Gaming ist Sucht
In Stuttgart gab es vor wenigen Tagen erstmals ein eigenes Symposium der Ärztekammer zum Thema “Gaming”, berichtet die Ärzte Zeitung.
“Macht das Internet krank” ist die Kernfrage, die sich auch rundumkiel immer wieder stellt. Dabei ist besonders problematisch, dass die “Erkrankten” selbst meistens keinerlei Leidensdruck verspüren und sich somit auch nicht in ärztliche oder therapeutische Behandlung begeben. Fachlichen Rat holen sich eher die Angehörigen der “Gamer”, so die Meinung der Suchtmediziner. Dabei sei Schuleschwänzen eine häufig beobachtete Begleiterscheinung.
Die Sucht beginnt da, wo der Spielekonsum eben nicht mehr normal ist und eher von exzessiven Spielekonsum gesprochen werden muss. Die Zahl der Betroffenen in Deutschland wird auf 300.000 Menschen, viele davon Jugendliche, geschätzt. Ihr Verhalten zeigt nach Expertenmeinung alle Merkmale von stofflicher Sucht wie etwa dem dafür typischen Kontrollverlust.
rundumkiel findet, dass “Gaming” ein ernstzunehmendes Problem darstellt und ist der Meinung, dass daran systematisch gearbeitet werden muss. Nicht mit Regeln und Verboten, sondern eher mit Aufklärung, Informationen und Vernunft.
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Ich denke auch, diesem Phänomen muß verstärkt Aufmerksamkeit gegeben werden. Meistens wird es nur irgendwie abgetan, auch durch für mich viel zu gerige Zahlen über die diskutiert wird. Ich schätze diese Spielsucht wesentlich höher ein. Aber gut, wen interessiert das schon, es sind immer nur wenige…
Servus und so long
Kvelli
Die Gaming-Sucht ist ein Problem. Das erkannten Gamer schon selbst früher als alle andere. Nur mussten erst Existenzen durch die Sucht zerstört werden, damit die Öffentlichkeit mal ein Auge darauf wirft. Und doch wird auch heute diese Sucht nicht gerade ernst genommen. So zumindest mein Eindruck. Bekommt man auch mal ab und an in diversen Spiele-Zeitschriften mit, die sich dem Thema eher nähern als andere Medien.
@Jouir la vie: Ich glaube auch, dass es ein sehr hohe Dunkelziffer gibt und wirklich viele Menschen betroffen sind…
@Paramantus: Stimmt, es ist wichtig, das Problem ernster zu nehmen als bisher…