibt es Punkte, an denen wir weiter arbeiten müssen, um unser Modell noch besser zu erklären. Daher haben wir immer ein offenes Wort für Anmerkungen und Kritik und Du kannst Dich jederzeit gerne an uns wenden, auch per Email unter: support@swoopo.de

Das Thema Abzocke werden wir jedoch nicht weiter kommentieren, da diese Kritik jeglicher Grundlage entbehrt!

Stefan

Hans 1 Juni 2010 um 12:44

Na, auf die Reaktionen bin ich ja mal gespannt. Sind ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen, die Kritiken. :-) Das Internet ist voll von ähnlichen Hinweisen. Aber wie so oft.. jeder soll tun, was er mag.

Journalistische Freiheit ist eine Sache – aber wenn Geld im Spiel ist, dann frage ich mich wirklich, in wie weit es noch “frei” ist.
Würdest du dich (nach ausführlichen Informationen über ein Produkt) auch negativ äußern, obwohl du für einen Artikel bezahlt wirst??
Ist eine Diskussion zu diesem Thema hier sinnvoll?
Oder lieber direkt? Am 3. 7. z.B.?! :-)

Miki 1 Juni 2010 um 17:57

Ich hab schon einen Staubsauger auf dem Wunschzettel, mir neue elektrische Zahnbürsten gekauft, eine Ionen-Haarbürste, ein Bamboo-Pad hat so zu mir gefunden und das Beste war die Nitendo Wii mit Sportprogramm. Alles Empfehlungen/ Erfahrungsberichte von Bloggern, denen ich herzlich danke. Aber niemand von ihnen hat Geld dafür bekommen. Und dann glaub ich das auch.

co_ki_net
Twitter:
1 Juni 2010 um 20:08

coool – guck ich mir auch mal an. Son IPad für n paar Euronen hätte ja was… ;-)

rundumkiel
Twitter:
1 Juni 2010 um 21:17

@Hans: Ich finde eine Diskussion zu diesem Thema sehr spannend und werde demnächst einmal dazu einen extra Beitrag verfassen.

rundumkiel
Twitter:
1 Juni 2010 um 21:20

@Miki: Ich nehme Trigami-Rezensionen nur an, wenn mich das Produkt überzeugt und ich Spaß an der Umsetzungs des Themas habe. Viele Rezensionen oder Advertorials lehne ich ab – verbiegen möchte ich mich nämlich nicht und habe dies auch noch nie getan.

rundumkiel
Twitter:
1 Juni 2010 um 21:23

@co_ki_net: Aber vorsicht! Wichtig ist, eine gute Strategie beim Bieten zu entwickeln. Dazu sollten die laufenden Auktionen gut beobachtet werden. Das ist wichtig, sonst ist es reine Glückssache…

Hans 2 Juni 2010 um 06:31

Dann warte ich mal ab, was daraus wird. Es ist mir zu einfach, zu behaupten, das “Kritik jeglicher Grundlage entbehrt”! (Text Stefan/Swoopo)
Derartige “Killerphrasen” sind nicht hilfreich und gehen ins Leere.
Wenn viele im Internet etwas dazu sagen, hat es immer eine Grundlage!

Erdbeere
Twitter:
3 Juni 2010 um 20:42

Meiner Meinung nah, schreibt Hr. rundumkiel glaubwürdig. Es ist ja kein muss mit Anzeige gekennzeichnete Artikel zu lesen. Wer das nicht möchte, liest einen anderen Blog oder überspringt einfach den Artikel.

In diesem Sinne, verständnisvolle Erdbeer-Grüße

rundumkiel
Twitter:
3 Juni 2010 um 23:08

@Erdbeere: Vielen Dank für den Kommentar… Ich wusste schon, warum ich Erdbeeren so gerne mag… :D :D :D

Achim 4 Juni 2010 um 08:54

Wenn ich hier richtig lese, geht es nicht um Texte von rundumkiel, sondern um ein Angebot aus dem Internet, welches beworben wird. Und darum, dass es bei vielen Kritik auslöst und bei anderen den Reiz eines Bieterwettbewerbes. Da bedarf es doch keinen Zuspruch für den Blogbetreiber. Es sei denn, es soll nach “fishing for compliments” aussehen. Ich mag Erdbeeren auch sehr gerne. Am liebsten als Gelee mit einem Schuß Rum. :-)

rundumkiel
Twitter:
4 Juni 2010 um 15:31

@Achim: Erstmal herzlich willkommen bei rundumkiel.de. Du hast natürlich vollkommen recht, es bedarf keines Zuspruches. So war das ganz sicher auch nicht gemeint von Erdbeere. Ich fand es aber wirklich sehr nett und habe mich gefreut. Ansonsten begrüße ich grundsätzlich auch kritische Kommentare und Anmerkungen. Sie sind die Würze des Bloggerlebens und führen oft erst dazu, das die Beiträge interessant werden. Kurzum: Ich freue mich über jede – und das meine ich auch so – über jede Reaktion. Über Lob genauso wie über konstruktive Kritik. Denn wer reagiert, hat auch gelesen – und genau das möchte ich natürlich…! Bei rundumkiel.de wird kein Kommentar “zensiert”. Abgesehen natürlich von beleidigenden, verunglimpfenden oder rechtswidrigen Äußerungen, aber das ist ja eigentlich auch selbstverständlich.

Sepp 9 Dezember 2010 um 22:16

@Hans: es steht doch drüber, dass es sich um eine Trigami-Anzeige handelt. Insofern ist dies auch ein bezahlter Beitrag. Dennoch sollte man sich kritisch damit auseinandersetzen, da hast du Recht.

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