Nun ist unversteuerter Kaffee offenbar in großen Mengen in deutsche Supermärkte gelangt und wurde als Sonderangebot an die Verbraucher verkauft. Der illegale Deal flog nach SPIEGEL-Informationen nach einer Steuerprüfung in der Coop-Zentrale in Kiel auf, wo die Täter große Mengen Kaffee zu Nettopreisen angeblich für den Export gekauft hatten. Dabei sparten sie die oben erwähnte Kaffeesteuer pro Kilogramm. Der Gesamtschaden wird auf 100 Millionen Euro geschätzt.
Es wird jetzt vermutet, dass die in Untersuchungshaft sitzenden Täter den Kaffee nicht wie vorgesehen exportierten, sondern in deutschen Supermärkten zu außerordentlich günstigen Preisen verkauften.








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Wäre es nicht noch gewinnbringender gewesen, den Kaffee zu normalen Preisen im Supermarkt an den Kunden zu bringen?
Twitter: rundumkiel
2 November 2009 um 22:00
Das stimmt natürlich, aber die Täter wollten ja sicher eine große Menge möglichst schnell absetzen – und das läuft dann wohl nur über den Preis.
Wenn es als Sonderangebot an die Kunden verkauft wurde, wird es zumindest diese erfreut haben. Sollten die Händler gar nichts daran verdient haben, könnte man sie als die modernen Robin Hoods bezeichnen. Die etwas gegen die Steuern unternommen haben.
Nur macht heutzutage keiner mehr etwas aus Menschenliebe und diese Händler haben bestimmt genügend daran verdient. Somit ist es nur gerecht, wenn sie dafür bestraft wurden, bzw. es noch werden.
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