Lionel Messi, argentinisches Fußballwunder in Diensten des FC Barcelona, verfügt über ein geschätztes Jahreseinkommen von 33 Millionen Euro, wie die Kieler Nachrichten berichten.
Damit dürfte jede Diskussion über hohe Mangergehälter oder Politiker-Diäten überflüssig werden. Dagegen ist Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, mit seinen geschätzten fast 10 Millionen Euro Einkommen (Quelle: Der Tagesspiegel) eher ein Geringverdiener.
Der 23 jährige Messi verfügt somit über einen ansehnlichen Stundenlohn in Höhe von 11.300 Euro. So viel, wie vermutlich viele seiner Fans nicht einmal pro Jahr verdienen.
Nein, rundumkiel wird sich jetzt nicht auf das Niveau der vielen Neiddiskussionen über Gehälter von Führungskräften der Wirtschaft einlassen. Er gönnt den Leistungsträgern jeden Euro. Vielfach stehen 50, 60 und mehr Wochenarbeitsstunden dahinter und schließlich muss sich Leistung auch lohnen.
Aber die hohen Gehälter, die im bezahlten Fussball fließen, lassen doch aufmerken. Scheinbar gibt es hier überhaupt keine Grenzen. Heute Messi und morgen vielleicht ein 19 Jahre alter Dribbelkünstler aus “Irgendwo”?
Ob das wohl eine gute Entwicklung ist, fragt sich rundumkiel…









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das ist der erste reiche Messi, den ich jemals gesehen habe.
Twitter: rundumkiel
24 März 2010 um 21:55
Super Wortspiel, Herr Schonzeit… lol… da hätte ich auch drauf kommen können…
Ich schließe mich an und will demjenigen, der so viel Geld bekommt gar keinen Vorwurf machen.
Man muss sich das einfach mal für sich selbst überlegen: Wenn da jemand kommt und sagt “Ich gebe Dir für das, was Du da tust, 20 Mio. Dollar” – wer würde dann bescheiden sagen: “Ach nee, mir reichen 10″ …
Es stellt sich eher die Frage: Wer kann solche Summen bieten? Das kommt doch nicht mehr nur noch aus den Eintrittsgeldern der kleinen Fans.
Allerdings denke ich auch, dass sich der Markt irgendwann von selbst reguliert, aber irgendwann ist die Preisschraube genauso am Ende wie damals mit den hochbezahlten Topmodels. Okay, gerade beim Fußball kann das geschätze 10-20 Jahre dauern
aber ich bin guter Dinge.
Die Grenzen sind zumindest schwer auszumachen. Man muss aber auch bedenken, dass diese Spieler die Ausnahme sind. Normale verdienen recht “normal” und müssen sich mit Mitte 30 fast immer noch einen anderen Job suchen.
Twitter: rundumkiel
25 März 2010 um 17:23
@Daniela: Die Eintrittsgelder sind sogar ganz sicher eine eher kleinere Einnahmequelle für die Spitzenclubs. Was die Marktregulierung angeht stelle ich fest, das es seit Bestehen des bezahlten Fußballs stetig nach oben gegangen ist…
@Schaps: Natürlich ist Messi ein Ausnahmeverdiener. Aber seine Einkommenshöhe ist schon wirklich gigantisch. Klar ist aber auch, dass die meisten Fussballspieler eher Normalverdiener sind. Das sehe ich genau wie du. Und die bringen zum Teil wirkliche Spitzenleistungen oft auch unter Gefährdung ihrer Gesundheit…
Dieser Messi sammelt eben Geld.
Ich denke es ist wie überall das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Finde das Geld bei Musikern oft noch extremer. Denn die müssen nicht jeden Tag trainieren.
Gruß
Fulano
Twitter: rundumkiel
26 März 2010 um 23:07
@Fulano: Ich stimme zu…