In Wuppertal haben Autodiebe diese Woche einen Zirkus-Kleintransporter mit einem ausgewachsenen Löwen gestohlen. Das 150 Kilogramm schwere Raubtier war in einem Käfig im Laderaum untergebracht. Er muss sich wohl lautstark bemerkbar gemacht haben, so dass die Diebe vor Schreck mit einem Verkehrsschild zusammenstießen und den Wagen dann samt Löwenfracht zurückließen. Fazit zum Ersten: “Gut gebrüllt, Löwe!”
Die dann eintretende Ruhe muss sich wohl einschläfernd auf Clearance (ich nenne ihn mal so…) ausgewirkt haben. Keinen Ton gab er von sich, als der von der Polizei angeforderte Abschleppdienst den Wagen samt Clearance an Bord abschleppte. Fazit zum Zweiten: “Löwen brüllen und schlafen wann sie wollen!”
Die Zirkusleute trauten ihren Augen nicht, als sie zwischenzeitlich feststellten, dass ihr Clearance mitsamt dem Kleintransporter sozusagen weggezaubert worden war. Aber normalerweise läuft der Trick ja anders ab: Käfig in die Manege – Tuch drüber – Trommelwirbel – Tuch weg – Löwe weg. Die Vermutung, hier sei mehr im Spiel als nur die Zaubererhand lag nah, so dass die Polizei eingeschaltet wurde. Fazit zum Dritten: “Löwen wegzaubern ist schwerer als man denkt!”
Klug und investigativ stellte die Polizei dann eine Verbindung zwischen dem weggezauberten Löwen und dem entwendeten Kleinlaster, der offensichtlich nicht zirkusmäßig beschriftet war, her. Nach vier Stunden konnte Clearance dann endlich befreit werden. Hungrig war er, denn er hatte nur Wasser und kein Futter in seinem Käfig. Fazit zum Vierten: “Sei froh, wenn ein hungriger Löwe in einem Käfig ist!”
Happy End: Clearance ist wieder wohlauf, satt, nicht mehr müde und freut sich darauf, wieder auf herkömmliche Art weggezaubert zu werden.









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Twitter: GesaZ
12 November 2009 um 20:46
Ach nee – auch Männer schreiben also manchmal über Katzen, wenn auch über Raubkatzen. Das beweist: Runumkiel ist tierisch interessiert! Doch wenn Katzen Hunger und keinen Käfig haben, freue ich mich über normale Größen… http://www.gzi-kielnotiert.de/?p=181